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Meisterschaft 2007/2008

Torpedo Eisen – Sprit Connection 2:3
Mittwoch, 28.5.08, 19:30 Uhr auf den Pollerwiesen

Im letzten Spiel der Saison 2007/8 ging es für TE nur noch darum, die anhaltende Niederlagenserie zu stoppen und sich keinem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung auszusetzen. Der Gegner Sprit Connection (SC) kämpfte dagegen noch um die Qualifikation zum Viertelfinale und benötigte unbedingt einen Sieg, bei einer Niederlage oder Unentschieden wären die Dreibeiner fürs Viertelfinale qualifiziert gewesen. Dementsprechend motiviert war der Gegner, der sich mit Heerscharen von Spielern und Anhang auf der Poller Wiese einfand. TE konnte dagegen lediglich 13 Spieler zu diesem mehrmals verschobenen Termin aufbieten. Hinzu kam allerdings eine beachtliche und stimmgewaltige Unterstützung seitens einiger Dreibeiner, die es sich nicht nehmen ließen, TE frenetisch zu unterstützen. Sie sollten Zeugen eines denkwürdigen Spiels werden.

 

Auf dem Platz machte sich die quantitative Unterlegenheit der Torpedos zunächst nicht bemerkbar. Überraschend zurückhalten begannen die Sprities, was daran gelegen haben könnte, dass sie in den beiden letzten Partien gegen TE immer den Kürzeren zogen. Die Anfangsphase gehörte eindeutig TE. Die erste Chance besaß Karl nach präziser Ecke von Thomas, doch sein Kopfball aus kurzer Distanz konnte von Sprits langjährigem Stammtorwart pariert werden. Nach 10. Min. dann der erste Aufreger des Spiels: nachdem Matthias zum wiederholten Male von seinem Gegenspieler gefoult worden war, stutzte Matthias diesen zurecht. Der das erste Mal eine Partie von TE pfeiffende Schiri schien ein Zeichen setzen zu wollen und schickte Matthias mit einer 5-Min-Zeitstrafe vom Platz wg. Meckerns. Leider war dies der Auftakt einer Reihe von zweifelhaften Schiedsrichter-Entscheidungen; 5 Minuten später klärte Philip im Strafraum einwandfrei vor dem im Strafraum fallenden Sprit-Stürmer Ingo. Zum Verdutzen der Allgemeinheit zeigte der Schiri daraufhin auf den Elfmeterpunkt. Natürlich ist die Bewertungen von Entscheidungen meistens subjektiv und es gibt oft unterschiedliche Auffassungen, aber in diesem Fall gibt es keine zwei Meinungen: das war niemals ein berechtigter Elfmeter. Auch ein Teil der Sprit-Spieler schien das wohl ähnlich zu sehen…. Der Elfer wurde sicher verwandelt: 0:1. Kurz danach wurde David am Strafraumeck der Sprities rüde von den Beinen gerissen und es wäre auch auf der Gegenseite mind. eine Verwarnung angebracht gewesen, doch nichts der gleichen geschah. Diese sehr "unglücklichen“ Entscheidungen veranlassten TE aber nun dazu, dem Spiel doch eine gewisse Bedeutung beizumessen und noch mehr in diese Partie zu investieren. Die Zweikämpfe wurden intensiver geführt und der Druck von TE nahm kontinuierlich zu. Nach einem Fehler eines SC-Spielers im Mittelfeld überlupfte David mit einem Heber zunächst seinen Gegenspieler und setzte dann mit einem zweiten Heber über den aus seinem Kasten eilenden Keeper der Sprities noch einen drauf! Voilá: Dank Davids "Doppelheber" der mehr als verdiente Ausgleich!   

Nach dem Ausgleich schienen die Sprities aus ihrer Anfangslethargie aber zu erwachen und versuchten das Spiel an sich zu reißen. Glück hatte TE in der 35. Min. als nach einem Eckball und einer unübersichtlichen Situation der Ball an den Pfosten kullerte. Bis zur Halbzeitpause ergaben sich noch vereinzelte Torchancen auf beiden Seiten, die aber nicht in Tore umgemünzt werden konnten.

 

In der zweiten Halbzeit erwischte SC den besseren Start. Nach einem Fehler im Aufbauspiel von TE schaltete SC schnell um und SC-Stürmer Ingo konnte eines der wenigen Male an seinem "Schatten" Sini vorbeiziehen und aus 12m ins lange Eck vollenden. Zu dem Zeitpunkt wäre SC für das Viertelfinale qualifiziert gewesen. TE brauchte eine Weile, um sich von diesem Schock zu erholen. Nur durch eine Glanzparade von Keeper Patrick bei einem Freistoß aus 17m konnte ein weiteres Gegentor verhindert werden. Auf der anderen Seite hätte Philip den Ausgleich erzielen können, doch sein Schuss aus 16m ging knapp über das Tor. TE wollte sich aber nicht einfach so geschlagen geben und mobilisierte noch einmal alle Kräfte. Insbesondere das Mittelfeld mit Tim, Charif, Thomas, Chris und Kai und die beiden nunmehr wie aufgedreht spielenden David und Philip trieben das Spiel nach vorne. Und in der Spitze lieferte Karl, der sich oft sogar gegen zwei Gegenspieler behaupten musste, vielleicht eines seiner besten Spiele für TE ab. Immer wieder antizipierte er die Bälle und legte für die aufrückenden Spieler gekonnt ab; nur ein Tor war ihm am heutigen Tage nicht vergönnt. Das Tor sollte aber dann dennoch fallen. In der 85. Min. eine von vielen unzählbaren Ecken für TE: Philip flankte hinein und David stieg höher als die gesamte Abwehr von SC und köpfte per Aufsetzer den Ball aus 8m in die Maschen. Welch eine Dramatik, die Dreibeiner-Jungs standen Kopf, denn nun wären sie wieder im Viertelfinale. Aber es waren noch einige Minuten zu spielen. Plötzlich hatten es die SC-Spieler wieder eilig, nachdem sie sich vorher bei jedem Abschlag im Stile einer "gesetzlich vorgeschriebene Ruhepause an Endhaltestellen für KVB-Fahrer" Zeit gelassen hatten.

Die eh schon sehr hektische und hitzige Partie fand nun ihren Höhepunkt: Nach einem Foul an einem SC-Stürmer revanchierte sich dieser mit einer Tätlichkeit an Sini. Klare Sache: Rote Karte. So zeigte dies der Schiri auch zunächst an, aber dann begannen die Verhandlungskünste der Sprities. Schließlich wurde dem Schiedsrichter abgerungen, dass der "Sünder" nur ausgewechselt und durch einen neuen ersetzt werden musste. Wenige Minuten später wechselte sich der Spieler aber auch noch selber wieder ein! Spätestens jetzt wäre es Zeit gewesen, dieses Absurdum zu beenden. Der Spieler hätte nicht mehr weiter spielen dürfen und wäre mit einer roten Karte auch für ein folgendes Spiel mit einer Sperre zu belegen gewesen. Da es aber für TE um nichts mehr ging, wollte man dann doch keinen Spielabbruch herbeiführen. Nach dem Ausgleich besaß TE mehrer Konterchancen. Matthias und Philip hatten den Siegtreffer noch schönen Spielzügen auf dem Fuß, doch Pech beim Abschluss. In der 92. Min. erzielten dann SC den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich nach einer Ecke. Im Gegenzug hätte der überragende Spieler auf dem Platz, David, fast noch seinen dritten Treffer erzielt, doch sein strammer Schuss aus 17m verfehlte nur um Zentimeter das Tor. Schließlich musste sich TE mit 2:3 geschlagen geben und SC zieht nunmehr neben Torpedo Pipe, Lok Libuda und Inter Filos als Viertplatzierter ins Viertelfinale. Auch wenn es leider zu einem durchaus verdienten Ausgleich und damit einem versöhnlichen Abschluss einer ansonsten eher durchwachsenden Saison nicht ganz gereicht hat, so stimmte doch die Einsatzbereitschaft und die Einstellung der Torpedos. Für die nächste Saison stimmt dies optimistisch und mit der ein oder anderen angedachten Verstärkung sollte TE auch in der nächsten Saison wieder mehr wettbewerbsfähig sein.

 

Tore: 0:1 (15. Min.), 1:1 David (30. Min.), 1:2 (55. Min.), 2:2 David (Philip, 85. Min), 2:3 (92. Min.)

Zeitstrafe: Matthias

 

Gespielt haben: Patrick - Stefan, Philip, Sini, Marc, Kai, Tim, Thomas, Charif, Chris, Matthias, David, Karl

 

Torpedo Eisen – Inter Filos 0:2
Sonntag, 25.5.08, 15 Uhr auf den Jahnwiesen

Im vorletzten Gruppenspiel ging es für TE um alles. Nur mit einem Sieg hätte die Chance aufs Viertelfinale noch gewahrt werden können. In diesem so wichtigen Spiel für TE traf man ausgerechnet auf die Truppe um Mario und Jens: Inter Filos. Da man sich gegenseitig gut kennt - und auch schätzt - sind diese Aufeinandertreffen immer besonders brisant. Dabei hatten die Jungs von Inter Filos den Vorteil, dass ihnen unter Umständen bereits ein Unentschieden gereicht hätte. TE konnte in guter Besetzung antreten, einziger Wermutstropfen: All-Star-Spieler Björn fiel kurzfristig aus.

 

Trotz des "Derby-Charakters" und des unbedingten Gewinnen-Müssens seitens TE schien die Mannschaft am Anfang überhaupt nicht präsent zu sein. Die Anfangsphase gehörte eindeutig Inter Filos, die mit forschen Pressing schon am eigenen 16-er TE unter Druck setzten. Davon beeindruckt verschlief TE die ersten 20 Minuten. Glück hatte TE als Inter Filos in der 15. Min. nur den Innenpfosten traf und 5 Minuten später nach einer Ecke nur die Latte. TE konnte seinerseits nur zaghafte Vorwärtsbemühungen für sich verbuchen. Zu oft war am 16-er der Inter Filos Abwehrreihe Schluss und dass obwohl insbesondere sich Matthias und Karl im ersten Durchgang redlich bemühten. Es fehlte schlicht an der Unterstützung aus dem Mittelfeld. Die beste Chance des ersten Durchgangs für TE hatte Karl, doch sein Kopfball aus kurzer Distanz konnte Keeper Zenga noch zur Ecke klären.Mit dem 0:0 zur Halbzeit war TE eigentlich noch gut bedient.

 

In der zweiten Halbzeit änderte sich dann das Spielgeschehen und die Taktik von TE "lange das 0:0 zu halten um später die physische Überlegenheit auszuspielen" schien aufzugehen. TE war nun wesentlich präsenter und setzte Inter Filos frühzeitig unter Druck. Es ergaben sich eine Reihe von Eckbällen und Fernschüssen, die allerdings keine zwingende Torchancen ergaben. Die beste Torchance hatte noch Tim, dessen Schuss aus 12m noch die Latte touchierte. In diese leichte Feldüberlegenheit hinein nahm sich dann TE selbst aus dem Spiel: nach einem katastrophalen Missverständnis in der Hintermannschaft wurde dem von Marc bis dato abgemeldeten Stürmer von Inter Filos die Führung auf dem Silbertablett quasi vorbereit und dieser ließ sich die Chance nicht nehmen. Von diesem "Blackout" konnte sich TE nicht wieder erholen. Im Gegenteil, wenige  Minuten später dann die Entscheidung: nachdem wiederum der gleiche Stürmer von Inter Filos zunächst noch an Torwart Patrick scheiterte und im Nachschuss eher die Eckfahne anpeilte als das gegnerische Tor, sprang ein TE-Spieler dazwischen und beförderte den Ball gleich selber mit ins Tor. Damit war die Partie entschieden und TE war ausgeschieden.

