Saison 1998
Saison 1999/00 Saison 2001/02 Saison 2003/04
Saison 1998/99 Saison 2000/01
Im
Pokalwettbewerb der Saison 2009/2010 griff TE nach einem Freilos erst in der 2.
Runde ein und dann auch noch verspätet, da das Spiel mehrfach verschoben wurde.
So war dies ein guter Test für den kommenden Saisonauftakt in 2 Wochen. Mit den
3beinern trat man zwar auf keinen geringeren als den amtierenden Vizemeister
und Pokalsieger, doch ist die Bilanz der letzten Jahre aus TE-Sicht sehr
positiv, so dass man durchaus optimistisch in die Partie ging. Auf beiden
Seiten gab es einige personelle Ausfälle. TE hatte nach den Abgängen von Boris,
Sebi, Vincent, Karl, der heute sein letztes Spiel machte, und den
Langzeitverletzten Sini, Christian und Philip bereits frühzeitig akquiriert und
einige Neuerwerbungen zu vermelden, von denen heute einige am Start waren.
Der Beginn hätte besser nicht laufen können. Gleich nach zwei Minuten flankte
Nils auf David, der auf Karl ablegte und dieser drosch den Ball mit den
Außenrist aus 10m unhaltbar an den Innenpfosten zur frühen Führung. Wenige Zeit
knallte der nicht zu stoppende Nils einen Schuß aus 18m gen Torwartmitte, doch
statt den Ball sicher festzuhalten, ließ der Ersatzkeeper der 3beiner die
Murmel durch die Hände gleiten und Karl schippte den Ball gedankenschnell über
die Linie.
Wow! Was für ein Auftakt! Und es schien zunächst gar kein Ende der Torpedo
Herrlichkeit zu nehmen. Locker zirkulierte der Ball in den eigen Reihen, ohne
dass die 3beiner ernsthaft am Spielgeschehen teilnehmen konnten, nur mit der
Torausbeute haperte es noch, exemplarisch: Levin, nach selbstloser Vorarbeit
von Karl, konnte den Ball frei vor dem Tor nicht mehr unter Kontrolle bringen
und Davids Kracher aus 18m halblinker Position strich nur um Zentimeter am
Torpfosten vorbei. So aber rächte sich das Auslassen bester Chancen und durch
einen Doppelschlag innerhalb kurzer Zeit konnten die 3beiner noch vor der
Halbzeit egalisieren.
Zur zweiten Halbzeit stellte TE um und ließ CK die Manndeckung von Benji
übernehmen, der damit aus dem Spiel genommen war. Aus einer sicheren Abwehr um
Libero Marco V. und den zweiten Manndecker Stefan kontrollierte TE nunmehr
wieder das Spiel. Torchancen ergaben sich jetzt zwangsläufig. Pech hatte Stefan
mit einem Lattenkracher, Nils und Tobias scheiterten am Keeper der 3beiner.
Besser machte es Karl: nach einem klugen Pass von Elert auf den über den Flügel
durchgestarteten Matthias, vollendete Karl die Musterflanke mit der Routine von
über 50 BuLi-Spielen zu seinem ersten Dreierpack. Ein besseres
Abschiedsgeschenk hätte er Torpedo gar nicht machen können! Nach der erneuten
Führung schien die Gegenwehr der 3beiner vollends zu erlahmen. Nemanja hatte
leichtes Spiel mit seinem unbedrängten Schuß aus 16m und stellte den alten
Zwei-Tore-Vorspung wieder her. Ein weiterer Verständigungsfehler zwischen
Abwehr und Torhüter erlaubte es auch Tobias,in seinem ersten Spiel für TE, mit
einem feinen Heber sein erstes Tor für TE zu erzielen.Mit der Drei-Tore-Führung
im Rücken schaltete TE gleich zwei Gänge runter, was sich fast noch gerächt
hätte. Nach einem schönen Freistoßtreffer, wobei Schiri Gauf genau hingesehen
hatte, und einem weiteren Kopfballtreffer kurz vor Schluß wurde es noch einmal
ziemlich wackelig, aber TE fiel nicht.
Durch diesen Sieg in einem sehr fairen, von Schiri Gauf gut geleitetem und sehr
unterhaltsamen Spiel gegen niemals aufgebende 3beiner scheint TE auf einem
guten Weg, die richtige Mischung zwischen Jung und Alt gefunden zu haben, zumal
der eine oder andere Neuzugang noch hinzustoßen sollte. Das Spiel stimmt
optimistisch für den weiteren Verlauf der Saison. Im Achtelfinale trifft TE am
nächsten Sonntag auf die Jungs von Boca.
Tore: 1:0 Karl (David, 2.Min.), 2:0 Karl (14.Min.), 2:1 (38.Min.), 2:2
(43.Min.), 3:2 Karl (Matthias, 58.Min.), 4:2 Nemanja (Stefan, 64.Min.), 5:2
Tobias (Nils, 68.Min.), 5:3 (80.Min.), 5:4 (85.Min.)
Gespielt haben: Joachim - Stefan, Marco V., CK, Ingo, Levin,
Nils,Elert, Charif, Matthias, David E., Tobias, Karl, Nemanja
Torpedo Eisen – 2. FC Holzbein 1:2 n. V.
(0:1, 1:1)
Sonntag, 27. Juni
2010, 12 Uhr Westkampfbahn
Im Viertelfinale traf TE auf den
Sieger der Gruppe A, den 2. FC Holzbein. Die Holzbeiner hatten in ihren letzten
BuLi-Spielen die Gegner teilweise zweistellig besiegt und sind laut Wettbüros
erster Favorit auf den BuLi-Titel 2010. In der Rolle des Underdog fühlt sich
aber TE nicht ganz unwohl. Dies bewies die letzte Saison, als man im
Viertelfinale schon einmal einen Erstplatzierten (die 3beiner) besiegte. Dieses
Jahr standen die Vorzeichen ähnlich gut. Allerdings musste TE 4 Stunden vor
Spielbeginn eine Hiobsbotschaft verkraften: Stammlibero Marco V. musste wegen
Geburt seines Sohnes Arthur passen. Aus der Not wurde eine Tugend gemacht,
indem sich Matthias selber vom Sturm in die Abwehr dirigierte.
Mit dieser Umstellung hatte sich die
neu formierte Abwehr noch nicht vertraut gemacht, als TE durch einen langen
Ball kalt erwischt wurde. Der flinke Mittelfeldspieler der Holzbeiner nutzte
die Verwirrung und legte den Ball an den herauseilenden Torhüter Rüdi vorbei
zum 0:1. Die frühe Führung des Favoriten schien logische Konsequenz der seit
Wochen starken Leistungen der Holzbeiner zu sein. Für TE gab es aber erstmal
kein Grund die Taktik zu ändern. Aus einem dicht gestaffelten Defensivverbund
setzte TE auf kontrollierte Offensive. Die Hoffnungen lagen vor allem in
Einzelaktionen der Offensivkräfte. Der mit eigenem Fanclub angereiste David E.
schien besonders motiviert. In der 20. Min. jagte er nach schönem Alleingang
den Ball. aus 15m an die Latte! TE schien nunmehr das Spiel in den Griff zu
bekommen. 10 Minuten später hatte Tim aus halblinker Position die Chance zum
Ausgleich, doch sein Schuss verzog um Zentimeter das Tor.
