Saison 1998
Saison 1999/00 Saison 2001/02 Saison 2003/04
Saison 1998/99 Saison 2000/01
Torpedo
Eisen – Sprit Connection 2:3
Mittwoch, 28.5.08, 19:30 Uhr auf
den Pollerwiesen
Im letzten Spiel der
Saison 2007/8 ging es für TE nur noch darum, die anhaltende Niederlagenserie zu
stoppen und sich keinem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung auszusetzen. Der
Gegner Sprit Connection (SC) kämpfte dagegen noch um die Qualifikation zum
Viertelfinale und benötigte unbedingt einen Sieg, bei einer Niederlage oder
Unentschieden wären die Dreibeiner fürs Viertelfinale qualifiziert gewesen.
Dementsprechend motiviert war der Gegner, der sich mit Heerscharen von
Spielern und Anhang auf der Poller Wiese einfand. TE konnte dagegen lediglich
13 Spieler zu diesem mehrmals verschobenen Termin aufbieten. Hinzu kam
allerdings eine beachtliche und stimmgewaltige Unterstützung seitens einiger
Dreibeiner, die es sich nicht nehmen ließen, TE frenetisch zu unterstützen.
Sie sollten Zeugen eines denkwürdigen Spiels werden.
Auf dem Platz machte sich die quantitative Unterlegenheit der Torpedos zunächst nicht bemerkbar. Überraschend zurückhalten begannen die Sprities, was daran gelegen haben könnte, dass sie in den beiden letzten Partien gegen TE immer den Kürzeren zogen. Die Anfangsphase gehörte eindeutig TE. Die erste Chance besaß Karl nach präziser Ecke von Thomas, doch sein Kopfball aus kurzer Distanz konnte von Sprits langjährigem Stammtorwart pariert werden. Nach 10. Min. dann der erste Aufreger des Spiels: nachdem Matthias zum wiederholten Male von seinem Gegenspieler gefoult worden war, stutzte Matthias diesen zurecht. Der das erste Mal eine Partie von TE pfeiffende Schiri schien ein Zeichen setzen zu wollen und schickte Matthias mit einer 5-Min-Zeitstrafe vom Platz wg. Meckerns. Leider war dies der Auftakt einer Reihe von zweifelhaften Schiedsrichter-Entscheidungen; 5 Minuten später klärte Philip im Strafraum einwandfrei vor dem im Strafraum fallenden Sprit-Stürmer Ingo. Zum Verdutzen der Allgemeinheit zeigte der Schiri daraufhin auf den Elfmeterpunkt. Natürlich ist die Bewertungen von Entscheidungen meistens subjektiv und es gibt oft unterschiedliche Auffassungen, aber in diesem Fall gibt es keine zwei Meinungen: das war niemals ein berechtigter Elfmeter. Auch ein Teil der Sprit-Spieler schien das wohl ähnlich zu sehen…. Der Elfer wurde sicher verwandelt: 0:1. Kurz danach wurde David am Strafraumeck der Sprities rüde von den Beinen gerissen und es wäre auch auf der Gegenseite mind. eine Verwarnung angebracht gewesen, doch nichts der gleichen geschah. Diese sehr "unglücklichen“ Entscheidungen veranlassten TE aber nun dazu, dem Spiel doch eine gewisse Bedeutung beizumessen und noch mehr in diese Partie zu investieren. Die Zweikämpfe wurden intensiver geführt und der Druck von TE nahm kontinuierlich zu. Nach einem Fehler eines SC-Spielers im Mittelfeld überlupfte David mit einem Heber zunächst seinen Gegenspieler und setzte dann mit einem zweiten Heber über den aus seinem Kasten eilenden Keeper der Sprities noch einen drauf! Voilá: Dank Davids "Doppelheber" der mehr als verdiente Ausgleich!
Nach dem
Ausgleich schienen die Sprities aus ihrer Anfangslethargie aber zu
erwachen und versuchten das Spiel an sich zu reißen. Glück hatte TE in der 35.
Min. als nach einem Eckball und einer unübersichtlichen Situation der Ball an
den Pfosten kullerte. Bis zur Halbzeitpause ergaben sich noch vereinzelte
Torchancen auf beiden Seiten, die aber nicht in Tore umgemünzt werden konnten.
In der zweiten Halbzeit erwischte SC den besseren Start. Nach einem Fehler im Aufbauspiel von TE schaltete SC schnell um und SC-Stürmer Ingo konnte eines der wenigen Male an seinem "Schatten" Sini vorbeiziehen und aus 12m ins lange Eck vollenden. Zu dem Zeitpunkt wäre SC für das Viertelfinale qualifiziert gewesen. TE brauchte eine Weile, um sich von diesem Schock zu erholen. Nur durch eine Glanzparade von Keeper Patrick bei einem Freistoß aus 17m konnte ein weiteres Gegentor verhindert werden. Auf der anderen Seite hätte Philip den Ausgleich erzielen können, doch sein Schuss aus 16m ging knapp über das Tor. TE wollte sich aber nicht einfach so geschlagen geben und mobilisierte noch einmal alle Kräfte. Insbesondere das Mittelfeld mit Tim, Charif, Thomas, Chris und Kai und die beiden nunmehr wie aufgedreht spielenden David und Philip trieben das Spiel nach vorne. Und in der Spitze lieferte Karl, der sich oft sogar gegen zwei Gegenspieler behaupten musste, vielleicht eines seiner besten Spiele für TE ab. Immer wieder antizipierte er die Bälle und legte für die aufrückenden Spieler gekonnt ab; nur ein Tor war ihm am heutigen Tage nicht vergönnt. Das Tor sollte aber dann dennoch fallen. In der 85. Min. eine von vielen unzählbaren Ecken für TE: Philip flankte hinein und David stieg höher als die gesamte Abwehr von SC und köpfte per Aufsetzer den Ball aus 8m in die Maschen. Welch eine Dramatik, die Dreibeiner-Jungs standen Kopf, denn nun wären sie wieder im Viertelfinale. Aber es waren noch einige Minuten zu spielen. Plötzlich hatten es die SC-Spieler wieder eilig, nachdem sie sich vorher bei jedem Abschlag im Stile einer "gesetzlich vorgeschriebene Ruhepause an Endhaltestellen für KVB-Fahrer" Zeit gelassen hatten.
Die eh schon sehr hektische und hitzige Partie fand nun ihren Höhepunkt: Nach einem Foul an einem SC-Stürmer revanchierte sich dieser mit einer Tätlichkeit an Sini. Klare Sache: Rote Karte. So zeigte dies der Schiri auch zunächst an, aber dann begannen die Verhandlungskünste der Sprities. Schließlich wurde dem Schiedsrichter abgerungen, dass der "Sünder" nur ausgewechselt und durch einen neuen ersetzt werden musste. Wenige Minuten später wechselte sich der Spieler aber auch noch selber wieder ein! Spätestens jetzt wäre es Zeit gewesen, dieses Absurdum zu beenden. Der Spieler hätte nicht mehr weiter spielen dürfen und wäre mit einer roten Karte auch für ein folgendes Spiel mit einer Sperre zu belegen gewesen. Da es aber für TE um nichts mehr ging, wollte man dann doch keinen Spielabbruch herbeiführen. Nach dem Ausgleich besaß TE mehrer Konterchancen. Matthias und Philip hatten den Siegtreffer noch schönen Spielzügen auf dem Fuß, doch Pech beim Abschluss. In der 92. Min. erzielten dann SC den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich nach einer Ecke. Im Gegenzug hätte der überragende Spieler auf dem Platz, David, fast noch seinen dritten Treffer erzielt, doch sein strammer Schuss aus 17m verfehlte nur um Zentimeter das Tor. Schließlich musste sich TE mit 2:3 geschlagen geben und SC zieht nunmehr neben Torpedo Pipe, Lok Libuda und Inter Filos als Viertplatzierter ins Viertelfinale. Auch wenn es leider zu einem durchaus verdienten Ausgleich und damit einem versöhnlichen Abschluss einer ansonsten eher durchwachsenden Saison nicht ganz gereicht hat, so stimmte doch die Einsatzbereitschaft und die Einstellung der Torpedos. Für die nächste Saison stimmt dies optimistisch und mit der ein oder anderen angedachten Verstärkung sollte TE auch in der nächsten Saison wieder mehr wettbewerbsfähig sein.
Tore: 0:1 (15. Min.), 1:1 David (30. Min.), 1:2 (55. Min.), 2:2 David (Philip, 85. Min), 2:3 (92. Min.)
Zeitstrafe: Matthias
Gespielt haben: Patrick - Stefan, Philip, Sini, Marc, Kai, Tim, Thomas, Charif, Chris, Matthias, David, Karl
Torpedo
Eisen – Inter Filos 0:2
Sonntag, 25.5.08, 15 Uhr auf den Jahnwiesen
Im vorletzten Gruppenspiel ging es
für TE um alles. Nur mit einem Sieg hätte die Chance aufs Viertelfinale noch
gewahrt werden können. In diesem so wichtigen Spiel für TE traf man
ausgerechnet auf die Truppe um Mario und Jens: Inter Filos. Da man sich
gegenseitig gut kennt - und auch schätzt - sind diese Aufeinandertreffen immer
besonders brisant. Dabei hatten die Jungs von Inter Filos den Vorteil, dass
ihnen unter Umständen bereits ein Unentschieden gereicht hätte. TE konnte in
guter Besetzung antreten, einziger Wermutstropfen: All-Star-Spieler Björn fiel
kurzfristig aus.
Trotz des
"Derby-Charakters" und des unbedingten Gewinnen-Müssens seitens TE
schien die Mannschaft am Anfang überhaupt nicht präsent zu sein. Die
Anfangsphase gehörte eindeutig Inter Filos, die mit forschen Pressing schon am
eigenen 16-er TE unter Druck setzten. Davon beeindruckt verschlief TE die
ersten 20 Minuten. Glück hatte TE als Inter Filos in der 15. Min. nur den
Innenpfosten traf und 5 Minuten später nach einer Ecke nur die Latte. TE konnte
seinerseits nur zaghafte Vorwärtsbemühungen für sich verbuchen. Zu oft war am
16-er der Inter Filos Abwehrreihe Schluss und dass obwohl insbesondere sich
Matthias und Karl im ersten Durchgang redlich bemühten. Es fehlte schlicht an
der Unterstützung aus dem Mittelfeld. Die beste Chance des ersten Durchgangs
für TE hatte Karl, doch sein Kopfball aus kurzer Distanz konnte Keeper Zenga
noch zur Ecke klären.Mit dem 0:0 zur Halbzeit war TE eigentlich noch gut
bedient.
In der zweiten Halbzeit änderte sich
dann das Spielgeschehen und die Taktik von TE "lange das 0:0 zu halten um
später die physische Überlegenheit auszuspielen" schien aufzugehen. TE war
nun wesentlich präsenter und setzte Inter Filos frühzeitig unter Druck. Es
ergaben sich eine Reihe von Eckbällen und Fernschüssen, die allerdings keine
zwingende Torchancen ergaben. Die beste Torchance hatte noch Tim, dessen Schuss
aus 12m noch die Latte touchierte. In diese leichte Feldüberlegenheit hinein
nahm sich dann TE selbst aus dem Spiel: nach einem katastrophalen
Missverständnis in der Hintermannschaft wurde dem von Marc bis dato
abgemeldeten Stürmer von Inter Filos die Führung auf dem Silbertablett quasi
vorbereit und dieser ließ sich die Chance nicht nehmen. Von diesem "Blackout"
konnte sich TE nicht wieder erholen. Im Gegenteil, wenige Minuten später dann die Entscheidung: nachdem
wiederum der gleiche Stürmer von Inter Filos zunächst noch an Torwart Patrick
scheiterte und im Nachschuss eher die Eckfahne anpeilte als das gegnerische
Tor, sprang ein TE-Spieler dazwischen und beförderte den Ball gleich selber mit
ins Tor. Damit war die Partie entschieden und TE war ausgeschieden.
