Spielberichte

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Begegnungen der Saison 2000/2001 in Meisterschaft, Pokal, und bei Freundschaftsspielen



Meisterschaft

Vorrunde

Torpedo Eisen - Mainzer Hof 9:1
Sonntag, 20.8.00, um 15.00 Uhr auf der Jahnwiese

In der Championsleague der vorherigen Saison ging das Spiel noch knapp 4:2 für Torpedo Eisen aus, doch diesmal wurde Mainzer Hof bei leicht schwülem Sommerwetter geradezu überrolt. Nach 40 Sekunden gab es schon die erste torreife Chance für Torpedo Eisen, doch es sollte bis zur 13. Minute dauern, bis Christian nach einer schönen Mittelfeldkombination über Thomas, Christoph und Björn zum 1:0 einschießen konnte. Danach ging es Schlag auf Schlag. Nur zwei Minuten später erhöhte Björn mit einem Kopfball nach Vorlage von Christian auf 2:0. Wiederum zwei Minuten später gelang Christian das 3:0 nach Zuspiel von Björn. Bis zum 4:0 sollten nun immerhin 4 Minuten vergehen. Björn konnte sich am 16 Meterraum den Ball seelenruhig zurechtlegen und dann über den Torwart ins rechte Eck schlenzen.

Das Spiel war jetzt zwar schon entschieden, aber Torpedo Eisen bemühte sich weiterhin guten Fußball zu spielen. Insbesondere im Mittelfeld wurde der Ball überlegt gespielt und auch das Spiel hinten herum und der ein oder andere Seitenwechsel klappten ausgezeichnet. Unnötig zu erwähnen, daß Torpedo Eisen weitere Torchancen erspielte. Wiederum Björn gelang in ungebremster Spiellaune in der 34. Minute der nächste Treffer zum 5:0. Die wenigen Angriffe des Mainzer Hof kamen in der Regel über die linke Torpedo Seite, die in der ersten Halbzeit teilweise etwas zu offensiv aggierte. Henning Nachfolger Markus war aber jederzeit Herr der Lage und brachte die zwei, drei Bälle, die Richtung Torpedo Tor flogen sicher unter Kontrolle. Lediglich kurz vor Ende der Halbzeit fälschte Marc einen Ball von Mainzer Hof unglücklich mit dem Kopf in das eigene Tor ab, unhaltbar für Markus.

In der zweiten Halbzeit ließ es Torpedo Eisen zunächst ruhiger angehen, setzte aber spielerische Akzente mit gutem Kurzpaßspiel und einem gekonnten Spielaufbau. In der 61. Minute köpfte Christoph nach Ecke von Elmar dann lehrbuchmäßig in die lange Ecke zum 6:1 ein, der Torreigen in der zweiten Halbzeit konnte beginnen. Wenig später erhöhte Björn nach einem tollen Paß von Thomas auf 7:1. Lediglich 4 Minuten später überspielte Elmar mit einer langen Flanke die gesamte Abwehr des Mainzer Hof und David erhöhte anscheinend schwerelos zum 8:1. Den Schlußpunkt setzte dann Dennis mit einem trockenen Schuß zum 9:1. Nach seiner guten Leistung hatte er sich das Tor auch redlich verdient.

Auch wenn der Mainzer Hof anscheinend die Sommerpause nicht gut überstanden hatte, zeigte Torpedo Eisen neben dem überragenden Sturm, daß gerade die Abwehr und das Mittelfeld im Spielaufbau deutliche Akzente setzen konnte. Für die Vorrunde braucht sich Torpedo Eisen in dieser guten Frühform wohl keine Sorgen machen.

Tore: 1:0 Christian (13.), 2:0 Björn (15.), 3:0 Christian (17.), 4:0 Björn (21.), 5:0 Björn (34.), 5:1 Marc Z.(41. Eigentor), 6:1 Christoph (63.), 7:1 Björn (68.), 8:1 David (72.), 9:1 Dennis (75.)

Torpedo Eisen - Staus und Behinderungen 5:0
Sonntag, 3.9.00, um 15.00 Uhr auf der Jahnwiese

Strahlender Sonnenschein in Köln-Müngersdorf, doch die Stadt verhängte zunächst eine Spielsperre. Wenn das jetzt so einreißt, können wir alle Spieltermine der Bunten Liga im Herbst vergessen. Immerhin ließ sich der Platzwart erweichen und das Spiel konnte mit 30 Minuten Verspätung vom stets souveränen Schiedsrichter Rudolf angepfiffen werden.

Staus und Behinderungen war gegenüber den Vorjahren personell deutlich verstärkt und erspielte sich schon nach drei Minuten die erste Torchance des Spieles. Doch Geburtstagskind Markus ließ im Tor nichts anbrennen und vereitelte souverän eine frühe Führung für Staus und Behinderungen. Torpedo Eisen fing sich jedoch schnell und wollte die frühe Entscheidung des Spieles. In der siebten Minute setzte sich Thomas auf der rechten Seite durch, flankte hoch auf Christian, der mit einem tollen Kopfball in die lange Ecke zum 1:0 einköpfte. Direkt nach dem Wiederanpfiff erkämpfte sich Jörg den Ball, paßte auf David, der damit nur zwei Minuten später auf 2:0 erhöhte. Danach hatte Björn noch zwei große Chancen, wobei er bei der ersten unfein von hinten von den Beinen geholt wurde und bei der zweiten am gegnerischen Torwart scheiterte. Im weiteren Verlauf verflachte das Spiel jedoch ein wenig und es kam trotz weiterer Chancen für Torpedo Eisen nichts Zählbares mehr heraus. Im Gegenteil, eine merkwürdige Hektik überlagerte das Spiel, so daß es hüben und drüben zu unzähligen Fehlpässen kam.

In der Schlußphase der ersten Halbzeit machte dann David alles klar. Mit einer schönen Einzelaktion ließ er drei Gegenspieler stehen und vollendete zum 3:0. Das Spiel war jetzt anscheinend entschieden. Doch Staus und Behinderungen kam mit großem Kampfeinsatz nach der Halbzeit in das Spiel zurück und erzielte erste Torchancen. Torpedo Eisen versteckte sich zwar auch nicht, aber der gut aufgelegte Torhüter machte auch härteste Schüsse zunichte. In der 69. Minute stand Torpedo Eisen tief in der eigenen Abwehr als Jörg an den Ball kam. Er paßte auf den an der Mittellinie lauernden Elmar, der mit einem Spurt über den halben Platz die gegnerische Abwehr hinter sich ließ und dann mit einem überlegten Schlenzer in die linke Ecke zum 4:0 erhöhte.

In der Schlußphase machte dann Staus und Behinderungen noch mal richtig Druck und der Ehrentreffer lag in der Luft. Nach einer Ecke traf Gents Kopfball nur die Latte, ein direkt geschossener Freistoß verfehlte knapp das Tor und Torwart Markus konnte noch einige Male seine Klasse zeigen. Aus dem Ehrentreffer sollte daher nichts mehr werden. Im Gegenteil, David konnte kurz vor Ende noch einen langen Paß von dem mit viel Übersicht spielenden Jörg erlaufen und seine große Spiellaune mit seinem dritten Treffer zum 5:0 Endstand krönen.

Bei strahlendem Sonnschein ging eine stets faire Partie mit dem zweiten Saisonsieg für Torpedo Eisen zu Ende. Nach langer Verletzung war Axel in der Abwehr wieder mit dabei und zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll er für die Mannschaft sein kann. Staus und Behinderungen braucht sich mit der gezeigten Leistung nicht verstecken und kann durchaus bei Wiederholung derselbigen um den dritten Platz mitspielen. Für Torpedo Eisen geht es jetzt im nächsten Spiel darum, frühzeitig die Fahrkarte für die Championsleague im nächsten Frühjahr zu lösen.

Tore: 1:0 Christian (7.), 2:0 David (9.), 3:0 David (37.), 4:0 Elmar (69.), 5:0 David (87.)

Torpedo Eisen - Beverly Lindenthal 3:2
Sonntag, 24.9.00, um 15.00 Uhr auf der Jahnwiese

Stark dezimiert mußte Torpedo Eisen zu seinem ersten Spiel gegen Beverly Lindenthal antreten. Insgesamt sieben Spieler fehlten. Dank der Anwesenheit von Alteisenstar Christoph aus München konnten aber elf Spieler aufs Feld geschickt werden.

Sah es in den ersten Minuten noch so aus, als könnte Torpedo Eisen das Spiel kontrollieren, so kam schon bald Beverly Lindenthal zu den ersten großen Chancen im Spiel. Einen Fernschuß konnte Torpedo-Torwart Markus glänzend parieren, eine anderer strich knapp am Tor vorbei. Als dann in der 9. Minute die Torpedo-Abwehr bei einem Steilpaß nicht im Bilde war, konnte ein Stürmer von Beverly Lindenthal frei auf das Tor zulaufen und lies Torhüter Markus keine Chance.

In der Folgezeit erspielte sich auch Torpedo Eisen seine ersten Chancen, wenngleich weiterhin viel Sand im Getriebe war. In der 17. Minute dann der erlösende Ausgleich: David lies im Strafraum vom Beverly Lindenthal gleich mehrere Gegenspieler aussteigen und paßte anschließend klug auf den frei vor dem Tor stehenden Lutz, der unhaltbar zum 1:1-Ausgleich verwandelte.

Aber auch Beverly Lindenthal blieb gefährlich und stellte die Torpedo-Abwehr öfters vor Probleme als dieser lieb war. So auch in der 32. Minute, als sich ein Stürmer von Beverly Lindenthal im Strafraum von Torpedo Eisen gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und dann aus geringer Entfernung auf das Tor schießen konnte. Torhüter Markus gelang es zwar noch, den Ball mit dem Fuß abzuwehren, aber ein Spieler von Beverly Lindenthal stand zum Abstauben bereit und verwandelte zum 1:2.

