Spielberichte
Kurzsaison
1998
Saison
1998/99
Saison
1999/00 Saison
2000/01
Saison
2001/02
Saison
2002/2003
Begegnungen der Saison 2000/2001
in Meisterschaft, Pokal,
und bei
Freundschaftsspielen:
Meisterschaft
Vorrunde
Torpedo Eisen - Mainzer Hof
9:1
Sonntag, 20.8.00, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
In der Championsleague der vorherigen
Saison ging das Spiel noch knapp 4:2 für Torpedo Eisen aus, doch diesmal
wurde Mainzer Hof bei leicht schwülem Sommerwetter geradezu überrolt.
Nach 40 Sekunden gab es schon die erste torreife Chance für Torpedo
Eisen, doch es sollte bis zur 13. Minute dauern, bis Christian nach einer
schönen Mittelfeldkombination über Thomas, Christoph und Björn
zum 1:0 einschießen konnte. Danach ging es Schlag auf Schlag. Nur zwei
Minuten später erhöhte Björn mit einem Kopfball nach Vorlage
von Christian auf 2:0. Wiederum zwei Minuten später gelang Christian
das 3:0 nach Zuspiel von Björn. Bis zum 4:0 sollten nun immerhin 4 Minuten
vergehen. Björn konnte sich am 16 Meterraum den Ball seelenruhig
zurechtlegen und dann über den Torwart ins rechte Eck schlenzen.
Das Spiel war jetzt zwar schon entschieden, aber Torpedo Eisen bemühte
sich weiterhin guten Fußball zu spielen. Insbesondere im Mittelfeld
wurde der Ball überlegt gespielt und auch das Spiel hinten herum und
der ein oder andere Seitenwechsel klappten ausgezeichnet. Unnötig zu
erwähnen, daß Torpedo Eisen weitere Torchancen erspielte. Wiederum
Björn gelang in ungebremster Spiellaune in der 34. Minute der nächste
Treffer zum 5:0. Die wenigen Angriffe des Mainzer Hof kamen in der Regel
über die linke Torpedo Seite, die in der ersten Halbzeit teilweise etwas
zu offensiv aggierte. Henning Nachfolger Markus war aber jederzeit Herr der
Lage und brachte die zwei, drei Bälle, die Richtung Torpedo Tor flogen
sicher unter Kontrolle. Lediglich kurz vor Ende der Halbzeit fälschte
Marc einen Ball von Mainzer Hof unglücklich mit dem Kopf in das eigene
Tor ab, unhaltbar für Markus.
In der zweiten Halbzeit ließ es Torpedo Eisen zunächst ruhiger
angehen, setzte aber spielerische Akzente mit gutem Kurzpaßspiel und
einem gekonnten Spielaufbau. In der 61. Minute köpfte Christoph nach
Ecke von Elmar dann lehrbuchmäßig in die lange Ecke zum 6:1 ein,
der Torreigen in der zweiten Halbzeit konnte beginnen. Wenig später
erhöhte Björn nach einem tollen Paß von Thomas auf 7:1. Lediglich
4 Minuten später überspielte Elmar mit einer langen Flanke die
gesamte Abwehr des Mainzer Hof und David erhöhte anscheinend schwerelos
zum 8:1. Den Schlußpunkt setzte dann Dennis mit einem trockenen Schuß
zum 9:1. Nach seiner guten Leistung hatte er sich das Tor auch redlich
verdient.
Auch wenn der Mainzer Hof anscheinend die Sommerpause nicht gut überstanden
hatte, zeigte Torpedo Eisen neben dem überragenden Sturm, daß
gerade die Abwehr und das Mittelfeld im Spielaufbau deutliche Akzente setzen
konnte. Für die Vorrunde braucht sich Torpedo Eisen in dieser guten
Frühform wohl keine Sorgen machen.
Tore: 1:0 Christian (13.), 2:0 Björn (15.), 3:0 Christian (17.), 4:0
Björn (21.), 5:0 Björn (34.), 5:1 Marc Z.(41. Eigentor), 6:1 Christoph
(63.), 7:1 Björn (68.), 8:1 David (72.), 9:1 Dennis (75.)
Torpedo
Eisen - Staus und Behinderungen 5:0
Sonntag, 3.9.00, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Strahlender Sonnenschein in
Köln-Müngersdorf, doch die Stadt verhängte zunächst eine
Spielsperre. Wenn das jetzt so einreißt, können wir alle Spieltermine
der Bunten Liga im Herbst vergessen. Immerhin ließ sich der Platzwart
erweichen und das Spiel konnte mit 30 Minuten Verspätung vom stets
souveränen Schiedsrichter Rudolf angepfiffen werden.
Staus und Behinderungen war gegenüber den Vorjahren personell deutlich
verstärkt und erspielte sich schon nach drei Minuten die erste Torchance
des Spieles. Doch Geburtstagskind Markus ließ im Tor nichts anbrennen
und vereitelte souverän eine frühe Führung für Staus
und Behinderungen. Torpedo Eisen fing sich jedoch schnell und wollte die
frühe Entscheidung des Spieles. In der siebten Minute setzte sich Thomas
auf der rechten Seite durch, flankte hoch auf Christian, der mit einem tollen
Kopfball in die lange Ecke zum 1:0 einköpfte. Direkt nach dem Wiederanpfiff
erkämpfte sich Jörg den Ball, paßte auf David, der damit
nur zwei Minuten später auf 2:0 erhöhte. Danach hatte Björn
noch zwei große Chancen, wobei er bei der ersten unfein von hinten
von den Beinen geholt wurde und bei der zweiten am gegnerischen Torwart
scheiterte. Im weiteren Verlauf verflachte das Spiel jedoch ein wenig und
es kam trotz weiterer Chancen für Torpedo Eisen nichts Zählbares
mehr heraus. Im Gegenteil, eine merkwürdige Hektik überlagerte
das Spiel, so daß es hüben und drüben zu unzähligen
Fehlpässen kam.
In der Schlußphase der ersten Halbzeit machte dann David alles klar.
Mit einer schönen Einzelaktion ließ er drei Gegenspieler stehen
und vollendete zum 3:0. Das Spiel war jetzt anscheinend entschieden. Doch
Staus und Behinderungen kam mit großem Kampfeinsatz nach der Halbzeit
in das Spiel zurück und erzielte erste Torchancen. Torpedo Eisen versteckte
sich zwar auch nicht, aber der gut aufgelegte Torhüter machte auch
härteste Schüsse zunichte. In der 69. Minute stand Torpedo Eisen
tief in der eigenen Abwehr als Jörg an den Ball kam. Er paßte
auf den an der Mittellinie lauernden Elmar, der mit einem Spurt über
den halben Platz die gegnerische Abwehr hinter sich ließ und dann mit
einem überlegten Schlenzer in die linke Ecke zum 4:0 erhöhte.
In der Schlußphase machte dann Staus und Behinderungen noch mal richtig
Druck und der Ehrentreffer lag in der Luft. Nach einer Ecke traf Gents Kopfball
nur die Latte, ein direkt geschossener Freistoß verfehlte knapp das
Tor und Torwart Markus konnte noch einige Male seine Klasse zeigen. Aus dem
Ehrentreffer sollte daher nichts mehr werden. Im Gegenteil, David konnte
kurz vor Ende noch einen langen Paß von dem mit viel Übersicht
spielenden Jörg erlaufen und seine große Spiellaune mit seinem
dritten Treffer zum 5:0 Endstand krönen.
Bei strahlendem Sonnschein ging eine stets faire Partie mit dem zweiten
Saisonsieg für Torpedo Eisen zu Ende. Nach langer Verletzung war Axel
in der Abwehr wieder mit dabei und zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll er
für die Mannschaft sein kann. Staus und Behinderungen braucht sich mit
der gezeigten Leistung nicht verstecken und kann durchaus bei Wiederholung
derselbigen um den dritten Platz mitspielen. Für Torpedo Eisen geht
es jetzt im nächsten Spiel darum, frühzeitig die Fahrkarte für
die Championsleague im nächsten Frühjahr zu lösen.
Tore: 1:0 Christian (7.), 2:0 David (9.), 3:0 David (37.), 4:0 Elmar (69.),
5:0 David (87.)
Torpedo Eisen - Beverly Lindenthal
3:2
Sonntag, 24.9.00, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Stark dezimiert mußte Torpedo
Eisen zu seinem ersten Spiel gegen Beverly Lindenthal antreten. Insgesamt
sieben Spieler fehlten. Dank der Anwesenheit von Alteisenstar Christoph aus
München konnten aber elf Spieler aufs Feld geschickt werden.
Sah es in den ersten Minuten noch so aus, als könnte Torpedo Eisen das
Spiel kontrollieren, so kam schon bald Beverly Lindenthal zu den ersten
großen Chancen im Spiel. Einen Fernschuß konnte Torpedo-Torwart
Markus glänzend parieren, eine anderer strich knapp am Tor vorbei. Als
dann in der 9. Minute die Torpedo-Abwehr bei einem Steilpaß nicht im
Bilde war, konnte ein Stürmer von Beverly Lindenthal frei auf das Tor
zulaufen und lies Torhüter Markus keine Chance.
In der Folgezeit erspielte sich auch Torpedo Eisen seine ersten Chancen,
wenngleich weiterhin viel Sand im Getriebe war. In der 17. Minute dann der
erlösende Ausgleich: David lies im Strafraum vom Beverly Lindenthal
gleich mehrere Gegenspieler aussteigen und paßte anschließend
klug auf den frei vor dem Tor stehenden Lutz, der unhaltbar zum 1:1-Ausgleich
verwandelte.