 

In einem sehr fairen Spiel mit dem Schiri Capelli nie Probleme hatte, besiegte TE sich (wieder einmal) selber. Es hat den Einschein, als dass für den oder anderen der Druck zu groß war, denn nur so sind die schlimmen Aussetzer, die zu den Gegentoren führten, zu erklären. Fairerweise muss man feststellen, dass TE diese Saison nicht zu den vier besten der Gruppe gehört hat. Allein die Tatsache, dass man gegen alle Teams, die in der Tabelle vor einem stehen, nicht gewonnen hat, ist Beweis genug. Dagegen hat sich Inter Filos die Qualifikation - auch in diesem Spiel - redlich verdient und von dieser Stelle wird den Jungs viel Glück für die Play-Offs gewünscht. Für TE bleibt nur noch die Möglichkeit sich am Mittwoch mit einer anständigen Leistung gegen Sprit Connection im letzten Spiel der Saison zu verabschieden. Die Sprities wiederum können nach dem Sieg vom heutigen Tage und der gleichzeitigen Niederlage der Dreibeiner gegen die wieder erstarkten Otze Mach Et noch vom Viertelfinaleinzug träumen. Erwähnenswert ist noch, dass man sich nach dem Spiel mit den Jungs von Otze Mach Et zusammensetzte, den Grill anschmiss und dabei die Schmerzen über die jüngsten Niederlagen mit viel Bier hinunter goss. Dabei wurde innerhalb von TE bereits angesprochen, dass nunmehr ab nächster Saison der fällige Umbruch vollzogen werden sollte.

 

Tore: 0:1 (72. Min.), 0:2 Stefan (ET/78. Min.)

 

Gespielt haben: Patrick - Sini, Stefan, Marc, Sebi - Kai, Philip, David, Tim, Boris, Charif, Chris - Matthias, Karl

 

Torpedo Eisen – 3Beiner 1:2
Sonntag, 4.5.08, 17 Uhr auf den Jahnwiesen

Im ersten Spiel der beiden aufeinander folgenden "Derbys" ging es gegen die 3beiner. Für beide sich gut kennende Teams ging es um viel: Mit einem Sieg wäre die Qualifikation in greifbare Nähe gerückt. TE hatte akute Personalsorgen, gleich 6 Spieler standen nicht zur Verfügung. Marius gab dagegen sein Debüt für TE  (noch ein Mal vielen Dank fürs Aushelfen!).

 

Das alles soll aber keine Entschuldigung sein für eine katastrophale erste Halbzeit seitens TE! Ein planloses, unstrukturiertes Gekicke, was mit Fußball nicht viel zu tun hatte. Das Beste war noch das Ergebnis: bis kurz vor Ende der Halbzeit: nur 0:1 (nach einer Ecke). Dann aber setzte TE dem Ganzen noch die "Krone" auf und lieferte mit einen überflüssigen Handspiel im Strafraum eine direkte Steilvorlage zum Ausbau der Führung, die der Gegner dankend annahm.

 

In der Halbzeit stellte sich die "Gretchen-Frage": entweder direkte Anmeldung für die 2.Liga oder raus gehen und kämpfen. Erfreulicherweise entschied sich die Mannschaft für letzteres. Einen wesentlichen Anteil hieran hatte Stefan, der zur 2. Halbzeit hinzugekommen war. Mit ihm und durch die Umstellung von Matthias ins Mittelfeld bekam das Aufbauspiel mehr Ordnung. Zumindest konnte TE das Spiel ausgeglichener gestalten. Torchancen blieben allerdings zunächst Mangelware. Die besten hatten noch Kai mit einem Fernschuss und Stefan per Kopf nach einer Ecke. Hinten bekamen Sebi und Sini die sonst bekanntermaßen starken Stürmer von den 3beiner immer besser in den Griff, allerdings auch oft auch nur durch den Einsatz von Fouls. Nachdem die 3beiner bei ihren vielen Standards aber nicht mehr so gefährlich waren wie noch im ersten Durchgang, witterte TE Morgenluft. Ab Mitte der zweiten Halbzeit konnten auch einige Torchancen herausgespielt werden. David, der in der 2. Halbzeit mit Matthias immer wieder versuchte, das Spiel an sich zu reißen, verzog einen Freistoß aus 18m; Philips Schuss aus 22m ging einen halben Meter am Pfosten vorbei. Der Anschlusstreffer lag in der Luft und hätte in der 75. Min. fallen können/müssen, als Philip eine tolle Flanke von Marius aus 7m knapp vorbei köpfte. Der verdiente Anschlusstreffer fiel dann 5 Minuten später, als nach einer unübersichtlichen Situation am Strafraumeck Marc`s Schuss noch abgeblockt werden konnte, aber Stefan energisch nachsetzte und den Ball aus 12m in die lange Ecke drosch. Jetzt mobilisierte TE noch einmal alle Kräfte und das obwohl Tommi und Björn bereits früh verletzungsbedingt ausgefallen waren und TE nur noch 11 Mann hatte. Fast wäre der Ausgleich auch noch gelungen: Chris hatte in der letzten Minute die letzte Chance für TE, aber sein Schuss aus halbrechter Position traf nur das Außennetz.

In einem fairen Spiel gegen "alte Bekannte", mit dem der sehr aufmerksame Schiri V. Rödel nie Probleme hatte, ging TE aufgrund der schwachen ersten Halbzeit als Verlierer vom Platz. Moral und Kampfeswille in der zweiten Halbzeit sind leider nicht belohnt worden. Da bekanntlich eine schlechte Nachricht selten allein kommt, musste TE nach dem Spiel erfahren, dass Alteisen-Stammkeeper Markus nun endgültig zum Ende der Saison TE verlässt. Ein wahrhaft rabenschwarzer Tag für TE. Nun muss TE die beiden letzten Spiele definitiv gewinnen, um sich noch für das Viertelfinale zu qualifizieren. Wenn die Mannschaft an die Leistung in der zweiten Halbzeit anknüpfen kann, ist dies aber auch nicht unmöglich. Nur Bitte nie wieder so eine 1. Halbzeit!

 

Tore: 0:1 the header (30. Min.), 0:2 the penalty killer (45. Min.), 1:2 Stefan (80. Min.)

 

Gespielt haben: Markus - Kai, Philip, Marc, Chris, Sebi, Stefan - Marius, David, Sini, Björn - Matthias, Tommi

 

Torpedo Eisen – Inter Leckt 5:3
Sonntag, 13.4.08, 15 Uhr auf den Jahnwiesen

 

Am "Super-Sunday" traf TE auf den amtierenden Vizemeister Inter Leckt, während sich am gleichen Tag die Gruppenkonkurrenten Interfilos gegen Torpedo Pipe und die Dreibeiner gegen Lok Libuda duellierten. TE musste in diesem richtungsweisenden Spiel auf Sebi, Tim, Patrick, Tommi und Dauer-Rekonvaleszenz Lutz verzichten.

 

TE wollte gegen die bekannt konterstarken Inter Leckter aus einer sicheren Defensive kontrolliert nach vorne spielen. Dies gelang auch in den ersten Minuten recht gut. Bereits nach wenige Minuten der erste Eckball für TE und Björn zwiebelte den Ball direkt von der Ecke unter die Latte, wobei Inter Leckts Keeper Stefan dabei keine glückliche Figur machte. Mit der Führung im Rücken spielte TE selbstbewusst nach vorne. 10 Minuten später konnte der stets gefährliche Matthias im Strafraum nur per Foul gestoppt werden und Schiri Capelli zeigte sofort auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Philip souverän. Der beruhigende 2-Tore-Vorsprung währte allerdings nicht lange. Nach einem Eckball konnte ein aufgerückter Manndecker von Inter Leckt aus 10m sehenswert per Kopf zum 1:2 verkürzen. Inter Leckt erhöhte daraufhin die Angriffsbemühungen und das ein oder andere Male musste der starke Goalie Markus sein ganzes Können aufbringen, um den Ausgleich zu verhindern. Zum richtigen Zeitpunkt konnte dann aber der alte 2-Tore Vorsprung wieder hergestellt werden: nach Flanke von Kai köpfte Matthias aus 7m zum 3:1. Besonders erwähnt werden sollte hierbei die Leistung von Kai, der sich für seine "Aussetzer" im Freundschaftsspiel gegen Libuda eindrucksvoll rehabilitierte und eine blitzsaubere Partie ablieferte. Nach einer weiteren Ecke hatte Marc die große Chance die Führung auszubauen, doch sein Kopfball aus 8m ging über das Tor. Der Vizemeister aber wollte sich nicht so einfach schon nach einer Halbzeit geschlagen geben und kämpfte sich zurück in die Partie. Nach einem Fehler in der nicht immer sattelfest wirkenden Abwehr von TE konnte Inter Leckt noch vor der Pause auf 2:3 verkürzen. Matthias hätte im Gegenzug den alten Vorsprung wiederherstellen können, doch sein Schuss aus 8m ging knapp am Tor vorbei.

 

Nach der Pause öffnete der Himmel seine Pforten und es goss in Strömen. Das Spiel wurde zu einer Wasserschlacht, dicke Pfützen bildeten sich auf der Jahnwiese.  Ein richtiges Kombinationsspiel war kaum möglich. Einer aber ließ sich von den äußeren Bedingungen und der Unbespielbarkeit des Platzes nicht beeindrucken: David schnappte sich in der 47. Min. den Ball, degradierte vier Gegenspieler zu Statisten und ließ es sich nicht nehmen, höchstpersönlich sein Meisterwerk zu vollenden: 4:2! Nach diesen tollen Sololauf von David schien Inter Leckt kurzzeitig wie gelähmt. TE hatte nun eine Vielzahl von Konterchancen und Eckbällen, die aber fahrlässig vergeben wurden. So kommt es wie es kommen muss. Nach Verpassen des endgültigen Todesstoßes rappelte sich der Gegner noch einmal auf. Zunächst konnte Markus noch mit einem tollen Reflex den unfreiwilligen Kopfball von Karl auf das eigene Tor parieren, Minuten später war aber auch er machtlos, als Inter Leckt per Kopfball aus 6m in die lange Ecke auf 3:4 verkürzen konnte. Nun wackelte TE ein wenig und Minuten später hatte TE Glück als ein Interleckter aus spitzem Winkel den Ball nur an den Außenpfosten schob. Einer war aber in der zweiten Halbzeit nicht zu stoppen und so blieb es David vorbehalten für die endgültige Entscheidung selber zu sorgen. Nach einem Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte konnte er sich den Ball gegen den aufgerückten Goalie Stefan erkämpfen; auf Höhe der Straufraumgrenze versuchte Inter Leckts Mannschaftsführer zu retten, was nicht mehr zu retten war und behinderte David beim Torschuss. Schiedsrichter Capelli entschied auf Elfmeter und rote Karte gegen den Torwart. Zwar regelkonform und durchaus vertretbar, aber eine knifflige Entscheidung, da nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte, ob a) David beim Foul schon im Strafraum war und b) der Torwart tatsächlich letzter Mann war. Nun war die Zeit gekommen, um erstmal untereinander zu diskutieren, was eigentlich genau vorgefallen war. Jeder der Beteiligten durfte seine Meinung kund tun und ganz im Sinne des Bunte Liga Gedankens einigte sich dann die Mehrheit auf Elfmeter und keine rote Karte. Schiedsrichter Capelli, der im übrigen eine tadellose Leistung bot, nahm die rote Karte wieder zurück und der Keeper konnte im Kasten bleiben. Den - aus Sicht von TE berechtigten – Elfmeter verwandelte David eiskalt. Dies war gleichzeitig die Vorentscheidung. Nach hartem und zähen Kampf war der Wille der aufopferungsvoll kämpfenden Inter Leckter schließlich gebrochen. Es war ein ausgesprochen faires Spiel. An dieser Stelle muss dem Gegner ein Kompliment gemacht werden, der sich auch in kritischen Situationen (z B. bei Entscheidungen, ob Abstoß oder Ecke oder Einwürfen) immer als fairer Sportsmann erwieß. Insgesamt ein verdienter, aber auch etwas glücklicher Sieg für TE. Der Gegner machte einfach ein paar mehr Fehler in der Defensive als TE, was spielentscheidend war. Mit diesem so wichtigen Sieg wahrt TE seine Chancen auf einen Play-Off-Platz. Durch die teilweise überraschenden Ergebnisse (4:1 Sieg von Otze gegen die Connection und 5:0 von Libuda gegen die stärker eingeschätzten Dreibeiner) bleibt es weiter ungemein spannend in der Gruppe Gelb. Lediglich Torpedo Pipe scheint als einziger durch einen hart erkämpften Punktgewinn gegen Geheimfavorit Inter Filos bereits das Ticket für eines der vier Play-Off Plätze sicher zu haben. Dahinter ist noch alles möglich.