Mit diesem Spielstand ging es dann in die Halbzeitpause. Obwohl Torpedo Eisen insgesamt die größeren Spielanteile besaß, war aufgrund der Chancenverteilung die Führung für Beverly Lindenthal gerechtfertig. Um für mehr Sicherheit in der Hintermannschaft zu sorgen, zog Torpedo Eisen in der zweiten Halbzeit David in die Abwehr zurück. Diese Maßnahme erwies sich als goldrichtig, denn Beverly Lindenthal kam in der zweiten Hälfte kaum noch gefährlich vor das Tor von Torpedo Eisen.

Angesichts des Rückstandes mußte Torpedo Eisen aber nicht nur Tore verhindern, sonder auch welche schießen. Damit tat man sich zunächst aber sehr schwer. Erst als Björn in der 63. Minute nach einer energischen Einzelaktion den Ball zum 2:2 in den Winkel hämmerte, war der Bann gebrochen. Vor allem Björn wirbelte nun immer öfters die Abwehr von Beverly Lindenthal ganz alleine durcheinander. Als logische Folge gelang ihm in der 63. Minute die Führung für Torpedo Eisen.

In der Endphase brachte Torpedo Eisen das Spiel zunehmend unter seine Kontrolle und erspielte sich einige hochkarätige Chancen. Einmal konnte Björn nur durch eine klare Notbremse gestoppt werden, was unverständlicherweise nur mit einem Freistoß geahndet wurde. Letztendlich blieb es beim 3:2, obwohl am Ende ein höherer Sieg für Torpedo Eisen möglich gewesen wäre.

Torpedo Eisen hat nun mit drei Siegen aus drei Spielen die Qualifikation für die Championsleague so gut wie sicher. Um sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die Auslosung zu sichern, sollten aber auch die restlichen Spiele noch ernst genommen werden.

Tore: 0:1 (9.), 1:1 Lutz (17.), 1:2 (32.), 2:2 Björn (63.), 3:2 Björn (71.)

Torpedo Eisen - Beton Union 6:0
Sonntag, 15.10.00, um 12.00 Uhr auf der Jahnwiese

So macht Fußball Spaß! Tolle äußere Bedingungen, ein fairer Gegner und ein hochklassiges Spiel machten diesen Sonntag Mittag zu einem Erlebnis für alle Fans (OK, es waren nur drei da). Mit einem ungefährdeten 6:0 sicherte sich Torpedo Eisen vorzeitig den Gruppensieg und den Einzug in die Championsleague.

Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr vorsichtig, schließlich war beiden Mannschaften klar, daß der Sieger den ersten Platz in der Tabelle sicher haben würde. Und es entwickelte sich ein echtes Endspiel in der Gruppe 4. Nach dem ersten Abtasten übernahm Torpedo Eisen das Zepter und erspielte sich eine optische Überlegenheit. Doch viele Torchancen ließ die kompakte und gut gestaffelte Abwehr der Beton Union nicht zu. Christian (2x), Lutz und Marc erspielten sich zwar torreife Szenen, doch Torhüter Ansgar im Beton Union Tor machte diese Schüsse mit wirklichen Glanzparaden zunichte. Auf der Gegenseite erlebte "Ersatztorwart" Axel einen ruhigen Spielauftakt. Echte Torchancen konnte sich die Beton Union nicht erarbeiten, aber blieb über geschickt vorgetragene Konter immer wieder gefährlich. Daran änderte sich bis zur Halbzeit nichts mehr.

Aber dann: Nach einer kurzen taktischen Besprechung in der Pause setzte Torpedo Eisen endlich das um, wozu die Mannschaft eigentlich schon immer in der Lage sein sollte, nämlich den Ball und Gegner laufen zu lassen und selbst die Tore zu schießen. Direkt nach dem Wiederanpfiff wurde der Ball schön auf dem rechten Flügel nach vorne getragen und Kai flankte von der Außenposition in Richtung Elfmeterpunkt, wo der frei stehende Christian den Ball mit einem Volleyschuß zum 1:0 in die rechte Torecke beförderte, unhaltbar für Ansgar. Nur vier Minuten später kam es dann fast zu einer Kopie des Tores. Torpedo machte seinem Namen alle Ehre, als Christoph wiederum von der rechten Außenseite scharf hereinflankte und Christian den Ball mit einem sehenswerten Flugkopfball zum 2:0 versenkte.

Torpedo Eisen war nun die klar dominierende Mannschaft. Die Abwehr um Marc, Guido und dem vor Spielfreude sprühenden Kai ließ den gegnerischen Stürmern nicht den Hauch einer Torchance. Im Gegenteil wurde der Ball sehr überlegt aus der Abwehr und dem Mittelfeld nach vorne getragen. Sogar das Spiel nach hinten und das bewußte Schauen nach dem besser postierten Nebenmann klappte plötzlich wie nie zuvor. Die Beton Union wurde nun fast durgehend in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Konsequenter Weise fiel dann auch schnell das 3:0. Spielmacher Philip, der über 90 Minuten den Spielaufbau souverän lenkte und die Stürmer immer wieder Klasse in Szene setzte, konnte sich an der linken Seite freispielen und scharf und platziert auf David flanken, der wie zuvor schon Christian einen torpedomäßigen Flugkopfball in das gegnerische Tor versenken konnte.

Beton Union gab sich nun geschlagen. Die über eine Stunde kompakt stehende und mit ganzem Herzen kämpfende Abwehr begann sich nun so langsam aufzulösen. Fast schon bezeichnend war in dieser Situation das 4:0. Nach einer Ecke von Philip schießt der eigene Abwehrspieler der Beton Union auch noch unbedrängt den Ball in das eigene Tor. Torpedo Eisen erspielte sich nun Chancen am Fließband. Ein Abseitstor von Guido nach toller Vorarbeit von David wurde nicht gegeben. Auch Jörg scheiterte knapp an dem immer noch hervorragenden gegnerischen Torwart. Doch zweimal sollte es noch im Beton Union Tor rappeln. Zunächst krönte Philip seine starke Leistung mit einem selbstgeschossenen Tor zum 5:0 bevor er dann noch einmal von rechts außen Christian bediente, der einen Volleyschuß unter die Torlatte zum abschließenden 6:0 versenken konnte.

Auch in dieser Höhe fiel der Sieg für Torpedo Eisen verdient aus. Eine superstarke Abwehrleistung und ein sehr überlegter Spielaufbau, insbesondere in der zweiten Halbzeit, machten die spielerisch stärkste Leistung von Torpedo Eisen seit langem möglich. Wenn Torpedo Eisen dies doch nur über den Winter bewahren könnte...

Tore: 1:0 Christian (46.), 2:0 Christian (50.), 3:0 David (62.), 4:0 Eigentor (67.), 5:0 Philip (77.), 6:0 Christian (83.)

Torpedo Eisen - Roter Hammer 2:0 
Samstag, 28.10.00, um 15.00 Uhr auf der Jahnwiese

Leider hat Roter Hammer das Spiel abgesagt, so daß es mit 2:0 für Torpedo Eisen gewertet wird. Schade, denn für beide Mannschaften ging es um nichts mehr, so daß die Chancen auf einen kurzweiligen Kick sehr gut gestanden hatten.

Championsleague

Torpedo Eisen - Dreibeiner 5:3
Sonntag, 8.4.01, um 15.00 Uhr auf der Jahnwiese

Für beide Mannschaften war es das erste spiel nach der langen Winterpause. Torpedo Eisen begann das Spiel erstaunlich souverän. Schon nach wenigen Minuten konnte David nach einem tollen Paß von Marc S. frei vor dem gegnerischen Torwart auftauchen, der den Schuß jedoch glänzend parierte.

Wenig später war es aber so weit. Nach einem 30-Meter-Paß von Elmar entlang der linken Außenlinie ließ Lutz Ball und Gegner laufen, paßte dann im Strafraum auf den frei stehenden Marc S., der zum 1:0 verwandelte.

Statt Sicherheit brachte dieser Treffer merkwürdiger Weise Unruhe in das Spiel von Torpedo Eisen. Ball und Gegner wurden nicht mehr attackiert und statt eines kontrollierten Spielaufbaus wurde der Ball nur noch planlos nach vorne gedroschen. Die Dreibeiner machten sich dies zunutze und konnten von nun an das Spiel fast nach Belieben beherrschen.

Symptomatisch dann das verdiente 1:1. Der ballführende Dreibeiner wurde gar nicht erst angegriffen. Dieser konnten einen Paß in den Strafraum schlagen, wo ein völlig frei stehender Mitspieler auf einen anderen frei stehenden Mitspieler legen konnte, der dann mit einem schönen Kopfball in den rechten Torwinkel erfolgreich war. An Torpedos Spielweise änderte sich so schnell nichts, so daß die Dreibeiner das Spiel dominierten.

Verwunderlich war nur, daß das 1:2 erst in der 54. Minute fallen sollte. Wie schon beim ersten Treffer wurde ein Dreibeiner im Torpedo-Strafraum nicht angegriffen. Dieser hatte wiederum wenig Mühe, zwischen zwei frei stehenden Mitspielern auszuwählen und die Vorlage für den Torschuß zu geben. Die Führung war für die Dreibeiner zu diesem Zeitpunkt hoch verdient. Nach dem 1:2 verkrampfte das Spiel noch mehr. Die Dreibeiner paßten sich nun Torpedos Niveau an, und beide Mannschaften produzierten nur noch Fehlpässe.