In einem sehr fairen Spiel mit dem
Schiri Capelli nie Probleme hatte, besiegte TE sich (wieder einmal) selber. Es
hat den Einschein, als dass für den oder anderen der Druck zu groß war, denn
nur so sind die schlimmen Aussetzer, die zu den Gegentoren führten, zu
erklären. Fairerweise muss man feststellen, dass TE diese Saison nicht zu den
vier besten der Gruppe gehört hat. Allein die Tatsache, dass man gegen alle
Teams, die in der Tabelle vor einem stehen, nicht gewonnen hat, ist Beweis
genug. Dagegen hat sich Inter Filos die Qualifikation - auch in diesem Spiel -
redlich verdient und von dieser Stelle wird den Jungs viel Glück für die
Play-Offs gewünscht. Für TE bleibt nur noch die Möglichkeit sich am Mittwoch
mit einer anständigen Leistung gegen Sprit Connection im letzten Spiel der
Saison zu verabschieden. Die Sprities wiederum können nach dem Sieg vom
heutigen Tage und der gleichzeitigen Niederlage der Dreibeiner gegen die wieder
erstarkten Otze Mach Et noch vom Viertelfinaleinzug träumen. Erwähnenswert ist
noch, dass man sich nach dem Spiel mit den Jungs von Otze Mach Et
zusammensetzte, den Grill anschmiss und dabei die Schmerzen über die jüngsten
Niederlagen mit viel Bier hinunter goss. Dabei wurde innerhalb von TE bereits
angesprochen, dass nunmehr ab nächster Saison der fällige Umbruch vollzogen
werden sollte.
Tore: 0:1 (72. Min.), 0:2 Stefan (ET/78.
Min.)
Gespielt haben: Patrick - Sini,
Stefan, Marc, Sebi - Kai, Philip, David, Tim, Boris, Charif, Chris - Matthias,
Karl
Torpedo
Eisen – 3Beiner 1:2
Sonntag, 4.5.08, 17 Uhr auf den Jahnwiesen
Im ersten Spiel der beiden
aufeinander folgenden "Derbys" ging es gegen die 3beiner. Für beide
sich gut kennende Teams ging es um viel: Mit einem Sieg wäre die Qualifikation
in greifbare Nähe gerückt. TE hatte akute Personalsorgen, gleich 6 Spieler
standen nicht zur Verfügung. Marius gab dagegen sein Debüt für TE (noch ein Mal vielen Dank fürs Aushelfen!).
Das alles soll aber keine
Entschuldigung sein für eine katastrophale erste Halbzeit seitens TE! Ein
planloses, unstrukturiertes Gekicke, was mit Fußball nicht viel zu tun hatte.
Das Beste war noch das Ergebnis: bis kurz vor Ende der Halbzeit: nur 0:1 (nach
einer Ecke). Dann aber setzte TE dem Ganzen noch die "Krone" auf und
lieferte mit einen überflüssigen Handspiel im Strafraum eine direkte
Steilvorlage zum Ausbau der Führung, die der Gegner dankend annahm.
In der Halbzeit stellte sich die
"Gretchen-Frage": entweder direkte Anmeldung für die 2.Liga oder raus
gehen und kämpfen. Erfreulicherweise entschied sich die Mannschaft für
letzteres. Einen wesentlichen Anteil hieran hatte Stefan, der zur 2. Halbzeit
hinzugekommen war. Mit ihm und durch die Umstellung von Matthias ins Mittelfeld
bekam das Aufbauspiel mehr Ordnung. Zumindest konnte TE das Spiel
ausgeglichener gestalten. Torchancen blieben allerdings zunächst Mangelware.
Die besten hatten noch Kai mit einem Fernschuss und Stefan per Kopf nach einer
Ecke. Hinten bekamen Sebi und Sini die sonst bekanntermaßen starken Stürmer von
den 3beiner immer besser in den Griff, allerdings auch oft auch nur durch den
Einsatz von Fouls. Nachdem die 3beiner bei ihren vielen Standards aber nicht
mehr so gefährlich waren wie noch im ersten Durchgang, witterte TE Morgenluft.
Ab Mitte der zweiten Halbzeit konnten auch einige Torchancen herausgespielt
werden. David, der in der 2. Halbzeit mit Matthias immer wieder versuchte, das
Spiel an sich zu reißen, verzog einen Freistoß aus 18m; Philips Schuss aus 22m
ging einen halben Meter am Pfosten vorbei. Der Anschlusstreffer lag in der Luft
und hätte in der 75. Min. fallen können/müssen, als Philip eine tolle Flanke
von Marius aus 7m knapp vorbei köpfte. Der verdiente Anschlusstreffer fiel dann
5 Minuten später, als nach einer unübersichtlichen Situation am Strafraumeck
Marc`s Schuss noch abgeblockt werden konnte, aber Stefan energisch nachsetzte
und den Ball aus 12m in die lange Ecke drosch. Jetzt mobilisierte TE noch
einmal alle Kräfte und das obwohl Tommi und Björn bereits früh
verletzungsbedingt ausgefallen waren und TE nur noch 11 Mann hatte. Fast wäre
der Ausgleich auch noch gelungen: Chris hatte in der letzten Minute die letzte
Chance für TE, aber sein Schuss aus halbrechter Position traf nur das
Außennetz.
In einem fairen Spiel gegen
"alte Bekannte", mit dem der sehr aufmerksame Schiri V. Rödel nie
Probleme hatte, ging TE aufgrund der schwachen ersten Halbzeit als Verlierer vom
Platz. Moral und Kampfeswille in der zweiten Halbzeit sind leider nicht belohnt
worden. Da bekanntlich eine schlechte Nachricht selten allein kommt, musste TE
nach dem Spiel erfahren, dass Alteisen-Stammkeeper Markus nun endgültig zum
Ende der Saison TE verlässt. Ein wahrhaft rabenschwarzer Tag für TE. Nun muss
TE die beiden letzten Spiele definitiv gewinnen, um sich noch für das
Viertelfinale zu qualifizieren. Wenn die Mannschaft an die Leistung in der
zweiten Halbzeit anknüpfen kann, ist dies aber auch nicht unmöglich. Nur Bitte
nie wieder so eine 1. Halbzeit!
Tore: 0:1 the header (30. Min.),
0:2 the penalty killer (45. Min.), 1:2 Stefan (80. Min.)
Gespielt haben: Markus - Kai,
Philip, Marc, Chris, Sebi, Stefan - Marius, David, Sini, Björn - Matthias, Tommi
Torpedo Eisen – Inter Leckt 5:3
Sonntag,
13.4.08, 15 Uhr auf den Jahnwiesen
Am "Super-Sunday" traf TE
auf den amtierenden Vizemeister Inter Leckt, während sich am gleichen Tag die
Gruppenkonkurrenten Interfilos gegen Torpedo Pipe und die Dreibeiner gegen Lok
Libuda duellierten. TE musste in diesem richtungsweisenden Spiel auf Sebi, Tim,
Patrick, Tommi und Dauer-Rekonvaleszenz Lutz verzichten.
TE wollte gegen die bekannt
konterstarken Inter Leckter aus einer sicheren Defensive kontrolliert nach vorne
spielen. Dies gelang auch in den ersten Minuten recht gut. Bereits nach wenige
Minuten der erste Eckball für TE und Björn zwiebelte den Ball direkt von der
Ecke unter die Latte, wobei Inter Leckts Keeper Stefan dabei keine glückliche
Figur machte. Mit der Führung im Rücken spielte TE selbstbewusst nach vorne. 10
Minuten später konnte der stets gefährliche Matthias im Strafraum nur per Foul
gestoppt werden und Schiri Capelli zeigte sofort auf den Punkt. Den fälligen
Strafstoß verwandelte Philip souverän. Der beruhigende 2-Tore-Vorsprung währte
allerdings nicht lange. Nach einem Eckball konnte ein aufgerückter Manndecker
von Inter Leckt aus 10m sehenswert per Kopf zum 1:2 verkürzen. Inter Leckt
erhöhte daraufhin die Angriffsbemühungen und das ein oder andere Male musste
der starke Goalie Markus sein ganzes Können aufbringen, um den Ausgleich zu
verhindern. Zum richtigen Zeitpunkt konnte dann aber der alte 2-Tore Vorsprung
wieder hergestellt werden: nach Flanke von Kai köpfte Matthias aus 7m zum 3:1.
Besonders erwähnt werden sollte hierbei die Leistung von Kai, der sich für
seine "Aussetzer" im Freundschaftsspiel gegen Libuda eindrucksvoll
rehabilitierte und eine blitzsaubere Partie ablieferte. Nach einer weiteren
Ecke hatte Marc die große Chance die Führung auszubauen, doch sein Kopfball aus
8m ging über das Tor. Der Vizemeister aber wollte sich nicht so einfach schon
nach einer Halbzeit geschlagen geben und kämpfte sich zurück in die Partie.
Nach einem Fehler in der nicht immer sattelfest wirkenden Abwehr von TE konnte
Inter Leckt noch vor der Pause auf 2:3 verkürzen. Matthias hätte im Gegenzug
den alten Vorsprung wiederherstellen können, doch sein Schuss aus 8m ging knapp
am Tor vorbei.
Nach der Pause öffnete der Himmel
seine Pforten und es goss in Strömen. Das Spiel wurde zu einer Wasserschlacht,
dicke Pfützen bildeten sich auf der Jahnwiese.
Ein richtiges Kombinationsspiel war kaum möglich. Einer aber ließ sich
von den äußeren Bedingungen und der Unbespielbarkeit des Platzes nicht
beeindrucken: David schnappte sich in der 47. Min. den Ball, degradierte vier
Gegenspieler zu Statisten und ließ es sich nicht nehmen, höchstpersönlich sein
Meisterwerk zu vollenden: 4:2! Nach diesen tollen Sololauf von David schien
Inter Leckt kurzzeitig wie gelähmt. TE hatte nun eine Vielzahl von
Konterchancen und Eckbällen, die aber fahrlässig vergeben wurden. So kommt es
wie es kommen muss. Nach Verpassen des endgültigen Todesstoßes rappelte sich
der Gegner noch einmal auf. Zunächst konnte Markus noch mit einem tollen Reflex
den unfreiwilligen Kopfball von Karl auf das eigene Tor parieren, Minuten
später war aber auch er machtlos, als Inter Leckt per Kopfball aus 6m in die
lange Ecke auf 3:4 verkürzen konnte. Nun wackelte TE ein wenig und Minuten
später hatte TE Glück als ein Interleckter aus spitzem Winkel den Ball nur an
den Außenpfosten schob. Einer war aber in der zweiten Halbzeit nicht zu stoppen
und so blieb es David vorbehalten für die endgültige Entscheidung selber zu
sorgen. Nach einem Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte konnte er sich den
Ball gegen den aufgerückten Goalie Stefan erkämpfen; auf Höhe der
Straufraumgrenze versuchte Inter Leckts Mannschaftsführer zu retten, was nicht
mehr zu retten war und behinderte David beim Torschuss. Schiedsrichter Capelli
entschied auf Elfmeter und rote Karte gegen den Torwart. Zwar regelkonform und
durchaus vertretbar, aber eine knifflige Entscheidung, da nicht zweifelsfrei
geklärt werden konnte, ob a) David beim Foul schon im Strafraum war und b) der
Torwart tatsächlich letzter Mann war. Nun war die Zeit gekommen, um erstmal
untereinander zu diskutieren, was eigentlich genau vorgefallen war. Jeder der
Beteiligten durfte seine Meinung kund tun und ganz im Sinne des Bunte Liga
Gedankens einigte sich dann die Mehrheit auf Elfmeter und keine rote Karte.