Aber auch Beverly Lindenthal blieb gefährlich und stellte die Torpedo-Abwehr
öfters vor Probleme als dieser lieb war. So auch in der 32. Minute,
als sich ein Stürmer von Beverly Lindenthal im Strafraum von Torpedo
Eisen gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und dann aus geringer Entfernung
auf das Tor schießen konnte. Torhüter Markus gelang es zwar noch,
den Ball mit dem Fuß abzuwehren, aber ein Spieler von Beverly Lindenthal
stand zum Abstauben bereit und verwandelte zum 1:2.
Mit diesem Spielstand ging es dann in die Halbzeitpause. Obwohl Torpedo Eisen
insgesamt die größeren Spielanteile besaß, war aufgrund
der Chancenverteilung die Führung für Beverly Lindenthal gerechtfertig.
Um für mehr Sicherheit in der Hintermannschaft zu sorgen, zog Torpedo
Eisen in der zweiten Halbzeit David in die Abwehr zurück. Diese
Maßnahme erwies sich als goldrichtig, denn Beverly Lindenthal kam in
der zweiten Hälfte kaum noch gefährlich vor das Tor von Torpedo
Eisen.
Angesichts des Rückstandes mußte Torpedo Eisen aber nicht nur
Tore verhindern, sonder auch welche schießen. Damit tat man sich
zunächst aber sehr schwer. Erst als Björn in der 63. Minute nach
einer energischen Einzelaktion den Ball zum 2:2 in den Winkel hämmerte,
war der Bann gebrochen. Vor allem Björn wirbelte nun immer öfters
die Abwehr von Beverly Lindenthal ganz alleine durcheinander. Als logische
Folge gelang ihm in der 63. Minute die Führung für Torpedo Eisen.
In der Endphase brachte Torpedo Eisen das Spiel zunehmend unter seine Kontrolle
und erspielte sich einige hochkarätige Chancen. Einmal konnte Björn
nur durch eine klare Notbremse gestoppt werden, was unverständlicherweise
nur mit einem Freistoß geahndet wurde. Letztendlich blieb es beim 3:2,
obwohl am Ende ein höherer Sieg für Torpedo Eisen möglich
gewesen wäre.
Torpedo Eisen hat nun mit drei Siegen aus drei Spielen die Qualifikation
für die Championsleague so gut wie sicher. Um sich eine möglichst
gute Ausgangsposition für die Auslosung zu sichern, sollten aber auch
die restlichen Spiele noch ernst genommen werden.
Tore: 0:1 (9.), 1:1 Lutz (17.), 1:2 (32.), 2:2 Björn (63.), 3:2 Björn
(71.)
Torpedo
Eisen - Beton Union 6:0
Sonntag, 15.10.00, um 12.00 Uhr
auf der Jahnwiese
So macht Fußball Spaß!
Tolle äußere Bedingungen, ein fairer Gegner und ein hochklassiges
Spiel machten diesen Sonntag Mittag zu einem Erlebnis für alle Fans
(OK, es waren nur drei da). Mit einem ungefährdeten 6:0 sicherte sich
Torpedo Eisen vorzeitig den Gruppensieg und den Einzug in die
Championsleague.
Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr vorsichtig, schließlich war
beiden Mannschaften klar, daß der Sieger den ersten Platz in der Tabelle
sicher haben würde. Und es entwickelte sich ein echtes Endspiel in der
Gruppe 4. Nach dem ersten Abtasten übernahm Torpedo Eisen das Zepter
und erspielte sich eine optische Überlegenheit. Doch viele Torchancen
ließ die kompakte und gut gestaffelte Abwehr der Beton Union nicht
zu. Christian (2x), Lutz und Marc erspielten sich zwar torreife Szenen, doch
Torhüter Ansgar im Beton Union Tor machte diese Schüsse mit wirklichen
Glanzparaden zunichte. Auf der Gegenseite erlebte "Ersatztorwart" Axel einen
ruhigen Spielauftakt. Echte Torchancen konnte sich die Beton Union nicht
erarbeiten, aber blieb über geschickt vorgetragene Konter immer wieder
gefährlich. Daran änderte sich bis zur Halbzeit nichts mehr.
Aber dann: Nach einer kurzen taktischen Besprechung in der Pause setzte Torpedo
Eisen endlich das um, wozu die Mannschaft eigentlich schon immer in der Lage
sein sollte, nämlich den Ball und Gegner laufen zu lassen und selbst
die Tore zu schießen. Direkt nach dem Wiederanpfiff wurde der Ball
schön auf dem rechten Flügel nach vorne getragen und Kai flankte
von der Außenposition in Richtung Elfmeterpunkt, wo der frei stehende
Christian den Ball mit einem Volleyschuß zum 1:0 in die rechte Torecke
beförderte, unhaltbar für Ansgar. Nur vier Minuten später
kam es dann fast zu einer Kopie des Tores. Torpedo machte seinem Namen alle
Ehre, als Christoph wiederum von der rechten Außenseite scharf
hereinflankte und Christian den Ball mit einem sehenswerten Flugkopfball
zum 2:0 versenkte.
Torpedo Eisen war nun die klar dominierende Mannschaft. Die Abwehr um Marc,
Guido und dem vor Spielfreude sprühenden Kai ließ den gegnerischen
Stürmern nicht den Hauch einer Torchance. Im Gegenteil wurde der Ball
sehr überlegt aus der Abwehr und dem Mittelfeld nach vorne getragen.
Sogar das Spiel nach hinten und das bewußte Schauen nach dem besser
postierten Nebenmann klappte plötzlich wie nie zuvor. Die Beton Union
wurde nun fast durgehend in der eigenen Hälfte eingeschnürt.
Konsequenter Weise fiel dann auch schnell das 3:0. Spielmacher Philip, der
über 90 Minuten den Spielaufbau souverän lenkte und die Stürmer
immer wieder Klasse in Szene setzte, konnte sich an der linken Seite freispielen
und scharf und platziert auf David flanken, der wie zuvor schon Christian
einen torpedomäßigen Flugkopfball in das gegnerische Tor versenken
konnte.
Beton Union gab sich nun geschlagen. Die über eine Stunde kompakt stehende
und mit ganzem Herzen kämpfende Abwehr begann sich nun so langsam
aufzulösen. Fast schon bezeichnend war in dieser Situation das 4:0.
Nach einer Ecke von Philip schießt der eigene Abwehrspieler der Beton
Union auch noch unbedrängt den Ball in das eigene Tor. Torpedo Eisen
erspielte sich nun Chancen am Fließband. Ein Abseitstor von Guido nach
toller Vorarbeit von David wurde nicht gegeben. Auch Jörg scheiterte
knapp an dem immer noch hervorragenden gegnerischen Torwart. Doch zweimal
sollte es noch im Beton Union Tor rappeln. Zunächst krönte Philip
seine starke Leistung mit einem selbstgeschossenen Tor zum 5:0 bevor er dann
noch einmal von rechts außen Christian bediente, der einen
Volleyschuß unter die Torlatte zum abschließenden 6:0 versenken
konnte.
Auch in dieser Höhe fiel der Sieg für Torpedo Eisen verdient aus.
Eine superstarke Abwehrleistung und ein sehr überlegter Spielaufbau,
insbesondere in der zweiten Halbzeit, machten die spielerisch stärkste
Leistung von Torpedo Eisen seit langem möglich. Wenn Torpedo Eisen dies
doch nur über den Winter bewahren könnte...
Tore: 1:0 Christian (46.), 2:0 Christian (50.), 3:0 David (62.), 4:0 Eigentor
(67.), 5:0 Philip (77.), 6:0 Christian (83.)
Torpedo
Eisen - Roter Hammer 2:0
Samstag, 28.10.00, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Leider hat Roter Hammer das Spiel
abgesagt, so daß es mit 2:0 für Torpedo Eisen gewertet wird. Schade,
denn für beide Mannschaften ging es um nichts mehr, so daß die
Chancen auf einen kurzweiligen Kick sehr gut gestanden hatten.
Championsleague
Torpedo Eisen - Dreibeiner
5:3
Sonntag, 8.4.01, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Für beide Mannschaften war
es das erste spiel nach der langen Winterpause. Torpedo Eisen begann das
Spiel erstaunlich souverän. Schon nach wenigen Minuten konnte David
nach einem tollen Paß von Marc S. frei vor dem gegnerischen Torwart
auftauchen, der den Schuß jedoch glänzend parierte.
Wenig später war es aber so weit. Nach einem 30-Meter-Paß von
Elmar entlang der linken Außenlinie ließ Lutz Ball und Gegner
laufen, paßte dann im Strafraum auf den frei stehenden Marc S., der
zum 1:0 verwandelte.
Statt Sicherheit brachte dieser Treffer merkwürdiger Weise Unruhe in
das Spiel von Torpedo Eisen. Ball und Gegner wurden nicht mehr attackiert
und statt eines kontrollierten Spielaufbaus wurde der Ball nur noch planlos
nach vorne gedroschen. Die Dreibeiner machten sich dies zunutze und konnten
von nun an das Spiel fast nach Belieben beherrschen.
Symptomatisch dann das verdiente 1:1. Der ballführende Dreibeiner wurde
gar nicht erst angegriffen. Dieser konnten einen Paß in den Strafraum
schlagen, wo ein völlig frei stehender Mitspieler auf einen anderen
frei stehenden Mitspieler legen konnte, der dann mit einem schönen Kopfball
in den rechten Torwinkel erfolgreich war. An Torpedos Spielweise änderte
sich so schnell nichts, so daß die Dreibeiner das Spiel dominierten.
Verwunderlich war nur, daß das 1:2 erst in der 54. Minute fallen sollte.
Wie schon beim ersten Treffer wurde ein Dreibeiner im Torpedo-Strafraum nicht
angegriffen. Dieser hatte wiederum wenig Mühe, zwischen zwei frei stehenden
Mitspielern auszuwählen und die Vorlage für den Torschuß
zu geben. Die Führung war für die Dreibeiner zu diesem Zeitpunkt
hoch verdient. Nach dem 1:2 verkrampfte das Spiel noch mehr. Die Dreibeiner
paßten sich nun Torpedos Niveau an, und beide Mannschaften produzierten
nur noch Fehlpässe.