Völlig überraschend klappte dann in der 71. Minute plötzlich doch wieder etwas bei Torpedo Eisen. Philip spielte einen schönen Paß in den Lauf von Christian, der den Ball sicher zum Ausgleich ins Tor schob. In der 76. Minute fiel dann sogar die äußerst schmeichelhafte Führung für Torpedo Eisen. Nach einer Einzalaktion zog David aus 30 Meter Torentfernung superhart ab. Der Torwart der Dreibeiner stand zwar in der richtigen Ecke, lies den tückisch aufsetzenden Ball aber irgendwie durch seine Hände gleiten.

Dies war aber dem um Gerechtigkeit bemühten Fußballgott dann doch zu viel. Schon im Gegenzug schafften es drei Torpedo-Spieler am Ball vorbeizutreten und so eine Torchance zu produzieren, die ein Spieler der Dreibeiner eiskalt zum 3:3 ausnutzte.

Dann sollte es zur spielentscheidenden Szene kommen. Emrah konnte sein Temperament nicht zügeln, beleidigte einen Gegenspieler in einer Weise, daß der gut pfeifende Schiedsrichter ihn völlig zur Recht für zehn Minuten vom Platz stellte. Dies war aber das Signal für die verbleibenden zehn Torpedos, endlich Fußball zu spielen. Thomas und Philip organisierten nun mit viel Übersicht den Spielaufbau. Die Mitspieler, allen voran Lutz, rannten sich die Lunge aus dem Hals und es wurden plötzlich tolle Kombinationen gespielt, bei denen die Pässe auch ankamen. Als der Torwart der Dreibeiner einen Freistoß von Philip nur abklatschen ließ, war Christian zur Stelle und vollendete zum 4:3. Kurz vor Schluß kam es dann nach einer lehrbuchmäßigen Dreierkombination über David, Marc und Christian durch letzteren noch zum 5:3.

In der heute gezeigten Form hat Torpedo Eisen nichts mit der Vergabe der Viertelfinalplätze zu tun. Hoffnung auf bessere Zeiten machten lediglich die ersten und letzten Minuten des Spieles. Schon in einer Woche gegen Ruck Zuck Pearl Harbor wird sich zeigen, ob Torpedo Eisen die wenigen Ansätze zu einem planvollen Spiel auf 90 Minuten ausdehnen kann.

Tore: 1:0 Marc S. (15.), 1:1 (27.), 1:2 (54.), 2:2 Christian (71.), 3:2 David (76.), 3:3 (77.), 4:3 Christian (85.), 5:3 Christian (89.)

Ruck-Zuck Pearl Harbor - Torpedo Eisen 2:0 
Samstag, 14.4.01, um 13.00 Uhr am Salzburger Weg

Aus unerklärlichen Gründen war die Jahnwiese - die Heimaterde glorreicher TE-Siege - gesperrt, so dass man auf den Ascheplatz am Salzburger Weg ausweichen mußte.

Von diesem Schreck konnte sich TE die ersten 20 Minuten nicht erholen. Es entwickelte sich ein verkrampftes, unansehliches Spiel, wobei beiden Mannschaften der gegenseitige Respekt anzumerken war. Erst ein Gegentor in der 28. Minute nach einem Fehlerpass in den eigenen Abwehrreihen ließ TE aus seinem Oster-Tiefschlaf erwachen.

Nach dem 0:1 Rückstand besann sich TE endlich auf seine fußballerischen Fähigkeiten und erspielte sich einige Torchancen, die allerdings nicht zwingend waren. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit gab es dann die größte Chance für TE: Marc S. und Christian liefen aus halbrechter Position alleine aufs Tor zu, aber aufgrund ihrer angeborenen Höflichkeit verzichteten beide auf einen Torschuß, so dass es zur Halbzeit beim 0:1 blieb.

Nach dem Wechsel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Torpedo dominierte klar, machte bis zum 16er auch alles richtig, aber schaffte es nicht den entscheidenen Pass in die Tiefe zu spielen. So blieb es zunächst bei Fernschüssen aus der zweiten Reihe, die aber keine Gefahr für das Tor von RZPH darstellten.

Dann die 60. Minute und der Auftritt von Julian Mathas, angehender Kriminalkomissar. Erst spielte er die ganze Abwehr und den Torwart schwindelig, aber dann scheiterte er an seinem leichtesten Fall und brachte es nicht fertig, den Ball aus 6m im leeren Tor unterzubringen. Das war sie, die große Chance zum Ausgleich.

Aber noch gab sich TE nicht geschlagen. Sie spielten weiter nach vorne, allerdings auch nun etwas kopflos. Zwar wurden die Außen- vor allem die rechte Seite mit Christoph und Kai - in das Spiel mit einbezogen, aber statt den Ball flach zu halten, wurde zu oft hoch in den Strafraum von RZPH geflankt, wo die Verteidiger aufgrund ihrer körperlichen Größe keine Mühe hatten, die Situation zu klären.

Es fehlte die Abgeklärtheit und Cleverness. Die aber besaßen die RZPH-Spieler, als sie den einzigen gefährlichen Konter acht Minuten vor Schluß zum 2:0 erfolgreich abschlossen. Trotz des Genickschusses, gaben sich die TE-Spieler noch nicht geschlagen und kämpften bis zum Ende ohne allerdings für ihre Mühen belohnt zu werden.

Obwohl TE die erste Niederlage in dieser Saison einstecken mußte, so stimmte vor allem die kämpferische Einstellung von TE. Allen voran der unermüdliche David, der trotz einer Verletzung sich nicht schonte und immer wieder die Mannschaft nach vorne trieb. Auch spielerisch präsentierte sich die Mannschaft wesentlich stärker als in der Vorwoche, obwohl sie kein Tor schoß (an eine Niederlage ohne eigenes Tor können sich wahrscheinlich nur die Gründungsmitglieder erinnern).

Lobenswert auch das Verhalten der Auswechselspieler, die ihre Mitspieler bis zum Schluß anfeuerten. Somit gab es zwar eine unnötige sportliche Niederlage, aber einen Sieg der mannschaftlichen Geschlossenheit. Wenn diese Einstellung in die nächsten Spiele mit hinüber genommen werden kann, hat TE noch alle Chancen das Viertelfinale zu erreichen. Nur Mut, Männer !

Tore: 0:1 (28.), 0:2 (82.)

Torpedo Eisen - Boca Feez Seniors 5:1 
Samstag, 21.4.01, um 11.00 Uhr auf der Jahnwiese

Nachdem wieder einmal die Platzwärter der Jahnwiese den Freunden des "Rasensports" einen Strich durch die Rechnung machten, mußte das Spiel gegen BFS auf der ungeliebten roten Erde am Sülzburger Weg stattfinden. Im Vergleich zur Vorwoche befand sich aber der Ascheplatz in einem erheblich besseren Zustand, was vor allem der technisch stärkeren Mannschaft von TE zugute kommen sollte.

Von der ersten Minute an ließ TE keinen Zweifel aufkommen, dass es die unnötige Niederlage gegen RZPH vergessen machen wollte. TE kontrollierte das Spielgeschehen von Beginn an nach Belieben. Dabei erwieß es sich als taktisches Meisterstück den sonst über rechts operierenden Christoph H. als zweiten Stürmer neben Christian T. aufzustellen. Eine Maßnahme auf die sich BFS nie richtig einstellen konnte. Diese beiden waren auch maßgeblich am 1:0 beteiligt, als Christoph H. eine Ecke auf den kurzen Pfosten schlug, Christian T. den Ball mit dem Kopf verlängerte und David mühelos den Ball aus 2m über die Linie drückte.

Mit der Führung im Rücken spielte TE selbstbewußt auf. Das 2:0 resultierte aus einem Konter. Nach einem Befreiungsschlag von Philip nahm Christoph den Ball an der Mittellinie auf und schickte David auf die Reise, der keine Mühe hatte, den Torwart zu umspielen und seinen zweiten Treffer zu markieren.

Chancen zum Ausbau der Führung häuften sich nun. Ein Freistoß von Philip konnte gerade noch vor der Linie von einem BFS-Spieler weggeköpft werden. Ebenfalls aus einer Standardsituation resultierte kurz vor der Halbzeit das 3:0: Ecke Philip und David springt höher als die gesamte Abwehr und macht seinen Hattrick per Kopf perfekt.

Auch nach Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich zunächst nichts an den Kräfteverhältnissen. Die von Thomas sehr umsichtig organisierte Abwehr ließ hinten nichts anbrennen und vorne ergaben sich flüssige Kombinationen. Aus einer solchen Kombination entstand auch das 4:0. Christoph H. flankte von rechts auf Christian, der den Ball geschickt mit seinem Körper abschirmte und auf den schon am Elfmeterpunkt lauernden Emrah paßte. Dieser ließ den Ball von seiner Brust abtropfen und mit einer Übersicht von mindestens 70 BL-Spiele servierte er die Kugel maßgerecht für den besser postierten Philip, der keine Mühe hatte aus 8m einzuschießen. Zwei Minuten später erhöhte Christoph gar auf 5:0. In seiner unnachahmlichen Art sprintete er 40m über das Feld und ließ mit einem plaziertem Flachschuß dem Torhüter von BFS keine Chance.

Es bahnte sich ein Schützenfest an. Doch BFS steckte nicht auf und TE ließ es nun etwas ruhiger angehen. So kam BFS dann noch zu einigen sehenswerten Schüssen aus der zweiten Reihe. Einer davon führte zum Ehrentreffer, dem schönsten Tor des Tages. Zwei weitere Schüsse landeten an des Latte des TE-Tores.