Schiedsrichter Capelli, der im übrigen eine tadellose Leistung bot, nahm die
rote Karte wieder zurück und der Keeper konnte im Kasten bleiben. Den - aus
Sicht von TE berechtigten – Elfmeter verwandelte David eiskalt. Dies war
gleichzeitig die Vorentscheidung. Nach hartem und zähen Kampf war der Wille der
aufopferungsvoll kämpfenden Inter Leckter schließlich gebrochen. Es war ein
ausgesprochen faires Spiel. An dieser Stelle muss dem Gegner ein Kompliment
gemacht werden, der sich auch in kritischen Situationen (z B. bei
Entscheidungen, ob Abstoß oder Ecke oder Einwürfen) immer als fairer Sportsmann
erwieß. Insgesamt ein verdienter, aber auch etwas glücklicher Sieg für TE. Der
Gegner machte einfach ein paar mehr Fehler in der Defensive als TE, was
spielentscheidend war. Mit diesem so wichtigen Sieg wahrt TE seine Chancen auf
einen Play-Off-Platz. Durch die teilweise überraschenden Ergebnisse (4:1 Sieg
von Otze gegen die Connection und 5:0 von Libuda gegen die stärker
eingeschätzten Dreibeiner) bleibt es weiter ungemein spannend in der Gruppe
Gelb. Lediglich Torpedo Pipe scheint als einziger durch einen hart erkämpften
Punktgewinn gegen Geheimfavorit Inter Filos bereits das Ticket für eines der
vier Play-Off Plätze sicher zu haben. Dahinter ist noch alles möglich.
Tore: 1:0 Björn (4. Min.), 2:0
Philip (Foulelfmeter (Foul an Matthias), 14. (Min.), 2:1 (20. Min.), 3:1
Matthias (Kai, 32. Min.), 3:2 (41. Min.), 4:2 David (47. Min.), 4:3 (79. Min.),
5:3 David (Foulelfmeter (Foul an sich selber), 84. Min.)
Gespielt haben: Markus - Kai,
Philip, Stefan, Chris, Marc - Thomas,
Sini, Björn, Charif, Boris, David - Karl, Matthias, Sega
Torpedo
Eisen – Fußballwunder Weißer Holunder 4:1
Samstag, 16.2.08, 13 Uhr auf den Jahnwiesen
Im ersten "Rückrundenspiel"
nach der Winterpause traf TE auf einen Tabellennachbarn: Fußballwunder Weißer
Holunder (FWH). Dabei musste TE auf Patrick, Boris und den zum zweiten Mal
Vater gewordenen Sebi verzichten. Ansonsten konnte TE in Bestbesetzung
antreten. Es galt den Gegner auf keinen Fall zu unterschätzen, denn er hatte in
der "Vorrunde" mit knappen Niederlagen und einem starken
Unentschieden gegen den amtierenden Vizemeister InterLeckt aufhorchen lassen.
FWH spielte direkt von der ersten
Minute an selbstbewusst nach vorne und stellte sich erst gar nicht hinten rein,
wie man es aufgrund der Tabellenplatzierung hätte vermuten können. Folgerichtig
ergab sich TE`s erste Chance durch einen Konter, nachdem
"Vietcong-Veteran" Thomas mit Musterpass Tommi bediente, doch dieser
sich nicht entscheidend durchsetzen konnte. In der Folgezeit entwickelte sich
ein offener Schlagabtausch, wobei TE zunächst durch (ungefährliche) Fernschüsse
seine Chance suchte. Nach der ersten Ecke des Spiels konnte allerdings die
erste große Torchance des Spiels verwertet werden: Charif hatte mustergültig
auf den Kopf von Marc geflankt und der brauchte aus 4m den Ball nur mit dem
Kopf unter die Latte drücken. Feuchte Augen beim Trainer; hatte sich doch
endlich einmal eine in der Vorbereitung eingeübte Standardsituation bewährt!
FWH schien aber durch den Treffer keineswegs beeindruckt und spielte weiter
mutig nach vorne. Im Abschluss blieben die Männer in den lilablauen Trikots
aber eher harmlos. TE hatte dagegen einige Konterchancen, insbesondere durch
Tommi, der 25m frei vor dem FWH Tor durch war, aber fälschlicherweise von
Schiri Capelli im Abseits geahnt wurde. Zwischen der 25. - 35. Min. stand dann
das Spiel auf der Kippe. Doch Sini erlöste TE mit einem fulminaten Fernschuss
aus 28m, der sich über den wohl durch die Sonne geblendeten Torhüter hinweg in
die Maschen senkte. Dieses Tor ist insbesondere Sini von Herzen zu gönnen; hat
er doch nach seiner schweren Verletzung vor 1,5 Jahren ein mühsamen Weg
zurückgelegt, um wieder beim Team zu sein, aber niemals aufgegeben und sich
heute, durch sein Tor und seine couragierte Leistung, selber belohnt. Selbst
nach dem Ausbau der Führung gab sich FWH jedoch nicht auf und erhöhte das Tempo
noch einmal vor der Pause. In der erstaunlicherweise sehr langen Nachspielzeit
der 1. Halbzeit hatte FWH zwei sehr gute Torchance, von denen eine Keeper
Markus durch Glanzparade vereiteln konnte. So blieb es zur Halbzeit bei der
etwas schmeichelhaften Führung von 2-Toren Unterschied.
Nach der Halbzeit änderten sich aber
die Kräfteverhältnisse deutlich. TE wurde zunehmend stärker und tonangebender
auf dem Platz. Vor allem die starke Innenverteidigung um Stefan und Marc sorgte
dafür, dass FWH sich nicht mehr so in Szene setzen konnte wie noch im ersten
Abschnitt. Zwar konnte sich FWH eine Reihe von Ecken erspielen, aber richtig
torgefährlich war nur eine (ein Kopfball, der knapp über die Latte strich).
Dennoch kam FWH zum Anschlusstreffer. Nach einem über die rechte Angriffsseite
blitzsauber vorgetragenen Konter konnte FWH auf 1:2 verkürzen. Zu dem Zeitpunkt
zwar überraschend, aber aufgrund der 1. Halbzeit nicht unverdient. TE versuchte
umgehend, den 2-Tore Vorsprung wiederherzustellen. Insbesondere der in der 2.
Halbzeit immer stärker werdende David trieb das Spiel seiner Mannschaft nach vorne
und riss durch seine Dribblings immer wieder Löcher in die gegnerische Abwehr.
Ihm war es auch zu verdanken, dass TE eine Viertelstunde vor Schluss die
Vorentscheidung erzielen konnte. Nach einem beeindruckenden Dribbling über die
linke Seite legte er für Matthias ab, der aus kurzer Distanz nur noch abstauben
brauchte. FWH reklamierte nach dem Tor zunächst, da der Ball angeblich schon
vorher die Seitenauslinie überquert hatte. Der Schiedsrichter wollte sich zu
der Situation erst gar nicht äußern, aber nach mehrfacher Befragung der
Beteiligten wurde das Tor dann doch als korrekt anerkannt. Eine richtige und
faire Geste des Gegners! Nach dem erneuten Ausbau der Führung war die Moral der
tapferen FWH gebrochen. Kurz vor Schluss konnte Matthias nach schöner
Kombination aus der Abwehr und im Mittelfeld seinen zweiten Doppelpack
innerhalb einer Woche perfekt machen.
Insgesamt ein aufgrund der zweiten
Halbzeit verdienter Sieg von TE, der vielleicht um 1-2 Tore zu hoch ausfiel.
Der jederzeit faire Gegner erwies sich als der erwartet "harte
Brocken". Im nächsten BuLi-Spiel kommt für TE dann die Nagelprobe. Im
Spiel gegen Sprit Connection, dass am Vormittag gegen den amtierenden Meister
Lok Libuda überraschend souverän mit 3:1 gewann, wird sich zeigen, wie stark TE
derzeit wirklich ist. Davor trifft TE im Pokal auf Zwietracht Dresch und
Flegel, die ebenfalls heute spielten und trotz großer Moral mit einem Mann
weniger 4:6 gegen die Kellerkinder unterlagen.
Tore: 1:0 Marc (Charif, 12. Min.),
2:0 Sini (35. Min.), 2:1 (68. Min.), 3:1 Matthias (David, 76. Min.), 4:1
Matthias (Tim, 82. Min.)
Gespielt haben: Markus - Kai, Chris,
Marc, Stefan, Philip - Björn, Tim, Charif, Thomas, Sini, David, Sega - Tommi,
Karl, Matthias
Torpedo
Eisen – Mülldeponie 3:1
Sonntag, 18.11.07, 15 Uhr auf
den Jahnwiesen
Im Schatten des großen Derbys
zwischen Inter Filos und den Dreibeinern traf TE zeitgleich in seinem letzten
Ligaspiel vor der Winterpause auf das Team Mülldeponie, die bislang ebenso wie
TE nur einmal gewinnen könnten. Für beide Mannschaften hatte das Spiel
richtungsweisenden Charakter: wer verliert, würde auf einem Abstiegsplatz
überwintern. Verstärkt hatte sich Mülldeponie mit Ex-Meßdiener Jochen samt
Sohnemann, der - um das vorwegzunehmen - ein würdiger Gegenspieler für Mathe-Lehrer
und Aushilfsmanndecker Chris war. TE musste neben Patrick in der Abwehr auf Kai
und Marc verzichten, im Sturm fehlten Tommi und Karl. Trotz der dünnen
Personaldecke gab es aber für TE nur eine Devise: Voll auf Sieg spielen!
Diese Marschroute wollte TE von
Anfang umsetzen. Nach nur einer Minute konnte sich Tim nach einem Gestochere im
Strafraum durchsetzen und die frühe Führung erzielen. Endlich ging TE mal
wieder in Führung und dies sollte doch Balsam für die in letzter Zeit etwas
geschundenen Fußball-Seelen von TE sein. Der Gegner stand wie erwartet tief in
der eigenen Hälfte und versuchte immer wieder über ihren schnellen Stürmer und
Rechtsaußen zu kontern. Nach 15 Minuten hatte sich aber die neuformierte Abwehr
um Libero Philip, Sebi und Chris gefunden und machte die meisten Konter des
Gegners zunichte. Im Spiel nach vorne war es vor allem Thomas, der mit gutem
Stellungsspiel und feinen Pässen für die spielerischen Akzente sorgte.
Geschickt kombinierte TE im Mittelfeld und vor allem über die Außen bereitete
TE seine Chancen vor. Nach schöner Flanke von Sega verzog Boris nur knapp.
Wenig später scheiterte Matthias am gut aufgelegten Keeper der Mülldeponie. Die
beste Chance für TE im ersten Durchgang besaß kurz vor Halbzeit Thomas, als er
nach mustergültigem Pass des gewohnt eifrigen Sinis 8m frei vor dem Tor zum
Schuss kam, den Ball aber um wenige Zentimeter am Pfosten vorbeischoss.
