Saison 1998
Saison 1999/00 Saison 2001/02
Begegnungen der Saison 1998/1999 in Meisterschaft, Pokal
K.O.-Runde (Championsleague, Vorrunde)
Meisterschaftsviertelfinale
Torpedo Eisen - Inter Filos 1:2
Sonntag, 6.6.1999, um 13.00 Uhr auf den Poller Wiesen
Die Runde der letzten acht war
wie vor zwei Jahren auch diesmal die Endstation für Torpedo Eisen. Alles
in allem aber ein schöner Erfolg bei insgesamt 48 teilnehmenden
Mannschaften. Doch der Reihe nach:
Torpedo Eisen hatte sich - seiner Außenseiterrolle bewußt - viel
vorgenommen. Kompromißloses Verteidigen sollte so lange wie möglich
das zu Null sichern und gelegentliche eigene Konter sollten Torchancen erbringen.
Die ging auch auf, allerdings nur die ersten 15 Minuten. Dann gab es doch
das erste Loch auf der linken Abwehrseite, dem ein zweites unerklärliches
vor dem eigenen Tor folgte, so daß Inter Filos Tormaschine keinerlei
Mühe hatte, aus zwei Metern zu verwandeln. Nur wenige Minuten später
die zweite spielentscheidende Szene. Torpedos Abwehr spielte den Ball halbherzig
zu Henning zurück, der den Ball zwar hoch, aber nicht richtig wegbekam.
Den landenden Ball nahm Inter Filos Spieler direkt und da ihn keiner attakierte,
konnte er mühelos zum 0:2 verwandeln.
Wer jetzt gedacht hatte, das Spiel sei gelaufen, sah sich allerdings
getäuscht. Torpedo Eisen fing sich gut und erspielte erste eigene
Torchancen. Gerade gegen Ende der ersten Halbzeit hätte es mit etwas
Glück auch im Tor von Inter Filos rappeln können. Andererseits
hatte auch Inter Filos noch zwei, drei gute Szenen, so daß der Spielstand
zur Halbzeit gerechtfertigt war. Torpedo Eisen hatte aber für die zweite
Halbzeit Blut geschleckt, war doch jetzt klar, daß Inter Filos Abwehr
nicht so stark ist, wie das Torverhältnis in den Gruppenspielen Glauben
machte.
In der zweiten Halbzeit dann voller Taktikwechsel. Die Abwehr wurde
geöffnet, nach vorne sollte mit Rückenwind mehr Druck gemacht werden.
Dies gelang zwar auch in Ansätzen mit guten Schüssen von Sascha,
Marc, Christoph II und Sebastian, aber ein Tor wollte nicht fallen. Ganz
anders auf der Gegenseite. Inter Filos konterte sehr geschickt mit jeweils
drei bis vier Stürmern, scheiterte aber für den Rest des Spieles
entweder an Henning oder dem Pfosten. Ein deutlichers Ergebnis wäre
zu diesem Zeitpunkt durchaus möglich gewesen.
Dann kam jedoch der Lohn für Emrahs emsiges Mittelfeldspiel. Schon die
gesamte zweite Halbzeit sorgte er mit ruhigem Spiel und klugen Pässen
für die wenigen gefährlichen Aktionen seitens Torpedo Eisens. In
der 79. Minute dann ein Paß in den freien Raum im Strafraum von Inter
Filos. Christian löste sich geschickt von seinem Gegenspieler und verwandelt
sicher zum 1:2. Die letzten zehn Minuten sollten dann noch einmal spannend
werden!
Jetzt kam die Zeit der Abwehr von Torpedo Eisen, im läuferischen Sinne.
Kai, Sascha, Elmar und Jörg waren jetzt vor beiden Toren zu finden und
erstmalig waren dann alle elf Spieler von Inter Filos des häufigeren
im eigenen Strafraum zurückgedrängt. Torchancen gab es jetzt ein
halbes Dutzend für Torpedo Eisen. Neben Sascha, Sebastian und Christoph
II konnten aber auch die anderen Schüsse nicht den Weg in das Tor finden.
In der Nachspielzeit dann die größte Chance für Christoph
II. Nach einer schönen Kombination auf der rechten Seite spielte er
den gegnerischen Torwart aus und schießt auf das Tor. Leider steht
genau an dieser Stelle ein herbeigeeilter Abwehrspieler und köpft den
Ball noch so gerade von der Linie. Schade, aber die Verlängerung sollte
wohl doch nicht mehr sein.
Inter Filos gratulieren wir zum verdienten Erfolg und wünschen alles
Gute im Halbfinale. Für Torpedo Eisen war heute klar sichtbar, wo die
Schwächen im eigenen Spiel liegen. Diese abzubauen muß nun das
Ziel der nächsten Partien sein. Kämpferisch und läuferisch
zeigte sich Torpedo Eisen jedoch klar besser als in den letzten Partien und
kann sich über den 5. bis 8. Platz in der diesjährigen Meisterschaft
freuen.
Tore: 0:1 (15.), 0:2 (19.), 1:2 Christian (79.)