Insgesamt eine starke Mannschaftsleistung von TE gegen einen sympathischen, diesmal aber recht harmlosen Gegner. Nach diesem Sieg ist bei der Vergabe der Viertelfinalplätze wieder ganz stark mit TE zu rechnen.

1:0 (12.) David, 2:0 (25.) David, 3:0 (44.) David, 4:0 (55.) Philip, 5:0 (57.) Christian, 5:1 (75.)

Alcazar - Torpedo Eisen 0:2 
(Die Partie wurde von Alcazar drei Tage vor dem Spieltermin abgesagt. Da kein neuer Termin gefunden werden konnte, wird das Spiel mit 2:0 für Torpedo Eisen gewertet.)

Torpedo Eisen - Sprit Connection 1:0 
Sonntag, 27.5.01, um 15.00 Uhr auf der Jahnwiese

Endspielstimmung bei Torpedo Eisen! Nur ein Sieg konnte Torpedo Eisen heute den Gruppensieg und damit die Qualifikation für das Viertelfinale bringen. Bis auf den verletzten Axel konnte Torpedo Eisen in Bestbesetzung antreten.

Zwar wurde der Sprit Connection die erste kleine Torchance überlassen, doch danach nahm Torpedo Eisen das Zepter in die Hand und kontrollierte das Spiel deutlich. Die bombenfeste Abwehr um Thomas, Guido, Kai und Sascha ließ in der ersten Halbzeit keine weiteren Chancen mehr zu und leitete mit viel Übersicht, Kurzpaßspiel und flachen Bällen immer wieder gefährliche Angriffe ein. Nicht umsonst gehört auch die Sprit Connection mit zu den besten Mannschaften der Liga, die ebenfalls das Spiel aus einer stabilen Abwehr heraus versteht, so daß Torpedo Eisen nur mit viel Energie zu guten Torchancen fand. Nach 20 Minuten verpaßte David um einen Schritt den Ball, der einschußbereit im Fünfmeterraum vor dem gegnerischen Tor lag. Nur wenige Minuten später köpfte Marc den Ball nach einer Ecke fast mustergültig in Richtung Winkel. Doch leider strich der Ball wenige Zentimeter über das Gehäuse. Nach gut 30 Minuten kam es dann zu einer Szene, die noch Folgen haben sollte. Nach einer langen Flanke sprangen David und der Torwart von Sprit Connection beide zum Ball. Dabei traf David den Torwart unglücklich mit seiner Hand. Schiedsrichter Lacroix sah darin ein Foul und zeigte David die gelbe Karte.

Die Partie wurde zunächst auf hohem Niveau fortgesetzt. Torpedo Eisen war die läuferisch und kämpferisch stärkere Mannschaft, was vor der Halbzeitpause schließlich auch belohnt werden sollte. David erkämpfte sich am linken Flügel den Ball, flankte nach einem kurzen Sprint über die Abwehr von Sprit in den Lauf von Christian, der mit einem wunderschönen Kopfballtor Torpedo Eisen mit 1:0 in Führung brachte. Zu diesem Zeitpunkt war Torpedo Eisen erstmalig für das Viertelfinale qualifiziert.

Die zweite Halbzeit begann zunächst wie die erste geendet hatte. Torpedo Eisen war druckvoller und spielte überlegter. 10 Minuten nach dem Wiederanpfiff schlug Torpedo Eisen einen weiten Ball in die gegnerische Hälfte. David lief dem Ball hinterher, doch der aus seinem Tor herauseilende Torwart von Sprit Connection war einen Tick schneller und drosch den Ball weg. Dabei traf er mit seinem Fuß den in dieser Situation etwas übermotiviert agierenden David am Knie. Beide Spieler wälzten sich zunächst auf dem Boden. Dann zeigte Schiedsrichter Lacroix David die gelb-rote Karte. Nach dieser sehr harten Entscheidung mußte Torpedo Eisen mit nur noch zehn Spielern auskommen.

In der Folge zog sich Torpedo Eisen bei dem schwülwarmen Wetter etwas weiter in die eigene Hälfte zurück. Sprit Connection erschien nun als die spielbestimmende Mannschaft. Mehr als Schüsse aus der zweiten Reihe, die dem gut haltenden Markus aber keine Probleme bereiteten, sprangen dabei aber nicht heraus. Im Gegenteil blieb Torpedo Eisen durch Konter weiterhin gefährlich. Alles schien darauf hinzudeuten, daß Torpedo Eisen das Ergebnis clever über die Zeit bringen sollte. Doch dann wurde es noch einmal sehr turbulent: Nach einer kleinen Rangelei zwischen Jörg und eienem Sprit-Spieler, bekam der völlig verduzte Jörg eine Zehnminutenstrafe aufgebrummt. Torpedo Eisen war von nun an nur noch mit neun Leuten auf dem Platz. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Kurz vor Ende erhielt Thomas die gelb-rote Karte, als er sich bei einem Freistoß für Sprit für einen kurzen Moment vor den Ball stellte und dadurch das Spiel verzögerte. Von nun an war Torpedo Eisen mit drei Mann weniger auf dem Platz. Doch auch dies sollte der Sprit Connection nicht reichen, um zum Ausgleich zu kommen. Die verbliebenen Torpedo Spieler rannten, als ob es um ihr Leben ginge und schmissen sich in jeden Schußversuch des Gegners hinein. Daß Schiedsrichter Lacroix das Spiel dann allerdings einige Minuten zu früh abpfiff, war vielleicht als Konzessionsentscheidung zu verstehen.

Mit der gezeigten Leistung, dem kämpferischen Einsatz und dem in der ersten Halbzeit gelungenen Kombinationsspiel hat Torpedo Eisen auch dieses Jahr gute Chancen, noch weiter als in das Viertelfinale zu kommen.

1:0 (43.) Christian; Karten: Gelb/Rot David und Thomas, 10-Minutenstrafe: Jörg

Meisterschaftsviertelfinale

Torpedo Eisen - Feine Kerle Köln 4:3 n.V.
Sonntag, 17.6.01, um 17.00 Uhr auf der Jahnwiese

Strömender Regen und nur 15 Grad in Köln Müngersdorf hielten rund 30 Fans von Torpedo Eisen und Feine Kerle Köln (FKK) nicht ab, zum Meisterschaftsviertelfinale zu pilgern. Als erstes verdienten sich die Fans von FKK die Bestnote. Bengalische Nebelkerzen und Transparente mit originellen Sprüchen verwandelten die Jahnwiese in einen Hexenkessel.

Torpedo Eisen konnte bis auf den in Istanbul weilenden Emrah in Bestbesetzung auflaufen. Beide Mannschaften, die in der Vergangenheit noch nie gegeneinander gespielt hatten, begannen das Spiel zunächst sehr verhalten. Der gegenseitige Respekt war beiden Mannschaften anzumerken. Torpedo Eisen erspielte sich dann nach gut 10 Minuten doch die erste Torchance des Spiels, und was für eine! Christian wurde von David steil geschickt, lief der gegnerischen Abwehr auf und davon, scheiterte dann aber letztendlich an dem hervorragend haltenden FKK Torwart. Insgsamt gelang es Torpedo Eisen aber in der ersten Halbzeit in keinster Weise, an den tollen Kombinationsfußball der Vorwoche gegen Inter Filos anzuknüpfen. Nach gut 20 Minuten kam FKK zu seiner ersten echten Torchance. Ein Kopfball des FKK-Stürmers wurde von Sascha noch unglücklich verlängert, 0:1. Für Torpedo Eisen war der Rückstand kein Ansporn. Im Gegenteil wurde Torpedo Eisen erstmal noch schlechter. Die Bälle wurden phantasielos in die Mitte gespielt, wo sie meist früher als später einfache Beute für die FKK Abwehr wurden. Zu allem Übel rückte Torpedos Abwehr in dieser frühen Phase völlig unnötig schon extrem weit auf, so daß FKK geradezu zu Kontern eingeladen wurde. Auf diese Weise viel dann auch das 0:2. FKK hatte einen Mann mehr im Sturm als Torpedo Eisen in der Abwehr und hatte wenig Mühe, mit zwei kurzen Pässen das Tor vorzubereiten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit kam es dann fast zu einer Kopie des 0:2. Lediglich Guidos irgendwie noch dazwischen geworfenes Knie verhinderte Schlimmeres.

Zur Halbzeit gab keiner der Zuschauer mehr einen Pfifferling auf Torpedo Eisen. Die FKK Fans rollten schon Transparente mit Sprüchen wie "Eisen rostet" aus. Das wollte sich die Mannschaft dann doch nicht bieten lassen und die zweite Halbzeit sah eine komplett andere Eisen Mannschaft. Von Beginn an wurde FKK nun agressiv ab der Mittellinie attackiert und Torchancen herausgespielt. In der 65. Minute war es dann Björn, der mit einer starken Einzelleistung mehrere Abwehrspieler aussteigen ließ und von der 16 Meter Linie einen Schuß unhaltbar in die rechte Ecke zirkelte, 1:2 nur noch. Torpedo Eisen konnte nun den Druck noch weiter erhöhen und schnürte FKK in der eigenen Hälfte ein. Wenig später folgte der Lohn. Nach einer Ecke war es wiederum Björn, der mit einem schönen Schuß den mittlerweile verdienten Ausgleich herstellte. Jetzt war alles wieder offen.