 

Tore: 1:0 Björn (4. Min.), 2:0 Philip (Foulelfmeter (Foul an Matthias), 14. (Min.), 2:1 (20. Min.), 3:1 Matthias (Kai, 32. Min.), 3:2 (41. Min.), 4:2 David (47. Min.), 4:3 (79. Min.), 5:3 David (Foulelfmeter (Foul an sich selber), 84. Min.)

 

Gespielt haben: Markus - Kai, Philip, Stefan, Chris, Marc -  Thomas, Sini, Björn, Charif, Boris, David - Karl, Matthias, Sega

 

Torpedo Eisen – Fußballwunder Weißer Holunder 4:1
Samstag, 16.2.08, 13 Uhr auf den Jahnwiesen

Im ersten "Rückrundenspiel" nach der Winterpause traf TE auf einen Tabellennachbarn: Fußballwunder Weißer Holunder (FWH). Dabei musste TE auf Patrick, Boris und den zum zweiten Mal Vater gewordenen Sebi verzichten. Ansonsten konnte TE in Bestbesetzung antreten. Es galt den Gegner auf keinen Fall zu unterschätzen, denn er hatte in der "Vorrunde" mit knappen Niederlagen und einem starken Unentschieden gegen den amtierenden Vizemeister InterLeckt aufhorchen lassen.

 

FWH spielte direkt von der ersten Minute an selbstbewusst nach vorne und stellte sich erst gar nicht hinten rein, wie man es aufgrund der Tabellenplatzierung hätte vermuten können. Folgerichtig ergab sich TE`s erste Chance durch einen Konter, nachdem "Vietcong-Veteran" Thomas mit Musterpass Tommi bediente, doch dieser sich nicht entscheidend durchsetzen konnte. In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei TE zunächst durch (ungefährliche) Fernschüsse seine Chance suchte. Nach der ersten Ecke des Spiels konnte allerdings die erste große Torchance des Spiels verwertet werden: Charif hatte mustergültig auf den Kopf von Marc geflankt und der brauchte aus 4m den Ball nur mit dem Kopf unter die Latte drücken. Feuchte Augen beim Trainer; hatte sich doch endlich einmal eine in der Vorbereitung eingeübte Standardsituation bewährt! FWH schien aber durch den Treffer keineswegs beeindruckt und spielte weiter mutig nach vorne. Im Abschluss blieben die Männer in den lilablauen Trikots aber eher harmlos. TE hatte dagegen einige Konterchancen, insbesondere durch Tommi, der 25m frei vor dem FWH Tor durch war, aber fälschlicherweise von Schiri Capelli im Abseits geahnt wurde. Zwischen der 25. - 35. Min. stand dann das Spiel auf der Kippe. Doch Sini erlöste TE mit einem fulminaten Fernschuss aus 28m, der sich über den wohl durch die Sonne geblendeten Torhüter hinweg in die Maschen senkte. Dieses Tor ist insbesondere Sini von Herzen zu gönnen; hat er doch nach seiner schweren Verletzung vor 1,5 Jahren ein mühsamen Weg zurückgelegt, um wieder beim Team zu sein, aber niemals aufgegeben und sich heute, durch sein Tor und seine couragierte Leistung, selber belohnt. Selbst nach dem Ausbau der Führung gab sich FWH jedoch nicht auf und erhöhte das Tempo noch einmal vor der Pause. In der erstaunlicherweise sehr langen Nachspielzeit der 1. Halbzeit hatte FWH zwei sehr gute Torchance, von denen eine Keeper Markus durch Glanzparade vereiteln konnte. So blieb es zur Halbzeit bei der etwas schmeichelhaften Führung von 2-Toren Unterschied.

 

Nach der Halbzeit änderten sich aber die Kräfteverhältnisse deutlich. TE wurde zunehmend stärker und tonangebender auf dem Platz. Vor allem die starke Innenverteidigung um Stefan und Marc sorgte dafür, dass FWH sich nicht mehr so in Szene setzen konnte wie noch im ersten Abschnitt. Zwar konnte sich FWH eine Reihe von Ecken erspielen, aber richtig torgefährlich war nur eine (ein Kopfball, der knapp über die Latte strich). Dennoch kam FWH zum Anschlusstreffer. Nach einem über die rechte Angriffsseite blitzsauber vorgetragenen Konter konnte FWH auf 1:2 verkürzen. Zu dem Zeitpunkt zwar überraschend, aber aufgrund der 1. Halbzeit nicht unverdient. TE versuchte umgehend, den 2-Tore Vorsprung wiederherzustellen. Insbesondere der in der 2. Halbzeit immer stärker werdende David trieb das Spiel seiner Mannschaft nach vorne und riss durch seine Dribblings immer wieder Löcher in die gegnerische Abwehr. Ihm war es auch zu verdanken, dass TE eine Viertelstunde vor Schluss die Vorentscheidung erzielen konnte. Nach einem beeindruckenden Dribbling über die linke Seite legte er für Matthias ab, der aus kurzer Distanz nur noch abstauben brauchte. FWH reklamierte nach dem Tor zunächst, da der Ball angeblich schon vorher die Seitenauslinie überquert hatte. Der Schiedsrichter wollte sich zu der Situation erst gar nicht äußern, aber nach mehrfacher Befragung der Beteiligten wurde das Tor dann doch als korrekt anerkannt. Eine richtige und faire Geste des Gegners! Nach dem erneuten Ausbau der Führung war die Moral der tapferen FWH gebrochen. Kurz vor Schluss konnte Matthias nach schöner Kombination aus der Abwehr und im Mittelfeld seinen zweiten Doppelpack innerhalb einer Woche perfekt machen.

 

Insgesamt ein aufgrund der zweiten Halbzeit verdienter Sieg von TE, der vielleicht um 1-2 Tore zu hoch ausfiel. Der jederzeit faire Gegner erwies sich als der erwartet "harte Brocken". Im nächsten BuLi-Spiel kommt für TE dann die Nagelprobe. Im Spiel gegen Sprit Connection, dass am Vormittag gegen den amtierenden Meister Lok Libuda überraschend souverän mit 3:1 gewann, wird sich zeigen, wie stark TE derzeit wirklich ist. Davor trifft TE im Pokal auf Zwietracht Dresch und Flegel, die ebenfalls heute spielten und trotz großer Moral mit einem Mann weniger 4:6 gegen die Kellerkinder unterlagen.

 

Tore: 1:0 Marc (Charif, 12. Min.), 2:0 Sini (35. Min.), 2:1 (68. Min.), 3:1 Matthias (David, 76. Min.), 4:1 Matthias (Tim, 82. Min.)

 

Gespielt haben: Markus - Kai, Chris, Marc, Stefan, Philip - Björn, Tim, Charif, Thomas, Sini, David, Sega - Tommi, Karl, Matthias

 

Torpedo Eisen – Mülldeponie 3:1
Sonntag, 18.11.07, 15 Uhr auf den Jahnwiesen

Im Schatten des großen Derbys zwischen Inter Filos und den Dreibeinern traf TE zeitgleich in seinem letzten Ligaspiel vor der Winterpause auf das Team Mülldeponie, die bislang ebenso wie TE nur einmal gewinnen könnten. Für beide Mannschaften hatte das Spiel richtungsweisenden Charakter: wer verliert, würde auf einem Abstiegsplatz überwintern. Verstärkt hatte sich Mülldeponie mit Ex-Meßdiener Jochen samt Sohnemann, der - um das vorwegzunehmen - ein würdiger Gegenspieler für Mathe-Lehrer und Aushilfsmanndecker Chris war. TE musste neben Patrick in der Abwehr auf Kai und Marc verzichten, im Sturm fehlten Tommi und Karl. Trotz der dünnen Personaldecke gab es aber für TE nur eine Devise: Voll auf Sieg spielen!

 

Diese Marschroute wollte TE von Anfang umsetzen. Nach nur einer Minute konnte sich Tim nach einem Gestochere im Strafraum durchsetzen und die frühe Führung erzielen. Endlich ging TE mal wieder in Führung und dies sollte doch Balsam für die in letzter Zeit etwas geschundenen Fußball-Seelen von TE sein. Der Gegner stand wie erwartet tief in der eigenen Hälfte und versuchte immer wieder über ihren schnellen Stürmer und Rechtsaußen zu kontern. Nach 15 Minuten hatte sich aber die neuformierte Abwehr um Libero Philip, Sebi und Chris gefunden und machte die meisten Konter des Gegners zunichte. Im Spiel nach vorne war es vor allem Thomas, der mit gutem Stellungsspiel und feinen Pässen für die spielerischen Akzente sorgte. Geschickt kombinierte TE im Mittelfeld und vor allem über die Außen bereitete TE seine Chancen vor. Nach schöner Flanke von Sega verzog Boris nur knapp. Wenig später scheiterte Matthias am gut aufgelegten Keeper der Mülldeponie. Die beste Chance für TE im ersten Durchgang besaß kurz vor Halbzeit Thomas, als er nach mustergültigem Pass des gewohnt eifrigen Sinis 8m frei vor dem Tor zum Schuss kam, den Ball aber um wenige Zentimeter am Pfosten vorbeischoss.