Zur Halbzeit stand die Erkenntnis:
trotz der widrigen Bodenverhältnisse ansehnlich gespielt, nur das zweite Tor
fehlte. Dies sollte unmittelbar nach Wiederbeginn fallen. TE zog das Tempo an
und spielte noch risikofreudiger in die Spitze. Die Eckballquote für TE war
nach wenigen Minuten schon über ein Dutzend angestiegen, doch bis auf einen
Schuß von Boris, der knapp über das Gehäuse flog, wenig torgefährlich. Zudem
hielt der Keeper von Mülldeponie bravuorös bei Schüssen von Matthias, Tim und
David. Und wie es nun kommt in solchen Spielen, wenn man seine eigenen
Torchancen nicht nutzt, so wäre es auch fast im Spiel gegen Mülldeponie
gekommen. Nach einem katastrophalen Stellungsfehler lief der mutterseelen
alleingelassen Stürmer der Mülldeponie auf das Tor zu, umspielte Markus, doch
gemeinsam konnten Philip und schließlich Chris den drohenden Ausgleich
verhindern. 5 Minuten später hatte TE zudem Glück, als ein als Flanke gedachter
Torschuß nur an die Latte knallte. In diesen Minuten wankte TE bedenklich. Die
Erlösung erfolgte in der 70. Min. als sich Matthias im Strafraum zunächst
geschickt gegen einen Abwehrspieler durchsetzen konnte und derselbige bei
anschließendem Rettungsversuch Matthias von den Beinen holte. Schiri R. Capelli
entschied sofort auf Elfmeter, den David eiskalt verwandelte. Danach wurde es
hektisch. 1-2 Spieler von Mülldeponie ereiferten sich über den berechtigten
Elfmeter - selbst außerhalb des Platzes - derart, dass der Schiri schließlich
Kapitän Klaus die rote Karte zeigte. Wenig später kam es zu zwei weiteren
10-Min.-Strafen: nach dem der Stürmer der Mülldeponie trotz für alle
Beteiligten deutlich ersichtlichen Überschreiten des Balles der Außenlinie
einfach weiter spielte, fällte Philip ihn kurz vor dem Strafraum, worauf hin
sich der Stürmer fast zu einer Tätlichkeit hinrissen ließ, die durch den
hinzugeeilten Sebi aber verhindet werden konnte. Aber nicht Philip wurde neben
dem Mülldeponie-Spieler mit einer Zeitstrafe bedacht, sondern Sebi. Tja, ein
guter Mannschaftsspieler weiß halt immer, wann er seinen Kapitän zu schützen
hat.......Mit 10-gegen-10 auf dem Platz tat sich TE leichter und die
spielerische Überlegenheit wurde jetzt noch evidenter. Nach schöner Kombi über
Philip, David und Thomas gelangte der Ball zu Tim, der aus halblinker Position
seinen Gegenspieler stehen ließ und aus spitzem Winkel zum 3:0 einnetzte.
Wieder einmal zeigte Tim wie abgeklärt er trotz seiner jungen Jahre vor dem Tor
ist! Weitere Torchancen konnte sich TE erarbeiten, die immer wieder über rechts
von David angetrieben worden. Die beste Chance hatte Charif, doch sein satter
Schuß aus 17m strich knapp über das Tor. Kurz vor Schluß hätte es aus Sicht von
TE auch Strafstoß für Mülldeponie geben können, als ein Spieler der Deponie im
Strafraum am Bein getroffen wurde, doch der Pfiff blieb aus. Den verdienten
Ehrentreffer erzielte Mülldeponie aber dennoch, als nach einem gescheiterten Herausspielen
aus der Abwehr von TE, ein Spieler der Mülldeponie beherzt dazwischen ging und
dem ansonsten souveränen Keeper Markus keine Chance ließ.
Insgesamt geht der Sieg für TE in
Ordnung, auch wenn es Mitte der 2. Halbzeit 2-3 brenzlige Situationen für TE
gab. TE war das spielerisch stärke Team mit einem deutlichen Chancenplus. Ob
dies nun der ersehnte Befreiungsschlag für TE war, wird sich erst nach der
Winterpause zeigen. Vor allem, wenn dann endlich die ersehnten Klassiker gegen
Sprit Connection, Dreibeiner und Interfilos anstehen. Vorher wartet allerdings
noch die nicht zu unterschätzende Aufgabe im Pokal gegen Zwietracht Dresch und
Flegel.
Tore: 1:0 Tim (1. Min.), 2:0 David
(70. Min. Foulelfmeter an Matthias), 3:0 Tim (80. Min. Thomas), 3:1 (85. Min.)
Gespielt haben: Markus - Chris,
Philip, Sebi, Stefan - Tim, Thomas, David, Charif, Boris, Sega - Björn,
Matthias, Yannick
Torpedo
Eisen – Otze Mach et 1:1
Sonntag, 4.11.07, 15 Uhr auf den
Jahnwiesen
Nach dem Sieg gegen Roter Hammer
ging es heute gegen Otze Mach et. Ein Klassiker der Bunten Liga, auch wenn
beide Mannschaften momentan von ihrer Topform entfernt sind. TE musste dabei
auf Tommi, Björn und Sebi verzichten.
Das Spiel war vom Kampf betont und spielte
sich hauptsächlich im Mittelfeld ab, so dass insgesamt kaum Torchancen zustande
kamen. Wenig Spielerisches bot sich den Zuschauern, unter denen auch Mario und
Benny von Torpedos künftigen Gegnern Inter Filos und Sprit Connection waren.
Nach den ersten 10 Minuten, in denen sich beide Mannschaften neutralisierten,
kam Tim nach schönem Zusammenspiel mit Sega und Thomas zu einer Großchance. Er
zog an zwei Verteidigern vorbei und sein Schuss mit links ging knapp am Tor
vorbei. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam Otze durch einen Kopfball nach einer
Ecke gefährlich nahe an Torpedos Tor. 0:0; Halbzeit.
In der zweiten Hälfte wurde Torpedo
stärker. Der Ball zirkulierte etwas besser auf dem holprigen Boden und ein
leichtes Übergewicht für Eisen war die Folge. Allerdings blieben Torchancen
Mangelware. Lediglich Karl hatte eine gute Gelegenheit, als David nach einer
Ecke von Sharif den Ball scharf auf den Fünfer zog, wo Karl goldrichtig stand,
die Kugel aber nicht gut erwischte. In der 58. Minute dann die überraschende
Führung für Otze. Überraschend, weil Otze nun mit 1:0 führte, ohne eine
Torchance in der zweiten Halbzeit bisher gehabt zu haben. Der linke
Flügelspieler von Otze, Raul, zog einfach mal aus 40 Metern ab, die Kugel wurde
lang und länger, flatterte, und senkte sich schließlich über den überraschten
Keeper Markus in das Tor von Eisen. In den folgenden Minuten erhöhte Torpedo
den Eindruck und öffnete die Defensivreihen. Distanzschüsse von Sharif und Sega
strichen knapp am Tor von Otze vorbei. Es entstanden gute Konterchancen für
Otze, und es hätte keinen gewundert, wenn das 0:2 gefallen wäre. In der 75.
Minute fiel dann aber doch der Ausgleich. Libero Mathias war aufgerückt und
wurde von Thomas aus halblinker Position mustergültig bedient. Er setzte sich gegen
seinen Gegenspieler durch und traf mit einem satten Schuss unten ins Eck zum
1:1. Tore gegen den Ex-Verein sollte man nicht übermäßig feiern, und daran
hielt sich auch Matthias, der noch während des Spiels bei Spielern von Otze
bekundete, dass er das Tor lieber gegen eine ander Mannschaft geschossen hätte.
Alles in allem ein verdientes 1:1 in
einem fairen Spiel, das keiner von beiden Mannschaften wirklich weiterhilft,
denn beide dümpeln nach diesem Spiel weiter im Niemandsland der Tabelle vor
sich hin. Möchte man eine Chance auf einen der ersten vier Plätze bewahren, so
ist ein Sieg gegen Mülldeponie im nächsten Spiel für Torpedo Eisen absolute
Pflicht.
Tore: 0:1 (58.), 1:1 Matthias (75., Thomas)
Gespielt haben: Markus - Kai,
Stefan, Marc, Matthias - Sini, Thomas, Chris, Boris, David, Sharif, Tim - Karl,
Sega, Philip
Torpedo
Eisen – Roter Hammer 2:1
Samstag, 6.10.07, 10 Uhr am
Salzburger Weg
Nach dem bitteren Pokal-Aus ging es
im dritten Ligaspiel der Saison für TE darum, wieder auf die Erfolgsspur zurück
zu kehren. Der Gegner Roter Hammer (RH) war ebenfalls wie TE mit zwei
Niederlage in die Saison gestartet, daher war auch ohne David und Tim ein Sieg
Pflicht. Die Entschlossenheit zum Sieg sollte auch durch eine neue Taktik
demonstriert werden: TE operierte von Beginn an mit drei Stürmern.
Trotz der Umstellung brauchte es
aber ein paar Minuten bis TE ins Spiel kam. Die erste Chance des Spiels hatte
Tommi mit einem Kopfball nach einem Freistoß von Thomas, der aber für den
sicheren Keeper des RH keine Gefahr darstellte. TE diktierte mit zunehmender
Spieldauer das Spielgeschehen. Geschickt wurden die Bälle abgefangen und vor
allem über Matthias und Thomas überlegt verteilt. Es ergaben sich weitere
Chancen durch wieder Tommi, Chris, Boris und Björn, der gleich zweimal aus
aussichtsreicher Position scheiterten. Doch irgendwie hatte TE kein Zielwasser
getankt und es bedurfte schon der Mithilfe des Gegners um in Führung zu gehen.
Nach einer Eckballvariante und anschließender Flanke von Charif prallte der Ball
von einem Abwehrbein eines RH-Spielers über die Linie. Leichte Proteste des RH,
ihr Keeper sei bei der Flanke behindert gewesen, doch der Treffer schien
einwandfrei und zählte. Mit der Führung spielte TE noch befreiter auf und
schnürte den Gegner Ende der 1. Halbzeit minutenweise in der eigenen Hälfte
ein, doch weitere Tore wollten vor der Halbzeit nicht mehr fallen.
Anfang der 2. Halbzeit hatte der
Gegner umgestellt, was sich auszahlen sollte: BuLi-Gründer v. Schorlemer ging
ins Tor und der Torwart stellte sich in den Sturm. Eine etwas ungewöhnliche
Maßnahme auf den ersten Blick, die sich aber als erfolgversprechend
herausstellen sollte. Zumindest spielte RH nun wesentlich druckvoller nach
vorne und von der in der 1. Halbzeit noch absoluten Souveränität von TE war
erstmal nichts mehr zu sehen. Zu richtigen Torchancen kam RH aber nicht. Nach
einer halbe Stunde fing sich TE aber wieder und besann sich auf seine
spielerische Tugend. Vor dem Tor aber das gleiche Bild wie in der 1. Halbzeit.
Die wenig gut herausgespielten Chancen wurden leichtfertig vergeben oder das
"Kätzchen Rudolph" verhinderte den Ausbau der Führung mit feinen
Paraden wie gegen Philip oder Tommi. Pech hatte Björn, der nach einer Ecke am
Pfosten scheiterte. So blieb es den beiden auffälligsten Protagonisten an
diesem Tage vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen: nach einer wiederholt
eingeübten Ecke drosch der unermüdlichen kämpfenden Sini den Ball aus 10m unter
die Unterkante der Latte von wo aus der Ball über Umwegen zu dem souveränen Abwehrrecken
Sebi gelangte, der im Stile eines Torjägers eiskalt aus 6m vollendete. Na
bitte, geht doch, TE! Kurz vor Schluss konnte RH nach einem sehenswerten
Weitschuss noch den Ehrentreffer erzielen. Insgesamt ein verdienter Sieg von
TE, dass heute zweifelsohne ihr Prunkstück in der Abwehr mit Stefan, Marc, Kai
und Sebi besaß, die fast keine echte Torchance zuließen. Im Spiel nach vorne
allerdings war in der zweiten Halbzeit doch einiges an Stückwerk und über die
mangelnde Chancenauswertung soll hier besser nicht geschrieben werden.