Torpedo mobilisierte noch einmal alle Kräfte und rannte FKK in der folgenden Phase in Grund und Boden. Allein Lutz, Marc, Björn, David Christoph, Christian und der in der zweiten Halbzeit überragende Philip legten sicherlich eine halbe Marathondistanz auf den Rasen. Nach hinten sorgten Guido, Sascha, Kai, Axel, Jörg und die dann durch Verletzung ausscheidenden Elmar und Thomas dafür, daß FKK in dieser Phase keine einzige Chance erspielen konnte. 10 Minuten vor Ende dann das vielleicht erlösende 3:2 für Torpedo Eisen. Philip legte clever auf Christoph zurück, der aus gut 16 Meter mit seinem ersten Saisontreffer zur Führung einschießen konnte.

Doch Torpedo Eisen hatte immer noch nicht genug. Christian und David scheiterten am gegnerischen Torwart. Kurz vor Schluß schien dann alles klar zu sein. Vier Torpedo Angreifern stand nur noch ein Abwehrspieler gegenüber. Doch anstatt diesen einfach auszuspielen verzettelte sich Philip und es blieb beim 3:2. FKK war nun mit den Kräften völlig am Ende und konnte dem Angriffwirbel von Torpedo Eisen eigentlich nichts mehr entgegensetzen, eigentlich! Schiedsrichter Rudolf ließ einige Minuten nachspielen und in der 94. gelingt FKK tatsächlich noch ein sehenswerte Angriff über die rechte Seite. Marc konnte den gegnerischen Stürmer nicht halten, der zum 3:3 verwandelte. Verkehrte Welt in Köln Müngersdorf dachten so manche Zuschauer, aber das Spiel ist halt erst vorbei, wenn der Schiedsrichter pfeifft.

In der Verlängerung hatte FKK nun schon drei Spieler durch Krämpfe verloren. Die verbliebenen Recken taten aber ihr bestes, um das Spiel wieder offener zu gestalten. Dennoch war es Torpedo Eisen, das weiterhin den Ton angab. Nach rund 100 Minuten wurde David freigespielt zirkelte den Ball auf das Tor und traf doch nur den Innenpfosten, von welchem der Ball in Spielfeld zurückprallte. Kurz darauf setzte sich Björn auf der rechten Seite durch, flankte scharf und flach in den Fünfmeterraum, wo Jörg, den Ball um wenige Zentimeter verpaßte. Eigentlich hätte das Spiel schon längst entschieden sein müssen. Die Erlösung brachte dann Philip in der 115. Minute. Ein langer Paß in den Rücken der FKK Abwehr wurde von Philip geschickt aufgenommen und am Torwart vorbei zum 4:3 eingeschoben. FKK gab nun noch einmal alles, aber mehr als einige wenig gefährliche Bälle aus der zweiten Reihe sprangen nicht heraus.

Aufgrund der kämpferisch großartigen Leistung ab der zweiten Halbzeit zieht Torpedo Eisen nun verdient in das Halbfinale ein. Für die tollen Fans von FKK tat die Niederlage sicherlich weh, aber an dieser Einstellung und dem stets fairen Auftritt kann sich noch manch andere Mannschaft ein Scheibchen abschneiden. Torpedo Eisen muß nun die kämpferische Einstellung in das nächste Spiel mitnehmen und die Chancenausbeute noch etwas verbessern. Dann steht die Tür zum Finale ganz weit offen.

0:1 Sascha (22. Eigentor), 0:2 (34.), 1:2 Björn (65.), 2:2 Björn (71.), 3:2 Christoph (80.), 3:3 (94.), 4:3 Philip (115.)

Meisterschaftshalbfinale

Torpedo Eisen - Lok Libuda 3:0
Samstag, 30. Juni, um 15 Uhr auf der Jahnwiese

„Das Spiel ist wie der Regen, es plätschert so vor sich hin.“ Mit diesen Worten fasste Henning Radtke, Torpedos Torwartlegende vom TSV Bienenbüttel, die ersten 50 Minuten zusammen. Aber schließlich sollte es eine erfolgreiche Revanche des amtierenden Vizemeisters gegen den Bunteliga-Champion werden.

Und so spielte Torpedo zunächst aus einer sicheren Abwehr heraus - mit einem ebenso humor- wie kompromisslosen Axel als Abwehrboss. Doch auch Lok Libuda ließ zunächst keine Strafraumszenen zu. Einzige Höhepunkte der ersten Halbzeit waren zwei Blitze samt Gedonner und eine Riesenchance für David nach Dreierstaffette mit Lutz und Björn in der 40. Minute.

In der zweiten Halbzeit wollte es Torpedo dann aber wissen. Sascha eröffnete mit einem Pfostenschuss in der 50. Minute. In der 60. Minute dann die spielentscheidende Aktion. Nachdem sich Tommi auf der rechten Seite gegen zwei Verteidiger durchgesetzt hat, zieht er nach innen und legt auf den mitgelaufenen Lutz zurück. Der verwandelt cool zum 1:0.

Danach machte Torpedo weiter Druck und ließ den Ball laufen. In der 66. Minute überrumpelt David einen Lok-Spieler. Er sprintet 50 Meter und schlägt den Pass auf Björn, der den Ball zum 2:0 ins Tor spitzelt. Und es gab weitere hochkarätige Chancen für Eisen. Auch ein weiteres Tor von Björn. Doch entschied der Schiri auf Abseits.

Nach 80 Minuten hatte Lok Libuda seinen ersten gefährlich Angriff. Keeper Markus ließ den Lok-Stürmer an sich abprallen und konnte die Situation so in gewohnt gelassener Manier bereinigen.
Nach 83 Minuten machte Torpedo dann den Sack endgültig zu. Christoph zieht nach klassischer Finte an zwei Lok-Spielern vorbei und spielt den Pass in die Tiefe. Tommi versenkt ohne zu Fackeln: 3:0.

Eine absolut runde und disziplinierte Saisonleistung brachte Torpedo Eisen den verdienten Einzug ins Finale. Kompliment auch an das faire Team von Lok Libuda.

Einen wesentlichen Anteil am Sieg hat auch der unglaublich starke Faneinsatz, der trotz nervenden Dauerregens Saisonspitze war. Gepuscht von dudelsackdröhnenden Ubiern und kreischenden Spielerfrauen waren die Torpedos einfach nicht zu stoppen.

Tore: 1:0 Lutz (60.), 2:0 Björn (66.), 3:0 Christian (83.)

Meisterschaftsfinale

Torpedo Eisen - Graskloppers 2:5
Samstag, 7. Juli, um 15 Uhr auf den Poller Wiesen

Partystimmung in Köln Poll! Beim Meisterschaftsfinale der Bunten Liga Köln standen sich auf der einen Seite der fünfmalige Meister und dreifache Pokalsieger Graskloppers und auf der anderen Seite der amtierende Vizemeister Torpedo Eisen gegenüber. Doch bevor das eigentliche Finale starten konnte lieferten sich Lok Libuda und Zombie Zollstock eine packende Begegnung um den dritten Platz, welche Zombie Zollstock letztendlich verdient mit 5:3 für sich entscheiden konnte.

Zum großen Finale um 15 Uhr fanden sich rund 100 Anhänger beider Mannschaften ein, wobei Torpedo Eisen in puncto Fanunterstützung die ersten Punkte sammeln konnte. Spruchbänder, Trommeln und stimmkräftige Fans zeigten an, das Torpedo Eisen nicht wie im Vorjahr als Verlierer vom Platz gehen wollte. Die zahlreichen Anhänger der Graskloppers blieben zu diesem Zeitpunkt noch ruhig und öffneten schon einmal das erste Fäßchen Kölsch für die Zuschauer. Während die Graskloppers (fast) in Bestbesetzung auflaufen konnten, mußte Torpedo Eisen einige Ausfälle verkraften. Emrah weilte immer noch in Istanbul, Jörg brachte einen Gipsfuß mit, Elmars und Thomas Leiste waren immer noch gezerrt und auch Christoph konnte nur mit erheblichen Magenbeschwerden auflaufen. Dafür konnten aber kurzfristig die alte Torwartlegende Henning und Björns Bruder Dennis als Auswechselspieler gewonnen werden.

Die Graskloppers begannen das Spiel von der ersten Minute an sehr offensiv und mit dem Drang auf das Torpedo Tor. Die Abwehr um Axel, Sascha, Guido und Kai stand jedoch zunächst bombenfest, so daß bei den Zuschauern Hoffnung bestand, nach der ersten Sturm-und-Drang-Phase ein ausgeglicheneres Spiel zu sehen. Doch nach wenig mehr als 10 Minuten mußte Torpedo Eisen den ersten Rückschlag hinnehmen. Libero Axel, der im Halbfinale noch jeden gegnerischen Angriffsversuch zunichte machen konnte, verletzte sich und mußte ausgewechselt werden. Die Abwehrstrategie von Torpedo Eisen war dadurch komplett über den Haufen geworfen worden, was sich umgehend rächen sollte. Die Graskloppers erspielten sich unmittelbar nach dieser Auswechslung einen Eckball. Die Zuordnung in der Abwehr von Torpedo Eisen funktionierte noch nicht wieder richtig und die Graskloppers konnten ungestraft eine sehenswerte Kopfballstaffette im Fünfmeterraum hinlegen, die Ingo zum frühen 0:1 abschloß. Torpedo Eisen war sichtlich geschockt und stand weiterhin unter Druck. Die Graskloppers beherrschten nun das Spiel und kamen zu weiteren gefährlichen Torchancen, die jedoch der glänzend haltende Markus allesamt parieren konnte.