Zur Halbzeit stand es zwar 0:1, doch
die Angst vor einem angeblich übermächtigen Gegner war längst gewichen. TE war
mindestens ebenbürtig. Nach der Pause taktierten beide Mannschaften lange Zeit
und es gab kaum nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten. TE kontrollierte das
Spiel, Holzbein lauerte auf den finalen Konter. Dabei hatte TE bei einem
Konterversuch der Holzbeiner zunächst etwas Glück, als der unsicher wirkende
Schiri Neuloh auf Zuruf eine vermeintliche Abseitsstellung anzeigte. Wenig
später war jedoch eine verunglückte Abseitsfalle Ausgangspunkt für Rüdis
Rettungstat gegen den durch gestarteten Stürmer. Leider konnte Rüdi den Stürmer
außerhalb des Strafraums nur regelwidrig stoppen und der Schiri verwies Rüdi
des Feldes. Taktisch wurde daraufhin umgestellt: David J. ging ins Tor und
Stefan übernahm für Matthias den Liberopart. Mit nur noch 10 Mann Mitte der 2.
Halbzeit und 0:1 hinten, schienen die Chancen für TE aussichtslos. Aber TE
bewies Moral und spielte weiter engagiert nach vorne. Den ganz großen Druck
konnte TE zwar nicht entfachen, aber TE kämpfte Meter um Meter. Das Engagement
wurde schließlich belohnt. Nach einer Flanke von Christian W. in den
gegnerischen Strafraum gelangte der Ball vor die Füße von David E., der aus 14m
Maß nahm. Seinen strammen Schuss konnte der Keeper zwar noch parieren, aber den
Abpraller drosch der nimmermüde CK unhaltbar in die Maschen. Damit hatte TE
kurz vor Ende der regulären Spielzeit in Unterzahl noch den Ausgleich
geschafft. Und fast hätte TE gegen die jetzt konfusen Holzbeiner den Todesstoß
gesetzt: ein tückischer Aufsetzer von Charif von der Strafraumkante verfehlte
nur um Haaresbreite das Tor!
So aber ging es mit 1:1 in die
Verlängerung. Die erste Halbzeit der Verlängerung konnte die TE die Partie
ausgeglichen gestalten und hatte nach einem Freistoß von Charif durch David E.
die beste Torchance, doch leider erwischte er den Ball per Kopf nicht richtig.
In der 2. Halbzeit der Verlängerung musste TE dem Altersunterschied und der
Bürde mit einem Mann weniger zu spielen, immer mehr Tribut zollen. Die Angriffe
der jungen Studenten nahmen zu, aber die Fernschüsse stellten für den
souveränen Aushilfskeeper David J. zunächst keine Probleme dar. Eine gute
Kontergelegenheit für TE bot sich, als sich Christian W. über die linke Seite
durchgesetzt hatte, seine Flanke aber von CK knapp verfehlt wurde. Als sich
schon alles auf ein 11m-Schießen eingerichtet hatte, führte eine Minute vor
Ende der Spielzeit eine der wenigen Unachtsamkeiten im Torpedo Deckungsverbund
zum entscheidenden 1:2.
Damit ist dieses Jahr für TE bereits
im Viertelfinale Schluss. Der 2. FC Holzbein, den man letztes Jahr noch im
Spiel um Platz 3 in der Verlängerung mit 3:1 besiegen konnte, trifft nun im
Halbfinale auf die 3beiner. Dem fairen Gegner wird aufrichtig gratuliert. Die
Niederlage ist insoweit verschmerzbar, als dass man keinem Torpedo einen
Vorwurf machen kann. Die taktischen Vorgaben wurden hervorragend umgesetzt und
jeder Torpedo gab im Glutofen der Westkampfbahn einfach alles. Die Moral ist
intakt und so bleibt zu offen, dass auch das Glück im letzten (Pokal-)Spiel der
Saison wieder zu TE zurückkehrt.
Tore: 0:1 (3. Min.), 1:1 CK (David
E., 85. Min.), 1:2 (118. Min.) Rote Karte: Rüdiger (70.)
Gespielt haben: Rüdiger, David J. -
Marco D., Matthias, Stefan, Marius - Kai, CK, Charif, Vincent, Boris, Elert,
Björn - Tim, David E., Christian W.
Torpedo Eisen – 1. FC Torpedo Pipe 1:4
(0:2)
Mittwoch,
26.5.10, 19 Uhr Jahnwiese
Das war nix! Dank Graskloppers-Sieg
gegen Trimmdich dennoch fürs Viertelfinale qualifiziert.
Das Spiel sollten schleunigst
vergessen: Rüdiger - Marco D., Marco V., Marius - Kai, James, Björn, Charif,
Boris, Stefan, Christian W. - Matthias, Jochen, David E.
Tore: 0:1 (6.Min.), 0:2 (38.Min.),
0:3 (52.Min.), 1:3 Jochen (77.Min. Marius), 1:4 (85. Min.)
Torpedo Eisen – Graskloppers 1:0 (1:0)
Sonntag, 25.4.10,
15 Uhr Jahnwiese
Im vorletzten Spiel ging es für TE
um alles. Nur ein Sieg würde die Chance auf den Einzug ins Viertelfinale
wahren. Die Voraussetzungen schienen denkbar ungünstig, da bis zum Freitagmittag
gerade einmal 11 Torpedos gesund zur Verfügung standen. Insbesondere die
zunächst (teilweise) verletzungsbedingten Absagen von Keeper Rüdiger, Matthias,
CK und Stefan schienen zunächst kaum kompensierbar. Doch das schöne Wetter und
die „doc“-Salbe schienen magische Wirkung zu entfachen: zum Anpfiff
waren schließlich so viele Torpedos einsatzbereit wie bislang noch in keinem
Saisonspiel. Da bahnte sich bereits an, dass dieser Tag ein
„historischer“ Tag für TE werden würde! Historisch nicht, weil der
Coach vom Vorabend noch erheblich unter Alkoholeinfluss stand (das kam schon
öfter vor), sondern deshalb, weil man seit über 10 Jahren gegen den
mittlerweile Trainingspartner und Rekordmeister der Bunten Liga nicht mehr
gewonnen hatte.