Vielleicht hätte es der sehr faire
und aufopferungsvoll kämpfende Gegner auch nicht verdient gehabt, heute höher
zu verlieren. Noch ein Wort zum Schiedsrichter R. Capelli: nachdem einiges an
Kritik nach dem Viertelfinalspiel der letzten Saison auf den Mann in schwarz
eingeprasselt war, lässt sich heute bei der ersten Partie mit TE-Beteiligung
seit Juni objektiv eine fehlerfreie und stets souveräne Leistung von R. Capelli
attestieren!
Für TE geht es nun wieder nach oben
und in den letzten beiden Spielen des Jahres muss TE diesen Trend unbedingt
fortsetzen.
Tore:
1:0 (32.Min./ET), 2:0 Sebi (76. Min.), 2:1 (89.)
Gespielt
haben: Patrick, Markus - Kai, Stefan, Marc, Sebi - Sini, Thomas, Matthias,
Charif, Chris - Tommi, Karl, Philip, Boris
Torpedo Eisen – Lok Libuda 1:5
Sonntag, 9.9.07,
15 Uhr auf den Jahnwiesen
Im zweiten Spiel der noch jungen
Saison traf TE gleich auf den amtierenden BuLi-Meister und heißen Kandidaten auf
das Double 2007: Lok Libuda. Personell musste TE auf Tim, Sebi und Sega
verzichten, dafür gab Sini sein Comeback nach fast 17 (!) Monaten und der erst
in dieser Woche zu Eisen gewechselte Matthias kam zu seinem ersten Einsatz für
Torpedo.
Das Spiel begann wie man es fast
erwarten durften. Die Lokomotive hatte ordentlich Dampf drauf und TE gewohnt
lethargisch in den Anfangsminuten. Bereits nach fünf Minuten der erste Blackout
in der Hintermannschaft von TE, als nach einem weiten Einwurf ein völlig allein
gelassener Libudaner mühelos einköpfen konnte. Naja, warum sollte auch man mit
alten Gewohnheiten, dem Verschlafen der ersten Viertelstunde, in der neuen
Saison brechen? Während TE noch über diese alte Eisen-Krankheit nachdachte,
klingelte es auch schon ein zweites Mal: Dieses Mal stürmte der gleiche
Torschütze mit offenem Visier und narrte gleich zwei Torpedos inklusive
Torwart, bevor er in die kurze Ecke zur 2:0 Führung einschob. Man könnte
meinen, dass ein 0:2 nach 20 Minuten gegen den amtierenden Meister vielleicht
keine Überraschung sei, dennoch täuscht der Spielstand ein wenig, denn bis auf
die beiden Gegentore spielte TE
ordentlich mit. Nach einer halben Stunden wurde die spielerische Überlegenheit
von TE immer deutlicher und Thomas hätte sich wohl in der internen
Torjägerliste nach ganz vorne katapultieren können, wenn er nur die Hälfte
seiner Chancen genutzt hätte. So aber
ließ TE selbst beste Einschussmöglichkeiten aus und ging mit einem Rückstand
von 2 Toren in die Halbzeit.
Dennoch galt es den vergebenen
Möglichkeiten nicht hinterher zu trauern und nochmal in der 2. Halbzeit voll
anzugreifen. Insbesondere Neu TE-Spieler Matthias zeigte ein starke Leistung
und riss das Spiel immer wieder an sich. Die ersten 20 Minuten der 2. Halbzeit
spielte TE nur noch auf ein Tor. Phasenweise konnte sich der Gegner gar nicht
mehr befreien. Immer wieder rollte die Angriffslawine von TE auf das Tor von
Libuda. Lok`s starker Keeper Mark musste einige Mal sein ganzes Können
aufbieten, um vor allem gegen Tommi, David und Charif zu klären. Chancen
ergaben sich im Minutentakt. Doch in der 60. Minute war auch er (endlich)
machtlos. Nach einem tollen Pass von Matthias in den Rücken der Abwehr auf
Charif, konnte dieser sich im Strafraum gegen einen Verteidiger durchsetzen und
überlegt auf Karl zurück passen, der mit dem Außenrist den Ball aus 8m in den
Winkel hämmerte: der schönste Angriff des Spiels und endlich zählbarer Erfolg.
Nur noch 1:2! Und kurzzeitig schien die bis dato abgeklärte Spielweise der Libudaner
in’s Wanken zu geraten. Statt Lok erhöhte TE den Dampf im Kessel und
plötzlich war der Ausgleich zum Greifen nahe. Die besten Chancen hatten
Matthias aus 15m freier Schussbahn knapp über das Tor und Philip per Kopfball
nach schöner Flanke von Sini, den der zunächst ins Straucheln geratene Keeper
Marc doch noch von der Linie fischen konnte. Das größte Manko von TE an diesem
Tage war offensichtlich die Chancenverwertung. Tja, und wie man es dann besser
macht, bewies Libuda wenig später, als sie nach ihrer ersten gefährlichen
Aktion im zweiten Durchgang - nach einer Ecke per Kopf - das vorentscheidende
3:1 markierten. Damit war die Messe gelesen. Nach zwei individuellen Fehler
konnte Libuda schließlich noch zwei weitere Treffer erzielen.
In einem fairen Spiel, mit dem der
aufmerksame Schiri Dieter W. nie Probleme hatte, unterlag TE schließlich, mit
vielleicht 2-3 Tore zu hoch, gegen eine sehr abgeklärte Mannschaft von Lok
Libuda, die an diesem Tag einfach wesentlich effektiver ihre Chancen nutzte als
TE. Auch wenn es das Ergebnis nicht direkt aussagt, aber spielerisch war dies
bislang Eisen’s stärkstes Spiel der Saison und ein Punkt wäre durchaus
möglich und nicht unverdient gewesen. Allerdings bleibt am Ende nur das
Ergebnis und - mit Blick auf die Tabelle - die Erkenntnis: "willst du TE
oben sehen, musst du die Tabelle drehen"!
Tore: 0:1 (5. Min.), 0:2 (20. Min.),
1:2 Karl (Charif, 60. Min.), 1:3 (77. Min.), 1:4 (80. Min.), 1:5 (85. Min.)
Gespielt haben: Patrick - Kai,
Stefan, Marc - Chris, Björn, Philip, Charif, Thomas, Sini, Matthias, Boris -
Tommi, Karl, David.
Torpedo
Eisen – Torpedo Pipe 1:3
Sonntag, 26.8.07, 13 Uhr auf den Poller Wiesen
Im
Auftaktspiel zur neuen Saison, die nunmehr in Form eines Liga-Modus
durchgeführt wird, musste TE gegen den Vornamensvetter Torpedo Pipe gleich auf
6 Stammkräfte verzichten. Vor Spielbeginn sagten dann auch noch 2 weitere
Spieler kurzfristig ab, so dass gerade mal 11 gesunde Spieler zur Verfügung
standen. Hinzu kamen Charif und Björn, die aufgrund von Verletzungen seit
Wochen nicht im Training waren und deren Einsatz eigentlich nur für den Notfall
vorgesehen war. Dagegen unterstützte Abbi dankenswerter Weise erstmal das Team
und Keeper Patrick kam in der 1. Halbzeit zu seinem ersten Großfeld-Einsatz für
TE.
TE wollte
aus der Not eine Tugend machen und zunächst einmal defensiv sicher stehen.
Dieser Taktik wurde bereits nach 10 Minuten ein Strich durch die Rechnung
gemacht, als Schiedsrichter Kay Cramm nach einem gegenseitigen Halten von Abbi
und seinem Gegenspieler im Strafraum auf Elfmeter entschied. Eine sehr harte
Entscheidung, die Pipe dankbar annahm und bei der Ausführung Neu-Keeper
Patrick, der ansonsten ein ordentliches Debut ablieferte, keine Chance ließ.
Unmittelbar nach dem Gegentor erspielte sich die Piper noch 2 weitere Chancen
und es schien, dass sich TE von diesem Schock erstmal erholen musste. Erst nach
20 Minuten kam TE zu eigenen Chancen. Nach einer starken Einzelaktion
scheiterte Tommi an dem aufmerksamen Keeper von Pipe und zwei Kopfbälle von Sega
und Stefan nach Eckbälle strichen nur knapp am Tor vorbei. Zudem hätten sich
durchaus mehr Torchancen ergeben können, wenn bei 1-2 Überzahlsituationen TE
die Konter aufmerksamer und zielstrebiger durchgeführt hätte. Auf der anderen
Seite hatte TE kurz vor Halbzeit Glück, als nach schöner Kombination im
Strafraum ein Piper aus 5m über das Tor schoss.
Zur 2.
Halbzeit stellte TE um. Die angeschlagenen Björn und Charif, die schon Mitte
der 1. Halbzeit notgedrungen eingewechselt wurden, sollten versuchen, im
Mittelfeld für mehr Ordnung zu sorgen. Doch die Lücken im Mittelfeld blieben,
was vor allem auch daran lag, dass vielen TE`s die Spritzigkeit und nötige
Fitness fehlte. So erspielte sich Pipe ein zunehmendes Übergewicht im
Mittelfeld. Trotzdem hielt TE mit seinen Mitteln dagegen, was vor allem an dem
stärksten TE-Spieler des Tages Stefan lag sowie den Verteidigern Sebastian und
Marc, die mit Einsatz und Leidenschaft dagegen hielten. Überraschend gut
präsentierte sich auch Karl auf der für ihn ungewohnten linken Seite. Dennoch
kamen die Piper zu Torchancen, die der in der 2. Halbzeit eingewechselte
Stammkeeper Markus gekonnt zunichte machen konnte bzw. einmal die Latte rettend
zur Seite stand. Trotz der optischen Überlegenheit von Pipe war das Spiel keineswegs
entschieden. Es gab eine Reihe von guten Aktionen von TE, die zu einem Tor
hätten führen können. Der aufopferungsvoll kämpfende Tommi konnte sich 3-4 mal
gut durchsetzen, doch beim Abschluss fehlte die Präzision und die letzte Kraft.
Im Spiel nach vorne fehlte zudem die Unterstützung, was zum einen daran lag,
dass Philip außer Form war und die weiteren Offensivkräfte von TE sich nicht
entscheidend in Szene setzen konnten. Hier wurden insbesondere David und Tim
schmerzlich vermisst.
Die
Vorentscheidung dann in der 75. Min., als nach einer zu kurzen Kopfballabwehr
genau in die Mitte ein Spieler von Pipe aus 20m den Ball in die Ecke schlenzen
konnte. Wenig später erhöhte ein Piper auf 3:0, wobei er bei der Ballabnahme
den Oberarm einsetzte, was aber nicht gepfiffen wurde. In den letzten 10
Minuten bewies TE Moral und konnte sich durch Björn und Tommi zweimal gut in
Szene setzen, bevor Sega nach klugem Pass von Philip und anschließendem
entschlossenen Durchsetzen gegen Verteidiger und Torwart den Ehrentreffer
erzielen konnte.
Insgesamt
geht die Niederlage in Ordnung. Pipe, die ebenfalls einige Ausfälle zu beklagen
hatten, konnte dieses Manko an diesem Tage besser kompensieren und ging
verdient als Sieger von Platz. Die dünne Personaldecke und mangelnde Fitness
einiger TE-Spieler konnte nicht kompensiert werden. Bereits am Sonntag im
Viertelfinale des Pokalwettbewerbs wird aber eine ganz andere TE - Mannschaft
auf dem Platz stehen.