Championsleague (K.O.-Runde, Vorrunde)
Zap Zarap - Torpedo Eisen 0:2
am 27.3.99 um 11:00 Uhr auf der Jahnwiese
Zum ersten mal seit Monaten ein
Spiel ohne Regen, welch ungewohnte Bedingungen. Obwohl man beiden Mannschaften
die lange Winterpause anmerkte, entwickelte sich schnell ein flottes Spiel
mit Chancen auf beiden Seiten. Nach rund einer Viertelstunde erkämpfte
sich Torpedo Eisen jedoch ein deutliches Übergewicht. Pfosten- und
Lattentreffer von Lutz (2x), Elmar und Christian waren nur ein Teil der vielen
Chancen. Aber der Ball wollte irgendwie nicht in das Tor.
Doch Torpedo Eisen blieb ruhig und ließ sich in seinem Spielfluß
nicht stören. In der 59. Minute dann ein Traumpaß von Sebastian
von der Mittellinie auf Christian, der mit einem trockenen Schuß zum
hochverdienten 0:1 verwandelte. Direkt nach dem Wiederanpfiff landet der
Ball bei Henning. Ein weiter Abschlag über 80m und wiederum Christian
verwandelt direkt zum 0:2 (60. Minute).
Wie so häufig, wenn Torpedo führt, schlich sich dann der Schlendrian
in das Mannschaftsspiel ein. Unnötigerweise lud man Zap Zarap zu Chancen
ein. In dieser Phase zeigte Henning eindrucksvoll, warum ihm kein Torhüter
der Bunten Liga das Wasser reichen kann. Selbst beste Schüsse parierte
er sicher und trieb die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung. Torpedo
Eisen konterte zwar noch einige Male geschickt, konnte aber nicht mehr den
dritten Treffer setzen. Alles in allem war das Ergebnis so auch verdient.
Bei guten äußeren Bedingungen gegen einen stets sehr fairen Gegner
machte der Saisonauftakt allen wieder richtig Lust auf mehr Fußball.
Tore: 0:1 Christian (59.), 0:2 Christian (60.)
Torpedo
Eisen - Schlaff durch Freude 0:1
(am 18.4.99 um 15:00 Uhr auf der
Jahnwiese)
Nach der schlechten Leistung der
Vorwoche war für Torpedo Eisen Wiedergutmachung angesagt, tatsächlich
merkte man der Mannschaft den unbedingten Erfolgswillen an. Und es ging los
wie ein Torpedo: 2. Minute, Elmar trifft nur den Pfosten, 8. Minute, Marcs
Schuß verfehlt knapp das Tor, 12. Minute Handelfmeter, doch der gegnerische
Torwart pariert Christians an für sich guten Schuß. Wer dachte,
dies würde Torpedo Eisen hart treffen, sah sich getäuscht. Weitere
hochkarätige Chancen, insbesondere von Marc, Kai, Julian und anderen
konnten jedoch ebenfalls nicht verwertet werden. Nach 25 Minuten hätte
das Spiel eigentlich schon deutlich entschieden sein müssen.
Stattdessen löste sich Schlaff durch Freude langsam aus der Umklammerung
und erspielte erste eigene, wenn auch harmlose Chancen. Am Ende der ersten
Halbzeit entfuhr dann Schiedsrichter Rudolf eine gute Zusammenfassung der
ersten 45 Minuten: "Mensch, was gehen die beiden Teams für ein hohes
Tempo".
In der zweiten Halbzeit zunächst das alte Bild. Torpedos Abseitsfalle
schnappte schon an der Mittellinie ein um das andere mal zu. Die gegnerische
Abwehr stand jetzt zwar besser, aber insbesondere Marc erspielte sich weitere
gute Möglichkeiten, die jedoch allesamt nichts einbrachten. Nach gut
einer Stunde dann ließ das Tempo merklich nach, beide Teams schienen
irgendwie mit einem 0:0 zufrieden zu sein. Doch das täuschte. In den
letzten 15 Minuten wachte Schlaff durch Freude wieder richtig auf und kam
zu besten Möglichkeiten, die aber allesamt von Torhüter Henning
zunichte gemacht wurden. Erwähnenswert an dieser Stelle auch die
überragende Leistung von Guido auf der linken Abwehrseite. Die neue
Frisur hat wohl doch erheblich den Windwiderstand reduziert. Kurz vor
Schluß dann eine Unaufmerksamkeit in der Torpedo Abwehr. Niemand
fühlt sich bei Schlaff durch Freudes Ecke für die Deckung des quasi
einzigen Stürmers zuständig. So hat dieser keine Mühe, zum
0:1 zu verwandeln.
Das kurze Aufbäumen von Torpedo Eisen gegen Schluß brachte leider
keine Besserung mehr. Nicht ganz unverdient, aber über das ganze Spiel
gesehen doch sehr glücklich bringt Schlaff durch Freude den Sieg nach
Hause. Wie so oft wird der bestraft, der das Tor einfach nicht treffen kann.
Für Torpedo Eisen wird es jetzt sehr schwer werden, noch einen der ersten
beiden Plätze zu erreichen. Aber schon nächste Woche könnte
man selber für eine Überraschung gut sein
Tor: 0:1 (85.)
Torpedo Eisen - Sprit Connection 2:3
am 25.4.99 um 15:00 Uhr auf der Jahnwiese
Alles war eigentlich wie bestellt.