Taktisch variierte TE ein wenig
gegenüber dem letzten Spiel und spielte nur mit einer echten Spitze. Die dafür
zusätzliche Offensivkraft im Mittelfeld sollte für zusätzliche Kreativität im
Mittelfeld sorgen. Diese Marschroute ging zunächst gut auf, denn die ersten
Minuten lief der Ball recht flott in den Reihen der Torpedos. Es wurde sehr
ansehnlich bis zum Strafraum der Graskloppers kombiniert. Echte Torchancen
blieben aber zunächst aus. Die erste hatte Matthias nach einer Unsicherheit
eines Abwehrspielers, aber sein gedachter Lupfer verzog doch um Einiges. TE
erspielte sich frühzeitig ein Übergewicht an Frei- und Eckstößen. Eine solche
Standardsituation führte dann auch zum zählbaren Erfolg. Elert zirkelte einen
Freistoß aus 20m über die Mauer und der Ball schlug im kurzen Eck zur Führung
ein. Es war Elerts erster Treffer für TE und dann gleich so ein schöner!
Danach hätte es ihm Charif fast
gleich getan. Sein Freistoß 10 Minuten später aus ähnlicher Position konnte der
Keeper der Graskloppers gerade noch aus dem Winkel fischen. Auf der Gegenseite
hatten die Graskloppers ihre beste Aktion nach einem Fernschuss, den Tobias
aber ebenso gekonnt aus dem Tordreieck faustete. Ansonsten gab es keine
größeren Torchancen auf beiden Seiten; TE kam lediglich durch Fernschüsse vom starken
Björn und Tim noch zu zwei guten Aktionen vor der Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit nahmen die
Angriffsbemühungen der Graskloppers mehr und mehr zu. TE hatte sich tief
zurückgezogen und lauerte auf Konter. Diese waren aber rar und wurden oft zu
unpräzise abgeschlossen, wobei zugestanden wird, dass der ein oder andere
Fehlpass auch dem schlechten Zustand des Platzes zugeschrieben werden muss. So
lag TE’s Heil heute in dem starken Abwehr- und Defensivverbund. Die
Graskloppers hatten zwar deutliche Feldvorteile, aber große Chancen konnte sie
sich nicht herausspielen. Die Abwehr um Cheforganisator Marco V. stand sehr
sicher, was auch daran lag, dass Stefan den Antreiber des Graskloppers-Spiel
Max im Mittelfeld nicht zur gewohnten Entfaltung kommen ließ und insbesondere
die Manndecker Marius und Marco D. ein bärenstarkes Zweikampfverhalten an den
Tag legten. Dennoch benötigte TE auch ein Quäntchen Glück, als zunächst ein
Spieler der Graskloppers in der 75. Min. frei vor dem Tor per Kopf verzog und
wenig später die Querlatte den Ausgleich verhinderte.
In den letzten Minuten des Spiels
konnte sich TE noch einmal befreien und spielte geschickt die Zeit runter. So
blieb es bei dem knappen Sieg, der TE im Kampf um die Qualifikation zum
Viertelfinale wieder alle Chancen lässt. Vor allem die starke taktische
Beibehaltung der Positionen trotz vieler Wechsel, das gute Zweikampfverhalten
und das Vermeiden von Konzentrationsfehlern war der Grund für diesen Erfolg.
Kompliment auch an den Schiri (Name unbekannt), der heute zum ersten Mal ein
Spiel von TE pfiff, und seine Sache sehr gut machte. Im letzten Spiel der
Ligasaison geht es gegen Namensvetter Torpedo Pipe um den Einzug ins
Viertelfinale.
Gespielt haben: Tobias - MarcoD.,
Marco V., Marius - Kai, Stefan, Vincent, Björn, Boris, Charif - Elert, Tim,
Christian W., David J. - Matthias, David E.
Tore: 1:0 Elert (13. Min., direkt
verwandelter Freistoß)
Torpedo Eisen – Zeugen
Yeboahs 2:2 (0:1)
Sonntag, 11.4.10,
15 Uhr Jahnwiese
Im dritten Spiel des Jahres ging es
gegen die Zeugen Yeboahs. Der Tabellenplatz täuscht ein wenig darüber hinweg,
dass dieser Gegner alles andere als eine leicht zu schlagende Mannschaft ist,
die ihre vorigen Spiele nur knapp verloren hatte und in diesem Spiel unbedingt
gegen den Abstieg punkten musste.
Torpedo Eisen kam hellwach in die
Partie hinein. In der 3. Minute Einwurf von Charif auf David, der direkt auf
Elert verlängert, doch sein starker Schuss trifft leider nur die Latte.
Gefühlte 80 Prozent Ballbesitz für Torpedo Eisen, doch leider keine zwingenden
Aktionen im gegnerischen Strafraum. In der 20 Minute dann eine Ecke von Charif,
Matthias verlängert mit dem Kopf auf David, der den Ball spektakulär per
Seitenfallzieher trifft, doch der starke Yeboah-Keeper kann die Kugel mit einer
Blitzreaktion an die Latte leiten. Die spielerische Überlegenheit konnte nicht
in Zählbares umgesetzt werden, und so kam es, wie es kommen musste. In der 30
Minute erfolgte ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld und die schnellen
Offensivspieler der Zeugen schafften das, was Torpedo heute bislang misslungen
war: aus einer Chance einen Treffer zu machen. Torpedo machte in den nächsten
Minuten aus dem Fußballspielen eine schwere und komplizierte Sportart, oft
wurde die Mitte gesucht, der Ball wurde lange gehalten, nicht präzise gespielt,
und die Außenbahnen wurden als reine Dekoration des Spielfelds betrachtet.
Halbzeit.
Matthias Ansprache spiegelte das
wider, was alle dachten. „Wenn wir so weitermachen, gehen wir hier mit
0:1 unter“. Nun sollte bissiger, präziser, einfacher gespielt werden, und
so begann man auch in der zweiten Halbzeit. Die Zeugen zogen sich zurück und
standen um den guten Libero stabil und dicht an den Torpedo-Stürmern. In der
50. Minute verfehlte ein Schuss von David aus 18 Metern nur knapp das Ziel. Die
Ecken landeten meistens hinter dem Tor, so dass Eisen daraus kein Kapital
schlagen konnte. Die Mannschaft war aufgerückt, und das nützten die Zeugen
Yeboahs eiskalt zum Kontern aus. In der 64. Minute wurden – ähnlich wie
in Halbzeit 1 – ein schneller Konter über die linke Seite von Yeboah
gefahren, dann kam ein einfacher Pass in die Mitte, wo der mitgelaufene Stürmer
zum 0:2 einnetzte. Das Spiel von Eisen wurde unruhiger, der Frust über die
vergebenen Chancen größer, vor allem in der 70. Minute, als nach schöner
Vorarbeit von Boris David aus 8 Metern eher den trockenen Rasen als den Ball
traf, der über dem Tor den Weg zur Anzeigetafel fand, doch die Moral blieb
unangetastet. Dann ein Freistoß aus halblinker Position von Charif in der 83.