Völlig überraschend klappte dann in der 71. Minute plötzlich
doch wieder etwas bei Torpedo Eisen. Philip spielte einen schönen Paß
in den Lauf von Christian, der den Ball sicher zum Ausgleich ins Tor schob.
In der 76. Minute fiel dann sogar die äußerst schmeichelhafte
Führung für Torpedo Eisen. Nach einer Einzalaktion zog David aus
30 Meter Torentfernung superhart ab. Der Torwart der Dreibeiner stand zwar
in der richtigen Ecke, lies den tückisch aufsetzenden Ball aber irgendwie
durch seine Hände gleiten.
Dies war aber dem um Gerechtigkeit bemühten Fußballgott dann doch
zu viel. Schon im Gegenzug schafften es drei Torpedo-Spieler am Ball
vorbeizutreten und so eine Torchance zu produzieren, die ein Spieler der
Dreibeiner eiskalt zum 3:3 ausnutzte.
Dann sollte es zur spielentscheidenden Szene kommen. Emrah konnte sein
Temperament nicht zügeln, beleidigte einen Gegenspieler in einer Weise,
daß der gut pfeifende Schiedsrichter ihn völlig zur Recht für
zehn Minuten vom Platz stellte. Dies war aber das Signal für die
verbleibenden zehn Torpedos, endlich Fußball zu spielen. Thomas und
Philip organisierten nun mit viel Übersicht den Spielaufbau. Die Mitspieler,
allen voran Lutz, rannten sich die Lunge aus dem Hals und es wurden
plötzlich tolle Kombinationen gespielt, bei denen die Pässe auch
ankamen. Als der Torwart der Dreibeiner einen Freistoß von Philip nur
abklatschen ließ, war Christian zur Stelle und vollendete zum 4:3.
Kurz vor Schluß kam es dann nach einer lehrbuchmäßigen
Dreierkombination über David, Marc und Christian durch letzteren noch
zum 5:3.
In der heute gezeigten Form hat Torpedo Eisen nichts mit der Vergabe der
Viertelfinalplätze zu tun. Hoffnung auf bessere Zeiten machten lediglich
die ersten und letzten Minuten des Spieles. Schon in einer Woche gegen Ruck
Zuck Pearl Harbor wird sich zeigen, ob Torpedo Eisen die wenigen Ansätze
zu einem planvollen Spiel auf 90 Minuten ausdehnen kann.
Tore: 1:0 Marc S. (15.), 1:1 (27.), 1:2 (54.), 2:2 Christian (71.), 3:2 David
(76.), 3:3 (77.), 4:3 Christian (85.), 5:3 Christian (89.)
Ruck-Zuck
Pearl Harbor - Torpedo Eisen 2:0
Samstag, 14.4.01, um 13.00 Uhr
am Salzburger Weg
Aus unerklärlichen Gründen
war die Jahnwiese - die Heimaterde glorreicher TE-Siege - gesperrt, so dass
man auf den Ascheplatz am Salzburger Weg ausweichen mußte.
Von diesem Schreck konnte sich TE die ersten 20 Minuten nicht erholen. Es
entwickelte sich ein verkrampftes, unansehliches Spiel, wobei beiden Mannschaften
der gegenseitige Respekt anzumerken war. Erst ein Gegentor in der 28. Minute
nach einem Fehlerpass in den eigenen Abwehrreihen ließ TE aus seinem
Oster-Tiefschlaf erwachen.
Nach dem 0:1 Rückstand besann sich TE endlich auf seine
fußballerischen Fähigkeiten und erspielte sich einige Torchancen,
die allerdings nicht zwingend waren. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit gab
es dann die größte Chance für TE: Marc S. und Christian liefen
aus halbrechter Position alleine aufs Tor zu, aber aufgrund ihrer angeborenen
Höflichkeit verzichteten beide auf einen Torschuß, so dass es
zur Halbzeit beim 0:1 blieb.
Nach dem Wechsel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Torpedo dominierte
klar, machte bis zum 16er auch alles richtig, aber schaffte es nicht den
entscheidenen Pass in die Tiefe zu spielen. So blieb es zunächst bei
Fernschüssen aus der zweiten Reihe, die aber keine Gefahr für das
Tor von RZPH darstellten.
Dann die 60. Minute und der Auftritt von Julian Mathas, angehender
Kriminalkomissar. Erst spielte er die ganze Abwehr und den Torwart schwindelig,
aber dann scheiterte er an seinem leichtesten Fall und brachte es nicht fertig,
den Ball aus 6m im leeren Tor unterzubringen. Das war sie, die große
Chance zum Ausgleich.
Aber noch gab sich TE nicht geschlagen. Sie spielten weiter nach vorne,
allerdings auch nun etwas kopflos. Zwar wurden die Außen- vor allem
die rechte Seite mit Christoph und Kai - in das Spiel mit einbezogen, aber
statt den Ball flach zu halten, wurde zu oft hoch in den Strafraum von RZPH
geflankt, wo die Verteidiger aufgrund ihrer körperlichen Größe
keine Mühe hatten, die Situation zu klären.
Es fehlte die Abgeklärtheit und Cleverness. Die aber besaßen die
RZPH-Spieler, als sie den einzigen gefährlichen Konter acht Minuten
vor Schluß zum 2:0 erfolgreich abschlossen. Trotz des Genickschusses,
gaben sich die TE-Spieler noch nicht geschlagen und kämpften bis zum
Ende ohne allerdings für ihre Mühen belohnt zu werden.
Obwohl TE die erste Niederlage in dieser Saison einstecken mußte, so
stimmte vor allem die kämpferische Einstellung von TE. Allen voran der
unermüdliche David, der trotz einer Verletzung sich nicht schonte und
immer wieder die Mannschaft nach vorne trieb. Auch spielerisch präsentierte
sich die Mannschaft wesentlich stärker als in der Vorwoche, obwohl sie
kein Tor schoß (an eine Niederlage ohne eigenes Tor können sich
wahrscheinlich nur die Gründungsmitglieder erinnern).
Lobenswert auch das Verhalten der Auswechselspieler, die ihre Mitspieler
bis zum Schluß anfeuerten. Somit gab es zwar eine unnötige sportliche
Niederlage, aber einen Sieg der mannschaftlichen Geschlossenheit. Wenn diese
Einstellung in die nächsten Spiele mit hinüber genommen werden
kann, hat TE noch alle Chancen das Viertelfinale zu erreichen. Nur Mut,
Männer !
Tore: 0:1 (28.), 0:2 (82.)
Torpedo
Eisen - Boca Feez Seniors 5:1
Samstag, 21.4.01, um 11.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Nachdem wieder einmal die
Platzwärter der Jahnwiese den Freunden des "Rasensports" einen Strich
durch die Rechnung machten, mußte das Spiel gegen BFS auf der ungeliebten
roten Erde am Sülzburger Weg stattfinden. Im Vergleich zur Vorwoche
befand sich aber der Ascheplatz in einem erheblich besseren Zustand, was
vor allem der technisch stärkeren Mannschaft von TE zugute kommen sollte.
Von der ersten Minute an ließ TE keinen Zweifel aufkommen, dass es
die unnötige Niederlage gegen RZPH vergessen machen wollte. TE kontrollierte
das Spielgeschehen von Beginn an nach Belieben. Dabei erwieß es sich
als taktisches Meisterstück den sonst über rechts operierenden
Christoph H. als zweiten Stürmer neben Christian T. aufzustellen. Eine
Maßnahme auf die sich BFS nie richtig einstellen konnte. Diese beiden
waren auch maßgeblich am 1:0 beteiligt, als Christoph H. eine Ecke
auf den kurzen Pfosten schlug, Christian T. den Ball mit dem Kopf
verlängerte und David mühelos den Ball aus 2m über die Linie
drückte.
Mit der Führung im Rücken spielte TE selbstbewußt auf. Das
2:0 resultierte aus einem Konter. Nach einem Befreiungsschlag von Philip
nahm Christoph den Ball an der Mittellinie auf und schickte David auf die
Reise, der keine Mühe hatte, den Torwart zu umspielen und seinen zweiten
Treffer zu markieren.
Chancen zum Ausbau der Führung häuften sich nun. Ein Freistoß
von Philip konnte gerade noch vor der Linie von einem BFS-Spieler
weggeköpft werden. Ebenfalls aus einer Standardsituation resultierte
kurz vor der Halbzeit das 3:0: Ecke Philip und David springt höher als
die gesamte Abwehr und macht seinen Hattrick per Kopf perfekt.
Auch nach Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich zunächst nichts
an den Kräfteverhältnissen. Die von Thomas sehr umsichtig organisierte
Abwehr ließ hinten nichts anbrennen und vorne ergaben sich flüssige
Kombinationen. Aus einer solchen Kombination entstand auch das 4:0. Christoph
H. flankte von rechts auf Christian, der den Ball geschickt mit seinem
Körper abschirmte und auf den schon am Elfmeterpunkt lauernden Emrah
paßte. Dieser ließ den Ball von seiner Brust abtropfen und mit
einer Übersicht von mindestens 70 BL-Spiele servierte er die Kugel
maßgerecht für den besser postierten Philip, der keine Mühe
hatte aus 8m einzuschießen. Zwei Minuten später erhöhte Christoph
gar auf 5:0. In seiner unnachahmlichen Art sprintete er 40m über das
Feld und ließ mit einem plaziertem Flachschuß dem Torhüter
von BFS keine Chance.
Es bahnte sich ein Schützenfest an. Doch BFS steckte nicht auf und TE
ließ es nun etwas ruhiger angehen. So kam BFS dann noch zu einigen
sehenswerten Schüssen aus der zweiten Reihe. Einer davon führte
zum Ehrentreffer, dem schönsten Tor des Tages. Zwei weitere Schüsse
landeten an des Latte des TE-Tores.
