Spielberichte
Kurzsaison
1998
Saison
1998/99
Saison
1999/00
Saison
2000/01 Saison
2001/02
Saison
2002/2003
Begegnungen der Saison 2001/2002
in Meisterschaft, Pokal,
und bei
Freundschaftsspielen:
Meisterschaft
K.O.-Runde
(Championsleague,
Vorrunde)
Meisterschaftsviertelfinale
Torpedo Eisen - Inter Filos
4:2
Freitag, 28. Juni, um 20 Uhr auf
der Jahnwiese
Torpedo Eisen gegen Inter Filos
ist fast schon ein Klassiker in den KO-Rundenspielen der Bunten Liga. Die
letzten beiden Begegnungen konnte Torpedo Eisen in Pokal und Meisterschaft
ganz knapp für sich entscheiden. Sollte das diesmal auch wieder gelingen?
Das Spiel begann für alle mit drei Paukenschlägen in den ersten
drei Minuten:
1. Minute: Direkt nach dem Anpfiff stürmte ein Inter Filos Spieler durch
die Reihen von Torpedo Eisen und wurde von den mental noch nicht anwesenden
Torpedos bis zum 16-Meterraum nicht gebremst. Der von dort abgegebene Schuß
konnte allerdings von Torhüter Markus mit der ersten Glanzparade des
Abends entschärft werden.
2. Minute: Im direkten Gegenzug wollte es Torpedo Eisen besser machen. Nach
einer schnellen Überbrückung des Mitteldfeldes konnte sich Christian
am Flügel in den Rücken der Abwehr spielen und auf den frei stehenden
Philip passen. Der brachte allerdings das Kunststück fertig, vor dem
leeren Tor aus, man darf es eigentlich nicht sagen, drei Metern zu
vergeben.
3. Minute: Und wieder hatte Torpedo Eisen den Turbo ausgepackt und stürmte
auf das Inter Filos Tor. Doch der Schuss von Markus ging knapp am Pfosten
vorbei.
Aus unerklärlichen Gründen sollte nun aber eine ganz schwache Phase
von Torpedo Eisen folgen. Phantasielos wurde der Ball nach vorne gedroschen
und förmlich darum gebettelt, daß Inter Filos ein Tor schösse.
Der Gegner ließ sich auch nicht zweimal bitten und schnürte Torpedo
Eisen in den nächsten 25 Minuten in der eigenen Hälfte ein. Immer
wieder kam es zu brenzligen Situationen im Torpedo Strafraum, doch Torwart
"Olli" Markus machte das Spiel seines Lebens und hielt einfach alles, zumindest
bis zur 25. Minute. 25 Meter vor dem Tor gab es dann nämlich Freistoß
für Inter Filos. Der Schütze zog direkt ab und der Ball senkte
sich in Manni Kaltz Bananenmanier über die Mauer für Markus unhaltbar
in den rechten Torwinkel zum 0:1. Besser kann man keinen Freistoß
schießen, da passte einfach alles!
Der Sturmlauf hatte Inter Filos anscheinend viel Kraft gekostet, zumindest
verlegte sich die Mannschaft nun darauf, das Ergebnis zu verteidigen. Dies
sollte nicht weiter schwer fallen, denn bis auf Thomas, der trotz seiner
41 Jahre in der ersten Hälfte läuferisch alle anderen weit in den
Schatten stellte, und Keeper Markus erreichte kein Torpedo-Spieler Normalform.
Geradezu pomadig wurde der Ball hoch nach vorne geschlagen wo er eine leichte
Beute für Inter Filos wurde. Nur gut, daß der souverän pfeiffende
Schiedsrichter Rudolf ein Einsehen mit den wenigen Fans hatte und pünktlich
zur Halbzeit pfiff.
In der Pause realisierte Torpedo Eisen erst so richtig, wie schwach man in
diesem Viertelfinale bis dahin aufgetreten war. Nach einer berechtigten
Standpauke vom "Trainer" Philip sollte die zweite Halbzeit ein anderes Torpedo
Eisen erleben, ein ganz anderes. Torpedo Eisen legte zwei Gänge zu und
setzte nun seinerseits Inter Filos unter Druck, konnte aber anfänglich
noch keine große Gefahr für das Tor von Inter Filos erzeugen.
Inter Filos blieb aber durch Konter brandgefährlich und schaffte nach
wenigen Minuten in der zweiten Hälfte nach einer schnellen Kombination
über die linke Seite und einem tollen Kopfball das 0:2. In dieser Situation
gab niemand der Außenstehenden mehr einen Pfifferling auf Torpedo Eisen.
Doch was andere Mannschaften psychlogisch ausknockt, macht Torpedo Eisen
erst so richtig stark. Nach dem Tor sollte die nun die stärkste 2. Halbzeit
der Saison von Torpedo Eisen folgen. Die Abwehr um den mit viel Übersicht
und läuferischem Einsatz spielenden Guido mit Marc und Kai sollte den
Inter Filos Spielern nun keinerlei Chancen mehr lassen. Im Mittelfeld wurden
vom überragend spielenden Thomas die Bälle mit traumhafter Sicherheit
verteilt und auch die Gründungsmitglieder Jörg und Christoph M.
kämpften nun mit Erfolg bis zum Umfallen. Immer wieder funktionierte
nun das gefährliche Flügelspiel, in welches sich auch Lutz, Sinisa,
Markus und Christoph H. immer wieder überfallartig einschalteten.