Minute. Der Ball titschte einmal im 16er auf, und dann wurde er vom
aufgerückten Marco V. per Kopf über die Linie bugsiert. Im Gegenzug fiel fast
das 1:3, doch zum Glück konnte der Konter von den Zeugen nicht erfolgreich
abgeschlossen werden. In der 86. Minute spielte Charif einen schönen Pass auf
David, der in den Rücken der Abwehr gestartet war, den Torwart umkurvte und zum
2:2 einnetzte. In der Nachspielzeit köpfte David nach Ecke von Charif knapp am
Pfosten vorbei.
Mit dem Ergebnis kann Torpedo Eisen
auf Grund des Spielverlaufs und der Chancenverwertung nicht zufrieden sein.
Sicherlich kam mit den beiden Lattenkrachern noch Pech dazu, doch in dieser
Verfassung hat Torpedo Eisen im Viertelfinale der Bunten Liga nichts verloren.
Nun steht die Mannschaft mit dem Rücken zur Wand und ist zum Siegen gegen den
Angstgegner Graskloppers verdammt.
Gespielt haben: Rüdiger, Kai, Marco
V., Stefan, Marius, Charif, Björn, Selcuk, Elert, Boris, Vincent, Matthias,
David
Tore: 0:1 (30.), 0:2 (64.), 1:2
Marco (83., Charif) 2:2 David (86., Charif)
Torpedo Eisen – 3Beiner 2:2
Sonntag, 21.3.10,
14 Uhr Jahnwiese
Im zweiten Spiel nach der
Winterpause traf man auf einen der engsten Rivalen in der BuLi: die 3beiner.
Nicht erst seit dieser Saison gelten die 3beiner als einer der heißesten
Favoriten auf den Meistertitel. Im letzten Spiel bezwangen sie den amtierenden
Meister Trimmdich und gingen damit voller Selbstvertrauen in das
"Derby". Aber kein Grund für TE im Vorfeld nervös zu werden. Man
erinnert sich an den letztjährigen Viertelfinal-Coup, als man mit einem 2:1
Sieg alle Titelträume der 3beiner
begrub. Personell gab es wie so oft dieses Saison einige Ausfälle, so dass man
mit einer ehe dünnen Personaldecke antrat. Zu allem Überfluß verletzte sich auch
noch Elert beim Aufwärmen, so dass gerade mal zwei Auswechselspieler zur Verfügung standen.
Die 3beiner brannten auf Revanche
und gleich mit Anpfiff stürmten sie nach vorne. Nach gefühlten 5 Sekunde gab es
schon die erste Ecke für die 3beiner,
die aber ebenso wenig einbrachte, wie die nachfolgenden. TE versuchte zunächst abwartend und ruhig das
Spiel zu kontrollieren. Das gelang
ansatzweise, ohne dass sich zunächst nennenswerte Chance ergaben. Die erste
große Chance des Spiels nach 20 Minuten war eher ein Zufallsprodukt. Im Strafraum schlug ein
3beiner Abwehrbein über den Ball und
plötzlich hatte Kai aus 10m freie Schussbahn, doch leider traf auch er den Ball
nicht richtig. Fünf Minuten später hatte TE Pech, als nach schöner Vorarbeit
von Ex-3beiner Vincent Matthias aus 8m vor dem Tor den Ball per Drop-Kick nur
an die Latte torpedierte. Besser zielte 3beiners Ausnahmestürmer Benji in der
32. Min., als er eine 35m Flanke von rechts aus 16m volley unter die Latte
hämmerte! In solch einem Moment gibt es angesichts dieses Tor "Marke Tor
des Monats" auch als Gegner nur eins: Staunen und Beifall-Klatschen. Zudem
ist ein 0:1 Rückstand gegen die 3beiner auch kein Beinbruch. Wie im
Viertelfinale bedurfte es ganzer zwei Minuten um den Rückstand zu egalisieren.
Einwurf von Charif auf Matthias, der sich geschickt drehte und zu David E.
ablegte, der den Ball gefühlvoll mit dem Außenriss aus 8m in die Maschen
beförderte. Das 1:1 hielt auch bis zum Pausentee, der aufgrund der nasskalten
Bedingungen angebracht gewesen wäre.
Nach der Pause änderte sich am
Spielgeschehen zunächst nicht viel. Die
3beiner versuchten insbesondere über ihr magisches Trio (Ossama,
Matze und Benji) zum Erfolg zu kommen; diese
wurden aber überwiegend von den laufstarken Marius und Stefan sehr gut
abgemeldet. TE konnte sich insbesondere über die starke linke Seite um Charif
und Selcuk in Szene setzen. Ein über links vorgetragener Angriff war dann auch
Ausgangspunkt für das 2:1. Charif konnte sich bis zur Grundlinie durchsetzen,
passte auf Matthias, der überlegt auf den aus dem Rückraum auftauchenden David
E. ablegte, und dieser hatte keine Mühe,
den Ball aus 7m ganz cool an Verteidiger und Torwart ins Nez zu
schieben. Nach der Führung spielte TE aus einem sicheren Abwehrverbund,
der heute wieder vom souveränen Libero
Marco V. angeführt wurde. Im Mittelfeld
wurde CK zunehmend effektiver, so dass man in dieser Phase des Spiels recht
kompakt stand. TE besaß gute Aktionen bei
Fernschüssen von David E. und Marco D. und Matthias scheiterte nach einem missratenen Abstoß, den David E.
gedankenschnell returnierte, aus 10m halbrechter Position. Die 3beiner wollten
aber nicht schon wieder als Verlierer vom Platz
gehen und drehten in der letzten Viertelstunde des Spiels noch
einmal auf. Nach einem Solo von Benji
über TE's rechte Abwehrseite war es
schließlich um TE geschehen. Gleicher Spieler hatte kurze Zeit
später sogar noch die Chance ein drittes
Tor zu erzielen, aber er vergab
freistehend aus 5m. Auf der anderen Seite hätte Vincent seinen alten Kameraden den Todesstoß versetzen können,
doch nach einem Freistoß von Charif
rutschte ihm frei vor dem Tor der Ball vom Oberschenkel. Somit blieb es bei
einem leistungsgerechten Unentschieden in einer umkämpften Partie, die mit
allen zu einem Derby dazu gehörenden Emotionen geführt wurde, aber nicht unfair
war. Lob an den umsichtigen Schiri A.
Ittenbach, der TE heute zum ersten Mal pfiff, und die Partie jederzeit im Griff hatte. Mit dem
Unentschieden gegen die hoch einzuschätzenden Dreibeiner kann TE gut leben. Als nächstes trifft TE auf
einen nicht minder großen Rivalen, den
Rekordmeister Graskloppers, gegen den es in der
Vergangenheit fast nie was zu holen gab. Es wird Zeit, dass sich
dies ändert.