Sonnenschein, 20 Grad und sogar 15 Torpedo Spieler, so daß genügend
gewechselt werden konnte, bevor Konditionsprobleme auftreten konnten. Torpedo
Eisen zeigte sich von der überraschenden Niederlage der Vorwoche gut
erholt. Mit dazu beigetragen hatten sehr wahrscheinlich auch die zahlreichen
schadenfrohen E-Mails, die auf unserer Homepage eingegangen waren. Von Anfang
an gelang das eigentlich unerhoffte, nämlich die Sprit Connection unter
Druck zu setzen. Die Abwehr stand sicher und nach vorne entwickelte sich
ein gefälliges Spiel. Besonders Jörg, die beiden Marcs, Kai und
Lutz präsentierten sich in Spiellaune. Nach 15 Minuten jedoch die erste
Ecke für Sprit Connection und ein alter, allerdings auch typischer Torpedo
Fehler: Niemand fühlte sich für die Deckung der langen Stürmer
zuständig. Wie schon in der letzten Partie fällt das völlig
unnötige 0:1 nach dem Eckball durch einen schönen Kopfball des
Sprit Angreifers.
Danach wurde das Spiel zumindest für die Zuschauer noch besser. Beide
Mannschaften schenkten sich nichts und kamen zu hochkarätigen Chancen,
die jedoch allesamt nicht genutzt wurden. Nach gut einer Stunde dann die
Parallele zur ersten Halbzeit, nur nur mit vertauschten Vorzeichen: Ecke
für Torpedo Eisen, Sebastian springt am höchsten und verwandelt
per Kopf zum verdienten 1:1 Ausgleich. Tragisch, das ausgerechnet nach diesem
schönen Tor Sebastian an der Schlüsselszene nicht ganz schuldlos
war, die Torpedo Eisen für die nächsten 15 Minuten völlig
aus dem Konzept bringen sollte. An der linken Außenlinie verliert er
unbedrängt den Ball, Sprit Connection kontert daraufhin sehr schnell
und geschickt, was durch das 1:2 nur kurz nach dem Ausgleich belohnt wurde.
Bei Torpedo Eisen riß dadurch der Faden komplett. Verwirrende
Auswechselungen, nur noch hohe, weite Bälle ins Niemandsland kennzeichneten
das Spiel. Kaum verwunderlich, daß die Sprit Connection in dieser Phase
wenig Mühe hatte, das Ergebnis auf 1:3 auszubauen, und das auch verdient.
Dachten nun alle, das wars, so zeigte sich zumindest bei Torpedo Eisen in
den letzten zehn Minuten noch kämpferischer Ehrgeiz. Eine hohe Flanke
von Christoph aus München auf der rechten Seite wird von Christian
schulbuchmäßig mit dem Kopf angenommen und von fast 16 Metern
Entfernung ins Tor gesetzt, nur noch 2:3. Die letzten 4 Minuten gab es dann
nur noch ein stürmisches Anrennen auf das Tor der Sprit Connection.
Da dies auch zu Chancen führte, stieg die Spannung noch mal erheblich.
In der 90. Minute hieß es dann noch einmal Luft anhalten für die
Sprit Connection. 18 Meter vor dem Tor, halb links, gibt es Freistoß
für Torpedo Eisen. Die Mauer der Sprit Connection wird zu weit seitlich
aufgestellt und auch der Torwart steht ziemlich falsch. Elmar läuft
an und hämmert den Ball auf die rechte Torecke, doch leider streicht
er um wenige Zentimeter am Tor vorbei. Damit war der Traum vom Ausgleich
vorbei.
Zumindest kämpferisch war bei Torpedo Eisen eine Steigerung erkennbar.
Wenn beim nächsten mal das Wechselspiel wieder besser organisiert wird,
bestehen trotz der zwei Niederlagen noch Chancen auf das Weiterkommen, nur
es dürfen jetzt keine Punkte mehr abgegeben werden.
Tore: 0:1 (15.), 1:1 Sebastian (59.), 1:2 (62.), 1:3 (73.), 2:3 Christian
(86.)
Torpedo Eisen - Schönheit und Ausdauer 2:1
am 16.5.99 um 15:00 Uhr auf der Jahnwiese
Das beste vorweg, Torpedo Eisen
gewinnt das Spiel bei guten äußeren Bedingungen und 9.000 Zuschauern
im benachbarten Müngersdorfer Stadion relativ verdient mit 2:1 und hat
immer noch Chancen auf den zweiten Platz, wenn auch nicht mehr aus eigener
Kraft.
Auf einem ungewöhnlich kleinen Platz auf der neu markierten Jahnwiese
begann Torpedo Eisen druckvoll und gleich mit ersten Torchancen. Doch wie
schon so oft in dieser Saison sprang dabei nichts zählbares raus und
der Gegner wurde zu ersten Kontern eingeladen, die aber Dank Hennings
Glanzparaden das gesamte Spiel über verpufften. Nach einer guten halben
Stunde dann ein steiler Paß von Jörg auf Christian, der zum 1:0
verwandelte. Die erste Führung für Torpedo Eisen nach zwei verloren
Spielen!
Nach der Halbzeit dasselbe Bild. Torpedo Eisen war die bessere Mannschaft,
Schönheit und Ausdauer konterte aber gefährlich. In der 55. Minute
hatte Emrah dann seinen großen Auftritt. Seine hart getretene Flanke
wird von Christian mit dem Kopf zum 2:0 verwandelt. Wer nun dachte, es wäre
gelaufen, sah sich allerdings getäuscht. Wieder einmal kam Unruhe auf.