Gespielt
haben: Patrick (1. HZ), Markus (2. HZ.) - Marc, Stefan, Sebi - Kai, Philip,
Abbi, Sega, Thomas, Charif, Björn - Karl, Tommi
Tore: 0:1
(10 Min. Foulelfmeter), 0:2 (75. Min.), 0:3 (80 Min.), 1:3 (85. Min.) Sega
(Philip)
Torpedo
Eisen – Dynamo Tresen 1:3 n. V.
Sonntag, 27.4.08, 16 Uhr auf den Jahnwiesen
Im Achtelfinale bekam TE die große
Chance, sich für die letzte Pokal-Schlappe vor fast auf den Tag genau vor 4
Jahren zu revanchieren. Aber auch aus anderem Grund war das heutige Spiel ein
ganz besonderes: Sega, „die Antilope aus Ecuador“ oder auch
„der Ailton von TE“, lief heute auf zunächst unbestimmte Zeit zum
letzten Mal im Eisen-Dress auf, weil er nach 6 Jahren zurück zu seiner Familie
nach Ecuador geht. TE plagten unterdessen große Personalsorgen: Neben Charif,
Sebi und Tommi fehlte auch Spielertrainer Philip. Das taktische Zepter übernahm
deshalb heute Matthias, der die Mannschaft schon ein paar Tage vor dem Spiel
mit einem „etwas anderem“ Brief auf seine Strategie einzuschwören
versuchte und dies auch in seiner Ansprache unmittelbar vor dem Spiel
eindringlich darstellte. In der Theorie klang das auch alles total super und
jeder dachte wohl, es verstanden zu haben, doch dass dem nicht so war, zeigte
sich bereits in den ersten Minuten der Partie: Bei TE lief überhaupt nichts
zusammen, die gesamte erste Halbzeit war ein planloses Gekicke und Torchancen
gab es auch keine. Dass auch Dynamo Tresen nicht gerade Traumfußball
präsentierte, war wohl der einzige Grund dafür, dass es zur Halbzeit nur 1:0
für DT stand.
Im zweiten Durchgang präsentiert sich TE
dann deutlich konzentrierter und auch spielerisch gab es die ein oder andere
sehenswerte Aktion. Und so kam TE in der 54. Minute zum verdienten Ausgleich
durch eine starke Einzelleistung von Tim. Eisen war jetzt am Drücker und hatte
gute Chancen, das Spiel komplett zu drehen, auf der anderen Seite musste Keeper
Patrick aber auch das ein oder andere Mal sein ganzes Können aufbieten, um den
erneuten Rückstand zu verhindern. Spielentscheidend war dann aber, dass
Matthias, der Dreh- und Angelpunkt von TE’s Offensivspiel, nach einem
unglücklichen Zusammenprall ausgewechselt werden musste. Auf einmal war sie
wieder da, die Unsicherheit und Nervosität im Spiel von TE. So blieb es nach 90
Minuten beim 1:1 und es ging in die Verlängerung, wie vor 4 Jahren!
Am Spiel änderte sich allerdings wenig,
Matthias konnte zwar wieder spielen, flog aber kurz darauf direkt wieder wegen
wiederholtem Foulspiel für 10 Minuten vom Platz. In Unterzahl geriet TE immer
mehr in Bedrängnis. Kurz vor Ende der 1. HZ der Verlängerung dann ein Angriff
von DT, Eisen kann die Situation nicht nachhaltig klären und dann auf einmal
der Pfiff – Handspiel! – Elfmeter! Keine großen Proteste, die Sache
schien eindeutig. Ebenso eindeutig verwandelte DT den Strafstoß. Eisen warf nun
natürlich alles nach vorne, löste die Abwehr immer mehr auf und versuchte mit
aller Kraft, noch mal ins Spiel zu
kommen, doch es half alles nichts und DT nutzte in der 116. Minute einen ihrer
Konter und machte den Sack zu.
Insgesamt ein verdienter Sieg für Dynamo
Tresen, TE konnte leider weder erfolgreich Revanche nehmen, noch konnte Sega
seinen Abschied mit einem Sieg oder gar einem Tor feiern. Jetzt muss sich TE
mit ganzer Kraft auf die verbleibenden Meisterschaftsspiele konzentrieren, um
die Saison vielleicht doch noch mit dem Einzug in die Play-Offs zu retten.
Gespielt haben: Patrick - Marc, Stefan, Chris Kai
– Boris, David, Sini, Matthias, Thomas, Tim – Björn Sega
Tore: 0:1
(42.), 1:1 Tim (54.), 1:2 (103./HE), 1:3 (116.)
2.
Runde:
Torpedo
Eisen – Zwietracht Dresch und Flegel 5:1
Freitag, 29.2.08, 19 Uhr auf dem Nordfeld
TE stieg im
diesjährigen Pokalwettbewerb bedingt durch ein Freilos erst in der zweiten
Runde ein und traf dabei auf den derzeitigen Tabellenletzten der Gruppe Rot:
Zwietracht Dresch und Flegel (ZDF). TE musste auf Boris, Lutz, Stefan, Tim und
Thomas verzichten, ZDF trat ohne ihren Kapitän Norbert, dafür aber mit Leihgabe
Lorenz von Otze Mach ET, an.
Das Spiel
begann so, wie das Wetter den ganzen Abend über bleiben sollte: grausam. Die
erste Viertelstunde herrschte ein wahres Fehlpassfestival auf beiden Seiten. TE
begriff schnell, dass es heute auf dem Boden mit gepflegten Kurzpassspiel nicht
weit kommen würde und suchte sein Heil in den Standards. Ein schöner von David
direkt verwandelter Freistoß aus 18m vor dem Tor war der "Lohn" für
diese taktische Umstellung. Kurz vor der Halbzeit durchbrach allerdings TE's
Torgarantie der letzten Wochen Matthias den "Nicht- Angriffspakt" und
erzielte durch eine Einzelaktion das 2:0. Fast wäre TE unverschämt geworden und
hätte mit seiner dritten Chance auch gleich das dritte Tor erzielt, doch Karl
schien ein Einsehen zu haben und setzte nach toller Einzelaktion den Ball knapp
am Tor vorbei. Zur Halbzeit stand die Erkenntnis: kein schönes Spiel, aber eine
humorlose 2:0 Führung für TE - auch das kann Fußball sein.
Zur 2.
Halbzeit wurde das aufgeweichte Nordfeld immer schlammiger, doch TE schien die
Unbespielbarkeit des Platzes zu beflügeln. TE kombinierte durch den Schlamm
nach vorne und konnte sich einige Torchancen herausspielen. Zu weiteren Toren
bedurfte es aber der Unterstützung des Gegners: nachdem sich Björn über die
rechte Seite durchgesetzt hatte, konnte seine Flanke zwar noch abgewehrt
werden, der Ball landete aber genau vor den Füßen des am Strafraum lauernden
Charifs, der den Ball aus 16m über Verteidiger und Torwart in den Winkel
schlenzte. Feines Törchen! Und weil es über die rechte Seite nun so gut lief,
durfte 5 Minuten später Philip nach Zuspiel von Matthias mustergültig auf Karl
flanken, der per Kopf im Nachsetzen auf 4:0 erhöhte. Angesichts dieser
flüssigen Kombination, die so gar nicht zum heutigen Motto passten, schien TE
minutenlang paralysiert und gönnte dem sympathischen Gegner den verdienten
Ehrentreffer. Zwei Minuten später hätte der Gegner vielleicht sogar noch mal
näher heran kommen können, aber Keeper Patrick, der ansonsten einen eher
ruhigeren Abend verlebte, vereitelte die zweite, echte Chance des Gegners
geschickt. Ansonsten räumte vor allem der zweikampfstarke Sebi gemeinsam mit
Marc, Kai, Sini und Chris alles ab, was nur ansatzweise in die Nähe der
TE-Hälfte gelangte. Das letzte Tor war bezeichnend für dieses Spiel: Schuss von
Philip aus 20m, den Ball hätte man festhalten können, der Keeper tat es aber
nicht und David staubte aus 5m ab. Nicht schön, aber effizient.
Insgesamt
kein großer Fußballabend, aber ein sehr faires Spiel, das der souveräne
Schiedsrichter Cay Cramm jederzeit im Griff hatte. TE zieht in die dritte Runde
des Pokals ein, wo man auf Dynamo Tresen trifft. Eine gute Gelegenheit zur
Revanche für die knappe Pokalniederlage nach Verlängerung vor 5 Jahren.
Gespielt
haben: Patrick - Kai, Marc, Philip, Chris, Sebi, Sega - Sini, Tommi, Björn,
Charif, David - Matthias, Karl
Tore: 1:0 David (Freistoß 15.), 2:0 Matthias (35.),
3:0 Charif (55.), 4:0 Karl (Philip, 62.), 4:1 (65.) 5:1 David (85.)
Torpedo Eisen – 3Beiner 2:2
Sonntag, 15.6.08, 16 Uhr Jahnwiese
Im gestrigen Freundschaftsspiel
gegen die 3beiner musste TE auf eine Reihe von bewährten Stammspielern
verzichten und konnte nur mit Hilfe von Mario (Inter Filos), Stefan (Inter
Leckt), David J. und Marco überhaupt erst eine komplette Mannschaft aufbieten.
Überraschenderweise präsentierte sich dieser zusammen gewürfelte Haufen als
durchaus ebenbürtiger Gegner für die 3beiner, die lediglich auf 2-3 bewährte
Stammkräfte verzichten mussten.
In der ersten Halbzeit besaßen die
3beiner ein leichtes Übergewicht und konnten eine von drei guten Chancen
schließlich durch Benji zur 1:0 Führung nutzen. Die beste Torchance für TE
besaß bis dato Boris nach einem Konter, doch sein Schuss aus 10m ging knapp am
Tor vorbei. Kurz vor der Halbzeit erzielte David J. per Heber nach einem
vorbildlich von hinten herausgespielten Ball über die Stationen Sini, Kai und
Philip den Ausgleich.
In der zweiten Halbzeit half
3beiners Legende "Ebbs" bei TE (für Thomas) aus. TE stand in der
Deckungsreihe zunehmend sicherer und die 3beiner kamen kaum zu Torchancen. TE
spielte dagegen konsequenter nach vorne als noch im ersten Durchgang. Nach
einer weiten Flanke sprangen zwei 3beiner am Ball vorbei und Kai konnte den
Ball vorbildlich vors Torflanken. Spätestens jetzt machte sich bemerkbar, dass
TE mit keinem echten Stürmer spielte, denn die Flanke fand keinen TE Abnehmer,
aber durch Mithilfe eines Eigentores von Nikolai konnte aus dieser Aktion
dennoch Profit geschlagen werden. Danach zog sich TE tiefer zurück und
verteidigte insbesondere durch Mario und dem sehr souveränen Libero Marco sehr
geschickt. Zudem bot das defensive Mittelfeld um Sini, Boris und Chris eine
taktisch reife Leistung und ließ - bis auf einen Kopfball - kaum zwingende
Torchancen für den Gegner zu. Auf der Gegenseite hatten David und Philip 2-3
gute Konterchancen, die aber nicht verwertet werden konnten. In der letzten Minute
konnte Benji per Foulelfmeter - chancenlos für den souveränen Keeper Stefan -
noch den wohl über 90 Minuten gesehen nicht unverdienten Ausgleich erzielen.
Nach dem Spiel spendierten die
3beiner einen Kasten Kölsch für TE's sportliches Engagement im letzten
BuLi-Spiel, der allerdings aufgrund von sintflutartigen Regenergüssen nur
ansatzweise getrunken werden konnte. Da gibt's noch Optimierungsbedarf!!
Bedanken möchte sich TE insbesondere
bei Mario, Stefan, David J. und Mario für das spontane Aushelfen und ihre gute
Leistung!