Tore: 0:1 (32. Min.), 1:1 David
(Matthias, 34.Min.), 2:1 David
(Matthias, 58. Min.), 2:2 (78. Min.)
Gespielt haben: Rüdiger - Stefan,
Marco V. Marco D. - Kai, CK, Marius,
Charif, Sebi, Selcuk - Vincent, David E., Matthias
Torpedo Eisen – Feine Kerle Köln 4:0
Samstag, 6.2.10,
10 Uhr Kunstrasenplatz Salzburger Weg
Im ersten Spiel des nach der Winterpause ging es
gegen die Feinen Kerle, einen der Lieblingsgegner von Torpedo Eisen. Das
Lazarett und die Abwesenheitsliste ließen nichts Gutes erahnen. Gleich 10
Ausfälle mussten verkraftet werden. Neben den verletzten Lutz, Philip und Sini
musste Eisen auf Marco V., Stefan, Marius, David J., Boris, Christian W. und
Kalle verzichten. Glücklicherweise konnten Selcuk, Elert und Alt-Eisen Marc
mobilisiert werden.
Beide Mannschaften brauchten 10 Minuten, um im ersten
Spiel nach der Winterpause anzukommen. Torpedo zog sich zurück und lauerte auf
Konter, von denen in der 16. Minute einer in Zählbares umgewandelt werden
konnte: David schickte Charif über die linke Seite, dieser ließ seinen
Gegenspieler stehen und passte mit viel Übersicht auf den in der Mitte
mitgelaufenen Matthias, der unhaltbar per Direktabnahme verwandelte. Die
Antwort der Kerle ließ nicht lange auf sich warten, sie drückten auf den
Ausgleich und hatten eine Großchance durch einen Kopfball, der knapp das
Eisentor verfehlte. Fast im Gegenzug setzte Torpedo den nächsten Stich. Kai
schickte Matthias mit einem langen Ball über rechts, dieser schirmte den Ball
perfekt ab und verwandelte aus 16 Metern mit einem wuchtigen Schuss zum 2:0.
Ein beruhigender Halbzeitstand.
In der zweiten Halbzeit legte Eisen einen Gang zu.
Der Ball zirkulierte gut in den eigenen Reihen, lediglich die Chancenverwertung
lief nicht optimal. David, Christian und Vincent scheiterten am guten Keeper
von FKK. Also musste es Matthias wieder richten. Ein schlechter Abschlag vom
Gegner wurde vom hellwachen Charif abgefangen, Pass auf Matthias,
Direktabnahme, 3:0. Das 4:0 erzielte David per Direktabnahme nach Vorarbeit von
Matthias, der diesmal überlegt in die Mitte passte.
Das 4:0 war auf Grund der Spielanteile, insbesondere
der zweiten Halbzeit, verdient. Die Partie war wie gewohnt zwischen FKK und
Eisen sehr fair. Dank einer soliden Leistung und eines überragenden Matthias
konnte Torpedo Eisen einen guten Start ins Jahr 2010 hinlegen.
Tore 1:0 Matthias (Charif),
2:0 Matthias (Kai), 3:0 Matthias (Charif), 4:0 David (Matthias)
Gespielt haben: Rüdiger -
Sebi, Elert, Marco D., Marc - Kai, CK, Björn, Charif, Vincent, Selcuk -
Matthias, David E.
Torpedo Eisen – Lok Libuda 4:1
Sonntag,
29.11.09, 14 Uhr Jahnwiese
Im letzten Spiel des Jahres 2009
ging es gegen Altmeister Lokomotive Libuda. Bei diesem Gegner kommen
zwangsläufig Erinnerungen an legendäre Spiele hoch, die stets voller Spannung
und Dramatik waren. Zwar konnte TE in den letzten beiden Spielen nicht gegen
Libuda gewinnen, doch waren die Vorzeichen heute anders verteilt als noch in
den letzten Partien. Als Dritter der letzten BuLi - Saison ging TE als Favorit
in dieses Spiel. Allerdings war die Personaldecke durch den kurzfristigen
Ausfall von drei Spielern bei TE recht dünn, so dass die beiden
kreuzbandgeschädigten Spieler Sini und Philip zum Einsatz gebeten wurden.
Während Sini ohne Kreuzband eine bravouröse Partie ablieferte, musste Philip
sein Comeback nach einem halben Jahr bereits nach 10 Minuten Einsatzzeit wieder
abbrechen. Daher war es gut, dass der zunächst angeschlagene Björn TE zur 2.
Halbzeit noch verstärken konnte.
Die 1. Halbzeit begann so wie es
sich für einen „Favoriten“ gehört: man ließ den Gegner gewähren und
spielte, positiv formuliert, recht abwartend. Dies gab Keeper Rüdiger die
Gelegenheit sein Können bei einem Kopfball aus kurzer Distanz und einem
Flachschuss aus 12m der Libudaner unter Beweis zu stellen. Ansonsten stand die
Abwehr um Kapitän Stefan aber recht sicher. Nach 15 Minuten löste sich TE
erstmalig aus der Mittelfeld Okkupation der Lok und Matthias schnippte den Ball
knapp am rechten Torpfosten vorbei. Da deutete TE schon einmal seine
Torgefährlichkeit an, die sich kurzer Zeit später eindrucksvoll entfaltete.
Nach einem Zuckerpass von Marius enteilte David auf der linken Seite seinem
Bewacher, drang in die Box und wurde dort von Libudas Torwart regelwidrig zu
Fall gebracht. Den anschließenden Elfmeter verwandelte der Gefoulte gleich
selber. Danach ließ er sich auswechseln, um sich den wirklich wichtigen Dingen
an diesem Nachmittag zu beschäftigen: Kartenspielen mit seinem Sohn Elias.
Währenddessen bemühten sich die
Kollegen auf dem Platz, den Vorsprung weiter auszubauen. Die beste Gelegenheit
bot sich Christian W., der in der 43. Min. zunächst frei vor dem Tor am Keeper
Libudas scheiterte, im Nachschuss dann zwar nach einem Zuspiel von Matthias ins
Tor traf; doch der umsichtige Schiedsrichter D. Winzen verweigerte dem Treffer
wg. Abseitsstellung - wahrscheinlich zu Recht - die Anerkennung. Im Gegenzug
fing sich dann TE nach einem marokkanischen Luftloch und einer
Volleyball-Einlage von Rüdiger das 1:1.