Christoph erzielt zwar noch ein Abseitstor, aber das war es dann für
Torpedo Eisen. Stattdessen nur noch kläglich vergebene Chancen (Elmar,
Sebastian und andere), ein Eigentor (Christian per Kopf in der 78. Minute)
und viele Karten (Sascha, Henning, Elmar - gelb; Jörg - rot) ließen
an der Championleague-Reife von Torpedo Eisen doch erhebliche Zweifel aufkommen.
Eine Mannschaft, die in der Summe nicht viel lief und auch nicht kämpfte
hat es aber auch nicht besser verdient.
Bleibt nur zu hoffen, daß das letzte Spiel der Saison noch einmal besser
genutzt wird. Und wer weiß, vielleicht kommen dann doch noch ein paar
Spiele hinzu, aber das ist schon wieder ein wenig geträumt...
Tore: 1:0 Christian (32.), 2:0 Christian (55.), 2:1 Christian (78. -
Eigentor)
Torpedo Eisen - Knacker Einfach 2:0
(von Knacker Einfach abgesagt)
Leider sagte Knacker Einfach dieses für Torpedo Eisen wichtige Spiel aufgrund der Teilnahme an einem Kleinfeldturnier ab, so daß es mit 2:0 für Torpedo Eisen gewertet wird. Sollte Schlaff durch Freude nicht gegen Sprit Connection gewinnen können, so würde Torpedo Eisen doch noch den zweiten Platz belegen und im Meisterschaftsviertelfinale auf Inter Filos treffen. Ansonsten wäre die Meisterschaft für Torpedo Eisen mit Platz 3 in der Championsleaguegruppe vier beendet.
Vorrunde (K.O.-Runde, Championsleague)
Torpedo Eisen - Avanti Achtermeyer 3:2
am 4.10.1998 um 15.00 Uhr am Salzburger Weg
Endlich war es soweit: das erste
Meisterschaftsspiel für Torpedo Eisen in dieser Saison. Kurz vor dem
Anpfiff sah es allerdings so aus, als müßte das Spiel womöglich
ausfallen. Zwar hatte Avanti Achtermeyer einen Platz auf der Jahnwiese gemietet,
das hinderte die Stadt jedoch nicht daran, den Platz für ein
Bezirksligaspiel von Borussia Hohenlind zur Verfügung zu stellen. Ein
unmöglicher Vorgang! Schließlich entschloß man sich, das
Spiel auf Asche am Salzburger Weg auszutragen. So kam es dann zum ersten
Aschenplatzspiel in der Geschichte von Torpedo Eisen .
Von Beginn an wurde Avanti Achtermeyer stark unter Druck gesetzt und so kam
es schon nach wenigen Minuten zu den ersten hochkarätigen Chancen von
Torpedo Eisen. Wieder einmal fehlte aber das notwendige Quentchen Glück.
Mehr als ein Lattenschuß sprang zunächst nicht heraus. In der
27. Minute dann der Schock für Torpedo Eisen: Avanti Achtermeyer nutzt
seine erste Chance zur 1:0-Führung. Das änderte jedoch nichts an
der Verteilung der Spielanteile. So war es auch nicht verwunderlich, daß
Torpedo Eisen schon in der 34. Minute zum Ausgleich kam. Nach Anspiel von
Sascha versenkte Christian mit einem schönen Volleyschuß den Ball
im Tor. Jetzt ging es Schlag auf Schlag: In der 39. Minute spielte Rainer
mit einer eindrucksvollen Einzelaktion die Gegner gleich reihenweise aus
und vollstreckte zum 2:1. Nur wenig später, in der 43. Minute, setzte
sich wieder Rainer auf der rechten Seite durch und spielte den Ball gekonnt
in den Rücken der Abwehr auf Sascha, der sich die Gelegenheit nicht
nehmen ließ und sein erstes Tor für Torpedo Eisen erzielte.
In der zweiten Halbzeit dann zunächst ein völlig anderes Bild.
Avanti Achtermeyer machte mächtig Druck und Torpedo Eisen hatte große
Schwierigkeiten, aus der eigenen Hälfte herauszukommen. In dieser Phase
erwies sich einmal mehr Torwart Henning als sicherer Rückhalt. Einige
Schüsse hätten durchaus zum Anschlußtreffer führen
können. Nach einer Viertelstunde schwanden dann aber dem Gegner langsam
die Kräfte und Torpedo Eisen konnte das Spiel wieder ausgeglichener
gestalten. Unverständlich war jedoch, daß Avanti Achtermeyer bei
seinen Angriffen weiterhin zahlreiche Überzahlsituationen ermöglicht
wurden. Und das trotz einer 3:1 Führung. Als sich die meisten wohl schon
mit dem 3:1 abgefunden hatten, kam es in der 84. Minute nach einer
Unkonzentriertheit in der Mitte doch noch zum Anschlußtreffer, wobei
es aber bis zum Schlußpfiff blieb.
Insgesamt zeigte Torpedo Eisen eine gute Leistung. Taktische Schwächen
in der zweiten Halbzeit brachten den Sieg allerdings noch einmal in Gefahr.