Tore: 0:1 (30.), 1:1 David J.
(Philip, 45.), 2:1 Eigentor (Kai, 55.), 2:2 (90.)
Gespielt haben: Stefan - Mario,
Marco, Sini, Ebbs, Kai, Boris, Thomas, Chris, David, Philip, David J.
Torpedo
Eisen – Lok Libuda 2:4
Samstag, 29.3.08, 10 Uhr am Salzburgerweg
In dem angesetzten
Freundschaftsspiel auf dem Salzburger Weg konnten beide Mannschaften nicht in
Bestbesetzung antreten. Beide etatmäßigen Torhüter fielen u.a. aus, zudem
musste TE auf einige Stammspieler verzichten. TE bedankt sich hiermit nochmals
bei Keeper Heinz für das spontane Aushelfen!
In der ersten halben Stunde stand
die Partie auf ganz schwachem Niveau. Weder der einen noch der anderen
Mannschaft gelang ein vernünftiger Spielzug über mehr als drei Stationen. Die
Abwehrreihen wurden nicht ernsthaft in Verlegenheit gebracht. Es soll jedoch
nicht unerwähnt bleiben, dass der starke Westwind seinen Teil dazu beitrug,
dass kein gepflegtes Spiel zustande kam. Bezeichnenderweise war der Mann mit
den meisten Ballkontakten im ersten Durchgang Sebi mit geschätzten 136
Einwürfen von der Seitenlinie! Der kleine aber feine Unterschied zwischen TE
und dem amtierenden BuLi-Meister offenbarte sich Mitte der ersten Halbzeit.
Nachdem es Karl versäumte aus einer 100%-igen Torchance die Führung für TE zu
erzielen, vollstreckte Libudas Klaus, der seit Jahren regelmäßig gegen TE
trifft, nach einem zögerlichen Abwehrverhalten im Strafraum, eiskalt aus 8 m
zum 0:1.
Erst nach dem Rückstand spielte TE
besser nach vorne und kam zu zwei Chancen durch den noch besten TE-Spieler
Matthias und einen kümmerlichen Kopfball von Philip aus 10m.
Im zweiten Abschnitt stellte TE dann
um und spielte konsequenter nach vorne. Nach einem schnell gespielten Pass in
die Tiefe von Charif hätte Matthias die Führung erzielen können, doch sein
Schuss mit der Picke ging knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug hatte TE Glück als
nach einer Ecke Libudas Kapitän Jürgen per Kopf nur den Pfosten traf. In der
55. Minuten dann der bis dato verdiente Ausgleich. David und Thomas konnten
sich geschickt an der Eckfahne durchsetzen und in den Strafraum flanken, wo
Sega mit Übersicht auf Matthias ablegte, der keine Mühe hatte, den Ball aus 9m
in den Winkel zu schlenzen. Die Führung wehrte aber nicht lange. Nachdem sich
ein Libuda Spieler energisch an der Außenlinie gegen zwei Torpedos durchsetzen
konnte, war es wieder Libudas Klaus, der aus 12m halblinke Position den Ball in
die lange
Ecke jagte. TE bewies zumindest
Moral. Nachdem sich Sebi vorbildlich gegen seinen Gegenspieler durchsetzen
konnte, spielte er steil auf Matthias. Dieser tunnelte Libudas Libero Jürgen
und paßte genau auf dem vor dem Tor lauernden Karl, der den Ball gegen die
Laufrichtung des Torhüters über die Linie drückte.
Nachdem TE wiederholt einen
Rückstand egalisieren konnte, unterlief TE vielleicht ein entscheidender,
taktischer Fehler. Philip, der im Angriff völlig in der Luft hing, hätte sich
besser wieder nach hinten in die Viererkette anreihen sollen. Stattdessen
fehlte es hinten an einem kontrollierten Spielaufbau und in der Folgezeit wurde
die Abwehr immer löchriger und die Fehlpässe im Spiel nach vorne nahmen zu.
Nachdem Libuda mehrere Konterchancen nicht nutzen konnte oder an Aushilfskeeper
Heinz scheiterten, war es dann in der 75. Min. um TE geschehen. Nach einer Ecke
auf den kurzen Pfosten konnte einer der langen Spieler von Lok zum 2:3
einköpfen. Hier wurde gerade bei hohen Bällen Abwehrrecke Stefan schmerzlich
vermisst.
Das 2:3 war gleichzeitig die
Vorentscheidung. Zwar hatte Philip noch einmal die Chance zum Ausgleich nach
Zuckerpass von Charif über die Abwehr, doch er vertändelte aus 8m vor dem Tor.
Nach einem Konter machte Libuda dann den Sack zu.
Insgesamt aufgrund des Chancenplus
in der zweiten Halbzeit auch in der Höhe eine verdiente Niederlage für TE. Mit
der stets fairen Partie hatte der umsichtige Schiri D. Winzen nie ein Problem.
Ein positives Fazit fällt etwas schwer in Hinblick auf die nächsten Spiele. Es
scheint, als könne der Ausfall von wichtigen Stammspielern gegen einen Gegner
diesen Formats nicht so ohne weiteres kompensiert werden. Die nächsten Gegner
haben mindestens das gleiche Niveau wie Lok Libuda an diesem Tage, wobei
angemerkt sein, dass - bei allem Respekt für den Gegner - Libuda heute wahrlich
kein Feuerwerk abbrannte. Was bleibt ist die nicht ganz neue Erkenntnis, dass
TE gegen "hochkarätige Gegner" nur gewinnen kann, wenn alle Spieler
100% ihrer Leistung abrufen. Leider war dies bei dem ein oder anderen heute
nicht der Fall. Im Hinblick auf die noch kommenden "schweren Brocken"
in der BuLi fällt der Glaube, dass sich TE doch noch fürs Viertelfinale
qualifiziert, zwar derzeit etwas schwer, aber bekanntlich stirbt die Hoffnung
zuletzt! Zudem ist TE immer dann am stärksten gewesen, wenn die Situation fast
aussichtslos schien. Von daher wäre es falsch, wegen eines verlorenen Spiels
schon zu resignieren, sondern es muss mit gesundem Selbstbewusstsein in die
nächsten Spiele gegangen und aus den (auch taktischen) Fehlern gelernt werden.
Noch hat TE alles selber in der Hand - packt es an!
Tore: 0:1 (35. Min), 1:1 Matthias
(Sega, 55. Min.), 1:2 (60. Min.), 2:2 Karl (Matthias, 68. Min.), 2:3 (75.
Min.), 2:4 (80. Min.)
Gespielt haben: Heinz - Kai, Marc,
Philip, Sebi - Charif, Sini, Sega, David, Thomas - Karl, Matthias
Torpedo
Eisen – Otze Mach et 2:1
Sonntag, 10.2.08, 11 Uhr auf den Jahnwiesen
Im letzten Testspiel vor Beginn der
Rückrunde und TE`s angepeilter Aufholjagd stellte man sich in Vorbereitung auf
den ersten Rückrundengegner einem eher defensiv ausgerichteten Gegner: Otze
Mach Et. In der BuLi hatte es beim letzten Aufeinandertreffen "nur"
zu einem 1:1 gereicht; zwei im Vorfeld einkalkulierte Punkte, die TE beim Blick
auf die aktuelle Tabelle schmerzlich fehlen.
Dem wahren Testspiel-Gedanken wurde
allerdings schon früh ein Strich durch die Rechnung des Trainers gemacht, da
Otze nur mit 9 Mann antreten konnte und beide Stammkeeper von TE ausfielen. Es
galt aus der Not eine Tugend zu machen: die Torpedos Tim und Chris erklärten
sich spontan bereit bei Otze auszuhelfen; Tommi ging die 1. Halbzeit ins Tor
von TE. Das Spiel begann wie erwartet. Otze baute 20m vor dem eigenen Tor seine
bewährte Wagenburg auf und TE versuchte diese zu knacken. Dies gelang in der
ersten Halbzeit allerdings nur selten. Die beste Chance hatte Matthias nach
einer schönen Kombination über David und Philip, doch sein Schuss ging seitlich
am Tor vorbei. Danach konnte Matthias noch zweimal gefährlich im Strafraum
auflegen, doch aufgrund des schlechten Platzzustandes konnten seine Anspiele
von den Mitspielern nicht verwertet werden. Otzes beste Chance hatte
ausgerechnet TE-Spieler Tim mit einem schniken Seitfallzieher, doch dieser
konnte von dem auffallend souveränen Aushilfstorwart Tommi scheinbar mühelos
pariert werden. Zur Halbzeit stand die Null hüben wie drüben und die
Erkenntnis, dass TE ganz ansehnlich Fußball spielte, doch den letzten Pass und
die nötige Konsequenz vor dem Otze-Tor vermissen ließ.
Im zweiten Durchgang begann TE
zielstrebiger und konnte eine Vielzahl von Ecken herausspielen. Die beiden besten
daraus resultierenden Chancen vergab Stefan per Flachschuss und Kopfball. Die
sichere Abwehrreihe um Marc, Stefan, Kai und Philip geriet im zweiten Durchgang
immer weniger unter Druck. Dennoch gelang Otze - wie so oft in Spielen gegen TE
- aus dem Nichts die Führung. Nach einem langen Ball über die rechte Seit
kommend, konnte ein Mittelfeldspieler von Otze aus 12m frei vor dem Tor
ungehindert abziehen. Der zweite Aushilfstorwart an diesem Tage, Karl, kam an
den Ball zwar noch ran, konnte das Tor aber nicht mehr verhindern. TE erhöhte
danach die Schlagzahl und kam schließlich zum verdienten Ausgleich: Nach einer
Ecke erkämpfte sich Sini den Ball und flankte genau auf David, der mit dem Kopf
überlegt auf Matthias ablegte und der aus 8m den Ball unbedrängt in die Ecke
schießen konnte. Kurz nach dem Ausgleich hätte Matthias die Führung erzielen
können, aber sein Schuss mit der "Picke" aus 8m ging knapp über das
Tor. Dennoch konnte Matthias einen zweiten Treffer erzielen: Charif passte in
der 78. Min. auf Matthias, der am 16er stehend mit dem Rücken zum Tor auf Karl
ablegte. Sein Schuss konnte zwar zunächst vom Torwart gehalten werden, aber im
Nachschuss setzte sich Matthias entschlossen durch und erzielte das 2:1. Otze
monierte zwar zaghaft Abseits, aber der Schiri - ein eigener Spieler von Otze -
gab den Treffer.
Otze gab nicht auf und versuchte
zurück ins Spiel zu kommen, was aber dadurch erschwert, dass die in der 1.
Halbzeit belebende Kraft in Otzes Offensivspiel, Tim, in der zweiten Halbzeit
von Sini abgemeldet wurde. Gefährlich wurde es allerdings noch einmal bei einem
Freistoß von Otze an der Strafraumgrenze, den der aufmerksame Charif aber vor
der Torlinie klären konnte. Ansonsten konnte auch der dritte Aushilfstorwart
von TE an diesem Tage, Boris, sein unentdecktes Torwarttalent beweisen und
zweimal sicher klären. Die letzte Torchance des Spiels besaß der vielleicht
beste Torpedo an diesem Tage Matthias; doch einen dritten Treffer, so schien
es, wollte er seinen Ex-Kollegen nicht an tun. Schließlich blieb es bei einem
verdienten, aber doch mühsam erspielten Sieg für TE. Wieder einmal war Otze
taktisch gut
aufgestellt und der erwartet schwer
zu knackende Gegner.
Am nächsten Samstag wird TE auf
einen nicht weniger starken Gegner (Fußballwunder Weißer Holunder) stoßen und
dann muss TE beweisen, dass es sich bei dem Kampf um einen der vier begehrten
Play-Off-Plätze noch nicht aufgegeben hat: ein Sieg muss her, will TE seine
(letzte) Chance für’s Viertelfinale wahren!