Insgesamt eine starke Mannschaftsleistung von TE gegen einen sympathischen,
diesmal aber recht harmlosen Gegner. Nach diesem Sieg ist bei der Vergabe
der Viertelfinalplätze wieder ganz stark mit TE zu rechnen.
1:0 (12.) David, 2:0 (25.) David, 3:0 (44.) David, 4:0 (55.) Philip, 5:0
(57.) Christian, 5:1 (75.)
Alcazar
- Torpedo Eisen 0:2
(Die Partie wurde von Alcazar
drei Tage vor dem Spieltermin abgesagt. Da kein neuer Termin gefunden werden
konnte, wird das Spiel mit 2:0 für Torpedo Eisen
gewertet.)
Torpedo
Eisen - Sprit Connection 1:0
Sonntag, 27.5.01, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Endspielstimmung bei Torpedo
Eisen! Nur ein Sieg konnte Torpedo Eisen heute den Gruppensieg und damit
die Qualifikation für das Viertelfinale bringen. Bis auf den verletzten
Axel konnte Torpedo Eisen in Bestbesetzung antreten.
Zwar wurde der Sprit Connection die erste kleine Torchance überlassen,
doch danach nahm Torpedo Eisen das Zepter in die Hand und kontrollierte das
Spiel deutlich. Die bombenfeste Abwehr um Thomas, Guido, Kai und Sascha
ließ in der ersten Halbzeit keine weiteren Chancen mehr zu und leitete
mit viel Übersicht, Kurzpaßspiel und flachen Bällen immer
wieder gefährliche Angriffe ein. Nicht umsonst gehört auch die
Sprit Connection mit zu den besten Mannschaften der Liga, die ebenfalls das
Spiel aus einer stabilen Abwehr heraus versteht, so daß Torpedo Eisen
nur mit viel Energie zu guten Torchancen fand. Nach 20 Minuten verpaßte
David um einen Schritt den Ball, der einschußbereit im Fünfmeterraum
vor dem gegnerischen Tor lag. Nur wenige Minuten später köpfte
Marc den Ball nach einer Ecke fast mustergültig in Richtung Winkel.
Doch leider strich der Ball wenige Zentimeter über das Gehäuse.
Nach gut 30 Minuten kam es dann zu einer Szene, die noch Folgen haben sollte.
Nach einer langen Flanke sprangen David und der Torwart von Sprit Connection
beide zum Ball. Dabei traf David den Torwart unglücklich mit seiner
Hand. Schiedsrichter Lacroix sah darin ein Foul und zeigte David die gelbe
Karte.
Die Partie wurde zunächst auf hohem Niveau fortgesetzt. Torpedo Eisen
war die läuferisch und kämpferisch stärkere Mannschaft, was
vor der Halbzeitpause schließlich auch belohnt werden sollte. David
erkämpfte sich am linken Flügel den Ball, flankte nach einem kurzen
Sprint über die Abwehr von Sprit in den Lauf von Christian, der mit
einem wunderschönen Kopfballtor Torpedo Eisen mit 1:0 in Führung
brachte. Zu diesem Zeitpunkt war Torpedo Eisen erstmalig für das
Viertelfinale qualifiziert.
Die zweite Halbzeit begann zunächst wie die erste geendet hatte. Torpedo
Eisen war druckvoller und spielte überlegter. 10 Minuten nach dem
Wiederanpfiff schlug Torpedo Eisen einen weiten Ball in die gegnerische
Hälfte. David lief dem Ball hinterher, doch der aus seinem Tor herauseilende
Torwart von Sprit Connection war einen Tick schneller und drosch den Ball
weg. Dabei traf er mit seinem Fuß den in dieser Situation etwas
übermotiviert agierenden David am Knie. Beide Spieler wälzten sich
zunächst auf dem Boden. Dann zeigte Schiedsrichter Lacroix David die
gelb-rote Karte. Nach dieser sehr harten Entscheidung mußte Torpedo
Eisen mit nur noch zehn Spielern auskommen.
In der Folge zog sich Torpedo Eisen bei dem schwülwarmen Wetter etwas
weiter in die eigene Hälfte zurück. Sprit Connection erschien nun
als die spielbestimmende Mannschaft. Mehr als Schüsse aus der zweiten
Reihe, die dem gut haltenden Markus aber keine Probleme bereiteten, sprangen
dabei aber nicht heraus. Im Gegenteil blieb Torpedo Eisen durch Konter weiterhin
gefährlich. Alles schien darauf hinzudeuten, daß Torpedo Eisen
das Ergebnis clever über die Zeit bringen sollte. Doch dann wurde es
noch einmal sehr turbulent: Nach einer kleinen Rangelei zwischen Jörg
und eienem Sprit-Spieler, bekam der völlig verduzte Jörg eine
Zehnminutenstrafe aufgebrummt. Torpedo Eisen war von nun an nur noch mit
neun Leuten auf dem Platz. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Kurz vor
Ende erhielt Thomas die gelb-rote Karte, als er sich bei einem Freistoß
für Sprit für einen kurzen Moment vor den Ball stellte und dadurch
das Spiel verzögerte. Von nun an war Torpedo Eisen mit drei Mann weniger
auf dem Platz. Doch auch dies sollte der Sprit Connection nicht reichen,
um zum Ausgleich zu kommen. Die verbliebenen Torpedo Spieler rannten, als
ob es um ihr Leben ginge und schmissen sich in jeden Schußversuch des
Gegners hinein. Daß Schiedsrichter Lacroix das Spiel dann allerdings
einige Minuten zu früh abpfiff, war vielleicht als Konzessionsentscheidung
zu verstehen.
Mit der gezeigten Leistung, dem kämpferischen Einsatz und dem in der
ersten Halbzeit gelungenen Kombinationsspiel hat Torpedo Eisen auch dieses
Jahr gute Chancen, noch weiter als in das Viertelfinale zu kommen.
1:0 (43.) Christian; Karten: Gelb/Rot David und Thomas, 10-Minutenstrafe:
Jörg
Meisterschaftsviertelfinale
Torpedo Eisen - Feine Kerle
Köln 4:3 n.V.
Sonntag, 17.6.01, um 17.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Strömender Regen und nur
15 Grad in Köln Müngersdorf hielten rund 30 Fans von Torpedo Eisen
und Feine Kerle Köln (FKK) nicht ab, zum Meisterschaftsviertelfinale
zu pilgern. Als erstes verdienten sich die Fans von FKK die Bestnote. Bengalische
Nebelkerzen und Transparente mit originellen Sprüchen verwandelten die
Jahnwiese in einen Hexenkessel.
Torpedo Eisen konnte bis auf den in Istanbul weilenden Emrah in Bestbesetzung
auflaufen. Beide Mannschaften, die in der Vergangenheit noch nie gegeneinander
gespielt hatten, begannen das Spiel zunächst sehr verhalten. Der
gegenseitige Respekt war beiden Mannschaften anzumerken. Torpedo Eisen erspielte
sich dann nach gut 10 Minuten doch die erste Torchance des Spiels, und was
für eine! Christian wurde von David steil geschickt, lief der gegnerischen
Abwehr auf und davon, scheiterte dann aber letztendlich an dem hervorragend
haltenden FKK Torwart. Insgsamt gelang es Torpedo Eisen aber in der ersten
Halbzeit in keinster Weise, an den tollen Kombinationsfußball der Vorwoche
gegen Inter Filos anzuknüpfen. Nach gut 20 Minuten kam FKK zu seiner
ersten echten Torchance. Ein Kopfball des FKK-Stürmers wurde von Sascha
noch unglücklich verlängert, 0:1. Für Torpedo Eisen war der
Rückstand kein Ansporn. Im Gegenteil wurde Torpedo Eisen erstmal noch
schlechter. Die Bälle wurden phantasielos in die Mitte gespielt, wo
sie meist früher als später einfache Beute für die FKK Abwehr
wurden. Zu allem Übel rückte Torpedos Abwehr in dieser frühen
Phase völlig unnötig schon extrem weit auf, so daß FKK geradezu
zu Kontern eingeladen wurde. Auf diese Weise viel dann auch das 0:2. FKK
hatte einen Mann mehr im Sturm als Torpedo Eisen in der Abwehr und hatte
wenig Mühe, mit zwei kurzen Pässen das Tor vorzubereiten. Kurz
vor Ende der ersten Halbzeit kam es dann fast zu einer Kopie des 0:2. Lediglich
Guidos irgendwie noch dazwischen geworfenes Knie verhinderte Schlimmeres.
Zur Halbzeit gab keiner der Zuschauer mehr einen Pfifferling auf Torpedo
Eisen. Die FKK Fans rollten schon Transparente mit Sprüchen wie "Eisen
rostet" aus. Das wollte sich die Mannschaft dann doch nicht bieten lassen
und die zweite Halbzeit sah eine komplett andere Eisen Mannschaft. Von Beginn
an wurde FKK nun agressiv ab der Mittellinie attackiert und Torchancen
herausgespielt. In der 65. Minute war es dann Björn, der mit einer starken
Einzelleistung mehrere Abwehrspieler aussteigen ließ und von der 16
Meter Linie einen Schuß unhaltbar in die rechte Ecke zirkelte, 1:2
nur noch. Torpedo Eisen konnte nun den Druck noch weiter erhöhen und
schnürte FKK in der eigenen Hälfte ein. Wenig später folgte
der Lohn. Nach einer Ecke war es wiederum Björn, der mit einem schönen
Schuß den mittlerweile verdienten Ausgleich herstellte. Jetzt war alles
wieder offen.