Wenn der Gegner mit acht Leuten angreift, reicht es nun mal nicht, wenn nur
fünf Spieler der eigenen Mannschaft verteidigen. Es gibt also durchaus
noch einiges zu verbessern.
Tore: 0:1 (27.), 1:1 Christian (34.), 2:1 Rainer (39.), 3:1 Sascha (43.),
3:2 (84.)
Graskloppers - Torpedo Eisen 1:1
am 10.10.1998 um 11.00 Uhr auf dem Ascheplatz des SC Agrippina
Aufregung schon vor dem Spiel.
Die Stadt hat anscheindend ihre Platzpolitik auf der Jahnwiese geändert
und mal wieder eine Platzsperre verhängt. In den Vorjahren hat es das
im Oktober noch nie gegeben. Wenn das jetzt einreißt, dann kann man
den Spielbetrieb der Bunten Liga in Zukunft getrost einpacken. Nach zahlreichen
Telefonaten und E-Mails zwischen Birgit, Markus, Elmar und Guido fand sich
dann aber zum Glück für die aus Berlin, München und Frankfurt
angereisten "Legionäre" kurzfristig die Möglichkeit auf dem Ascheplatz
des SC Agrippina an der Uni zu spielen.
Das Spiel ging gleich fulminant los. Henning hatte seine Torwarthandschuhe
noch nicht richtig übergezogen, da mußte er schon hinter sich
greifen. Die Graskloppers erzielten gleich mit ihrem ersten Angriff das 1:0.
Das Schüßchen wäre unter normalen Umständen auf keinen
Fall ein Tor geworden. Torpedo Eisen blieb aber zum Glück ruhig und
erspielte sich selbst eine Torchance. Rainer setzte sich auf der rechten
Seite durch, flankte in den Rücken der meisten Graskloppers genau auf
den Kopf von Christian, der mit einem schönen Kopfball für den
frühen Ausgleich sorgte.
Danach verflachte das Spiel zusehends. Torchancen ergaben sich hüben
und drüben nur noch aus Standardsituationen. Nach rund 20 Minuten machte
sich die technische Unterlegenheit von Torpedo Eisen gegen den amtierenden
Meister dann stärker bemerkbar. Das Spiel verlagerte sich fast
vollständig in die eigene Hälfte. Die Abwehr konnte Großchancen
seitens der Graskloppers aber glücklicherweise verhindern.
In der zweiten Halbzeit zunächst dasselbe Bild. Die Graskloppers
schnürten Torpedo Eisen regelrecht ein. Torchancen gab es jedoch nur
aus Standardsituationen, aber was für welche. Allein zwei
Freistöße wurden an die Latte gesetzt. Alles andere, was in den
Strafraum flog, war dann aber sichere Beute für den nun sehr
souveränen Henning.
15 Minuten vor Spielende ließ bei den Graskloppers die Kondition etwas
nach, und Torpedo Eisen erspielte sich endlich wieder Konterchancen. Fast
hätte es auch noch zum 2:1 für Torpedo Eisen gereicht. Elmar zog
aus 30m einen Freistoß auf das Tor. Der Torwart kann den Ball nur
abklatschen lassen, doch der einschußbereite Jörg verfehlt knapp.
Vielleicht wäre das des Guten auch etwas zu viel gewesen.
Auch wenn die Graskloppers mit dem Unentschieden nicht zufrieden sein
können, ganz unverdient war es nicht. Torpedo Eisen hat gezeigt, daß
durch kämpferischen Einsatz die technischen Defizite zumindest teilweise
wettgemacht werden können. Wenn in den nächsten beiden Spielen
die Einstellung ebenso stimmt, dann kann auch dieses Jahr die Qualifikation
für die Championsleague gelingen, obwohl vor zwei Wochen noch niemand
damit gerechnet hat.
Zum Abschluß noch ein Kuriosum. Obwohl es ingesamt 7 gelbe Karten gab
(5 Graskloppers, 2 Torpedo Eisen) war das Spiel durchweg fair. Auf Asche
war es aber völlig richtig, daß Schiedsrichter Winzen etwas
härter durchgriff. Die Gruppe 3 dürfte damit die am ausgeglichensten
bestetzte Gruppe der Bunten Liga sein. Fünf von sechs Mannschaften haben
noch gute Aussichten auf einen der ersten beiden Plätze.
Tore: 1:0 (2.), 1:1 Christian (7.)
Torpedo Eisen - Kellerkinder 5:0
am 17.10.98 um 11.00 Uhr auf der Jahnwiese
Ungewißheit vor dem Spiel.
Wer sind die Kellerkinder? Wie hoch sind ihre zwei Siege zu beurteilen?
Dementsprechend vorsichtig begann das Spiel in der ersten Viertelstunde.
Danach war die Zeit des Abtastens jedoch vorbei. Erste Schüsse wurden
auf das gegnerische Tor abgegeben, die aber entweder zu unplaziert oder aber
eine sichere Beute für den reaktionsstarken Torwart der Kellerinder
waren. So dauerte es bis zur 33. Minute als Christian einen Fehlpaß
der Kellerkinder in der Abwehr erläuft und den Torwart zum 1:0 tunnelt,
welches dann auch den Halbzeitstand markierte.