Man hätte sich zu Pause über diesen
Lapsus ärgern und mit der zuvor ausgelassenen Großchance zum 2:0 hadern können,
doch das Vertrauen in die eigene Stärke war heute so groß, dass dieser Fauxpas
nur ein Schmunzeln bei den Torpedos hervorrief. In der zweiten Halbzeit wollte
man die angestrebten drei Punkte einfahren. Zunächst musste jedoch Rüdiger beim
Herauslaufen beherzt eingreifen, um einen Rückstand zu vermeiden. Nach einer
kurzen Druckphase der Libudaner drehte TE zunehmend auf. Der Gegner wurde
frühzeitig unter Druck gesetzt und TE gewann die entscheidenden Zweikämpfe. In
der 55. Min. erkämpfte sich Vincent den Ball im Mittelfeld, Doppelpass mit
Matthias und aus 12m halbrechter Position jagte der französische Neuzugang den
Ball zu seinem ersten Treffer für TE unter die Latte. Danach hätte nach einem
Charif Eckball und anschließendem Gewusel im Strafraum der Ball eigentlich zum
dritten Mal über die Linie bugsiert gehört, aber irgendwie kam immer noch ein
Abwehrbein der Libudaner vor dem einschussbereiten CK dazwischen und
verhinderte die Vorentscheidung. Ein (Torpedo) Abwehrbein war es dann, das den
dritten Treffer vorbereitete. Nach Zuspiel auf einen der beiden Lok-Stürmer war
der aufmerksame Manndecker Marco D. schneller am Ball und beförderte diesen zu
Matthias, der postwendend den mittlerweile wieder eingewechselten David auf die
Reise schickte. Der peruanische Puma hatte keine Mühe, seinen Gegenspieler
abzuschütteln und knallte den Ball aus vollem Lauf aus 13m ins linke Toreck.
Damit brach Libudas Moral endgültig zusammen. Wenig später hätte eigentlich
Christian W. den vierten Treffer machen müssen, doch allein vor dem Torwart
zögerte er zu lange. Den vierten Treffer markierte dann wiederum David nach
einem Konter: eine gegnerische Ecke köpfte Kai aus dem Strafraum, Christian W.
legte auf den in der 2. Halbzeit wie aufgedreht spielenden Matthias, der David
auf Strafraumhöhe klug in Szene setze. Mit seiner dritten Torvorlage am
heutigen Tage war der dienstälteste Torpedo neben dem dreifachen Torschütze
David der überragende Spieler auf dem Platz. Die Krönung wäre Matthias
widerfahren, wenn er kurze Zeit später nach mustergültige Flanke von Christian
W. den Kopfball aus 8m genetzt hätte.
Zum Schluss hätte der Sieg sogar
noch höher ausfallen können, was aufgrund der guten Leistung der Libudaner in
der 1. Halbzeit aber wohl etwas zu viel des Guten gewesen wäre. Die Partie war
fair und Schiedsrichter D. Winzen war jederzeit Herr des Geschehens. Mit diesem
Sieg behält TE Anschluss an das obere Drittel und hat sich damit eine ganz gute
Ausgangsposition für die nächsten Spiele im Frühjahr geschaffen.
Tore:
1:0 David E. (Foulelfmeter an David E., 20. Min.), 1:1 (44. Min.), 2:1 Vincent
(Matthias, 55. Min.), 3:1 David E. (Matthias, 65. Min.), 4:1 David E.
(Matthias, 70. Min.)
Gespielt
haben: Rüdiger - Marco D., Stefan (C), Sini - Kai, CK, Marius, Charif, Vincent,
Christian W., Philip, Björn - David E., Matthias
Torpedo Eisen – Alcazar
Sonntag, 30.8.09,
15 Uhr Jahnwiese
Im ersten Auftaktspiel zur BuLi
Saison 2009/10 hagelte es Absagen bei TE. In jedem Mannschaftsteil fehlten 1-2
Stammspieler und es war fast ein Wunder, dass TE überhaupt noch eine
konkurrenzfähige Mannschaft zusammen
bekam. Großer Dank gilt insbesondere Alteisen Marc und den beiden Debutanten
Christian W. und Stefan für ihr spontanes Aushelfen. Noch schwieriger erwies
sich allerdings das Unterfangen einen Schiri für Sonntag zu organisieren. So
kam es, dass für die erste Halbzeit Marcel von Otze Mach Et netterweise
aushalf, bis Cay C. übernahm. Großer Dank nochmal an dieser Stelle an Marcel,
der seinen Sache sehr gut machte.
Alcazar hatte trotz der vielen
Ausfälle von TE anscheinend mächtig Respekt vor dem Dritten der vorangegangenen
Saison. Das Hauptaugenmerk lag zunächst auf der Defensive. TE tat sich gegen
diese Taktik zunächst etwas schwer. Zwar wurde der Ball überlegt aus der Abwehr
nach vorne getragen, aber spätestens 20m vor dem gegnerischen Tor fehlte es an
der Durchschlagskraft. Die beiden besten Chancen in der Anfangszeit hatte sogar
Alcazar, und TE hätte sich nicht beschweren
dürfen, wenn der Gegner in Führung gegangen wäre. Doch mit dem Vertrauen in die eigene Stärke nahm Mitte der
ersten Halbzeit der Druck von TE auf das gegnerische Tor zu. Nachdem man eine
Reihe von Ecke herausholen konnte, war es schließlich auch eine solche Standardsituation, die zum 1:0 führte. Nach
einer Ecke von Charif köpfte Christian
K. den Ball gen langen Pfosten. Der auf der Linie stehende Verteidiger konnte den Ball vor
Überschreiten der Torlinie zwar noch
klären, doch dabei schoß er den vor sich stehenden Marc an, von dessen Standbein der Ball aus kürzester
Distanz über die Linie trudelte.
Ausgerechnet Marc, der schon seit über einem Jahr nicht mehr im TE-Dress aufgelaufen ist und dessen
letztes Tor solange her ist, dass sich
nur noch die ältere Generation der Torpedos daran erinnern kann, erzielte das "psychologisch"
wichtige 1:0!
Diese Führung tat TE sichtlich gut
und so ging man frohen Mutes in die
Halbzeit. Nach der Pause nahm die spielerische und körperliche Überlegenheit von Eisen von Minute zu Minute
zu. Folgerichtig ließ das zweite Tor
nicht lange auf sich warten. Wieder waren es Charif, mit einem Freistoß, und "AIR" Christian
K., mit einem Kopfball, die die
Vorbereitung leisteten; Karl brauchte schließlich den Ball aus 1m
nur noch über die Linie zu drücken. Bei
der bis dato schönsten Kombination des
Spiels tankte sich in der 63. Minute der stark spielende Björn im Mittelfeld durch, und Debutant Christian W.
ließ dem Torwart mit einem platzierten
Schuss aus 8m frei vor dem Tor keine Chance: 3:0. Danach gingen es die Torpedos, bei denen Christian
K., Charif, Björn, Sini und Stefan heute
zu den besten gehörten, etwas langsamer an. Es gab noch einige gute Torchancen, die aber bis
kurz vor Schluss ungenutzt blieben. Dann
passierte etwas, was so wohl nicht oft vorkommt: nachdem Charif darum gebettelt hatte im Sturm
eingestezt zu werden, gab Spielertrainer
Philip "Eisen-Magath"schließlich nach und setzte Kapitän Charif, der normalerweise auf der
linken Außenbahn spielt, im Sturmzentrum
ein. Charif dankte es auf seine Weise, indem er eine butterweiche Flanke des im zweiten Abschnitts
immer stärker werdenden Christian W. aus
7m. in die Maschen köpfte. Auf der Gegenseite wäre den aufopferungsvoll kämpfenden Alcazianern
fast der Ehrentreffer gelungen, doch der
ansonsten selten geforderte Stefan parierte per
Fußabwehr beim 1-gegen-1 Duell. Den Schluss- und Glanzpunkt setzte schließlich David J., der aus 15m. den Ball
sehenswert unter die Latte hämmerte.