 

Zur Halbzeit stand die Erkenntnis: trotz der widrigen Bodenverhältnisse ansehnlich gespielt, nur das zweite Tor fehlte. Dies sollte unmittelbar nach Wiederbeginn fallen. TE zog das Tempo an und spielte noch risikofreudiger in die Spitze. Die Eckballquote für TE war nach wenigen Minuten schon über ein Dutzend angestiegen, doch bis auf einen Schuß von Boris, der knapp über das Gehäuse flog, wenig torgefährlich. Zudem hielt der Keeper von Mülldeponie bravuorös bei Schüssen von Matthias, Tim und David. Und wie es nun kommt in solchen Spielen, wenn man seine eigenen Torchancen nicht nutzt, so wäre es auch fast im Spiel gegen Mülldeponie gekommen. Nach einem katastrophalen Stellungsfehler lief der mutterseelen alleingelassen Stürmer der Mülldeponie auf das Tor zu, umspielte Markus, doch gemeinsam konnten Philip und schließlich Chris den drohenden Ausgleich verhindern. 5 Minuten später hatte TE zudem Glück, als ein als Flanke gedachter Torschuß nur an die Latte knallte. In diesen Minuten wankte TE bedenklich. Die Erlösung erfolgte in der 70. Min. als sich Matthias im Strafraum zunächst geschickt gegen einen Abwehrspieler durchsetzen konnte und derselbige bei anschließendem Rettungsversuch Matthias von den Beinen holte. Schiri R. Capelli entschied sofort auf Elfmeter, den David eiskalt verwandelte. Danach wurde es hektisch. 1-2 Spieler von Mülldeponie ereiferten sich über den berechtigten Elfmeter - selbst außerhalb des Platzes - derart, dass der Schiri schließlich Kapitän Klaus die rote Karte zeigte. Wenig später kam es zu zwei weiteren 10-Min.-Strafen: nach dem der Stürmer der Mülldeponie trotz für alle Beteiligten deutlich ersichtlichen Überschreiten des Balles der Außenlinie einfach weiter spielte, fällte Philip ihn kurz vor dem Strafraum, worauf hin sich der Stürmer fast zu einer Tätlichkeit hinrissen ließ, die durch den hinzugeeilten Sebi aber verhindet werden konnte. Aber nicht Philip wurde neben dem Mülldeponie-Spieler mit einer Zeitstrafe bedacht, sondern Sebi. Tja, ein guter Mannschaftsspieler weiß halt immer, wann er seinen Kapitän zu schützen hat.......Mit 10-gegen-10 auf dem Platz tat sich TE leichter und die spielerische Überlegenheit wurde jetzt noch evidenter. Nach schöner Kombi über Philip, David und Thomas gelangte der Ball zu Tim, der aus halblinker Position seinen Gegenspieler stehen ließ und aus spitzem Winkel zum 3:0 einnetzte. Wieder einmal zeigte Tim wie abgeklärt er trotz seiner jungen Jahre vor dem Tor ist! Weitere Torchancen konnte sich TE erarbeiten, die immer wieder über rechts von David angetrieben worden. Die beste Chance hatte Charif, doch sein satter Schuß aus 17m strich knapp über das Tor. Kurz vor Schluß hätte es aus Sicht von TE auch Strafstoß für Mülldeponie geben können, als ein Spieler der Deponie im Strafraum am Bein getroffen wurde, doch der Pfiff blieb aus. Den verdienten Ehrentreffer erzielte Mülldeponie aber dennoch, als nach einem gescheiterten Herausspielen aus der Abwehr von TE, ein Spieler der Mülldeponie beherzt dazwischen ging und dem ansonsten souveränen Keeper Markus keine Chance ließ.

 

Insgesamt geht der Sieg für TE in Ordnung, auch wenn es Mitte der 2. Halbzeit 2-3 brenzlige Situationen für TE gab. TE war das spielerisch stärke Team mit einem deutlichen Chancenplus. Ob dies nun der ersehnte Befreiungsschlag für TE war, wird sich erst nach der Winterpause zeigen. Vor allem, wenn dann endlich die ersehnten Klassiker gegen Sprit Connection, Dreibeiner und Interfilos anstehen. Vorher wartet allerdings noch die nicht zu unterschätzende Aufgabe im Pokal gegen Zwietracht Dresch und Flegel.

 

Tore: 1:0 Tim (1. Min.), 2:0 David (70. Min. Foulelfmeter an Matthias), 3:0 Tim (80. Min. Thomas), 3:1 (85. Min.)

 

Gespielt haben: Markus - Chris, Philip, Sebi, Stefan - Tim, Thomas, David, Charif, Boris, Sega - Björn, Matthias, Yannick

 

Torpedo Eisen – Otze Mach et 1:1
Sonntag, 4.11.07, 15 Uhr auf den Jahnwiesen

Nach dem Sieg gegen Roter Hammer ging es heute gegen Otze Mach et. Ein Klassiker der Bunten Liga, auch wenn beide Mannschaften momentan von ihrer Topform entfernt sind. TE musste dabei auf Tommi, Björn und Sebi verzichten.

 

Das Spiel war vom Kampf betont und spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab, so dass insgesamt kaum Torchancen zustande kamen. Wenig Spielerisches bot sich den Zuschauern, unter denen auch Mario und Benny von Torpedos künftigen Gegnern Inter Filos und Sprit Connection waren. Nach den ersten 10 Minuten, in denen sich beide Mannschaften neutralisierten, kam Tim nach schönem Zusammenspiel mit Sega und Thomas zu einer Großchance. Er zog an zwei Verteidigern vorbei und sein Schuss mit links ging knapp am Tor vorbei. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam Otze durch einen Kopfball nach einer Ecke gefährlich nahe an Torpedos Tor. 0:0; Halbzeit.

 

In der zweiten Hälfte wurde Torpedo stärker. Der Ball zirkulierte etwas besser auf dem holprigen Boden und ein leichtes Übergewicht für Eisen war die Folge. Allerdings blieben Torchancen Mangelware. Lediglich Karl hatte eine gute Gelegenheit, als David nach einer Ecke von Sharif den Ball scharf auf den Fünfer zog, wo Karl goldrichtig stand, die Kugel aber nicht gut erwischte. In der 58. Minute dann die überraschende Führung für Otze. Überraschend, weil Otze nun mit 1:0 führte, ohne eine Torchance in der zweiten Halbzeit bisher gehabt zu haben. Der linke Flügelspieler von Otze, Raul, zog einfach mal aus 40 Metern ab, die Kugel wurde lang und länger, flatterte, und senkte sich schließlich über den überraschten Keeper Markus in das Tor von Eisen. In den folgenden Minuten erhöhte Torpedo den Eindruck und öffnete die Defensivreihen. Distanzschüsse von Sharif und Sega strichen knapp am Tor von Otze vorbei. Es entstanden gute Konterchancen für Otze, und es hätte keinen gewundert, wenn das 0:2 gefallen wäre. In der 75. Minute fiel dann aber doch der Ausgleich. Libero Mathias war aufgerückt und wurde von Thomas aus halblinker Position mustergültig bedient. Er setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und traf mit einem satten Schuss unten ins Eck zum 1:1. Tore gegen den Ex-Verein sollte man nicht übermäßig feiern, und daran hielt sich auch Matthias, der noch während des Spiels bei Spielern von Otze bekundete, dass er das Tor lieber gegen eine ander Mannschaft geschossen hätte.

 

Alles in allem ein verdientes 1:1 in einem fairen Spiel, das keiner von beiden Mannschaften wirklich weiterhilft, denn beide dümpeln nach diesem Spiel weiter im Niemandsland der Tabelle vor sich hin. Möchte man eine Chance auf einen der ersten vier Plätze bewahren, so ist ein Sieg gegen Mülldeponie im nächsten Spiel für Torpedo Eisen absolute Pflicht.

 

Tore: 0:1 (58.), 1:1 Matthias (75., Thomas)

Gespielt haben: Markus - Kai, Stefan, Marc, Matthias - Sini, Thomas, Chris, Boris, David, Sharif, Tim - Karl, Sega, Philip

 

Torpedo Eisen – Roter Hammer 2:1
Samstag, 6.10.07, 10 Uhr am Salzburger Weg

Nach dem bitteren Pokal-Aus ging es im dritten Ligaspiel der Saison für TE darum, wieder auf die Erfolgsspur zurück zu kehren. Der Gegner Roter Hammer (RH) war ebenfalls wie TE mit zwei Niederlage in die Saison gestartet, daher war auch ohne David und Tim ein Sieg Pflicht. Die Entschlossenheit zum Sieg sollte auch durch eine neue Taktik demonstriert werden: TE operierte von Beginn an mit drei Stürmern.

 

Trotz der Umstellung brauchte es aber ein paar Minuten bis TE ins Spiel kam. Die erste Chance des Spiels hatte Tommi mit einem Kopfball nach einem Freistoß von Thomas, der aber für den sicheren Keeper des RH keine Gefahr darstellte. TE diktierte mit zunehmender Spieldauer das Spielgeschehen. Geschickt wurden die Bälle abgefangen und vor allem über Matthias und Thomas überlegt verteilt. Es ergaben sich weitere Chancen durch wieder Tommi, Chris, Boris und Björn, der gleich zweimal aus aussichtsreicher Position scheiterten. Doch irgendwie hatte TE kein Zielwasser getankt und es bedurfte schon der Mithilfe des Gegners um in Führung zu gehen. Nach einer Eckballvariante und anschließender Flanke von Charif prallte der Ball von einem Abwehrbein eines RH-Spielers über die Linie. Leichte Proteste des RH, ihr Keeper sei bei der Flanke behindert gewesen, doch der Treffer schien einwandfrei und zählte. Mit der Führung spielte TE noch befreiter auf und schnürte den Gegner Ende der 1. Halbzeit minutenweise in der eigenen Hälfte ein, doch weitere Tore wollten vor der Halbzeit nicht mehr fallen.

 

Anfang der 2. Halbzeit hatte der Gegner umgestellt, was sich auszahlen sollte: BuLi-Gründer v. Schorlemer ging ins Tor und der Torwart stellte sich in den Sturm. Eine etwas ungewöhnliche Maßnahme auf den ersten Blick, die sich aber als erfolgversprechend herausstellen sollte. Zumindest spielte RH nun wesentlich druckvoller nach vorne und von der in der 1. Halbzeit noch absoluten Souveränität von TE war erstmal nichts mehr zu sehen. Zu richtigen Torchancen kam RH aber nicht. Nach einer halbe Stunde fing sich TE aber wieder und besann sich auf seine spielerische Tugend. Vor dem Tor aber das gleiche Bild wie in der 1. Halbzeit. Die wenig gut herausgespielten Chancen wurden leichtfertig vergeben oder das "Kätzchen Rudolph" verhinderte den Ausbau der Führung mit feinen Paraden wie gegen Philip oder Tommi. Pech hatte Björn, der nach einer Ecke am Pfosten scheiterte. So blieb es den beiden auffälligsten Protagonisten an diesem Tage vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen: nach einer wiederholt eingeübten Ecke drosch der unermüdlichen kämpfenden Sini den Ball aus 10m unter die Unterkante der Latte von wo aus der Ball über Umwegen zu dem souveränen Abwehrrecken Sebi gelangte, der im Stile eines Torjägers eiskalt aus 6m vollendete. Na bitte, geht doch, TE! Kurz vor Schluss konnte RH nach einem sehenswerten Weitschuss noch den Ehrentreffer erzielen. Insgesamt ein verdienter Sieg von TE, dass heute zweifelsohne ihr Prunkstück in der Abwehr mit Stefan, Marc, Kai und Sebi besaß, die fast keine echte Torchance zuließen. Im Spiel nach vorne allerdings war in der zweiten Halbzeit doch einiges an Stückwerk und über die mangelnde Chancenauswertung soll hier besser nicht geschrieben werden.