In der zweiten Hälfte setzte dann ein Schußfeuerwerk auf das
Kellerkindertor ein. Sebastian, Elmar, Jörg, Mark und Rainer bringen
den Ball trotz guter Schüsse nicht im Tor unter. Dann spielt Kai einen
Traumpaß auf Christian, der läuft ein paar Meter, spielt den Torwart
aus und verwandelt sicher zum 2:0. Wenig später fast die Kopie. Rainer
paßt auf Christian, der mit dem 3:0 die endgültige Entscheidung
herstellte. Gelegentliche Konter der Kellerkinder verpufften in dieser Phase
in der sicher gestaffelten Torpedo Abwehr.
Doch das sollte noch nicht das Ende des Torreigens sein. In der 74. Minute
erkämpft sich Rainer den Ball und erzielt in einer schönen Einzelaktion
das 4:0. Den Schlußpunkt durfte dann Jörg mit einem schönen
Kopfball nach Flanke von Sebastian setzen. Auch in der Höhe war der
Sieg dank einer sehr geschlossenen mannschaftlichen Leistung deutlich verdient.
Neben Staus und Behinderungen dürften die Kellerkinder nun das
schwächste Team in der Gruppe sein.
In der nächsten Woche gegen die Wundertüte entscheidet sich dann,
ob wir, die Wundertüte oder die Graskloppers den Gruppensieg erringen
werden.
Tore: 1:0 (33.) Christian, 2:0 Christian (58.), 3:0 Christian (65.), 4:0
Rainer (74.), 5:0 Jörg (79.)
Meine Güte Wundertüte - Torpedo Eisen 4:2
am 25.10.98 um 11.30 Uhr im Grüngürtel
Trotz ergiebiger Regenfälle
am Vorabend waren die Plätze auf der Jahnwiese in gutem Zustand.
Unverständlicherweise gab es dennoch eine Platzsperre. Sogar auf den
Ascheplätzen am Salzburger Weg durfte nicht gespielt werden. Aber weder
die Wundertüte noch Torpedo Eisen ließen sich davon abschrecken
und spielten im Grüngürtel auf dem "Kartoffelacker" hinter der
DJK-Sportanlage. Wenn das nicht der echte Bunte Liga Gedanke ist, was dann?
Trotz Schlammassen in der Platzmitte und dschungelartigem Grasbewuchs an
den Rändern, die beide ein "Rollen" des Balls unmöglich machten,
entwickelte sich ein recht flottes Spiel mit Chancen hüben und drüben.
Die ersten Warnschüsse gab die Wundertüte ab, die größere
Chance vertat aber Torpedo Eisen als Elmar freistehend vor Wundertüten
Keeper Frank vergab. Nach 20 Minuten dann der Schock für Torpedo Eisen.
Es gab Freistoß für die Wundertüte. Deren Schütze
schießt direkt, der Ball wird noch leicht durch einen Spieler in der
Torpedo-Mauer abgefälscht und streift an Hennings Fingern vorbei ins
Tor, 1:0.
Aber das war man ja schon gewohnt, hatte Torpedo Eisen bisher in fast allen
Spielen noch ein Rückstand aufzuholen gehabt. So ließ die Antwort
nicht lange auf sich warten. Rainer setzte sich schön im Mittelfeld
durch, paßt auf Christian, der in bester Torjägermanier zum Ausgleich
verwandelt. Wenige Minuten später dann ein hoher Paß von Christoph
auf der rechten Seite in Richtung Strafraumgrenze. Der Ball tischt noch einmal
auf, Elmar nimmt ihn volley und versenkt die Kugel unhaltbar zum 1:2 im Tor.
Eigentlich lief alles nach Plan. Bei diesem Spielstand war Torpedo Eisen
Gruppensieger und für die Championsleague qualifiziert. Das Ergebnis
mußte "nur" noch 50 Minuten Bestand haben...
In dieser Phase des Spiels hatte sich Torpedo Eisen ein leichtes
Übergewicht erkämpft, doch dann kam die Szene, die für einen
Bruch im Torpedo Spiel sorgte. Ein harmloser Ball wird von der Wundertüte
in den Strafraum gespielt, wo weit und breit kein anderer Spieler zu sehen
war. Sebastian in der Torpedo Abwehr überlegt, ob er den Ball annehmen
soll oder doch den Ball Henning überläßt. In letzter Sekunde
zieht er den Fuß zurück und Henning greift den Ball. Schiedsrichter
Rudolf sah dies als Rückpaß an und gab Freistoß, 9 Meter
vor dem Torpedo Tor. Alle Beteuerungen, daß Sebastian den Ball gar
nicht berührt hatte halfen nichts, der Freistoß wurde gegeben.
In dieser Szene flippte Henning aus und schoß den Ball weg. Zum Glück
für alle kam er mit der gelben Karte noch glimpflich davon. Der
Freistoß wurde hoch auf den zweiten Pfosten gespielt, wo ein
Wundertütenspieler reichlich unbedrängt zum 2:2 Ausgleich
einköpfen konnte.