Torpedo mobilisierte noch einmal alle Kräfte und rannte FKK in der folgenden
Phase in Grund und Boden. Allein Lutz, Marc, Björn, David Christoph,
Christian und der in der zweiten Halbzeit überragende Philip legten
sicherlich eine halbe Marathondistanz auf den Rasen. Nach hinten sorgten
Guido, Sascha, Kai, Axel, Jörg und die dann durch Verletzung ausscheidenden
Elmar und Thomas dafür, daß FKK in dieser Phase keine einzige
Chance erspielen konnte. 10 Minuten vor Ende dann das vielleicht erlösende
3:2 für Torpedo Eisen. Philip legte clever auf Christoph zurück,
der aus gut 16 Meter mit seinem ersten Saisontreffer zur Führung
einschießen konnte.
Doch Torpedo Eisen hatte immer noch nicht genug. Christian und David scheiterten
am gegnerischen Torwart. Kurz vor Schluß schien dann alles klar zu
sein. Vier Torpedo Angreifern stand nur noch ein Abwehrspieler gegenüber.
Doch anstatt diesen einfach auszuspielen verzettelte sich Philip und es blieb
beim 3:2. FKK war nun mit den Kräften völlig am Ende und konnte
dem Angriffwirbel von Torpedo Eisen eigentlich nichts mehr entgegensetzen,
eigentlich! Schiedsrichter Rudolf ließ einige Minuten nachspielen und
in der 94. gelingt FKK tatsächlich noch ein sehenswerte Angriff über
die rechte Seite. Marc konnte den gegnerischen Stürmer nicht halten,
der zum 3:3 verwandelte. Verkehrte Welt in Köln Müngersdorf dachten
so manche Zuschauer, aber das Spiel ist halt erst vorbei, wenn der Schiedsrichter
pfeifft.
In der Verlängerung hatte FKK nun schon drei Spieler durch Krämpfe
verloren. Die verbliebenen Recken taten aber ihr bestes, um das Spiel wieder
offener zu gestalten. Dennoch war es Torpedo Eisen, das weiterhin den Ton
angab. Nach rund 100 Minuten wurde David freigespielt zirkelte den Ball auf
das Tor und traf doch nur den Innenpfosten, von welchem der Ball in Spielfeld
zurückprallte. Kurz darauf setzte sich Björn auf der rechten Seite
durch, flankte scharf und flach in den Fünfmeterraum, wo Jörg,
den Ball um wenige Zentimeter verpaßte. Eigentlich hätte das Spiel
schon längst entschieden sein müssen. Die Erlösung brachte
dann Philip in der 115. Minute. Ein langer Paß in den Rücken der
FKK Abwehr wurde von Philip geschickt aufgenommen und am Torwart vorbei zum
4:3 eingeschoben. FKK gab nun noch einmal alles, aber mehr als einige wenig
gefährliche Bälle aus der zweiten Reihe sprangen nicht heraus.
Aufgrund der kämpferisch großartigen Leistung ab der zweiten Halbzeit
zieht Torpedo Eisen nun verdient in das Halbfinale ein. Für die tollen
Fans von FKK tat die Niederlage sicherlich weh, aber an dieser Einstellung
und dem stets fairen Auftritt kann sich noch manch andere Mannschaft ein
Scheibchen abschneiden. Torpedo Eisen muß nun die kämpferische
Einstellung in das nächste Spiel mitnehmen und die Chancenausbeute noch
etwas verbessern. Dann steht die Tür zum Finale ganz weit offen.
0:1 Sascha (22. Eigentor), 0:2 (34.), 1:2 Björn (65.), 2:2 Björn
(71.), 3:2 Christoph (80.), 3:3 (94.), 4:3 Philip (115.)
Meisterschaftshalbfinale
Torpedo Eisen - Lok Libuda
3:0
Samstag, 30. Juni, um 15 Uhr auf
der Jahnwiese
Das Spiel ist wie der Regen,
es plätschert so vor sich hin. Mit diesen Worten fasste Henning
Radtke, Torpedos Torwartlegende vom TSV Bienenbüttel, die ersten 50
Minuten zusammen. Aber schließlich sollte es eine erfolgreiche Revanche
des amtierenden Vizemeisters gegen den Bunteliga-Champion werden.
Und so spielte Torpedo zunächst aus einer sicheren Abwehr heraus - mit
einem ebenso humor- wie kompromisslosen Axel als Abwehrboss. Doch auch Lok
Libuda ließ zunächst keine Strafraumszenen zu. Einzige
Höhepunkte der ersten Halbzeit waren zwei Blitze samt Gedonner und eine
Riesenchance für David nach Dreierstaffette mit Lutz und Björn
in der 40. Minute.
In der zweiten Halbzeit wollte es Torpedo dann aber wissen. Sascha
eröffnete mit einem Pfostenschuss in der 50. Minute. In der 60. Minute
dann die spielentscheidende Aktion. Nachdem sich Tommi auf der rechten Seite
gegen zwei Verteidiger durchgesetzt hat, zieht er nach innen und legt auf
den mitgelaufenen Lutz zurück. Der verwandelt cool zum 1:0.
Danach machte Torpedo weiter Druck und ließ den Ball laufen. In der
66. Minute überrumpelt David einen Lok-Spieler. Er sprintet 50 Meter
und schlägt den Pass auf Björn, der den Ball zum 2:0 ins Tor spitzelt.
Und es gab weitere hochkarätige Chancen für Eisen. Auch ein weiteres
Tor von Björn. Doch entschied der Schiri auf Abseits.
Nach 80 Minuten hatte Lok Libuda seinen ersten gefährlich Angriff. Keeper
Markus ließ den Lok-Stürmer an sich abprallen und konnte die Situation
so in gewohnt gelassener Manier bereinigen.
Nach 83 Minuten machte Torpedo dann den Sack endgültig zu. Christoph
zieht nach klassischer Finte an zwei Lok-Spielern vorbei und spielt den Pass
in die Tiefe. Tommi versenkt ohne zu Fackeln: 3:0.
Eine absolut runde und disziplinierte Saisonleistung brachte Torpedo Eisen
den verdienten Einzug ins Finale. Kompliment auch an das faire Team von Lok
Libuda.
Einen wesentlichen Anteil am Sieg hat auch der unglaublich starke Faneinsatz,
der trotz nervenden Dauerregens Saisonspitze war. Gepuscht von
dudelsackdröhnenden Ubiern und kreischenden Spielerfrauen waren die
Torpedos einfach nicht zu stoppen.
Tore: 1:0 Lutz (60.), 2:0 Björn (66.), 3:0 Christian (83.)
Meisterschaftsfinale
Torpedo Eisen - Graskloppers
2:5
Samstag, 7. Juli, um 15 Uhr auf
den Poller Wiesen
Partystimmung in Köln Poll!
Beim Meisterschaftsfinale der Bunten Liga Köln standen sich auf der
einen Seite der fünfmalige Meister und dreifache Pokalsieger Graskloppers
und auf der anderen Seite der amtierende Vizemeister Torpedo Eisen
gegenüber. Doch bevor das eigentliche Finale starten konnte lieferten
sich Lok Libuda und Zombie Zollstock eine packende Begegnung um den dritten
Platz, welche Zombie Zollstock letztendlich verdient mit 5:3 für sich
entscheiden konnte.
Zum großen Finale um 15 Uhr fanden sich rund 100 Anhänger beider
Mannschaften ein, wobei Torpedo Eisen in puncto Fanunterstützung die
ersten Punkte sammeln konnte. Spruchbänder, Trommeln und stimmkräftige
Fans zeigten an, das Torpedo Eisen nicht wie im Vorjahr als Verlierer vom
Platz gehen wollte. Die zahlreichen Anhänger der Graskloppers blieben
zu diesem Zeitpunkt noch ruhig und öffneten schon einmal das erste
Fäßchen Kölsch für die Zuschauer. Während die
Graskloppers (fast) in Bestbesetzung auflaufen konnten, mußte Torpedo
Eisen einige Ausfälle verkraften. Emrah weilte immer noch in Istanbul,
Jörg brachte einen Gipsfuß mit, Elmars und Thomas Leiste waren
immer noch gezerrt und auch Christoph konnte nur mit erheblichen Magenbeschwerden
auflaufen. Dafür konnten aber kurzfristig die alte Torwartlegende Henning
und Björns Bruder Dennis als Auswechselspieler gewonnen werden.
Die Graskloppers begannen das Spiel von der ersten Minute an sehr offensiv
und mit dem Drang auf das Torpedo Tor. Die Abwehr um Axel, Sascha, Guido
und Kai stand jedoch zunächst bombenfest, so daß bei den Zuschauern
Hoffnung bestand, nach der ersten Sturm-und-Drang-Phase ein ausgeglicheneres
Spiel zu sehen. Doch nach wenig mehr als 10 Minuten mußte Torpedo Eisen
den ersten Rückschlag hinnehmen. Libero Axel, der im Halbfinale noch
jeden gegnerischen Angriffsversuch zunichte machen konnte, verletzte sich
und mußte ausgewechselt werden. Die Abwehrstrategie von Torpedo Eisen
war dadurch komplett über den Haufen geworfen worden, was sich umgehend
rächen sollte. Die Graskloppers erspielten sich unmittelbar nach dieser
Auswechslung einen Eckball. Die Zuordnung in der Abwehr von Torpedo Eisen
funktionierte noch nicht wieder richtig und die Graskloppers konnten ungestraft
eine sehenswerte Kopfballstaffette im Fünfmeterraum hinlegen, die Ingo
zum frühen 0:1 abschloß. Torpedo Eisen war sichtlich geschockt
und stand weiterhin unter Druck. Die Graskloppers beherrschten nun das Spiel
und kamen zu weiteren gefährlichen Torchancen, die jedoch der glänzend
haltende Markus allesamt parieren konnte.