Vielleicht hätte es der sehr faire und aufopferungsvoll kämpfende Gegner auch nicht verdient gehabt, heute höher zu verlieren. Noch ein Wort zum Schiedsrichter R. Capelli: nachdem einiges an Kritik nach dem Viertelfinalspiel der letzten Saison auf den Mann in schwarz eingeprasselt war, lässt sich heute bei der ersten Partie mit TE-Beteiligung seit Juni objektiv eine fehlerfreie und stets souveräne Leistung von R. Capelli attestieren!

Für TE geht es nun wieder nach oben und in den letzten beiden Spielen des Jahres muss TE diesen Trend unbedingt fortsetzen.

 

Tore: 1:0 (32.Min./ET), 2:0 Sebi (76. Min.), 2:1 (89.)

 

Gespielt haben: Patrick, Markus - Kai, Stefan, Marc, Sebi - Sini, Thomas, Matthias, Charif, Chris - Tommi, Karl, Philip, Boris

 

Torpedo Eisen – Lok Libuda 1:5
Sonntag, 9.9.07, 15 Uhr auf den Jahnwiesen

Im zweiten Spiel der noch jungen Saison traf TE gleich auf den amtierenden BuLi-Meister und heißen Kandidaten auf das Double 2007: Lok Libuda. Personell musste TE auf Tim, Sebi und Sega verzichten, dafür gab Sini sein Comeback nach fast 17 (!) Monaten und der erst in dieser Woche zu Eisen gewechselte Matthias kam zu seinem ersten Einsatz für Torpedo.

 

Das Spiel begann wie man es fast erwarten durften. Die Lokomotive hatte ordentlich Dampf drauf und TE gewohnt lethargisch in den Anfangsminuten. Bereits nach fünf Minuten der erste Blackout in der Hintermannschaft von TE, als nach einem weiten Einwurf ein völlig allein gelassener Libudaner mühelos einköpfen konnte. Naja, warum sollte auch man mit alten Gewohnheiten, dem Verschlafen der ersten Viertelstunde, in der neuen Saison brechen? Während TE noch über diese alte Eisen-Krankheit nachdachte, klingelte es auch schon ein zweites Mal: Dieses Mal stürmte der gleiche Torschütze mit offenem Visier und narrte gleich zwei Torpedos inklusive Torwart, bevor er in die kurze Ecke zur 2:0 Führung einschob. Man könnte meinen, dass ein 0:2 nach 20 Minuten gegen den amtierenden Meister vielleicht keine Überraschung sei, dennoch täuscht der Spielstand ein wenig, denn bis auf die  beiden Gegentore spielte TE ordentlich mit. Nach einer halben Stunden wurde die spielerische Überlegenheit von TE immer deutlicher und Thomas hätte sich wohl in der internen Torjägerliste nach ganz vorne katapultieren können, wenn er nur die Hälfte seiner Chancen genutzt hätte.  So aber ließ TE selbst beste Einschussmöglichkeiten aus und ging mit einem Rückstand von 2 Toren in die Halbzeit.

 

Dennoch galt es den vergebenen Möglichkeiten nicht hinterher zu trauern und nochmal in der 2. Halbzeit voll anzugreifen. Insbesondere Neu TE-Spieler Matthias zeigte ein starke Leistung und riss das Spiel immer wieder an sich. Die ersten 20 Minuten der 2. Halbzeit spielte TE nur noch auf ein Tor. Phasenweise konnte sich der Gegner gar nicht mehr befreien. Immer wieder rollte die Angriffslawine von TE auf das Tor von Libuda. Lok`s starker Keeper Mark musste einige Mal sein ganzes Können aufbieten, um vor allem gegen Tommi, David und Charif zu klären. Chancen ergaben sich im Minutentakt. Doch in der 60. Minute war auch er (endlich) machtlos. Nach einem tollen Pass von Matthias in den Rücken der Abwehr auf Charif, konnte dieser sich im Strafraum gegen einen Verteidiger durchsetzen und überlegt auf Karl zurück passen, der mit dem Außenrist den Ball aus 8m in den Winkel hämmerte: der schönste Angriff des Spiels und endlich zählbarer Erfolg. Nur noch 1:2! Und kurzzeitig schien die bis dato abgeklärte Spielweise der Libudaner in’s Wanken zu geraten. Statt Lok erhöhte TE den Dampf im Kessel und plötzlich war der Ausgleich zum Greifen nahe. Die besten Chancen hatten Matthias aus 15m freier Schussbahn knapp über das Tor und Philip per Kopfball nach schöner Flanke von Sini, den der zunächst ins Straucheln geratene Keeper Marc doch noch von der Linie fischen konnte. Das größte Manko von TE an diesem Tage war offensichtlich die Chancenverwertung. Tja, und wie man es dann besser macht, bewies Libuda wenig später, als sie nach ihrer ersten gefährlichen Aktion im zweiten Durchgang - nach einer Ecke per Kopf - das vorentscheidende 3:1 markierten. Damit war die Messe gelesen. Nach zwei individuellen Fehler konnte Libuda schließlich noch zwei weitere Treffer erzielen.

 

In einem fairen Spiel, mit dem der aufmerksame Schiri Dieter W. nie Probleme hatte, unterlag TE schließlich, mit vielleicht 2-3 Tore zu hoch, gegen eine sehr abgeklärte Mannschaft von Lok Libuda, die an diesem Tag einfach wesentlich effektiver ihre Chancen nutzte als TE. Auch wenn es das Ergebnis nicht direkt aussagt, aber spielerisch war dies bislang Eisen’s stärkstes Spiel der Saison und ein Punkt wäre durchaus möglich und nicht unverdient gewesen. Allerdings bleibt am Ende nur das Ergebnis und - mit Blick auf die Tabelle - die Erkenntnis: "willst du TE oben sehen, musst du die Tabelle drehen"!

 

Tore: 0:1 (5. Min.), 0:2 (20. Min.), 1:2 Karl (Charif, 60. Min.), 1:3 (77. Min.), 1:4 (80. Min.), 1:5 (85. Min.)

 

Gespielt haben: Patrick - Kai, Stefan, Marc - Chris, Björn, Philip, Charif, Thomas, Sini, Matthias, Boris - Tommi, Karl, David.

 

Torpedo Eisen – Torpedo Pipe 1:3
Sonntag, 26.8.07, 13 Uhr auf den Poller Wiesen

Im Auftaktspiel zur neuen Saison, die nunmehr in Form eines Liga-Modus durchgeführt wird, musste TE gegen den Vornamensvetter Torpedo Pipe gleich auf 6 Stammkräfte verzichten. Vor Spielbeginn sagten dann auch noch 2 weitere Spieler kurzfristig ab, so dass gerade mal 11 gesunde Spieler zur Verfügung standen. Hinzu kamen Charif und Björn, die aufgrund von Verletzungen seit Wochen nicht im Training waren und deren Einsatz eigentlich nur für den Notfall vorgesehen war. Dagegen unterstützte Abbi dankenswerter Weise erstmal das Team und Keeper Patrick kam in der 1. Halbzeit zu seinem ersten Großfeld-Einsatz für TE.

 

TE wollte aus der Not eine Tugend machen und zunächst einmal defensiv sicher stehen. Dieser Taktik wurde bereits nach 10 Minuten ein Strich durch die Rechnung gemacht, als Schiedsrichter Kay Cramm nach einem gegenseitigen Halten von Abbi und seinem Gegenspieler im Strafraum auf Elfmeter entschied. Eine sehr harte Entscheidung, die Pipe dankbar annahm und bei der Ausführung Neu-Keeper Patrick, der ansonsten ein ordentliches Debut ablieferte, keine Chance ließ. Unmittelbar nach dem Gegentor erspielte sich die Piper noch 2 weitere Chancen und es schien, dass sich TE von diesem Schock erstmal erholen musste. Erst nach 20 Minuten kam TE zu eigenen Chancen. Nach einer starken Einzelaktion scheiterte Tommi an dem aufmerksamen Keeper von Pipe und zwei Kopfbälle von Sega und Stefan nach Eckbälle strichen nur knapp am Tor vorbei. Zudem hätten sich durchaus mehr Torchancen ergeben können, wenn bei 1-2 Überzahlsituationen TE die Konter aufmerksamer und zielstrebiger durchgeführt hätte. Auf der anderen Seite hatte TE kurz vor Halbzeit Glück, als nach schöner Kombination im Strafraum ein Piper aus 5m über das Tor schoss.

 

Zur 2. Halbzeit stellte TE um. Die angeschlagenen Björn und Charif, die schon Mitte der 1. Halbzeit notgedrungen eingewechselt wurden, sollten versuchen, im Mittelfeld für mehr Ordnung zu sorgen. Doch die Lücken im Mittelfeld blieben, was vor allem auch daran lag, dass vielen TE`s die Spritzigkeit und nötige Fitness fehlte. So erspielte sich Pipe ein zunehmendes Übergewicht im Mittelfeld. Trotzdem hielt TE mit seinen Mitteln dagegen, was vor allem an dem stärksten TE-Spieler des Tages Stefan lag sowie den Verteidigern Sebastian und Marc, die mit Einsatz und Leidenschaft dagegen hielten. Überraschend gut präsentierte sich auch Karl auf der für ihn ungewohnten linken Seite. Dennoch kamen die Piper zu Torchancen, die der in der 2. Halbzeit eingewechselte Stammkeeper Markus gekonnt zunichte machen konnte bzw. einmal die Latte rettend zur Seite stand. Trotz der optischen Überlegenheit von Pipe war das Spiel keineswegs entschieden. Es gab eine Reihe von guten Aktionen von TE, die zu einem Tor hätten führen können. Der aufopferungsvoll kämpfende Tommi konnte sich 3-4 mal gut durchsetzen, doch beim Abschluss fehlte die Präzision und die letzte Kraft. Im Spiel nach vorne fehlte zudem die Unterstützung, was zum einen daran lag, dass Philip außer Form war und die weiteren Offensivkräfte von TE sich nicht entscheidend in Szene setzen konnten. Hier wurden insbesondere David und Tim schmerzlich vermisst.

Die Vorentscheidung dann in der 75. Min., als nach einer zu kurzen Kopfballabwehr genau in die Mitte ein Spieler von Pipe aus 20m den Ball in die Ecke schlenzen konnte. Wenig später erhöhte ein Piper auf 3:0, wobei er bei der Ballabnahme den Oberarm einsetzte, was aber nicht gepfiffen wurde. In den letzten 10 Minuten bewies TE Moral und konnte sich durch Björn und Tommi zweimal gut in Szene setzen, bevor Sega nach klugem Pass von Philip und anschließendem entschlossenen Durchsetzen gegen Verteidiger und Torwart den Ehrentreffer erzielen konnte.

 

Insgesamt geht die Niederlage in Ordnung. Pipe, die ebenfalls einige Ausfälle zu beklagen hatten, konnte dieses Manko an diesem Tage besser kompensieren und ging verdient als Sieger von Platz. Die dünne Personaldecke und mangelnde Fitness einiger TE-Spieler konnte nicht kompensiert werden. Bereits am Sonntag im Viertelfinale des Pokalwettbewerbs wird aber eine ganz andere TE - Mannschaft auf dem Platz stehen.