Tore: 0:1 (55. Min.), 1:1 Matthias (David,
70. Min.), 2:1 Matthias (79. Min.)
Gespielt haben: Tommi, Karl, Boris -
Kai, Stefan, Marc, Philip, Sini, Boris, Charif, David - Tommi, Matthias -
ebenso Tim und Chris (nur halt beim Gegner!)
Torpedo Eisen – BSG Kaufhof 7:0 (oder 8:0?)
Montag, 21.1.08 in Kalk
Das spontan organisierte
Freundschaftsspiel gegen eine zusammen gewürfelte Truppe aus ehemaligen
Betriebssportlern (Kaufhof) avancierte eher zum netten Trainingsspielchen als ernsthaften
Test für die Rückrunde. In einer stets fairen Partie auf dem Ascheplatz von
Borussia Kalk war TE jederzeit dem Gegner überlegen, der allerdings in der 2.
Halbzeit mit einem Mann weniger auskommen musste. Die Höhe des Ergebnisses nach
2x35 Min. konnte letztlich nicht zweifelsfrei geklärt werden, ob nun 7:0 oder
8:0, zumindest wurden einige Tore erzielt (Torschützen: Tommi (2x), Matthias,
Sini, Stefan, Tim (2x?), Consti). Ein besonderer Dank gilt Ingo und Consti, die
spontan bei TE aushalfen und sich mit ihrer guten Leistung auch für zukünftige
Spiele empfahlen.
Angesichts des schweren
Rückrunden-Programms von TE bedarf es noch eines etwas stärkeren
Testspielgegners und der Ruf von Matthias nach "Gegnern von
Weltformat" soll nicht unerhört bleiben: der Manager steht derzeit in
Verhandlungen mit Otze Mach Et (voraussichtlicher Termin: 9.-10.2.)!
Torpedo
Eisen – Graskloppers 5:2
Samstag, 15.12.07, 10 Uhr am Salzburger Weg (Kunstrasenplatz)
Im letzte Spiel des Jahres ging es
gegen den Rekordmeister und Angstgegner Graskloppers- Angstgegner deshalb, da
TE`s letzter Sieg gegen Graskloppers so lange her ist, dass sich wohl nur noch
Gründungsmitglieder daran erinnern können. Personell konnten beide Mannschaften
nicht aus dem Vollen schöpfen. Graskloppers musste in der Abwehr und auf der
Torwartposition improvisieren, dagegen konnte als prominenter Gastspieler
Mittelfeldstratege Richard von den Dreibeinern verpflichtet werden. TE musste
ebenfalls auf eine Reihe von Spielern verzichten, was soweit führte, dass Guido
nach über einem Jahr Fußball Abstinenz sein Comeback gab! Für TE zählte in
diesem Testspiel vor allem, dass neue Spielsystem zu verinnerlichen und
umzusetzen.
Das Spiel begann recht schwungvoll.
Bereits nach 5 Minuten tauchte Matthias allein vor dem Graskloppers Tor auf und
besaß die Möglichkeit zur Führung, doch er scheiterte an Spieler- und
Schiedsrichter-Legende Peter Peters im Tor der Graskloppers. 10 Min. später
machte es Matthias besser als er sich über rechts durchsetzte und mit gutem
Auge auf den freistehenden Charif flankte, der selbstlos auf David ablegte,
welcher aus 8m dem Oldie Peters keine Chance ließ und zur Führung einschoss.
Danach kamen die Graskloppers besser ins Spiel und erzielten wenig später den
vermeintlichen Ausgleich durch Markus doch Schiri Rudolf verweigerte dem
Treffer die Anerkennung wg. angeblichen Abseits. Die darüber sichtlich erregten
Graskloppers schalteten nunmehr einen Gang höher und minutenlang konnte sich TE
nicht aus der eigenen Hälfte befreien. Doch mit etwas Glück und einigen Paraden
von Patrick, der bravourös hielt, konnte TE diese kritische Phase überstehen.
Kurz vor der Halbzeit hatte TE dann selber noch die Möglichkeit bei zwei gut
vorgetragenen Kontern die Führung auszubauen, doch es blieb bei der knappen 1:0
Führung.
Für die 2. Halbzeit hatte sich TE
vorgenommen, kompakter zu stehen und vor allem spielerisch mehr Akzente zu
setzen. Dies wurde sogleich umgesetzt. Nach einem schönen Konter spielte
Matthias Karl frei und der ließ aus halbrechter Position 12m vor dem Tor P.
Peters keine Chance. Mit der 2:0 Führung ließ es sich leichter angehen.
Geschickt wurden die Räume zugestellt und dadurch wurde das druckvolle Spiel
der Graskloppers aus der 1. Halbzeit unterbunden. Dennoch meldeten sich die
Graskloppers in der 60. Min zurück als sich nach einem langen Ball der zweite
Stürmer geschickt gegen Guido durchsetzte und Keeper Patrick aus kurzer Distanz
keine Chance ließ. Das Spiel schien wieder offen, doch bereits wenige Minuten
später konnte der alte 2-Tore Vorsprung wiederhergestellt werden. Björn, der
den abwesenden Sini auf der 6-er Position hervorragend vertrat, hatte im
Mittelfeld den Ball erobert und Tim auf die Reise geschickt. Dieser drang von
links unaufhaltsam in den Strafraum und sein als Flanke gedachter Schuss wurde
von Torwart P.Peters unglücklich ins eigene Netz bugsiert.
Danach wurde es etwas hektisch. Nach
einem kleinen Wortdisput mussten Thomas und sein Gegenspieler für 10. Min. vom
Platz. Nach einem weiteren Wortgefecht zwischen Schiri und den Graskloppers
wollte Schiri Rudolf das Spiel verlassen; schließlich konnte die Partie, die
ansonsten sehr fair war, aber doch noch unter der Leitung von Schiri Rudolf zu
Ende gebracht werden. Von diesem kleinen Zwischenfall ließ sich TE weniger
beirren und spielte weiter konzentriert nach vorne. Nach einem Einwurf schirmte
Matthias den Ball mustergültig mit seinem Körper ab und passte überlegt auf
Tim, der aus 7m freie Schussbahn vor dem Tor wenig Mühe hatte, seinen
Doppelpack perfekt zu machen. Wer in den Schuhen des Trainers spielt, ist halt
zu Großem verpflichtet! Nach einer Ecke von Björn konnte dann auch noch Sebi
seine gute Vorstellung in der Abwehr mit einem Tor krönen. Die Graskloppers
hatten ihre beste Chance durch einen sehenswerten Freistoß aus 18m von Leihgabe
Richard, der nur knapp am Pfosten vorbei strich. 10 Min. vor dem Ende gelang
ihnen dann doch noch nach einem unübersichtlichem Gewusel im Strafraum ein
weiteres Tor.
Insgesamt ein aufgrund der
konzentrierten Leistung in der 2. Halbzeit verdienter Sieg für TE, der
vielleicht um 1-2 Tore zu hoch ausfiel.
Zudem wurde die neue und zukünftige Taktik hervorragend umgesetzt und lässt
hoffen im Hinblick auf die schweren Aufgaben nach der Winterpause. Auch wenn
die Graskloppers nicht in Bestbesetzung antraten, so tat es der TE Seele doch
gut, nach über 10 Jahre nicht nur in der Halle, sondern auch auf dem Feld
wieder gegen den Angstgegner zu gewinnen. Somit ein versöhnlicher Abschied, der
gemeinsam mit den Graskloppers bei Glühwein und Bier, nochmals Dank hierfür,
begossen wurde. Das Fußballjahr 2007 ist zwar damit für TE sportlich beendet,
nächste Woche steht als dann noch die traditionellen und legendären
TE-Weihnachtsfeier an! Also, ausruhen ist nicht, Jungs!
Tore: 1:0 David (10. Min. Charif),
2:0 Karl (50. Min. Matthias), 2:1 (60. Min.), 3:1 Tim (65. Min. Björn), 4:1 Tim
(Matthias 72. Min.), 5:1 Sebi (75. Min. Björn), 5:2 (80. Min.)
Bes. Vorkommnisse: 10.-Min.
Zeitstrafe Thomas
Gespielt haben: Patrick - Kai,
Philip, Guido, Sebi, Sega - Björn, Tim, Charif, Thomas - David, Matthias, Karl
Torpedo
Eisen – Stauss u. Behinderung 4:4
Sonntag, 21.10.07, 15 Uhr auf den Jahnwiesen
Bei nasskalten Temperaturen und
schwer bespielbaren Boden traf TE im ersten "offiziellen"
Freundschaftsspiel dieses Jahres auf seinen "Platzpartner" Stauss und
Behinderung. TE musste dabei auf eine Reihe von bewährten Stammkräften
verzichten, schaffte es jedoch in beiden Halbzeiten mit mind. 11 Mann
aufzulaufen.
Stauss ging nach einer Viertelstunde
mit einem Schuss aus 15m verdient in Führung. Erst mit Rückstand kam TE besser
ins Spiel und hatte einige hochkarätigen Torchancen, die aber zumeist von Tommi
und Yannick ungenutzt blieben. Nach einer schönen Aktion im Mittelfeld von
Thomas und Tim ausgehend, passte Boris auf Sini, der in seiner ihm typischen
energischen Gangart den Torwart im Nachsetzen überwinden konnte. Pech hatte Tim
bei einem Freistoss, den der ansonsten nicht immer fehlerfrei wirkende Keeper
von Stauss bravourös klären konnte. In der zweiten Halbzeit ging Stauss erneut
in Führung: nach Ecke von TE kontert SuB mit einem langen Pass auf den allein
gelassene Stürmer und der ließ Keeper Patrick im Duell keine Chance. Kurz
darauf aber erneut der Ausgleich: Yannick konnte nach einem Fehler eines
Abwehrspielers und feinem Pass von Philip egalisieren. Nach einem weiteren
Konter von Stauss konnte Aushilfslibero Matthias zunächst den Ball noch vor der
Torlinie retten, doch gegen den anschließenden Nachschuss aus 12m war auch er
machtlos: 2:3 (66.Min.). Sofort nach Wiederanpfiff nahm sich TE`s bester an
diesem Tage, Tim, die Murmel und drosch den Ball aus 18m abgefälscht - und
daher unhaltbar - in die Maschen. Danach erspielte sich TE ein Übergewicht, vor
allem, wenn es über die linke Seite von TE ging. Folgerichtig die Führung: nach
konsequentem Einsatz des in der Vorwärtsbewegung energisch aufspielenden Sega
konnte der Keeper Tim`s Schuss nicht festhalten und Tommi staubte aus 6m
furztrocken ab. Nach der Führung spielte TE allerdings nicht mehr in
allerletzter Konsequenz nach vorne und es ergaben sich zudem Lücken im
Mittelfeld, die schließlich Stauss zum verdienten Ausgleich verhalfen.
Insgesamt eine sehr faire Partie,
die von einem sehr guten und uns bis dato unbekannten Schiedsrichter geleitet wurde,
der sogar die Größe besaß, Fehlentscheidungen seinerseits zu korrigieren und
sich dafür zu entschuldigen!
Tore:
0:1 (15.), 1:1 Sini (25., Boris), 1:2 (50.), 2:2 Yannick (58., Philip), 2:3
(66. Min.), 3:3 Tim (67. Min.), 4:3 Tommi (72.), 4:4 (80.)
Gespielt
haben: Patrick - Kai, Matthias, Marc - Sebi, Sini, Tim, Boris, Thomas, Sega,
Philip - Tommi, Yannick