Nach 27 Minuten war es jedoch wieder soweit. Die Torpedo-Abwehr war etwas
zu weit aufgerückt und Grasklopper Stürmer Markus konnte auf Höhe
des 16-Meterraumes angespielt werden. Mit einer schönen Drehung spielte
Markus den einzigen verblieben Abwehrspieler von Torpedo Eisen aus und
erhöhte mit einem satten Schuß auf 0:2. Torpedo Eisen wachte nach
diesem Tor nun zumindest ein bißchen auf. Björn und Guido erspielten
sich bis zum Ende der ersten Halbzeit sogar zwei gute Torchancen, doch der
psychologisch wichtige Anschlußtreffer sollte nicht fallen.
Nach der Halbzeit legte Torpedo Eisen dann doch einen Gang zu. Aufgepeitscht
von ca. 50 lautstark rufenden und trommelnden Torpedo Eisen-Fans wurde nun
der Ball sicherer kombiniert und die Abwehr der Graskloppers einige Male
in Verlegenheit gebracht. Auf der Gegenseite ließen die Graskloppers
jedoch auch nicht nach und kamen ebenfalls zu gefährlichen
Torschüssen. So auch in der 52. Minute, als Andreas sich von seinem
Gegenspieler lösen konnte und eine schöne Vorlage zum 0:3
einköpfen konnte. Sollte das die Entscheidung gewesen sein? Nein, Torpedo
Eisen gab sich nicht auf und zeigte nun endlich, warum die Mannschaft das
ganze Jahr über ihre Spiele souverän gewinnen konnte. Endlich war
der Knoten geplatzt und das Spiel über die Flügel mit
gefährlichen Pässen in die Strafraummitte funktionierte. Nach etwas
mehr als einer Stunde setzte sich Björn am rechten Flügel durch
und bediente Christian, der mit dem linken Knie zum 1:3 vollendete.
Der Anschlußtreffer traf die Graskloppers empfindlich. Hatten sie das
Spiel bis zu diesem Zeitpunkt klar dominiert, so begannen sie nun in der
Abwehr zu schwimmen. Torpedo Eisen kam nun immer wieder über die
Flügel gefährlich vor das Tor der Graskloppers. Eine Flanke von
Björn konnte der Torwart der Graskloppers gerade noch vor dem zum
Einköpfen bereiten Guido am Tor vorbeilenken. Ebenso scheiterten Henning
und Dennis mit ihren Schüssen nur knapp. Einen Schuß von David
konnte ein Grasklopper Spieler nur noch mit der Hand ablenken, ebenso den
Nachschuß von Christian. Doch der ansonsten erstklassig pfeifende
Schiedsrichter Rudolf Capelli hatte beide Handspiele nicht gesehen, so daß
der Elfmeterpfiff für den Anhang von Torpedo Eisen
unverständlicherweise ausblieb. Das 2:3 lag jedenfalls in der Luft,
und das Spiel hätte noch einmal richtig spannend werden können.
Doch die Graskloppers nutzten nun die sich ergebenden Konterchancen. Nach
etwas mehr als 70 Minuten trugen sie den Ball über die rechte Seite
nach vorne. Der anschließende Flachpaß in die Strafraummitte
landete bei Axel, der aus kurzer Distand zum 1:4 verwandeln konnte.
Torpedo Eisen war nun richtig geschockt, und das Spiel war durch diesen Treffer
entschieden. Der an diesem Nachmittag gut aufgelegte Axel konnte dann wenig
später sogar zum nicht unverdienten 1:5 erhöhen. Torpedo Eisen
wollte sich nun aber doch nicht vorführen lassen, fing sich wieder und
machte die letzten 10 Minuten nochmal Druck. Auch die tollen Fans der Mannschaft
honorierten diese Einstellung und feuerten ihr Team noch einmal lautstark
an. Kurz vor Schluß sollten die Bemühungen auch belohnt werden,
als Christian nach einer sehenswerten Vorarbeit von Philip unbedrängt
zum 2:5 einschieben konnte.
Nach exakt 90 Minuten beendete Schiedsrichter Capelli das Spiel. Die Graskloppers
wurden verdient zum sechsten Mal Meister der Bunten Liga. Torpedo Eisen war
an diesem Nachmittag einfach zu brav und nicht kampfstark genug, um den
Graskloppers gleichwertig Paroli bieten zu können. Jetzt hofft Torpedo
Eisen auf eine Revanche im Pokal. Obwohl die Niederlage Spielern und Fans
weh tat, wurde noch bis tief in die Nacht bei Kölsch und
Grillwürstchen zusammen mit der Mannschaft der Graskloppers auf den
Poller Wiesen gefeiert. Und in einem waren sich alle einig, das nächste
Finale soll in der Ostkampfbahn stattfinden. Das haben sich die Fans, Spieler
und die Bunte Liga als ganzes allemal verdient.
Einen ganz besonderen Trost bekamen die Spieler von Torpedo Eisen dann noch
von den Fans überreicht. Claudia, Kais Freundin, hatte für jeden
Spieler eine kuchenartige Nummer 1 gebacken, die die Niederlage
"versüßen" sollte. Bei so viel Zuspruch kann dies nur heißen,
daß Torpedo Eisen in der nächsten Saison in der Pflicht steht,
alles zu tun, um endlich den Titel zu holen.
0:1 Ingo (15.), 0:2 Markus (27.), 0:3 Andreas (52.), 1:3 Christian (62.),
1:4 Axel (71.), 1:5 Axel (78.), 2:5 Christian (87.)
Pokal
Torpedo Eisen - Juventus Urin
4:1
Sonntag, 12.11.00, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Bei gut 13 Grad und Windstille
herrschten optimale äußere Bedingungen für das Pokalspiel
am Tag nach Karnevalsbeginn. Beiden Mannschaften schien das Feiern noch in
den Knochen zu stecken, so daß sich eine extrem zerfahrene Partie
entwickelte. Torchancen waren zunächst auf beiden Seiten Mangelware
oder reine Zufallsprodukte. Nach 20 Minuten hatte David aber genug von diesem
Herumgekicke, schnappte sich den Ball an der Mittellinie, lief bis in den
gegnerischen Fünfmeterraum, ließ drei Gegner aussteigen und schob
den Ball Richtung Torlinie. Der hinzugeeilte Björn hatte dann wenig
Mühe, den Ball zum 1:0 ins Tor zu schieben. Danach wurde das Spiel von
Torpedo Eisen langsam sicherer und man erspielte sich zumindest ein optisches
Übergewicht. Bis zur Halbzeit sollte aber nichts Aufregendes mehr
passieren.
Wenige Minuten nach Wiederanpfiff durch Ersatzschiedsrichter Guido (Juventus
Urin hatte leider keinen Schiedsrichter bestellt) kam es dann zur
Vorentscheidung. Nach einem Paß von Philip schnappte sich Christian
den Ball und ließ wie in alten Zeiten seinen Gegenspieler mit einem
Sprint über den halben Platz einfach stehen und vollendete sicher zum
2:0. Nur sechs Minuten später kam der Ball nach einem weiten Einwurf
von Axel zu Christian, der sich gegen einen Abwehrspieler durchsetzte, den
Torwart umspielte und zum 3:0 verwandelte.
Das Spiel war jetzt gelaufen, doch Torpedo Eisen wollte mehr. Nach einer
Ecke von Christoph bekam Juventus Urin den Ball nicht aus dem Strafraum.
Mit einem beherzten Schuß aus acht Metern ließ David dem gegnerischen
Torhüter keine Chance und erhöhte auf 4:0. Aus völlig
unverständlichen Gründen wurde das Spiel jetzt etwas ruppig. Torpedo
Eisen hatte noch hochkarätige Chancen, das 5. oder 6. Tor zu schießen,
doch Marc und Philip vergaben jeweils vor dem leeren gegnerischen Tor.
Stattdessen erzielte Juventus Urin kurz vor Schluß den verdienten
Ehrentreffer zum 1:4. Alles in allem reichte Torpedo Eisen eine sehr
durchwachsene Leistung zum Einzug in die zweite Pokalrunde.
Tore: 1:0 Björn (20.), 2:0 Christian (53.), 3:0 Christian (59.), 4:0
David (66.), 4:1 (82.)
Torpedo Eisen - Dreibeiner
5:1
Sonntag, 26.11.00, um 14.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Nach ergiebigen Regenfällen
in der Nacht zuvor war die Jahnwiese eine einzige Schlammwüste. Da trotzdem
keine Platzsperre war, konnte das Pokalspiel von Torpedo Eisen gegen die
Dreibeiner aber starten.
Und Torpedo Eisen legte los wie die Feuerwehr: In der ersten Minute gab es
gleich eine Ecke, die von Elmar an den Fünfmeterraum hereingeschlagen
wurde. Dort stand sein von der Strafraumgrenze herangeeilter Bruder Guido,
der den Ball mit dem Kopf unhaltbar in die rechte Torecke beförderte.
1:0 für Torpedo Eisen nach nur einer Minuten! Doch die Freude währte
nicht lange. Nach einer eher ungefährlichen Flanke der Dreibeiner in
der 6. Minute rutschte der glitschige Ball dem ansonsten sicheren Torhüter
Markus durch die Hände. Ein Stürmer von den Dreibeinern stand bereit
und konnte den Ball unbedrängt im Tor unterbringen.
In der Folgezeit gab es zunächst wenig Höhepunkte. Torpedo Eisen
kam jedoch langsam besser ins Spiel. In der 31. Minute tauchte dann Christian
nach schönem Doppelpaßspiel mit Björn frei vor dem Tor der
Dreibeiner auf und verwandelte kaltschnäuzig zum 2:1. Torpedo Eisen
erspielte sich jetzt ein deutliches Übergewicht und kam folgerichtig
in der 38. Minute zum 3:1. Diesmal war es Christoph, der nach Zuspiel von
Björn den gegnerischen Torwart überwand.
Vor der Pause gab es dann aber noch eine sehr brenzlige Situation im
Torpedo-Strafraum. Ein Freistoß der Dreibeiner aus zwanzig Metern
Torentfernung landete an der Latte und beinahe hätte noch ein Stürmer
der Dreibeiner per Nachschuß den Anschluß erzielen können.