Letztendlich ein gelungener Auftakt
gegen einen sehr fairen Gegner der zeigt,
dass TE auch ohne seine vermeintlichen Starspieler ordentlich Fußball spielen kann. Zumindest vorübergehend
ist TE jetzt da, wo es am liebsten die
ganze Saison über bleiben will: auf Platz 1 der Gruppe Gelb (B)!
Tore:
1:0 Marc (38. Min.), 2:0 Karl (CK, 55. Min.), 3:0 Christian W. (Björn, 63.
Min.), 4:0 Charif (Christian W., 87. Min.), 5:0 David J. (Tim, 90. Min.)
Gespielt
haben: Stefan - Sini, Stefan, Marius, Marc - Kai, Björn, Christian K.,Charif
(C), Christian W., David J., Tim, Karl
Torpedo Eisen – Dynamo Tresen
Sonntag, 27.9.09,
15 Uhr Jahnwiese
Im zweiten Spiel der neuen Saison
wollte TE gegen Dynamo Tresen (DT) an den Erfolg im ersten Spiel anknüpfen,
musste jedoch notgedrungen auf gleich sechs bewährte Stammkräfte verzichten.
Doch schon gegen Alcazar hatte sich gezeigt, dass der vermeintlich "zweite
Anzug" von TE sitzt, warum also auch heute nicht gegen den ambitionierten
Aufsteiger, der im ersten Spiel den Meister überraschend mit 4:2 bezwang. Der
Blick auf die Statistik machte jedoch ein wenig Angst, denn in den letzten
beiden Spielen gegen DT ging man immer als Verlierer vom Platz.
Konzentriert ging man daher zu Werke
und die erste Viertelstunde war TE spielbestimmend. Besonders über die rechte
Seite von Boris und Christian W. wurden einige vielversprechende Angriffe
vorgetragen. In der 10. Min. die erste gute Chance für TE, doch der
Rechtsschuss von dem im ersten Durchgang agilen David J. aus 10m halbrechter
Position konnte Tresens Torwart gut parieren. Danach hatte Christian W. nach
schöner Kopfballvorlage von David die größe Chance zur Führung, doch sein
Schuss 12m frei vor dem Tor verlor sich in den Weiten Müngersdorf. Nach 20 Min.
war der ansehnliche Auftakt allerdings nur noch Makulatur. Die Zweikämpfe
wurden im Mittelfeld verloren und DT konnte sich ein Übergewicht erarbeiten.
Bis auf einige Ecken blieben die Dynamos allerdings zunächst ungefährlich. Dies
sollte sich jedoch mit der ersten, echten Torchance für DT nach 35 Minuten
ändern. Nachdem ein Spieler im Mittelfeld durch die gesamte Verteidigung
marschieren durfte, ohne dass ein TE Spieler ernsthaft den Versuch unternommen
hätte, ihn aufzuhalten, kullerte das Bällchen unaufhaltsam gen Tor und Schwups stand es 0:1. Matthias versuchte
diesen Fauxpas gleich wieder wett zu machen, indem er vom Anstoß aus direkt den
Ball ins verwaiste - der Tresen-Torwart war vor Freude über das Tor seine erste
Flasche Bier holen - gegnerische Tor
versenken wollte, doch sein Schuss aus 40m ging knapp über das Tor. Vielmehr
brachte TE im ersten Durchgang nicht mehr zustande.
Leider änderte sich diese
Momentaufnahme auch nicht in der zweiten
Halbzeit. TE zwar bemüht, aber ohne zwingende Durchschlagskraft in
der Offensive. So kam es wie es kommen
musste, quasi eine Kopie der Szene zum 0:1 aus der 1. Halbzeit: wieder konnte
ein DT-Spieler ungestört durch das
Mittelfeld spazieren, um dann selbstlos auf den Stürmer Kollegen abzulegen, der
furztrocken zum 0:2 abschloss. Die Messe war damit gelesen, der Drops
gelutscht. Zu allem Überfluss gab es noch einen berechtigten Elfmeter, der das
0:3 und damit die Klatsche bescherte. Dennoch spielte TE mit Moral weiter und
besaß durch Matthias zwei gute Torchancen, und durch Sini, Vincent und David E.
einige Distanzschüsse, die aber meist eher den Kölner Dom anvisierten als das
gegnerische Tor. Schließlich gewannen die Dynamos nicht unverdient, denen
aufgrund ihrer zwar nicht besonders spektakulären, dafür ziemlich abgezockten
Spielweise (vor allem im Abwehrbereich) zu zu trauen ist, noch weiter für
Furore in dieser Saison zu sorgen. Vielleicht hat sich da sogar nach zwei
Spieltagen schon ein neuer Geheimfavorit herausgebildet? Mal abwarten. Viel
Zeit zum Grämen bleibt TE jedoch nicht, denn schon am WE steht die nächste
Partie gegen die Babyblauen aus Bilderstöckchen an. Es bleibt zu hoffen, dass
sich die Personalsituation bis dahin zumindest
ein wenig entspannt.
Tore: 0:1 (38. Min.), 0:2 (59.
Min.), 0:3 (75. Min.)
Gespielt haben: Rüdiger - Sebi,
Marco V., Sini (C), Marco D. - Boris, Marius, Vincent, Björn - Christian W.,
David E. - David J., Matthias
Torpedo Eisen – FK Trimmdich
Sonntag, 4.10.09, 15 Uhr Jahnwiese
Im dritten
Spiel der Saison stand die Revanche gegen den Meister FK Trimmdich an. Die
größte Sorge war wie schon seit Wochen die dünne Personaldecke. Kurz vor dem
Spiel fiel auch noch Sini wegen einer Grippe aus. Ganze 12 mehr oder wenige
gesunde Spieler standen für dieses richtungweisende Spiel zur Verfügung. Die
Abwehr musste komplett umgebaut werden. Dank Debütant Karsten, der ein gutes
Spiel machte, konnte TE zumindest drei gelernte Defensivkräfte in der Abwehr
aufstellen.
Die ganzen
Ausfälle taten aber der Spielfreudigkeit von TE zunächst keinen Abriss. Locker
rollte der Ball über die Unebenheit der Jahnwiese in den eigenen Reihen, ohne
dass der Gegner nur ansatzweise den Spielrausch unterbinden hätte können.