 

Gespielt haben: Patrick (1. HZ), Markus (2. HZ.) - Marc, Stefan, Sebi - Kai, Philip, Abbi, Sega, Thomas, Charif, Björn - Karl, Tommi

 

Tore: 0:1 (10 Min. Foulelfmeter), 0:2 (75. Min.), 0:3 (80 Min.), 1:3 (85. Min.) Sega (Philip)

 

 

Pokal 2007/2008

Achtelfinale:

Torpedo Eisen – Dynamo Tresen 1:3 n. V.
Sonntag, 27.4.08, 16 Uhr auf den Jahnwiesen

Im Achtelfinale bekam TE die große Chance, sich für die letzte Pokal-Schlappe vor fast auf den Tag genau vor 4 Jahren zu revanchieren. Aber auch aus anderem Grund war das heutige Spiel ein ganz besonderes: Sega, „die Antilope aus Ecuador“ oder auch „der Ailton von TE“, lief heute auf zunächst unbestimmte Zeit zum letzten Mal im Eisen-Dress auf, weil er nach 6 Jahren zurück zu seiner Familie nach Ecuador geht. TE plagten unterdessen große Personalsorgen: Neben Charif, Sebi und Tommi fehlte auch Spielertrainer Philip. Das taktische Zepter übernahm deshalb heute Matthias, der die Mannschaft schon ein paar Tage vor dem Spiel mit einem „etwas anderem“ Brief auf seine Strategie einzuschwören versuchte und dies auch in seiner Ansprache unmittelbar vor dem Spiel eindringlich darstellte. In der Theorie klang das auch alles total super und jeder dachte wohl, es verstanden zu haben, doch dass dem nicht so war, zeigte sich bereits in den ersten Minuten der Partie: Bei TE lief überhaupt nichts zusammen, die gesamte erste Halbzeit war ein planloses Gekicke und Torchancen gab es auch keine. Dass auch Dynamo Tresen nicht gerade Traumfußball präsentierte, war wohl der einzige Grund dafür, dass es zur Halbzeit nur 1:0 für DT stand.

Im zweiten Durchgang präsentiert sich TE dann deutlich konzentrierter und auch spielerisch gab es die ein oder andere sehenswerte Aktion. Und so kam TE in der 54. Minute zum verdienten Ausgleich durch eine starke Einzelleistung von Tim. Eisen war jetzt am Drücker und hatte gute Chancen, das Spiel komplett zu drehen, auf der anderen Seite musste Keeper Patrick aber auch das ein oder andere Mal sein ganzes Können aufbieten, um den erneuten Rückstand zu verhindern. Spielentscheidend war dann aber, dass Matthias, der Dreh- und Angelpunkt von TE’s Offensivspiel, nach einem unglücklichen Zusammenprall ausgewechselt werden musste. Auf einmal war sie wieder da, die Unsicherheit und Nervosität im Spiel von TE. So blieb es nach 90 Minuten beim 1:1 und es ging in die Verlängerung, wie vor 4 Jahren!

Am Spiel änderte sich allerdings wenig, Matthias konnte zwar wieder spielen, flog aber kurz darauf direkt wieder wegen wiederholtem Foulspiel für 10 Minuten vom Platz. In Unterzahl geriet TE immer mehr in Bedrängnis. Kurz vor Ende der 1. HZ der Verlängerung dann ein Angriff von DT, Eisen kann die Situation nicht nachhaltig klären und dann auf einmal der Pfiff – Handspiel! – Elfmeter! Keine großen Proteste, die Sache schien eindeutig. Ebenso eindeutig verwandelte DT den Strafstoß. Eisen warf nun natürlich alles nach vorne, löste die Abwehr immer mehr auf und versuchte mit aller Kraft, noch mal ins Spiel  zu kommen, doch es half alles nichts und DT nutzte in der 116. Minute einen ihrer Konter und machte den Sack zu.

Insgesamt ein verdienter Sieg für Dynamo Tresen, TE konnte leider weder erfolgreich Revanche nehmen, noch konnte Sega seinen Abschied mit einem Sieg oder gar einem Tor feiern. Jetzt muss sich TE mit ganzer Kraft auf die verbleibenden Meisterschaftsspiele konzentrieren, um die Saison vielleicht doch noch mit dem Einzug in die Play-Offs zu retten.

Gespielt haben: Patrick - Marc, Stefan, Chris Kai – Boris, David, Sini, Matthias, Thomas, Tim – Björn Sega

Tore: 0:1 (42.), 1:1 Tim (54.), 1:2 (103./HE), 1:3 (116.)

2. Runde:

Torpedo Eisen – Zwietracht Dresch und Flegel 5:1
Freitag, 29.2.08, 19 Uhr auf dem Nordfeld

TE stieg im diesjährigen Pokalwettbewerb bedingt durch ein Freilos erst in der zweiten Runde ein und traf dabei auf den derzeitigen Tabellenletzten der Gruppe Rot: Zwietracht Dresch und Flegel (ZDF). TE musste auf Boris, Lutz, Stefan, Tim und Thomas verzichten, ZDF trat ohne ihren Kapitän Norbert, dafür aber mit Leihgabe Lorenz von Otze Mach ET, an.

 

Das Spiel begann so, wie das Wetter den ganzen Abend über bleiben sollte: grausam. Die erste Viertelstunde herrschte ein wahres Fehlpassfestival auf beiden Seiten. TE begriff schnell, dass es heute auf dem Boden mit gepflegten Kurzpassspiel nicht weit kommen würde und suchte sein Heil in den Standards. Ein schöner von David direkt verwandelter Freistoß aus 18m vor dem Tor war der "Lohn" für diese taktische Umstellung. Kurz vor der Halbzeit durchbrach allerdings TE's Torgarantie der letzten Wochen Matthias den "Nicht- Angriffspakt" und erzielte durch eine Einzelaktion das 2:0. Fast wäre TE unverschämt geworden und hätte mit seiner dritten Chance auch gleich das dritte Tor erzielt, doch Karl schien ein Einsehen zu haben und setzte nach toller Einzelaktion den Ball knapp am Tor vorbei. Zur Halbzeit stand die Erkenntnis: kein schönes Spiel, aber eine humorlose 2:0 Führung für TE - auch das kann Fußball sein.

 

Zur 2. Halbzeit wurde das aufgeweichte Nordfeld immer schlammiger, doch TE schien die Unbespielbarkeit des Platzes zu beflügeln. TE kombinierte durch den Schlamm nach vorne und konnte sich einige Torchancen herausspielen. Zu weiteren Toren bedurfte es aber der Unterstützung des Gegners: nachdem sich Björn über die rechte Seite durchgesetzt hatte, konnte seine Flanke zwar noch abgewehrt werden, der Ball landete aber genau vor den Füßen des am Strafraum lauernden Charifs, der den Ball aus 16m über Verteidiger und Torwart in den Winkel schlenzte. Feines Törchen! Und weil es über die rechte Seite nun so gut lief, durfte 5 Minuten später Philip nach Zuspiel von Matthias mustergültig auf Karl flanken, der per Kopf im Nachsetzen auf 4:0 erhöhte. Angesichts dieser flüssigen Kombination, die so gar nicht zum heutigen Motto passten, schien TE minutenlang paralysiert und gönnte dem sympathischen Gegner den verdienten Ehrentreffer. Zwei Minuten später hätte der Gegner vielleicht sogar noch mal näher heran kommen können, aber Keeper Patrick, der ansonsten einen eher ruhigeren Abend verlebte, vereitelte die zweite, echte Chance des Gegners geschickt. Ansonsten räumte vor allem der zweikampfstarke Sebi gemeinsam mit Marc, Kai, Sini und Chris alles ab, was nur ansatzweise in die Nähe der TE-Hälfte gelangte. Das letzte Tor war bezeichnend für dieses Spiel: Schuss von Philip aus 20m, den Ball hätte man festhalten können, der Keeper tat es aber nicht und David staubte aus 5m ab. Nicht schön, aber effizient.

Insgesamt kein großer Fußballabend, aber ein sehr faires Spiel, das der souveräne Schiedsrichter Cay Cramm jederzeit im Griff hatte. TE zieht in die dritte Runde des Pokals ein, wo man auf Dynamo Tresen trifft. Eine gute Gelegenheit zur Revanche für die knappe Pokalniederlage nach Verlängerung vor 5 Jahren.

 

Gespielt haben: Patrick - Kai, Marc, Philip, Chris, Sebi, Sega - Sini, Tommi, Björn, Charif, David - Matthias, Karl

 

Tore: 1:0 David (Freistoß 15.), 2:0 Matthias (35.), 3:0 Charif (55.), 4:0 Karl (Philip, 62.), 4:1 (65.) 5:1 David (85.)

 

 

Freundschaftsspiele 2007/2008

Torpedo Eisen – 3Beiner 2:2
Sonntag, 15.6.08, 16 Uhr Jahnwiese

Im gestrigen Freundschaftsspiel gegen die 3beiner musste TE auf eine Reihe von bewährten Stammspielern verzichten und konnte nur mit Hilfe von Mario (Inter Filos), Stefan (Inter Leckt), David J. und Marco überhaupt erst eine komplette Mannschaft aufbieten. Überraschenderweise präsentierte sich dieser zusammen gewürfelte Haufen als durchaus ebenbürtiger Gegner für die 3beiner, die lediglich auf 2-3 bewährte Stammkräfte verzichten mussten.

In der ersten Halbzeit besaßen die 3beiner ein leichtes Übergewicht und konnten eine von drei guten Chancen schließlich durch Benji zur 1:0 Führung nutzen. Die beste Torchance für TE besaß bis dato Boris nach einem Konter, doch sein Schuss aus 10m ging knapp am Tor vorbei. Kurz vor der Halbzeit erzielte David J. per Heber nach einem vorbildlich von hinten herausgespielten Ball über die Stationen Sini, Kai und Philip den Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit half 3beiners Legende "Ebbs" bei TE (für Thomas) aus. TE stand in der Deckungsreihe zunehmend sicherer und die 3beiner kamen kaum zu Torchancen. TE spielte dagegen konsequenter nach vorne als noch im ersten Durchgang. Nach einer weiten Flanke sprangen zwei 3beiner am Ball vorbei und Kai konnte den Ball vorbildlich vors Torflanken. Spätestens jetzt machte sich bemerkbar, dass TE mit keinem echten Stürmer spielte, denn die Flanke fand keinen TE Abnehmer, aber durch Mithilfe eines Eigentores von Nikolai konnte aus dieser Aktion dennoch Profit geschlagen werden. Danach zog sich TE tiefer zurück und verteidigte insbesondere durch Mario und dem sehr souveränen Libero Marco sehr geschickt. Zudem bot das defensive Mittelfeld um Sini, Boris und Chris eine taktisch reife Leistung und ließ - bis auf einen Kopfball - kaum zwingende Torchancen für den Gegner zu. Auf der Gegenseite hatten David und Philip 2-3 gute Konterchancen, die aber nicht verwertet werden konnten. In der letzten Minute konnte Benji per Foulelfmeter - chancenlos für den souveränen Keeper Stefan - noch den wohl über 90 Minuten gesehen nicht unverdienten Ausgleich erzielen.

Nach dem Spiel spendierten die 3beiner einen Kasten Kölsch für TE's sportliches Engagement im letzten BuLi-Spiel, der allerdings aufgrund von sintflutartigen Regenergüssen nur ansatzweise getrunken werden konnte. Da gibt's noch Optimierungsbedarf!!