War die Führung zur Halbzeit angesichts des Lattentreffers vielleicht
noch ein bißchen schmeichelhaft, so dominierte Torpedo Eisen das Spiel
in der zweiten Halbzeit klar und erspielte sich eine Chance nach der anderen.
Die von Libero Thomas umsichtig organisierte Abwehr lies kaum noch Chancen
zu und das Mittelfeld kombinierte als wäre der Platz in bestem Zustand.
Mehr als ein Abseitstor sprang zunächst aber nicht heraus. Selbst ein
Elfmeter führte nicht zum Erfolg. In der 75. Minute wurde der Bann dann
aber doch noch gebrochen. Nachdem sich Jörg im Zweikampf durchgesetzt
hatte, kam der Ball zu Christian, der mit einem trockenen Schuß das
4:1 erzielte. In der 84. Minute gab es dann noch einen zweiten Elfmeter für
Torpedo Eisen. Diesmal trat Philip an und verwandelte zum mittlerweile
hochverdienten 5:1-Endstand.
Insgesamt zeigte Torpedo Eisen trotz schwieriger Platzverhältnisse eine
sehr gute spielerische Leistung, die für den weiteren Saisonverlauf
hoffen läßt.
Tore: 1:0 Guido (1.), 1:1 (6.), 2:1 Christian (31.), 3:1 Christoph (38.),
4:1 Christian (75.), 5:1 Philip (84.)
Torpedo
Eisen - Inter Filos 5:4
Freitag, 8.6.01, um 18.30 Uhr
auf der Jahnwiese
Spannung in Köln
Müngersdorf! In der Neuauflage des letztjährigen
Meisterschaftshalbfinales (damals mit Sieg nach Elfmeterschießen für
Torpedo Eisen) traf Torpedo Eisen auf Inter Filos. Torpedo Eisen mußte
ohne den auf Hamburgeinsatz befindlichen Jörg und ohne Stammtorhüter
Markus, der sehnsüchtig auf die Geburt seines ersten Kindes und damit
des Torpedo Nachwuchses wartet, auflaufen. Anstelle von Markus hütete
der wieder genesene Axel das Tor. Sollte es Torpedo Eisen gelingen, nach
Erreichen des Meisterschaftsviertelfinales nun auch im Pokal ins Viertelfinale
einzuziehen? Auf der anderen Seite war Inter Filos ebenfalls hoch motiviert,
da nach dem unglücklichen Ausscheiden in der Meisterschaft der Pokal
die letzte Chance darstellte, sich in diesem Jahr noch für höhere
Weihen zu qualifizieren.
Beide Mannschaften begannen das Spiel von Anfang an mit Vollgas. Daraus sollte
sich über mehr als 90. Minuten das in dieser Saison spielerisch bisher
höchstklassigste Spiel entwickeln. Die inzwischen wieder zahlreich nach
Müngersdorf pilgernden Fans erlebten einen extrem spannenden und
unterhaltsamen Abend. Inter Filos erspielte sich in der Anfangsphase
zunächst die optische Feldüberlegenheit und kam ein und das andere
Mal gefährlich bis auf Höhe des Strafraumes von Torpedo Eisen.
In den ersten 20 Minuten gelangen Inter Filos einige gefährliche
Schüsse aus der zweiten Reihe, die Torhüter Axel mit herausragendem
Einsatz zum Glück jedoch alle entschärfen konnte. Torpedo Eisen
stand in dieser Phase zwar gut gestaffelt in der Abwehr, konnte aber nach
vorne nur mit zwei guten Kontern über David bzw. Christian für
Entlastung sorgen.
Nach der ersten Sturm und Drang Phase mußte Inter Filos jedoch dem
hohen Anfangstempo Tribut zollen und Torpedo Eisen übernahm immer mehr
die Kontrolle des Spiels. In der 28. Minute schickte der an diesem Abend
trotz seiner fast 40 Jahren überragend aggierende Abwehrchef Thomas
mit einem präzisen 40-Meter-Paß David in die Spitze. Dieser ließ
dem gegnerischen Torwart mit einem herrlichen Volleyschuß aus spitzem
Winkel keine Chance und verwandelte zum 1:0. Das Tor setzte bei Torpedo Eisen
weitere Kräfte frei und der Gegner wurde von nun an klar dominiert.
Torchancen ergaben sich jetzt in größerer Anzahl. Doch mehr als
ein Pfostenschuß von Elmar sprang zunächst nicht heraus. Anders
in der 37. Minute. Eine von Björn präzise getretene Ecke wurde
von Marc aus der Luft geholt und der Ball auf Guido quergelegt. Dieser konnte
sich die Ecke aussuchen und vollendete mit seinem ersten Fußtor zum
mittlerweile verdienten 2:0. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kam
Inter Filos noch einmal vor das Torpedo Eisen Tor. Einen harten, tückisch
aufsetzenden Ball konnte der ansonsten hervorragend haltende Axel nur abklatschen
lassen. Der herbeieilende Stürmer war schneller und schoß den
Anschlußtreffer zum 2:1.
In der zweiten Halbzeit machte Torpedo Eisen weiter wie vor der Pause. Inter
Filos wurde unter Druck gesetzt und Christian, David und Philip scheiterten
jeweils knapp. Doch Beharrlichkeit zahlt sich aus. Innerhalb weniger Minuten
erhöhte Christian nach sehenswerten Kombinationen auf 3:1 und 4:1. Das
Spiel war aus Sicht der Zuschauer jetzt entschieden, zumal Torpedo Eisen
zunächst weiter am Drücker blieb. Doch häufig kommt es anders
als man denkt. Nach einer Ecke für Inter Filos sprang deren Stürmer
am höchsten und traf gut 20 Minuten vor Ende der Partie zum 2:4. Torpedo
Eisen wurde dadurch zwar nicht nervös, aber Inter Filos witterte Morgenluft
und machte jetzt auch selber wieder Druck. In der 82. nahm dann ein Inter
Filos Spieler 23 Meter vor dem Eisen-Tor einen hohen Ball volley und drosch
ihn in Tor des Monats Manier über Freund und Gegner ins Netz, nur noch
4:3. Das Spiel war wieder offen und wogte mit Chancen auf beiden Seiten hin
und her. In der 90. Minute kam dan fast die Erlösung. Christian erzielte
nach einem langen Spurt mit seinem dritten Treffer das 5:3 für Torpedo
Eisen. Wer jetzt dachte, das Spiel sei vorbei, wurde erneut getäuscht.
Schiedsrichter Rudolf Capelli ließ einige Minuten nachspielen, so daß
Inter Filos in der 94. Minute nochmals nachlegen konnte und zum 5:4
anschloß. Kurz darauf kam dann für Torpedo Eisen der erlösende
Abpfiff.
Ein tolles und sehr faires Fußballspiel war zu Ende gegangen, das auch
einem Finale würdig gewesen wäre. Schade für Inter Filos,
aber Torpedo Eisen stehen bei solchen Leistungen jetzt alle Türen in
der Meisterschaft und im Pokal offen. Der Sieg wurde anschließend
noch von einem Teil der Mannschaft bis drei Uhr morgens im Reißdorf
und Melody begossen.
1:0 David (28.), 2:0 Guido (37.), 2:1 (45.), 3:1 Christian (59.), 4:1 Christian
(66.), 4:2 (73.), 4:3 (82.), 5:3 Christian (90.), 5:4 (94.)
Torpedo Eisen - Schönheit
und Ausdauer 2:0 (Viertelfinale)
Samstag, 23.6.2001, um 15:00 Uhr
auf der Poller Wiese
Bei 25 Grad im Schatten und
strahlendem Sonnenschein trafen Torpedo Eisen und Schönheit und Ausdauer
im ersten richtigen Sommerspiel des Jahres im Pokalviertelfinale aufeinander.
Rund 70 Zuschauer hatten es sich am Spielfeldrand ob des schönen Wetters
teilweise mit Grill und Würstchen gemütlich gemacht.
Torpedo Eisen mußte in dieser Begegnung auf Axel, Elmar, Emrah und
Sascha verzichten, schaffte es aber trotzdem noch 14 Mann zusammenzubekommen.
Das Spiel begann sehr ausgewogen. Schönheit und Ausdauer war anzusehen,
daß sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten, um weiterhin im Wettbewerb
zu bleiben. Torpedo Eisen war anzumerken, daß das harte Spiel der Vorwoche
noch in den Knochen und das Meisterschaftshalbfinale gegen Lok Libuda teilweise
schon in den Köpfen steckte. So entwickelte sich ein Spiel, in welchem
Torpedo Eisen technisch und taktisch klar die Oberhand hatte, Schönheit
und Ausdauer diesen Nachteil aber durch Willen und kämpferischen Einsatz
wettzumachen versuchte.
Nach gut 15 Minuten erspielte sich Torpedo erste Torchancen, doch der sehr
gut haltende Keeper machte diese Chancen zunächst alle zunichte. Auf
der Gegenseite lief sich Schönheit und Ausdauer früher oder
später in der gut gestaffelten Torpedo Abwehr fest. Schüsse aus
der zweiten Reihe wurden von Goalie Marcus in gewohnter Weise sicher aus
der Luft gepflückt, so daß bei den Zuschauern zu keiner Zeit das
Gefühl aufkam, daß Schönheit und Ausdauer ein Tor erzielen
könnte. Nach 30 Minuten war es dann so weit. Lutz war von seinen Mitspielern
bis dahin kaum wahrgenommen worden. Darüber erbost schnappte er sich
den Ball, lief ein paar Meter und zog an der Strafraumgrenze mit Vollspann
ab. Daraus entwickelte sich eine Granate, der der gegenerische Torwart nur
noch hinterherschauen konnte. Der Ball schlug von der Unterkante der Latte
mit einem lauten Knall zum 1:0 ein.