Folgerichtig die frühe Führung nach einer sehenswerten Kombination über mehrere
Stationen. Über Charif gelangte der Ball zu Björn, der im Doppelpass mit David
E. den Ball nach vorne trieb, und als alle dachten, David würde 16m vor seinem
Tor seinen gefürchteten Hammer herausholen, legte er geschickt auf Matthias ab,
der mit einem herrlichen Schlenzer über den herauslaufenden Schlussmann die
tolle Kombination erfolgreich abschloss. Das dieser temporeiche „one
touch football“ keine Eintagsfliege war, bewies TE wenige Minuten nach
dem 1:0. Der in der 1. HZ. sehr agile Björn hatte sich nach Doppelpass wieder
durchgesetzt und seine Flanke von links in die Mitte des Strafraums hätte David
J. eigentlich nur noch einnicken müssen, doch sein Kopfball ging über das Tor.
Was wäre
wohl gewesen, wenn hier das 2:0 erzielt worden wäre und wenn nicht eine sehr
umstrittene Entscheidung des Schiris in der 25. Min. den toten Patienten
Trimmdich wieder belebt hätte? Alles spekulativ, die Realität sah so aus: nach
einem Foul an Christian im eigenen Strafraum ließ der Schiri Capelli zunächst
weiterspielen, um Sekunden später auf Freistoß für FK Trimmdich zu entscheiden.
Verdutzt schauten sich alle an. Die Tragweite dieses Pfiffs war wohl allen
nicht ganz klar, denn zum einen gab es lediglich ein Foul, und dass an einem
Torpedo(!), zum anderen spielte sich das „Foul“ im Strafraum ab.
Kurzum der Schiri entschied zum Erschrecken aller TE-Spieler auf Elfmeter. Der
Gegner ließ sich dieses Geschenk - Pardon aber anders kann man es nicht
ausdrücken - nicht nehmen und verwandelte ohne Skrupel. Die Bekundungen der
Auswechselspieler des Gegners am Seitenrand nach dem Elfmeter wohlgemerkt, dass
sei ja niemals ein solcher gewesen, halfen da wenig.
Durch
diesen unberechtigten Elfmeterpfiff nahm sich TE völlig aus dem Spiel.
Plötzlich war es vorbei mit der Leichtigkeit des Fußballspielens und die
Kombinationsmaschinerie stockte. Es kam noch schlimmer für TE: nach einem
Befreiungsschlag aus der eigenen Abwehr landete der Ball postwendend beim
gegnerischen Stürmer, der mit der zweiten Torchance des Spiels für Trimmdich
das 2:1 erzielen konnte. Dementsprechend gefrustet ging TE in die Halbzeit.
Im zweiten
Durchgang versuchte TE das Spiel wieder mehr in den Griff zu bekommen. Doch je
länger das Spiel andauerte, umso verkrampfter wirkte das Spiel der Torpedos.
Zudem waren einigen TE-Spieler deutlich körperliche Defizite anzumerken,
spätestens jetzt machte sich die dünne Personaldecke bemerkbar. Eine Ausnahme
machte Marius, der immer wieder in die gegnerischen Zweikämpfe ging und viele
brenzlige Situation klären konnte. Trotz der spielerischen Unzulänglichkeiten
in der 2. Halbzeit gab es zwei hochprozentige Torchancen für TE, als Matthias
aus jeweils abseitsverdächtiger Position allein auf das Tor zu lief, aber beide
Male am gegnerischen Keeper scheiterte. Nach diesen vergebenen Chancen schien
TE Mitte der 2. Halbzeit mausetot. FK Trimmdich hatte ab der 75. Min.
Konterchancen im Minutentakt und hätte mehrmals bei 3:1 Situation nur noch den
Torwart ausspielen brauchen, aber sie scheiterten entweder an ihren eigenen
Nerven und an TE’s letzter Bastion Keeper Rüdiger. Er hielt TE am Leben.
Nachdem Sini am Spielfeldrand aufgrund des zermürbenden Gekickes in der zweiten
Halbzeit fast eine Herzattacke bekommen hätte, besann sich TE kurz vor Schluss
noch einmal auf seine spielerischen Fähigkeiten. David E. leitete über rechts
den letzten Angriffs des Spiels ein und 20m vor dem gegnerischen Tor warf Matthias
ein letztes Mal den Turbo an. Wie eine junge Gazelle zog er an seinem
Gegenspieler vorbei und flankte von der Grundlinie millimetergenau auf dem aus
dem Rückraum herbeieilenden Kai, der aus 4m nur noch den Ball über die Linie
drücken brauchte. Der Ausgleich in letzter Minute gegen den amtierenden Meister
– Punktgewinn oder aufgrund der ersten Halbzeit Punktverlust? Alles
sekundär, denn das historische Ereignis, was sich hinter diesem Ausgleich
verbarg, gilt vielmehr dem Schützen des Tores. Seit über 10 Jahren
Zugehörigkeit bei TE und gefühlten 150 BuLi-Spielen schaffte Kai das, was unter
eingefleischten TE-Fans schon gar nicht mehr als möglich gehalten wurde, sein
erstes Tor in einem BuLi-Spiel!
Von daher
nahm diese nicht gerade berauschende 2. Halbzeit dann Dank Kai doch noch ein
gutes Ende. Über 90 Minuten gesehen wohl ein gerechter Punkt, durch den TE
Anschluss an die obere Tabellenhälfte hält. Im letzten Spiel des Jahres gegen
Lok Libuda Ende November gilt es für die Torpedos ein letztes Mal in diesem
Jahr die fast aufgebrachten Kraftreserven zu mobilisieren um eine gute
Ausgangsbasis für die Spiele im kommenden Jahr zu schaffen.
Tore: 1:0 Matthias (David E., 5 Min.), 1:1 (24. Min.), 1:2 (36. Min.), 2:2 Kai
(Matthias, 90. Min.)
Gespielt
haben: Rüdiger - Marius, Stefan, Karsten - Boris, Christian (C), Björn, Charif,
Kai - David E, David J., Matthias
Torpedo Eisen – Lok Libuda
Sonntag,
29.11.09, 15 Uhr Jahnwiese
Torpedo Eisen – Feine Kerle Köln
Samstag, 6.2.10,
13 Uhr Jahnwiese
Torpedo Eisen – Zeugen Yeboahs
Sonntag, 7.3.10,
15 Uhr Jahnwiese
Torpedo Eisen – 3Beiner
Sonntag, 21.3.10,
15 Uhr Jahnwiese
Torpedo Eisen – Graskloppers
Sonntag, 25.4.10,
15 Uhr Jahnwiese
Torpedo Eisen – 1. FC Torpedo Pipe
Sonntag, 16.5.10,
15 Uhr Jahnwiese
Torpedo Eisen – Homa
Sonntag, 30.5.10,
15 Uhr Jahnwiese