Psychologisch war das Spiel für Torpedo Eisen jetzt gelaufen. Zwar wurde
in der zweiten Halbzeit mit Rückenwind eine optische Überlegenheit
erspielt, außer einer Großchance sollte aber nichts Zählbares
mehr herausspringen. Zu lethargisch wirkte die Mannschaft. Von
kämpferischen Einsatz war keine Spur mehr zu sehen. Anders die
Wundertüte, eine der wenigen Gelegenheiten in der zweiten Halbzeit wurde
eiskalt zum 3:2 ausgenutzt. Das 4:2 in der letzten Spielminute war dann die
Konsequenz aus der aufgerückten Torpedo-Abwehr, um doch noch eine Chance
auf den Ausgleich zu haben.
Alles in allem war der Sieg der Wundertüte verdient. Wenn es viermal
im eigen Tor rappelt, kann man nicht mehr erwarten. Die Niedergeschlagenheit
bei Torpedo Eisen war besonders groß, da die Championsleague jetzt
nicht mehr erreichbar schien. Doch auf der Bunteligasitzung am folgenden
Tag kam dann die unerwartete Wende: Es wurde beschlossen, daß aus jeder
Gruppe die ersten drei und nicht nur die ersten zwei Mannschaften an der
Championsleague teilnehmen. Gut für Torpedo Eisen, da der dritte Platz
trotz der Niederlage so gut wie sicher ist.
Tore: 1:0 (20.), 1:1 Christian (32.), 1:2 Elmar (39.), 2:2 (43.), 3:2 (75.),
4:2 (90.)
Staus und Behinderungen - Torpedo Eisen 3:7
am 8.11.98 um 15:00 Uhr auf der Jahnwiese
Dank zwei regenfreier Tage in
Folge schien die Jahnwiese in gut bespielbarem Zustand zu sein. So gab es
diesmal auch keine Platzsperre und das Spiel konnte wie geplant beginnen.
Beide Mannschaften waren kaum zwei Minute auf dem Platz und schon zappelte
der Ball zum ersten Mal im Netz von Staus und Behinderungen. Christian hatte
einen schönen Steilpaß von Götz erlaufen und dann
kaltblütig zur 1:0 Führung für Torpedo Eisen vollstreckt.
Nur kurze Zeit später, in der 9. Minute, erhöhte Christian nach
Paß von Elmar auf 2:0. Bereits in der 17. Minute machte Christian dann
den Hattrick perfekt - 3:0 für Torpedo Eisen. Was sollte da noch
passieren?
In Erwartung eines Schützenfestes schien Torpedo Eisen das Spiel jetzt
auf die leichte Schulter zu nehmen. Staus und Behinderungen kam zu mehreren
hochkarätigen Chancen. Die erste konnte Torwart Henning noch glänzend
parieren. Bei der zweiten in der 33. Minute war er dann jedoch machtlos.
Nur noch 3:1, aber kein Grund für Torpedo Eisen, schon aufzuwachen.
In der 39. Minute dann Freistoß für Staus und Behinderungen kurz
vor dem Torpedo-Strafraum. Zur Überraschung aller landet der Ball genau
im rechten Winkel und es steht nur noch 3:2. Die ehemals komfortable
Führung war nun weitgehend hin. Zu allem Überfluß verwandelte
der zu Beginn des Spiels einsetzende Regen jetzt auch noch den Platz in eine
Schlammwüste.
Anfangs der zweiten Halbzeit war Torpedo Eisen dann wie ausgewechselt und
es ging Schlag auf Schlag: In der 47. Minute verwandelt Sebastian nach Ecke
von Christoph H. zum 4:2, in der 51. Minute erzielt Marc S. das 5:2 und in
der 55. Minute erhöht Jörg auf 6:2. Das Spiel war nun entschieden
und aufgrund der immer schlimmer werdenden Platzverhältnisse entwickelte
es sich zunehmends zu einer reinen Rutschpartie. In der 72. Minute konnte
Staus und Behinderungen nach einem nicht geahndeten Stürmerfoul noch
einmal auf 6:3 verkürzen, ehe Libero Marc Z. in der 78. Minute mit einem
schönen 20-Meter-Schuß das 7:3 erzielte, bei dem es dann auch
bis zum Ende blieb.
Insgesamt war die Leistung von Torpedo Eisen sehr durchwachsen. Nach dem
3:0 gönnte man sich eine unnötige Tiefschlafphase. Letztendlich
konnte dann aber doch noch ein souveräner Sieg herausgespielt werden.
Alles andere wäre gegen den Punktelieferanten der Bunten Liga aber auch
eine herbe Enttäuschung gewesen. Torpedo Eisen hat jetzt den dritten
Platz und somit die Qualifikation für die Championsleague sicher. Vom
Ergebnis des Spiels der Wundertüte gegen die Kellerkinder hängt
es ab, ob sogar noch der zweite Platz erreicht wird.
Tore: 0:1 Christian (2.), 0:2 Christian (9.), 0:3 Christian (17.), 1:3 (33.),
2:3 (39.), 2:4 Sebastian (47.), 2:5 Marc S. (51.), 2:6 Jörg (55.), 3:6
(72.), 3:7 Marc Z. (78.)