Torpedo Eisen ließ das Spiel danach sehr ruhig angehen, erspielte sich
aber weitere Torchancen. Leider verletzten sich in dieser Phase Jörg
und Thomas, so daß Torpedo Eisen nur noch ein Auswechselspieler zur
Verfügung stand. Schönheit und Ausdauer stellte in der Halbzeit
um und suchte sein Glück nun in der Offensive mit drei Stürmern
und einem sehr offensiv ausgerichteten Mittelfeld. Echte Torchancen sprangen
dadurch allerdings nicht heraus, die Torpedo Abwehr und Torwart Markus standen
einfach zu sicher. Für Torpedo Eisen eröffneten sich dadurch aber
die besten Konterchancen. Nacheinander scheiterten Christian, Björn,
David, Sinisa, Marc und Philip alleinstehend am gegnerischen Keeper. In dieser
Phase hätte das Spiel eigentlich schon deutlich mit ein paar Toren Vorsprung
entschieden sein müssen. So witterte Schönheit und Ausdauer noch
einmal Morgenluft und schaffte es in der Schlußphase auch noch ein
paar zwingende Torchancen zu erspielen. Den Torpedo Fans stockte am Spielfeldrand
der Atem. Zu deutlich hatte Torpedo das Spiel beherrscht als daß der
Ausgleich und eine Verlängerung gerechtfertigt gewesen wären. Doch
Torpedo Eisen besann sich eines besseren. Ein steiler Paß von David
auf den glänzend aufgelegten Sinisa sollte die Entscheidung bringen.
Sinisa war mit Ball schneller als der gegnerische Abwehrspieler und zeigte
dann, wie man auch einen sehr guten Torhüter ausspielt und lupfte den
Ball über ihn zum 2:0 Entstand ins Tor.
Nach dem Meisterschaftshalbfinale zieht Torpedo Eisen nun auch ins
Pokalhalbfinale ein. Neben Kais neuen roten Schuhen war das bemerkenswerteste
am Spiel, mit welcher Ruhe und mit welch geringen Einsatz Torpedo Eisen dieses
Viertelfinale für sich entscheiden konnte. Nach den deutlich schwereren
Spielen gegen Sprit, Inter Filos und Feine Kerle Köln hatte sich die
Mannschaft aber auch eine kleine Auszeit verdient. Bleibt zu hoffen, daß
der ein oder andere Verletzte bis zum Halbfinalspiel gegen Lok Libuda wieder
fit ist und Torpedo Eisen auch kämpferisch wieder über 90 Minuten
überzeugen kann. Anders hat man im Halbfinale auch keine Chancen mehr.
1:0 Lutz (30.), 2:0 Sinisa (90.)
Torpedo Eisen - Cream Team
(Halbfinale)
Donnerstag, 30. August, um 18.30
Uhr auf der Jahnwiese
Nach dem verlorenen Endspiel
in der Meisterschaft soll der Pokal die zweite Chance für TE sein. Mit
dem Cream-Team wartet jedoch ein sehr erfahrener und unangenehmer Gegner
im Halbfinale.
Nichts desto trotz kann die Partie für TE nicht besser beginnen. Bereits
nach vier Minuten das 1:0: Abstoss von Sascha auf Kai, Doppelpass mit Markus,
Björn schickt Philip die Linie entlang und der serviert maßgerecht
auf Christian, der kein Problem hat mit einem schönen Lupfer aus 8m
zu vollenden.
Das Tor gibt Selbstvertrauen. TE in den ersten 20 Minuten taktisch hervorragend,
lässt CE überhaupt nicht ins Spiel kommen. Umso überraschender
der Ausgleich: David lässt einen CT-Spieler ungestört flanken,
Philip steht etwas zu weit von seinem Gegenspieler und dieser köpft
aus 12m unhaltbar in den Winkel. Ein Tor aus dem Nichts.
TE aber weiter kämpferisch. Philips Schuss aus 25m touchiert noch das
Lattenkreuz. Wenig später Konter von CT. Philip etwas zu ungestüm
im eigenen Strafraum, ein geschickter Faller des CT-Spieler und Schiedsrichter
Capelli pfeifft Elfmeter. Eine strittige Entscheidung, aber keinen Vorwurf
an Capelli; von seiner Sicht aus, schwer zu entscheiden. An den schwach
geschossenen Elfer kommt Goalie Markus zwar noch dran, kann aber die
Führung für CT nicht verhindern.
TE nun völlig von der Rolle: Abwurf von Markus genau in die Füße
eines CT-Spielers und dessen Heber aus 20m lässt die Hoffnungen auf
das Erreichen eines weiteren Finales schwinden.
Zur Halbzeit bedrückende Stimmung. Ehrenmitglied Vater Werner glaubt
nicht mehr an das Wunder und verlässt bereits in der Pause die
Spielstätte. Aber noch glüht ein Fünkchen Hoffnung gepaart
mit einem unbändigen Willen. TE ist bereit das Feuer in der zweiten
Halbzeit erneut zu entfachen.
Angetrieben von Philip, Lutz und Markus stemmen sich die Torpedos gegen das
drohende Aus. Chancen werden erkämpft. 55. Minute Freistoss Philip aus
18m: Aussennetz. 5 Minuten später wieder Freistoss durch Philip: der
Ball segelt über die Abseits kreischenden CTler, Christian passt den
Ball zu David, der 6m frei vor dem Tor den Ball nur noch reinschieben braucht.
Aber durch das Abseitsgefasel anscheinend irritiert, verstolpert er und auch
der noch hinzu eilende Björn bringt es nicht fertig, den dringend
benötigten Anschlusstreffer zu erzielen..
Dabei zeigte sich einmal mehr das Defizit von TE, in den entscheidenen Situation
nicht abgeklärt genug zu agieren. Ein weiteres Manko ist das schwache
Kopfballspiel. Von über 12 Ecken ist nur ein Kopfball von David
gefährlich TE aber versucht nochmal alles, stellt den Schwalbenkönig
Marc S. zusätzlich ins Angriffszentrum..
Mit zunehmender Dauer wird die Partie bissiger geführt. Wer glaubt,
daß CT in der Manndeckung die Gegenspieler nur streichelt, wird eines
besseren belehrt. CE steigt teilweise überhart in die Zweikämpfe.
Nach einer klaren Tätlichkeit eines CE-Spielers an Lutz bedenkt
Schiedsrichter Capelli diesen nur mit einer 10 Minuten Zeitstrafe und verweist
Opfer Lutz unverständlicher Weise gleich mit des Feldes.
Glück jedoch für TE als nach einem Katastrophenpass von Kai im
eigenen Strafraum ein Tor wegen angeblicher Torhüterbehinderung nicht
anerkannt wird. So bleibt es bis zum Schluss spannend, jedoch letztlich ohne
Fortune für TE.
Eine insgesamt sehr unglückliche Niederlage für TE gegen einen
routinierten und einen Tick cleveren Gegner, der jedoch zu schlagen gewesen
war, auch ohne den Ausfall von 5 Stammspielern.
Es bleibt der Rückblick auf Torpedos beste Saison aller Zeiten. Auch
wenn schließlich der ganz grosse Wurf ausblieb, so bleibt die Tatsache,
dass TE mit den Graskloppers die überragende Mannschaft der letzten
Saison stellte. Darauf gilt es stolz zu sein und niemals aufzugeben bis auch
TE mit einem Titel belohnt wird.
Tore: 1:0 (4.) Christian, 1:1 (22.), 1:2 (28.), 1:3 (35.)
Freundschaftsspiele
Torpedo
Eisen - Die Bomber 10:2
Sonntag, 11.3.01, um 14.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Nach der langen Winterpause sollte
dieses Spiel eine erste Standortbestimmung für Torpedo Eisen vor Beginn
der Championsleague sein. Schon schnell zeigte sich, daß der Torpedo-Sturm
über den Winter das Toreschießen nicht verlernt hatte. So versenkte
der gut aufgelegte Björn bereits nach drei Minuten zum ersten Mal den
Ball im Netz der Bomber. Daß noch nicht alles perfekt läuft, zeigte
sich in der 12. Minute. Nach einem krassen Abwehrfehler in einer eigentlich
ungefährlichen Situation konnten die Bomber zum 1:1 ausgleichen.
Danach erspielte sich aber wieder Torpedo Eisen eine Reihe guter Gelegenheiten
und folgerichtig fielen in der 25. Minute das 2:1 durch David und in der
33. Minute nach einer Ecke das 3:1 durch einen Kopfball von Guido. Die Bomber
versuchten ihrerseits immer wieder, mit weiten Pässen in die Spitze
für Gefahr zu sorgen. Libero Axel und Torhüter Markus waren aber
stets gut postiert und sorgten dafür, daß in der ersten Halbzeit
nichts mehr anbrannte.
In der zweiten Hälfte kam es dann zu einem wahren Torfestival.
Zunächst erhöhten Christian, Philip und David bis zur 57. Minute
auf 6:1. Aber auch die Bomber kamen zu einigen Torgelegenheiten und schossen
in der 62. Minute das 6:2. Bis zum Schluß sorgten dann Christian, Lutz,
David und Björn für vier weitere Tore zum 10:2-Endstand.
Beim letzten Aufeindandertreffen der beiden Mannschaften hatte Torpedo Eisen
noch mit großer Mühe einen knappen 3:2-Sieg errungen. Der hohe
Sieg sollte daher Hoffnung machen für die demnächst beginnende
Championsleague.
Tore: 1:0 Björn (3.), 1:1 (12.), 2:1 David (25.), 3:1 Guido (33.), 4:1
Christian (48.), 5:1 Philip (52.), 6:1 David (57.), 6:2 (62.), 7:2 Christian
(68.), 8:2 Lutz (74.), 9:2 David (80.), 10:2 Björn (82.)
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8. Juli 2001 geändert. Ersterstellung: 29. November 1997
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