Nach 27 Minuten war es jedoch wieder soweit. Die Torpedo-Abwehr war etwas zu weit aufgerückt und Grasklopper Stürmer Markus konnte auf Höhe des 16-Meterraumes angespielt werden. Mit einer schönen Drehung spielte Markus den einzigen verblieben Abwehrspieler von Torpedo Eisen aus und erhöhte mit einem satten Schuß auf 0:2. Torpedo Eisen wachte nach diesem Tor nun zumindest ein bißchen auf. Björn und Guido erspielten sich bis zum Ende der ersten Halbzeit sogar zwei gute Torchancen, doch der psychologisch wichtige Anschlußtreffer sollte nicht fallen.

Nach der Halbzeit legte Torpedo Eisen dann doch einen Gang zu. Aufgepeitscht von ca. 50 lautstark rufenden und trommelnden Torpedo Eisen-Fans wurde nun der Ball sicherer kombiniert und die Abwehr der Graskloppers einige Male in Verlegenheit gebracht. Auf der Gegenseite ließen die Graskloppers jedoch auch nicht nach und kamen ebenfalls zu gefährlichen Torschüssen. So auch in der 52. Minute, als Andreas sich von seinem Gegenspieler lösen konnte und eine schöne Vorlage zum 0:3 einköpfen konnte. Sollte das die Entscheidung gewesen sein? Nein, Torpedo Eisen gab sich nicht auf und zeigte nun endlich, warum die Mannschaft das ganze Jahr über ihre Spiele souverän gewinnen konnte. Endlich war der Knoten geplatzt und das Spiel über die Flügel mit gefährlichen Pässen in die Strafraummitte funktionierte. Nach etwas mehr als einer Stunde setzte sich Björn am rechten Flügel durch und bediente Christian, der mit dem linken Knie zum 1:3 vollendete.

Der Anschlußtreffer traf die Graskloppers empfindlich. Hatten sie das Spiel bis zu diesem Zeitpunkt klar dominiert, so begannen sie nun in der Abwehr zu schwimmen. Torpedo Eisen kam nun immer wieder über die Flügel gefährlich vor das Tor der Graskloppers. Eine Flanke von Björn konnte der Torwart der Graskloppers gerade noch vor dem zum Einköpfen bereiten Guido am Tor vorbeilenken. Ebenso scheiterten Henning und Dennis mit ihren Schüssen nur knapp. Einen Schuß von David konnte ein Grasklopper Spieler nur noch mit der Hand ablenken, ebenso den Nachschuß von Christian. Doch der ansonsten erstklassig pfeifende Schiedsrichter Rudolf Capelli hatte beide Handspiele nicht gesehen, so daß der Elfmeterpfiff für den Anhang von Torpedo Eisen unverständlicherweise ausblieb. Das 2:3 lag jedenfalls in der Luft, und das Spiel hätte noch einmal richtig spannend werden können. Doch die Graskloppers nutzten nun die sich ergebenden Konterchancen. Nach etwas mehr als 70 Minuten trugen sie den Ball über die rechte Seite nach vorne. Der anschließende Flachpaß in die Strafraummitte landete bei Axel, der aus kurzer Distand zum 1:4 verwandeln konnte.

Torpedo Eisen war nun richtig geschockt, und das Spiel war durch diesen Treffer entschieden. Der an diesem Nachmittag gut aufgelegte Axel konnte dann wenig später sogar zum nicht unverdienten 1:5 erhöhen. Torpedo Eisen wollte sich nun aber doch nicht vorführen lassen, fing sich wieder und machte die letzten 10 Minuten nochmal Druck. Auch die tollen Fans der Mannschaft honorierten diese Einstellung und feuerten ihr Team noch einmal lautstark an. Kurz vor Schluß sollten die Bemühungen auch belohnt werden, als Christian nach einer sehenswerten Vorarbeit von Philip unbedrängt zum 2:5 einschieben konnte.

Nach exakt 90 Minuten beendete Schiedsrichter Capelli das Spiel. Die Graskloppers wurden verdient zum sechsten Mal Meister der Bunten Liga. Torpedo Eisen war an diesem Nachmittag einfach zu brav und nicht kampfstark genug, um den Graskloppers gleichwertig Paroli bieten zu können. Jetzt hofft Torpedo Eisen auf eine Revanche im Pokal. Obwohl die Niederlage Spielern und Fans weh tat, wurde noch bis tief in die Nacht bei Kölsch und Grillwürstchen zusammen mit der Mannschaft der Graskloppers auf den Poller Wiesen gefeiert. Und in einem waren sich alle einig, das nächste Finale soll in der Ostkampfbahn stattfinden. Das haben sich die Fans, Spieler und die Bunte Liga als ganzes allemal verdient.

Einen ganz besonderen Trost bekamen die Spieler von Torpedo Eisen dann noch von den Fans überreicht. Claudia, Kais Freundin, hatte für jeden Spieler eine kuchenartige Nummer 1 gebacken, die die Niederlage "versüßen" sollte. Bei so viel Zuspruch kann dies nur heißen, daß Torpedo Eisen in der nächsten Saison in der Pflicht steht, alles zu tun, um endlich den Titel zu holen.

0:1 Ingo (15.), 0:2 Markus (27.), 0:3 Andreas (52.), 1:3 Christian (62.), 1:4 Axel (71.), 1:5 Axel (78.), 2:5 Christian (87.)



Pokal

Torpedo Eisen - Juventus Urin 4:1
Sonntag, 12.11.00, um 15.00 Uhr auf der Jahnwiese

Bei gut 13 Grad und Windstille herrschten optimale äußere Bedingungen für das Pokalspiel am Tag nach Karnevalsbeginn. Beiden Mannschaften schien das Feiern noch in den Knochen zu stecken, so daß sich eine extrem zerfahrene Partie entwickelte. Torchancen waren zunächst auf beiden Seiten Mangelware oder reine Zufallsprodukte. Nach 20 Minuten hatte David aber genug von diesem Herumgekicke, schnappte sich den Ball an der Mittellinie, lief bis in den gegnerischen Fünfmeterraum, ließ drei Gegner aussteigen und schob den Ball Richtung Torlinie. Der hinzugeeilte Björn hatte dann wenig Mühe, den Ball zum 1:0 ins Tor zu schieben. Danach wurde das Spiel von Torpedo Eisen langsam sicherer und man erspielte sich zumindest ein optisches Übergewicht. Bis zur Halbzeit sollte aber nichts Aufregendes mehr passieren.

Wenige Minuten nach Wiederanpfiff durch Ersatzschiedsrichter Guido (Juventus Urin hatte leider keinen Schiedsrichter bestellt) kam es dann zur Vorentscheidung. Nach einem Paß von Philip schnappte sich Christian den Ball und ließ wie in alten Zeiten seinen Gegenspieler mit einem Sprint über den halben Platz einfach stehen und vollendete sicher zum 2:0. Nur sechs Minuten später kam der Ball nach einem weiten Einwurf von Axel zu Christian, der sich gegen einen Abwehrspieler durchsetzte, den Torwart umspielte und zum 3:0 verwandelte.

Das Spiel war jetzt gelaufen, doch Torpedo Eisen wollte mehr. Nach einer Ecke von Christoph bekam Juventus Urin den Ball nicht aus dem Strafraum. Mit einem beherzten Schuß aus acht Metern ließ David dem gegnerischen Torhüter keine Chance und erhöhte auf 4:0. Aus völlig unverständlichen Gründen wurde das Spiel jetzt etwas ruppig. Torpedo Eisen hatte noch hochkarätige Chancen, das 5. oder 6. Tor zu schießen, doch Marc und Philip vergaben jeweils vor dem leeren gegnerischen Tor. Stattdessen erzielte Juventus Urin kurz vor Schluß den verdienten Ehrentreffer zum 1:4. Alles in allem reichte Torpedo Eisen eine sehr durchwachsene Leistung zum Einzug in die zweite Pokalrunde.

Tore: 1:0 Björn (20.), 2:0 Christian (53.), 3:0 Christian (59.), 4:0 David (66.), 4:1 (82.)

Torpedo Eisen - Dreibeiner 5:1
Sonntag, 26.11.00, um 14.00 Uhr auf der Jahnwiese

Nach ergiebigen Regenfällen in der Nacht zuvor war die Jahnwiese eine einzige Schlammwüste. Da trotzdem keine Platzsperre war, konnte das Pokalspiel von Torpedo Eisen gegen die Dreibeiner aber starten.

Und Torpedo Eisen legte los wie die Feuerwehr: In der ersten Minute gab es gleich eine Ecke, die von Elmar an den Fünfmeterraum hereingeschlagen wurde. Dort stand sein von der Strafraumgrenze herangeeilter Bruder Guido, der den Ball mit dem Kopf unhaltbar in die rechte Torecke beförderte. 1:0 für Torpedo Eisen nach nur einer Minuten! Doch die Freude währte nicht lange. Nach einer eher ungefährlichen Flanke der Dreibeiner in der 6. Minute rutschte der glitschige Ball dem ansonsten sicheren Torhüter Markus durch die Hände. Ein Stürmer von den Dreibeinern stand bereit und konnte den Ball unbedrängt im Tor unterbringen.

In der Folgezeit gab es zunächst wenig Höhepunkte. Torpedo Eisen kam jedoch langsam besser ins Spiel. In der 31. Minute tauchte dann Christian nach schönem Doppelpaßspiel mit Björn frei vor dem Tor der Dreibeiner auf und verwandelte kaltschnäuzig zum 2:1. Torpedo Eisen erspielte sich jetzt ein deutliches Übergewicht und kam folgerichtig in der 38. Minute zum 3:1. Diesmal war es Christoph, der nach Zuspiel von Björn den gegnerischen Torwart überwand.

Vor der Pause gab es dann aber noch eine sehr brenzlige Situation im Torpedo-Strafraum. Ein Freistoß der Dreibeiner aus zwanzig Metern Torentfernung landete an der Latte und beinahe hätte noch ein Stürmer der Dreibeiner per Nachschuß den Anschluß erzielen können.