Torpedo Eisen - Schäl Sick Rastellis 2:0
am 26.9.1998 um 11.00 Uhr auf der Jahnwiese
Premiere auf der Jahnwiese gleich
dreifach. Das erste Saisonspiel in diesem Herbst, das erste Spiel gegen die
Schäl Sick Rastellis und das erste Spiel nach den Abgängen von
Holger (Mali, Afrika) und Alex (Grün Weiß Brauweiler -Kreisliga
C (?)). Julian (Berlin) und Christoph (München) fehlten ebenso wie Rainer,
was einen kompletten Mannschaftsneuaufbau notwendig machte. Zehn Minuten
vor Spielbeginn wurde man sich über die Positionen einig und es konnte
losgehen.
Bei knapp 20 Grad und optimalen äußeren Bedingungen entwickelte
sich ein munteres Spiel, in dem Torpedo Eisen recht schnell das Heft in die
Hand nahm und erste Torchancen erspielte. Eine schöne
Doppelpaßstafette zwischen Christian und Elmar führte zu einem
schönen Tor. Doch leider wurde es wegen Abseits nicht gegeben. Trotz
aller Bedenken durch die Neubesetzung auf fünf Positionen wurde die
Taktik gut eingehalten und der Gegner immer weiter zurückgedrängt.
In der 34. Minute dann endlich der Erfolg für die Bemühungen. Mit
einem trockenen 20m Schuß brachte Sebastian die Torpedos in Führung.
In der zweiten Halbzeit hätten die Tore dann eigentlich im Minutenrhythmus
fallen müssen. Alleine Christian, Elmar und Lutz vergaben sie alle.
Beinahe hätte sich dies noch gerächt. Mitte der zweiten Halbzeit
kamen die Schäl Sick Rastellis zu ihren einzigen beiden Chancen, die
aber von Henning mit Glanzparaden zu nichte gemacht wurden. Dann brach der
Gegner konditionell vollständig ein. Ein Spieler nach dem anderen bekam
Krämpfe und Torpedo richtete sich im fremden Strafraum häuslich
ein. In der 89. Minute dann ein wunderbarer Paß von Christian in den
freien Raum, Elmar ersprintet den Ball und hat wenig Mühe, den Torwart
zu überwinden.
Ein gelungener Saisonauftakt gegen einen allerdings recht schwachen Gegner.
Zumindest wurden die schlimmsten Befürchtungen nicht wahr. Das nächste
Spiel gegen Avanti Achtermeyer wird allerdings zeigen, wo wir wirklich stehen.
Wenn sich die Abschlußschwäche aber noch legt, dann sollte es
auch dieses Jahr noch ein paar Erfolgsergebnisse geben.
Tore: 1:0 Sebastian (34.), 2:0 Elmar (89.)
Torpedo Eisen - Die Scheiße vom Dom (2:2) 5:3 n.E.
am 11.4.99 um 15:00 Uhr auf der Jahnwiese
Eigentlich sollte es eine rauschende
Revanche für die letztjährige Pokalniederlage gegen die Jungs vom
Dom werden. Doch leider ging es genauso weiter wie es vor einem Jahr
aufgehört hatte. Torpedo Eisen begann ängstlich und traute sich
nicht, den Gegner zu attakieren oder ihm gar den Ball abzunehmen. Die logische
Konsequenz war ein drückender Gegner, der das Spiel schnell im Griff
hatte.
Da dies aber noch nicht genug war, wurde der Scheisse vom Dom das 0:1 geschenkt.
Zwar Griff der Gegner in Unterzahl an, aber zum Treffen wurde ihm geradezu
Platz gemacht. Im Gegenzug ein Hauch von Aufbäumen. Jörgs hohe
Flanke in den Strafraum wird von Lutz eiskalt zum Ausgleich verwandelt (15.
Minute). Doch danach bis zur Halbzeit wieder das alte Bild. Trotz Glanzparaden
am laufenden Band konnte Torwart Henning das 1:2 (34.) nicht verhindern.
Es war zu diesem Zeitpunkt auch klar verdient.
Nach der Halbzeit dann wenigstens kämpferisch ein Ruck bei Torpedo Eisen.
Eigene Chancen wurden erspielt und der Gegner frühzeitiger attakiert.
Nach einem schönen Paß von Elmar auf Christian kann dieser den
Ball zwar am Torwart vorbeischieben, doch der Ball drohte kurz vor der Torlinie
zu verhungern. Glücklicherweise war Christoph mitgelaufen und verwandelt
sicher zum 2:2 (67.).
In der 80. Minute Schock für Torpedo Eisen. Libero Sascha sah nach einem
Handspiel die gelb-rote Karte. Doch Torpedo Eisen brachte das Unentschieden
über die Zeit. Zwar gab es noch einige brenzlige Situationen hüben
und drüben, aber ein Tor wollte nicht mehr fallen. Dies galt auch für
die Verlängerung. Im Elfmeterschießen verließen dann die
Nerven die Scheiße vom Dom. Lediglich ein Schütze traf, während
bei Torpedo Eisen Lutz, Elmar und Christian sicher verwandelten. Lediglich
Jörg verschoß seinen Elfmeter. In der nächsten Runde wird
gegen Ruck Zuck Pearl Harbor wohl eine deutliche Steigerung nötig sein,
jedesmal kann man sich wohl nicht auf das Glück verlassen.
Tore: 0:1 (13.), 1:1 Lutz (15.), 1:2 (34.), 2:2 Christoph (67.),
Elfmeterschießen: 2:3, 3:3 (Lutz), 4:3 (Elmar), 5:3
(Christian)