Bedanken möchte sich TE insbesondere bei Mario, Stefan, David J. und Mario für das spontane Aushelfen und ihre gute Leistung!

 

Tore: 0:1 (30.), 1:1 David J. (Philip, 45.), 2:1 Eigentor (Kai, 55.), 2:2 (90.)

 

Gespielt haben: Stefan - Mario, Marco, Sini, Ebbs, Kai, Boris, Thomas, Chris, David, Philip, David J. 

 

Torpedo Eisen – Lok Libuda 2:4
Samstag, 29.3.08, 10 Uhr am Salzburgerweg

In dem angesetzten Freundschaftsspiel auf dem Salzburger Weg konnten beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung antreten. Beide etatmäßigen Torhüter fielen u.a. aus, zudem musste TE auf einige Stammspieler verzichten. TE bedankt sich hiermit nochmals bei Keeper Heinz für das spontane Aushelfen!

 

In der ersten halben Stunde stand die Partie auf ganz schwachem Niveau. Weder der einen noch der anderen Mannschaft gelang ein vernünftiger Spielzug über mehr als drei Stationen. Die Abwehrreihen wurden nicht ernsthaft in Verlegenheit gebracht. Es soll jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass der starke Westwind seinen Teil dazu beitrug, dass kein gepflegtes Spiel zustande kam. Bezeichnenderweise war der Mann mit den meisten Ballkontakten im ersten Durchgang Sebi mit geschätzten 136 Einwürfen von der Seitenlinie! Der kleine aber feine Unterschied zwischen TE und dem amtierenden BuLi-Meister offenbarte sich Mitte der ersten Halbzeit. Nachdem es Karl versäumte aus einer 100%-igen Torchance die Führung für TE zu erzielen, vollstreckte Libudas Klaus, der seit Jahren regelmäßig gegen TE trifft, nach einem zögerlichen Abwehrverhalten im Strafraum, eiskalt aus 8 m zum 0:1.

Erst nach dem Rückstand spielte TE besser nach vorne und kam zu zwei Chancen durch den noch besten TE-Spieler Matthias und einen kümmerlichen Kopfball von Philip aus 10m.

 

Im zweiten Abschnitt stellte TE dann um und spielte konsequenter nach vorne. Nach einem schnell gespielten Pass in die Tiefe von Charif hätte Matthias die Führung erzielen können, doch sein Schuss mit der Picke ging knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug hatte TE Glück als nach einer Ecke Libudas Kapitän Jürgen per Kopf nur den Pfosten traf. In der 55. Minuten dann der bis dato verdiente Ausgleich. David und Thomas konnten sich geschickt an der Eckfahne durchsetzen und in den Strafraum flanken, wo Sega mit Übersicht auf Matthias ablegte, der keine Mühe hatte, den Ball aus 9m in den Winkel zu schlenzen. Die Führung wehrte aber nicht lange. Nachdem sich ein Libuda Spieler energisch an der Außenlinie gegen zwei Torpedos durchsetzen konnte, war es wieder Libudas Klaus, der aus 12m halblinke Position den Ball in die lange

Ecke jagte. TE bewies zumindest Moral. Nachdem sich Sebi vorbildlich gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte, spielte er steil auf Matthias. Dieser tunnelte Libudas Libero Jürgen und paßte genau auf dem vor dem Tor lauernden Karl, der den Ball gegen die Laufrichtung des Torhüters über die Linie drückte.

Nachdem TE wiederholt einen Rückstand egalisieren konnte, unterlief TE vielleicht ein entscheidender, taktischer Fehler. Philip, der im Angriff völlig in der Luft hing, hätte sich besser wieder nach hinten in die Viererkette anreihen sollen. Stattdessen fehlte es hinten an einem kontrollierten Spielaufbau und in der Folgezeit wurde die Abwehr immer löchriger und die Fehlpässe im Spiel nach vorne nahmen zu. Nachdem Libuda mehrere Konterchancen nicht nutzen konnte oder an Aushilfskeeper Heinz scheiterten, war es dann in der 75. Min. um TE geschehen. Nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten konnte einer der langen Spieler von Lok zum 2:3 einköpfen. Hier wurde gerade bei hohen Bällen Abwehrrecke Stefan schmerzlich vermisst.

Das 2:3 war gleichzeitig die Vorentscheidung. Zwar hatte Philip noch einmal die Chance zum Ausgleich nach Zuckerpass von Charif über die Abwehr, doch er vertändelte aus 8m vor dem Tor. Nach einem Konter machte Libuda dann den Sack zu.

Insgesamt aufgrund des Chancenplus in der zweiten Halbzeit auch in der Höhe eine verdiente Niederlage für TE. Mit der stets fairen Partie hatte der umsichtige Schiri D. Winzen nie ein Problem. Ein positives Fazit fällt etwas schwer in Hinblick auf die nächsten Spiele. Es scheint, als könne der Ausfall von wichtigen Stammspielern gegen einen Gegner diesen Formats nicht so ohne weiteres kompensiert werden. Die nächsten Gegner haben mindestens das gleiche Niveau wie Lok Libuda an diesem Tage, wobei angemerkt sein, dass - bei allem Respekt für den Gegner - Libuda heute wahrlich kein Feuerwerk abbrannte. Was bleibt ist die nicht ganz neue Erkenntnis, dass TE gegen "hochkarätige Gegner" nur gewinnen kann, wenn alle Spieler 100% ihrer Leistung abrufen. Leider war dies bei dem ein oder anderen heute nicht der Fall. Im Hinblick auf die noch kommenden "schweren Brocken" in der BuLi fällt der Glaube, dass sich TE doch noch fürs Viertelfinale qualifiziert, zwar derzeit etwas schwer, aber bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt! Zudem ist TE immer dann am stärksten gewesen, wenn die Situation fast aussichtslos schien. Von daher wäre es falsch, wegen eines verlorenen Spiels schon zu resignieren, sondern es muss mit gesundem Selbstbewusstsein in die nächsten Spiele gegangen und aus den (auch taktischen) Fehlern gelernt werden. Noch hat TE alles selber in der Hand - packt es an!

 

Tore: 0:1 (35. Min), 1:1 Matthias (Sega, 55. Min.), 1:2 (60. Min.), 2:2 Karl (Matthias, 68. Min.), 2:3 (75. Min.), 2:4 (80. Min.)

 

Gespielt haben: Heinz - Kai, Marc, Philip, Sebi - Charif, Sini, Sega, David, Thomas - Karl, Matthias

Torpedo Eisen – Otze Mach et 2:1
Sonntag, 10.2.08, 11 Uhr auf den Jahnwiesen

Im letzten Testspiel vor Beginn der Rückrunde und TE`s angepeilter Aufholjagd stellte man sich in Vorbereitung auf den ersten Rückrundengegner einem eher defensiv ausgerichteten Gegner: Otze Mach Et. In der BuLi hatte es beim letzten Aufeinandertreffen "nur" zu einem 1:1 gereicht; zwei im Vorfeld einkalkulierte Punkte, die TE beim Blick auf die aktuelle Tabelle schmerzlich fehlen.

 

Dem wahren Testspiel-Gedanken wurde allerdings schon früh ein Strich durch die Rechnung des Trainers gemacht, da Otze nur mit 9 Mann antreten konnte und beide Stammkeeper von TE ausfielen. Es galt aus der Not eine Tugend zu machen: die Torpedos Tim und Chris erklärten sich spontan bereit bei Otze auszuhelfen; Tommi ging die 1. Halbzeit ins Tor von TE. Das Spiel begann wie erwartet. Otze baute 20m vor dem eigenen Tor seine bewährte Wagenburg auf und TE versuchte diese zu knacken. Dies gelang in der ersten Halbzeit allerdings nur selten. Die beste Chance hatte Matthias nach einer schönen Kombination über David und Philip, doch sein Schuss ging seitlich am Tor vorbei. Danach konnte Matthias noch zweimal gefährlich im Strafraum auflegen, doch aufgrund des schlechten Platzzustandes konnten seine Anspiele von den Mitspielern nicht verwertet werden. Otzes beste Chance hatte ausgerechnet TE-Spieler Tim mit einem schniken Seitfallzieher, doch dieser konnte von dem auffallend souveränen Aushilfstorwart Tommi scheinbar mühelos pariert werden. Zur Halbzeit stand die Null hüben wie drüben und die Erkenntnis, dass TE ganz ansehnlich Fußball spielte, doch den letzten Pass und die nötige Konsequenz vor dem Otze-Tor vermissen ließ.

 

Im zweiten Durchgang begann TE zielstrebiger und konnte eine Vielzahl von Ecken herausspielen. Die beiden besten daraus resultierenden Chancen vergab Stefan per Flachschuss und Kopfball. Die sichere Abwehrreihe um Marc, Stefan, Kai und Philip geriet im zweiten Durchgang immer weniger unter Druck. Dennoch gelang Otze - wie so oft in Spielen gegen TE - aus dem Nichts die Führung. Nach einem langen Ball über die rechte Seit kommend, konnte ein Mittelfeldspieler von Otze aus 12m frei vor dem Tor ungehindert abziehen. Der zweite Aushilfstorwart an diesem Tage, Karl, kam an den Ball zwar noch ran, konnte das Tor aber nicht mehr verhindern. TE erhöhte danach die Schlagzahl und kam schließlich zum verdienten Ausgleich: Nach einer Ecke erkämpfte sich Sini den Ball und flankte genau auf David, der mit dem Kopf überlegt auf Matthias ablegte und der aus 8m den Ball unbedrängt in die Ecke schießen konnte. Kurz nach dem Ausgleich hätte Matthias die Führung erzielen können, aber sein Schuss mit der "Picke" aus 8m ging knapp über das Tor. Dennoch konnte Matthias einen zweiten Treffer erzielen: Charif passte in der 78. Min. auf Matthias, der am 16er stehend mit dem Rücken zum Tor auf Karl ablegte. Sein Schuss konnte zwar zunächst vom Torwart gehalten werden, aber im Nachschuss setzte sich Matthias entschlossen durch und erzielte das 2:1. Otze monierte zwar zaghaft Abseits, aber der Schiri - ein eigener Spieler von Otze - gab den Treffer.

Otze gab nicht auf und versuchte zurück ins Spiel zu kommen, was aber dadurch erschwert, dass die in der 1. Halbzeit belebende Kraft in Otzes Offensivspiel, Tim, in der zweiten Halbzeit von Sini abgemeldet wurde. Gefährlich wurde es allerdings noch einmal bei einem Freistoß von Otze an der Strafraumgrenze, den der aufmerksame Charif aber vor der Torlinie klären konnte. Ansonsten konnte auch der dritte Aushilfstorwart von TE an diesem Tage, Boris, sein unentdecktes Torwarttalent beweisen und zweimal sicher klären. Die letzte Torchance des Spiels besaß der vielleicht beste Torpedo an diesem Tage Matthias; doch einen dritten Treffer, so schien es, wollte er seinen Ex-Kollegen nicht an tun. Schließlich blieb es bei einem verdienten, aber doch mühsam erspielten Sieg für TE. Wieder einmal war Otze taktisch gut

aufgestellt und der erwartet schwer zu knackende Gegner.

 

Am nächsten Samstag wird TE auf einen nicht weniger starken Gegner (Fußballwunder Weißer Holunder) stoßen und dann muss TE beweisen, dass es sich bei dem Kampf um einen der vier begehrten Play-Off-Plätze noch nicht aufgegeben hat: ein Sieg muss her, will TE seine (letzte) Chance für’s Viertelfinale wahren!