War die Führung zur Halbzeit angesichts des Lattentreffers vielleicht noch ein bißchen schmeichelhaft, so dominierte Torpedo Eisen das Spiel in der zweiten Halbzeit klar und erspielte sich eine Chance nach der anderen. Die von Libero Thomas umsichtig organisierte Abwehr lies kaum noch Chancen zu und das Mittelfeld kombinierte als wäre der Platz in bestem Zustand. Mehr als ein Abseitstor sprang zunächst aber nicht heraus. Selbst ein Elfmeter führte nicht zum Erfolg. In der 75. Minute wurde der Bann dann aber doch noch gebrochen. Nachdem sich Jörg im Zweikampf durchgesetzt hatte, kam der Ball zu Christian, der mit einem trockenen Schuß das 4:1 erzielte. In der 84. Minute gab es dann noch einen zweiten Elfmeter für Torpedo Eisen. Diesmal trat Philip an und verwandelte zum mittlerweile hochverdienten 5:1-Endstand.

Insgesamt zeigte Torpedo Eisen trotz schwieriger Platzverhältnisse eine sehr gute spielerische Leistung, die für den weiteren Saisonverlauf hoffen läßt.

Tore: 1:0 Guido (1.), 1:1 (6.), 2:1 Christian (31.), 3:1 Christoph (38.), 4:1 Christian (75.), 5:1 Philip (84.)

Torpedo Eisen - Inter Filos 5:4
Freitag, 8.6.01, um 18.30 Uhr auf der Jahnwiese

Spannung in Köln Müngersdorf! In der Neuauflage des letztjährigen Meisterschaftshalbfinales (damals mit Sieg nach Elfmeterschießen für Torpedo Eisen) traf Torpedo Eisen auf Inter Filos. Torpedo Eisen mußte ohne den auf Hamburgeinsatz befindlichen Jörg und ohne Stammtorhüter Markus, der sehnsüchtig auf die Geburt seines ersten Kindes und damit des Torpedo Nachwuchses wartet, auflaufen. Anstelle von Markus hütete der wieder genesene Axel das Tor. Sollte es Torpedo Eisen gelingen, nach Erreichen des Meisterschaftsviertelfinales nun auch im Pokal ins Viertelfinale einzuziehen? Auf der anderen Seite war Inter Filos ebenfalls hoch motiviert, da nach dem unglücklichen Ausscheiden in der Meisterschaft der Pokal die letzte Chance darstellte, sich in diesem Jahr noch für höhere Weihen zu qualifizieren.

Beide Mannschaften begannen das Spiel von Anfang an mit Vollgas. Daraus sollte sich über mehr als 90. Minuten das in dieser Saison spielerisch bisher höchstklassigste Spiel entwickeln. Die inzwischen wieder zahlreich nach Müngersdorf pilgernden Fans erlebten einen extrem spannenden und unterhaltsamen Abend. Inter Filos erspielte sich in der Anfangsphase zunächst die optische Feldüberlegenheit und kam ein und das andere Mal gefährlich bis auf Höhe des Strafraumes von Torpedo Eisen. In den ersten 20 Minuten gelangen Inter Filos einige gefährliche Schüsse aus der zweiten Reihe, die Torhüter Axel mit herausragendem Einsatz zum Glück jedoch alle entschärfen konnte. Torpedo Eisen stand in dieser Phase zwar gut gestaffelt in der Abwehr, konnte aber nach vorne nur mit zwei guten Kontern über David bzw. Christian für Entlastung sorgen.

Nach der ersten Sturm und Drang Phase mußte Inter Filos jedoch dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und Torpedo Eisen übernahm immer mehr die Kontrolle des Spiels. In der 28. Minute schickte der an diesem Abend trotz seiner fast 40 Jahren überragend aggierende Abwehrchef Thomas mit einem präzisen 40-Meter-Paß David in die Spitze. Dieser ließ dem gegnerischen Torwart mit einem herrlichen Volleyschuß aus spitzem Winkel keine Chance und verwandelte zum 1:0. Das Tor setzte bei Torpedo Eisen weitere Kräfte frei und der Gegner wurde von nun an klar dominiert. Torchancen ergaben sich jetzt in größerer Anzahl. Doch mehr als ein Pfostenschuß von Elmar sprang zunächst nicht heraus. Anders in der 37. Minute. Eine von Björn präzise getretene Ecke wurde von Marc aus der Luft geholt und der Ball auf Guido quergelegt. Dieser konnte sich die Ecke aussuchen und vollendete mit seinem ersten Fußtor zum mittlerweile verdienten 2:0. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kam Inter Filos noch einmal vor das Torpedo Eisen Tor. Einen harten, tückisch aufsetzenden Ball konnte der ansonsten hervorragend haltende Axel nur abklatschen lassen. Der herbeieilende Stürmer war schneller und schoß den Anschlußtreffer zum 2:1.

In der zweiten Halbzeit machte Torpedo Eisen weiter wie vor der Pause. Inter Filos wurde unter Druck gesetzt und Christian, David und Philip scheiterten jeweils knapp. Doch Beharrlichkeit zahlt sich aus. Innerhalb weniger Minuten erhöhte Christian nach sehenswerten Kombinationen auf 3:1 und 4:1. Das Spiel war aus Sicht der Zuschauer jetzt entschieden, zumal Torpedo Eisen zunächst weiter am Drücker blieb. Doch häufig kommt es anders als man denkt. Nach einer Ecke für Inter Filos sprang deren Stürmer am höchsten und traf gut 20 Minuten vor Ende der Partie zum 2:4. Torpedo Eisen wurde dadurch zwar nicht nervös, aber Inter Filos witterte Morgenluft und machte jetzt auch selber wieder Druck. In der 82. nahm dann ein Inter Filos Spieler 23 Meter vor dem Eisen-Tor einen hohen Ball volley und drosch ihn in Tor des Monats Manier über Freund und Gegner ins Netz, nur noch 4:3. Das Spiel war wieder offen und wogte mit Chancen auf beiden Seiten hin und her. In der 90. Minute kam dan fast die Erlösung. Christian erzielte nach einem langen Spurt mit seinem dritten Treffer das 5:3 für Torpedo Eisen. Wer jetzt dachte, das Spiel sei vorbei, wurde erneut getäuscht. Schiedsrichter Rudolf Capelli ließ einige Minuten nachspielen, so daß Inter Filos in der 94. Minute nochmals nachlegen konnte und zum 5:4 anschloß. Kurz darauf kam dann für Torpedo Eisen der erlösende Abpfiff.

Ein tolles und sehr faires Fußballspiel war zu Ende gegangen, das auch einem Finale würdig gewesen wäre. Schade für Inter Filos, aber Torpedo Eisen stehen bei solchen Leistungen jetzt alle Türen in der Meisterschaft und im Pokal offen. Der Sieg wurde anschließend  noch von einem Teil der Mannschaft bis drei Uhr morgens im Reißdorf und Melody begossen.

1:0 David (28.), 2:0 Guido (37.), 2:1 (45.), 3:1 Christian (59.), 4:1 Christian (66.), 4:2 (73.), 4:3 (82.), 5:3 Christian (90.), 5:4 (94.)

Torpedo Eisen - Schönheit und Ausdauer 2:0 (Viertelfinale)
Samstag, 23.6.2001, um 15:00 Uhr auf der Poller Wiese

Bei 25 Grad im Schatten und strahlendem Sonnenschein trafen Torpedo Eisen und Schönheit und Ausdauer im ersten richtigen Sommerspiel des Jahres im Pokalviertelfinale aufeinander. Rund 70 Zuschauer hatten es sich am Spielfeldrand ob des schönen Wetters teilweise mit Grill und Würstchen gemütlich gemacht.

Torpedo Eisen mußte in dieser Begegnung auf Axel, Elmar, Emrah und Sascha verzichten, schaffte es aber trotzdem noch 14 Mann zusammenzubekommen. Das Spiel begann sehr ausgewogen. Schönheit und Ausdauer war anzusehen, daß sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten, um weiterhin im Wettbewerb zu bleiben. Torpedo Eisen war anzumerken, daß das harte Spiel der Vorwoche noch in den Knochen und das Meisterschaftshalbfinale gegen Lok Libuda teilweise schon in den Köpfen steckte. So entwickelte sich ein Spiel, in welchem Torpedo Eisen technisch und taktisch klar die Oberhand hatte, Schönheit und Ausdauer diesen Nachteil aber durch Willen und kämpferischen Einsatz wettzumachen versuchte.

Nach gut 15 Minuten erspielte sich Torpedo erste Torchancen, doch der sehr gut haltende Keeper machte diese Chancen zunächst alle zunichte. Auf der Gegenseite lief sich Schönheit und Ausdauer früher oder später in der gut gestaffelten Torpedo Abwehr fest. Schüsse aus der zweiten Reihe wurden von Goalie Marcus in gewohnter Weise sicher aus der Luft gepflückt, so daß bei den Zuschauern zu keiner Zeit das Gefühl aufkam, daß Schönheit und Ausdauer ein Tor erzielen könnte. Nach 30 Minuten war es dann so weit. Lutz war von seinen Mitspielern bis dahin kaum wahrgenommen worden. Darüber erbost schnappte er sich den Ball, lief ein paar Meter und zog an der Strafraumgrenze mit Vollspann ab. Daraus entwickelte sich eine Granate, der der gegenerische Torwart nur noch hinterherschauen konnte. Der Ball schlug von der Unterkante der Latte mit einem lauten Knall zum 1:0 ein.

Torpedo Eisen ließ das Spiel danach sehr ruhig angehen, erspielte sich aber weitere Torchancen. Leider verletzten sich in dieser Phase Jörg und Thomas, so daß Torpedo Eisen nur noch ein Auswechselspieler zur Verfügung stand. Schönheit und Ausdauer stellte in der Halbzeit um und suchte sein Glück nun in der Offensive mit drei Stürmern und einem sehr offensiv ausgerichteten Mittelfeld. Echte Torchancen sprangen dadurch allerdings nicht heraus, die Torpedo Abwehr und Torwart Markus standen einfach zu sicher. Für Torpedo Eisen eröffneten sich dadurch aber die besten Konterchancen. Nacheinander scheiterten Christian, Björn, David, Sinisa, Marc und Philip alleinstehend am gegnerischen Keeper. In dieser Phase hätte das Spiel eigentlich schon deutlich mit ein paar Toren Vorsprung entschieden sein müssen. So witterte Schönheit und Ausdauer noch einmal Morgenluft und schaffte es in der Schlußphase auch noch ein paar zwingende Torchancen zu erspielen. Den Torpedo Fans stockte am Spielfeldrand der Atem. Zu deutlich hatte Torpedo das Spiel beherrscht als daß der Ausgleich und eine Verlängerung gerechtfertigt gewesen wären. Doch Torpedo Eisen besann sich eines besseren. Ein steiler Paß von David auf den glänzend aufgelegten Sinisa sollte die Entscheidung bringen. Sinisa war mit Ball schneller als der gegnerische Abwehrspieler und zeigte dann, wie man auch einen sehr guten Torhüter ausspielt und lupfte den Ball über ihn zum 2:0 Entstand ins Tor.

Nach dem Meisterschaftshalbfinale zieht Torpedo Eisen nun auch ins Pokalhalbfinale ein. Neben Kais neuen roten Schuhen war das bemerkenswerteste am Spiel, mit welcher Ruhe und mit welch geringen Einsatz Torpedo Eisen dieses Viertelfinale für sich entscheiden konnte. Nach den deutlich schwereren Spielen gegen Sprit, Inter Filos und Feine Kerle Köln hatte sich die Mannschaft aber auch eine kleine Auszeit verdient. Bleibt zu hoffen, daß der ein oder andere Verletzte bis zum Halbfinalspiel gegen Lok Libuda wieder fit ist und Torpedo Eisen auch kämpferisch wieder über 90 Minuten überzeugen kann. Anders hat man im Halbfinale auch keine Chancen mehr.

1:0 Lutz (30.), 2:0 Sinisa (90.)

Torpedo Eisen - Cream Team (Halbfinale)
Donnerstag, 30. August, um 18.30 Uhr auf der Jahnwiese

Nach dem verlorenen Endspiel in der Meisterschaft soll der Pokal die zweite Chance für TE sein. Mit dem Cream-Team wartet jedoch ein sehr erfahrener und unangenehmer Gegner im Halbfinale.

Nichts desto trotz kann die Partie für TE nicht besser beginnen. Bereits nach vier Minuten das 1:0: Abstoss von Sascha auf Kai, Doppelpass mit Markus, Björn schickt Philip die Linie entlang und der serviert maßgerecht auf Christian, der kein Problem hat mit einem schönen Lupfer aus 8m zu vollenden.

Das Tor gibt Selbstvertrauen. TE in den ersten 20 Minuten taktisch hervorragend, lässt CE überhaupt nicht ins Spiel kommen. Umso überraschender der Ausgleich: David lässt einen CT-Spieler ungestört flanken, Philip steht etwas zu weit von seinem Gegenspieler und dieser köpft aus 12m unhaltbar in den Winkel. Ein Tor aus dem Nichts.

TE aber weiter kämpferisch. Philips Schuss aus 25m touchiert noch das Lattenkreuz. Wenig später Konter von CT. Philip etwas zu ungestüm im eigenen Strafraum, ein geschickter Faller des CT-Spieler und Schiedsrichter Capelli pfeifft Elfmeter. Eine strittige Entscheidung, aber keinen Vorwurf an Capelli; von seiner Sicht aus, schwer zu entscheiden. An den schwach geschossenen Elfer kommt Goalie Markus zwar noch dran, kann aber die Führung für CT nicht verhindern.

TE nun völlig von der Rolle: Abwurf von Markus genau in die Füße eines CT-Spielers und dessen Heber aus 20m lässt die Hoffnungen auf das Erreichen eines weiteren Finales schwinden.

Zur Halbzeit bedrückende Stimmung. Ehrenmitglied Vater Werner glaubt nicht mehr an das Wunder und verlässt bereits in der Pause die Spielstätte. Aber noch glüht ein Fünkchen Hoffnung gepaart mit einem unbändigen Willen. TE ist bereit das Feuer in der zweiten Halbzeit erneut zu entfachen.

Angetrieben von Philip, Lutz und Markus stemmen sich die Torpedos gegen das drohende Aus. Chancen werden erkämpft. 55. Minute Freistoss Philip aus 18m: Aussennetz. 5 Minuten später wieder Freistoss durch Philip: der Ball segelt über die Abseits kreischenden CTler, Christian passt den Ball zu David, der 6m frei vor dem Tor den Ball nur noch reinschieben braucht. Aber durch das Abseitsgefasel anscheinend irritiert, verstolpert er und auch der noch hinzu eilende Björn bringt es nicht fertig, den dringend benötigten Anschlusstreffer zu erzielen..

Dabei zeigte sich einmal mehr das Defizit von TE, in den entscheidenen Situation nicht abgeklärt genug zu agieren. Ein weiteres Manko ist das schwache Kopfballspiel. Von über 12 Ecken ist nur ein Kopfball von David gefährlich TE aber versucht nochmal alles, stellt den Schwalbenkönig Marc S. zusätzlich ins Angriffszentrum..

Mit zunehmender Dauer wird die Partie bissiger geführt. Wer glaubt, daß CT in der Manndeckung die Gegenspieler nur streichelt, wird eines besseren belehrt. CE steigt teilweise überhart in die Zweikämpfe. Nach einer klaren Tätlichkeit eines CE-Spielers an Lutz bedenkt Schiedsrichter Capelli diesen nur mit einer 10 Minuten Zeitstrafe und verweist Opfer Lutz unverständlicher Weise gleich mit des Feldes.

Glück jedoch für TE als nach einem Katastrophenpass von Kai im eigenen Strafraum ein Tor wegen angeblicher Torhüterbehinderung nicht anerkannt wird. So bleibt es bis zum Schluss spannend, jedoch letztlich ohne Fortune für TE.

Eine insgesamt sehr unglückliche Niederlage für TE gegen einen routinierten und einen Tick cleveren Gegner, der jedoch zu schlagen gewesen war, auch ohne den Ausfall von 5 Stammspielern.

Es bleibt der Rückblick auf Torpedos beste Saison aller Zeiten. Auch wenn schließlich der ganz grosse Wurf ausblieb, so bleibt die Tatsache, dass TE mit den Graskloppers die überragende Mannschaft der letzten Saison stellte. Darauf gilt es stolz zu sein und niemals aufzugeben bis auch TE mit einem Titel belohnt wird.

Tore: 1:0 (4.) Christian, 1:1 (22.), 1:2 (28.), 1:3 (35.)



Freundschaftsspiele

Torpedo Eisen - Die Bomber 10:2
Sonntag, 11.3.01, um 14.00 Uhr auf der Jahnwiese

Nach der langen Winterpause sollte dieses Spiel eine erste Standortbestimmung für Torpedo Eisen vor Beginn der Championsleague sein. Schon schnell zeigte sich, daß der Torpedo-Sturm über den Winter das Toreschießen nicht verlernt hatte. So versenkte der gut aufgelegte Björn bereits nach drei Minuten zum ersten Mal den Ball im Netz der Bomber. Daß noch nicht alles perfekt läuft, zeigte sich in der 12. Minute. Nach einem krassen Abwehrfehler in einer eigentlich ungefährlichen Situation konnten die Bomber zum 1:1 ausgleichen.

Danach erspielte sich aber wieder Torpedo Eisen eine Reihe guter Gelegenheiten und folgerichtig fielen in der 25. Minute das 2:1 durch David und in der 33. Minute nach einer Ecke das 3:1 durch einen Kopfball von Guido. Die Bomber versuchten ihrerseits immer wieder, mit weiten Pässen in die Spitze für Gefahr zu sorgen. Libero Axel und Torhüter Markus waren aber stets gut postiert und sorgten dafür, daß in der ersten Halbzeit nichts mehr anbrannte.

In der zweiten Hälfte kam es dann zu einem wahren Torfestival. Zunächst erhöhten Christian, Philip und David bis zur 57. Minute auf 6:1. Aber auch die Bomber kamen zu einigen Torgelegenheiten und schossen in der 62. Minute das 6:2. Bis zum Schluß sorgten dann Christian, Lutz, David und Björn für vier weitere Tore zum 10:2-Endstand.

Beim letzten Aufeindandertreffen der beiden Mannschaften hatte Torpedo Eisen noch mit großer Mühe einen knappen 3:2-Sieg errungen. Der hohe Sieg sollte daher Hoffnung machen für die demnächst beginnende Championsleague.

Tore: 1:0 Björn (3.), 1:1 (12.), 2:1 David (25.), 3:1 Guido (33.), 4:1 Christian (48.), 5:1 Philip (52.), 6:1 David (57.), 6:2 (62.), 7:2 Christian (68.), 8:2 Lutz (74.), 9:2 David (80.), 10:2 Björn (82.)


Diese Seite wurde letztmalig am 8. Juli 2001 geändert. Ersterstellung: 29. November 1997