 

Tore: 0:1 (55. Min.), 1:1 Matthias (David, 70. Min.), 2:1 Matthias (79. Min.)

 

Gespielt haben: Tommi, Karl, Boris - Kai, Stefan, Marc, Philip, Sini, Boris, Charif, David - Tommi, Matthias - ebenso Tim und Chris (nur halt beim Gegner!)

 

Torpedo Eisen – BSG Kaufhof 7:0 (oder 8:0?)
Montag, 21.1.08 in Kalk

 

Das spontan organisierte Freundschaftsspiel gegen eine zusammen gewürfelte Truppe aus ehemaligen Betriebssportlern (Kaufhof) avancierte eher zum netten Trainingsspielchen als ernsthaften Test für die Rückrunde. In einer stets fairen Partie auf dem Ascheplatz von Borussia Kalk war TE jederzeit dem Gegner überlegen, der allerdings in der 2. Halbzeit mit einem Mann weniger auskommen musste. Die Höhe des Ergebnisses nach 2x35 Min. konnte letztlich nicht zweifelsfrei geklärt werden, ob nun 7:0 oder 8:0, zumindest wurden einige Tore erzielt (Torschützen: Tommi (2x), Matthias, Sini, Stefan, Tim (2x?), Consti). Ein besonderer Dank gilt Ingo und Consti, die spontan bei TE aushalfen und sich mit ihrer guten Leistung auch für zukünftige Spiele empfahlen.

Angesichts des schweren Rückrunden-Programms von TE bedarf es noch eines etwas stärkeren Testspielgegners und der Ruf von Matthias nach "Gegnern von Weltformat" soll nicht unerhört bleiben: der Manager steht derzeit in Verhandlungen mit Otze Mach Et (voraussichtlicher Termin: 9.-10.2.)!

 

Torpedo Eisen – Graskloppers 5:2
Samstag, 15.12.07, 10 Uhr am Salzburger Weg (Kunstrasenplatz)

Im letzte Spiel des Jahres ging es gegen den Rekordmeister und Angstgegner Graskloppers- Angstgegner deshalb, da TE`s letzter Sieg gegen Graskloppers so lange her ist, dass sich wohl nur noch Gründungsmitglieder daran erinnern können. Personell konnten beide Mannschaften nicht aus dem Vollen schöpfen. Graskloppers musste in der Abwehr und auf der Torwartposition improvisieren, dagegen konnte als prominenter Gastspieler Mittelfeldstratege Richard von den Dreibeinern verpflichtet werden. TE musste ebenfalls auf eine Reihe von Spielern verzichten, was soweit führte, dass Guido nach über einem Jahr Fußball Abstinenz sein Comeback gab! Für TE zählte in diesem Testspiel vor allem, dass neue Spielsystem zu verinnerlichen und umzusetzen.

 

Das Spiel begann recht schwungvoll. Bereits nach 5 Minuten tauchte Matthias allein vor dem Graskloppers Tor auf und besaß die Möglichkeit zur Führung, doch er scheiterte an Spieler- und Schiedsrichter-Legende Peter Peters im Tor der Graskloppers. 10 Min. später machte es Matthias besser als er sich über rechts durchsetzte und mit gutem Auge auf den freistehenden Charif flankte, der selbstlos auf David ablegte, welcher aus 8m dem Oldie Peters keine Chance ließ und zur Führung einschoss. Danach kamen die Graskloppers besser ins Spiel und erzielten wenig später den vermeintlichen Ausgleich durch Markus doch Schiri Rudolf verweigerte dem Treffer die Anerkennung wg. angeblichen Abseits. Die darüber sichtlich erregten Graskloppers schalteten nunmehr einen Gang höher und minutenlang konnte sich TE nicht aus der eigenen Hälfte befreien. Doch mit etwas Glück und einigen Paraden von Patrick, der bravourös hielt, konnte TE diese kritische Phase überstehen. Kurz vor der Halbzeit hatte TE dann selber noch die Möglichkeit bei zwei gut vorgetragenen Kontern die Führung auszubauen, doch es blieb bei der knappen 1:0 Führung.

 

Für die 2. Halbzeit hatte sich TE vorgenommen, kompakter zu stehen und vor allem spielerisch mehr Akzente zu setzen. Dies wurde sogleich umgesetzt. Nach einem schönen Konter spielte Matthias Karl frei und der ließ aus halbrechter Position 12m vor dem Tor P. Peters keine Chance. Mit der 2:0 Führung ließ es sich leichter angehen. Geschickt wurden die Räume zugestellt und dadurch wurde das druckvolle Spiel der Graskloppers aus der 1. Halbzeit unterbunden. Dennoch meldeten sich die Graskloppers in der 60. Min zurück als sich nach einem langen Ball der zweite Stürmer geschickt gegen Guido durchsetzte und Keeper Patrick aus kurzer Distanz keine Chance ließ. Das Spiel schien wieder offen, doch bereits wenige Minuten später konnte der alte 2-Tore Vorsprung wiederhergestellt werden. Björn, der den abwesenden Sini auf der 6-er Position hervorragend vertrat, hatte im Mittelfeld den Ball erobert und Tim auf die Reise geschickt. Dieser drang von links unaufhaltsam in den Strafraum und sein als Flanke gedachter Schuss wurde von Torwart P.Peters unglücklich ins eigene Netz bugsiert.

Danach wurde es etwas hektisch. Nach einem kleinen Wortdisput mussten Thomas und sein Gegenspieler für 10. Min. vom Platz. Nach einem weiteren Wortgefecht zwischen Schiri und den Graskloppers wollte Schiri Rudolf das Spiel verlassen; schließlich konnte die Partie, die ansonsten sehr fair war, aber doch noch unter der Leitung von Schiri Rudolf zu Ende gebracht werden. Von diesem kleinen Zwischenfall ließ sich TE weniger beirren und spielte weiter konzentriert nach vorne. Nach einem Einwurf schirmte Matthias den Ball mustergültig mit seinem Körper ab und passte überlegt auf Tim, der aus 7m freie Schussbahn vor dem Tor wenig Mühe hatte, seinen Doppelpack perfekt zu machen. Wer in den Schuhen des Trainers spielt, ist halt zu Großem verpflichtet! Nach einer Ecke von Björn konnte dann auch noch Sebi seine gute Vorstellung in der Abwehr mit einem Tor krönen. Die Graskloppers hatten ihre beste Chance durch einen sehenswerten Freistoß aus 18m von Leihgabe Richard, der nur knapp am Pfosten vorbei strich. 10 Min. vor dem Ende gelang ihnen dann doch noch nach einem unübersichtlichem Gewusel im Strafraum ein weiteres Tor.

 

Insgesamt ein aufgrund der konzentrierten Leistung in der 2. Halbzeit verdienter Sieg für TE, der vielleicht um 1-2 Tore zu  hoch ausfiel. Zudem wurde die neue und zukünftige Taktik hervorragend umgesetzt und lässt hoffen im Hinblick auf die schweren Aufgaben nach der Winterpause. Auch wenn die Graskloppers nicht in Bestbesetzung antraten, so tat es der TE Seele doch gut, nach über 10 Jahre nicht nur in der Halle, sondern auch auf dem Feld wieder gegen den Angstgegner zu gewinnen. Somit ein versöhnlicher Abschied, der gemeinsam mit den Graskloppers bei Glühwein und Bier, nochmals Dank hierfür, begossen wurde. Das Fußballjahr 2007 ist zwar damit für TE sportlich beendet, nächste Woche steht als dann noch die traditionellen und legendären TE-Weihnachtsfeier an! Also, ausruhen ist nicht, Jungs!

 

Tore: 1:0 David (10. Min. Charif), 2:0 Karl (50. Min. Matthias), 2:1 (60. Min.), 3:1 Tim (65. Min. Björn), 4:1 Tim (Matthias 72. Min.), 5:1 Sebi (75. Min. Björn), 5:2 (80. Min.)

 

Bes. Vorkommnisse: 10.-Min. Zeitstrafe Thomas

 

Gespielt haben: Patrick - Kai, Philip, Guido, Sebi, Sega - Björn, Tim, Charif, Thomas - David, Matthias, Karl

 

Torpedo Eisen – Stauss u. Behinderung 4:4
Sonntag, 21.10.07, 15 Uhr auf den Jahnwiesen

Bei nasskalten Temperaturen und schwer bespielbaren Boden traf TE im ersten "offiziellen" Freundschaftsspiel dieses Jahres auf seinen "Platzpartner" Stauss und Behinderung. TE musste dabei auf eine Reihe von bewährten Stammkräften verzichten, schaffte es jedoch in beiden Halbzeiten mit mind. 11 Mann aufzulaufen.

 

Stauss ging nach einer Viertelstunde mit einem Schuss aus 15m verdient in Führung. Erst mit Rückstand kam TE besser ins Spiel und hatte einige hochkarätigen Torchancen, die aber zumeist von Tommi und Yannick ungenutzt blieben. Nach einer schönen Aktion im Mittelfeld von Thomas und Tim ausgehend, passte Boris auf Sini, der in seiner ihm typischen energischen Gangart den Torwart im Nachsetzen überwinden konnte. Pech hatte Tim bei einem Freistoss, den der ansonsten nicht immer fehlerfrei wirkende Keeper von Stauss bravourös klären konnte. In der zweiten Halbzeit ging Stauss erneut in Führung: nach Ecke von TE kontert SuB mit einem langen Pass auf den allein gelassene Stürmer und der ließ Keeper Patrick im Duell keine Chance. Kurz darauf aber erneut der Ausgleich: Yannick konnte nach einem Fehler eines Abwehrspielers und feinem Pass von Philip egalisieren. Nach einem weiteren Konter von Stauss konnte Aushilfslibero Matthias zunächst den Ball noch vor der Torlinie retten, doch gegen den anschließenden Nachschuss aus 12m war auch er machtlos: 2:3 (66.Min.). Sofort nach Wiederanpfiff nahm sich TE`s bester an diesem Tage, Tim, die Murmel und drosch den Ball aus 18m abgefälscht - und daher unhaltbar - in die Maschen. Danach erspielte sich TE ein Übergewicht, vor allem, wenn es über die linke Seite von TE ging. Folgerichtig die Führung: nach konsequentem Einsatz des in der Vorwärtsbewegung energisch aufspielenden Sega konnte der Keeper Tim`s Schuss nicht festhalten und Tommi staubte aus 6m furztrocken ab. Nach der Führung spielte TE allerdings nicht mehr in allerletzter Konsequenz nach vorne und es ergaben sich zudem Lücken im Mittelfeld, die schließlich Stauss zum verdienten Ausgleich verhalfen.

Insgesamt eine sehr faire Partie, die von einem sehr guten und uns bis dato unbekannten Schiedsrichter geleitet wurde, der sogar die Größe besaß, Fehlentscheidungen seinerseits zu korrigieren und sich dafür zu entschuldigen!

 

Tore: 0:1 (15.), 1:1 Sini (25., Boris), 1:2 (50.), 2:2 Yannick (58., Philip), 2:3 (66. Min.), 3:3 Tim (67. Min.), 4:3 Tommi (72.), 4:4 (80.)

 

Gespielt haben: Patrick - Kai, Matthias, Marc - Sebi, Sini, Tim, Boris, Thomas, Sega, Philip - Tommi, Yannick