Und der Einsatz sollte nach einer guten Stunde auch belohnt werden. In der
eigenen Hälfte fing Stürmerstar Christian einen Ball von Inter
Filos ab, passte auf den nun wie aufgedreht agierenden Philip, der David
mustergültig in Szene setzte. David umkurvte den gegnerischen Torwart
wie es sonst wohl kein Spieler in der Bunten Liga vermag und zirkelte den
Ball schon fast vom Toraus noch an einem Abwehrspieler vorbei zum 1:2 ins
Netz. Dieses Tor sollte noch mehr Kräfte freisetzen und Inter Filos
schien nun mit seinen Künsten am Ende zu sein. Torpedo drängte
und erkämpfte sich einige Eckbälle. So auch in der 67. Minute.
Libero Guido hielt es nicht mehr auf seiner Position. Mit einem lauten Schrei
beorderte er einen Mittelfeldspieler nach hinten und positionierte sich vor
dem Inter Filos Tor. Christian trat die Ecke und wie als ob es eine Ansage
gegeben hätte drückte Guido den Ball mit dem rechten Fuß
zum nun verdienten Ausgleich in die Maschen.
Doch Torpedo Eisen wollte mehr und ließ sich das Zepter nicht mehr
aus der Hand nehmen. Alt-Eisen-Spieler Christoph M. zeigte nun, was alles
in ihm steckt. Zweimal versuchte er David steil anzuspielen, beim dritten
Mal sollte es klappen. Ein genialer 30 Meter-Pass wurde von David noch 25
Meter vor dem Tor direkt weitergeschossen und senkte sich an dem viel zu
weit vor dem Tor stehenden Torhüter vorbei zur 3:2 Führung ins
Tor. Was hat der Junge nur für ein Auge!
Das Halbfinale vor Augen sollte Torpedo Eisen nun nicht die Fehler der
Vergangenheit wiederholen und anstatt sich hinten reinzustellen wurde weiter
Druck gemacht. Ein Kracher von Sinisa rutschte dem Filos-Keeper durch die
Arme und konnte nur durch eine artistische Einlage von selbigem von der Linie
gekratzt werden. Die nun lautstarken Torpedo Fans an der Außenlinie
sahen den Ball sogar schon im Tor. Ob dem so war, wird sich allerdings aufgrund
fehlender Fernsehaufzeichnungen nicht mehr klären lassen. Schiedsricher
Rudolf ließ das Spiel jedenfalls vermutlich zu Recht weiterlaufen.
Doch wenige Minuten danach sollte ein Torpedo-Konter mit mehr Erfolg
gekrönt werden. Philip und Christian hebelten mit einem klugen
Doppelpassspiel die Filos-Abwehr aus und Philip krönte eine starke 2.
Halbzeit mit einem für den Torwart unhaltbaren Schuss zum 4:2.
Doch das Spiel war noch nicht vorbei. Libero Guido bekam einen
unglücklichen Schlag auf den Knöchel und musste das Spielfeld
verlassen. Aber Torpedo Eisen konnte auch diese Situation meistern. Die schnell
umgestellte Abwehr um Philip, Kai, Marc, Elmar und Thomas ließ den
nun doch noch einmal anrennenden Inter Filos Spielern keine Luft mehr zu
einem weiteren Tor. In der Schlussminute verletzte sich dann leider auch
noch Thomas nach Einwirkung eines Gegenspielers an den Aduktoren.
Bleibt nur zu hoffen, dass Thomas und Guido sich trotz Aduktorenzerrung und
dick geschwollener Knöchel wieder erholen und der krankheitsbedingt
fehlende Gregor wieder zur Mannschaft stoßen kann. Mit einer Leistung
wie in der 2. Halbzeit muss sich auch die Sprit Conection warm anziehen.
Torpedo Eisen will jedenfalls zum dritten Mal in Folge ins Finale und endlich
mal den Pott holen.
Tore: 0:1 (25.), 0:2 (53.), 1:2 David (62.), 2:2 Guido (67.), 3:2 David (75.),
4:2 Philip (81.)
Gespielt haben: Markus, Marc, Guido, Kai, Elmar, Sinisa, Philip, Jörg,
Markus G., Christoph H., Christoph M., Lutz, Thomas, David,
Christian
Meisterschaftshalbfinale
Torpedo Eisen - Sprit Connection
2:4
Sonntag, 7. Juli, um 15 Uhr auf
der Jahnwiese
Nach der dramatischen Aufholjagd
beim Viertelfinale gegen Inter Filos in der Vorwoche waren sich alle einig:
Gegen Sprit Connection muß ein früher Rückstand mit allen
Mitteln verhindert wurden. Die Hoffnung, diesen Vorsatz erfüllen zu
können, hielt aber nicht viel mehr als eine Minute. Beim ersten Angriff
der Sprit Connection wurde einer ihrer Stürmer am Strafraumrand nicht
konsequent genug attackiert und konnte aus sechzehn Metern Torentfernung
abziehen. Zum Schrecken aller Torpedo-Spieler prallte der stramme
Flachschuß vom Innenpfosten ins Tor. Es war also wieder einmal nichts
mit der Vermeidung eines frühen Gegentors. Aber es sollte noch schlimmer
kommen. In der neunten Minute setzte sich ein Spieler der Sprit Connection
an der Seitenlinie durch und schlug eine eigentlich harmlose Flanke in den
Torpedo-Strafraum. Libero Guido wollte auf Nummer sicher gehen und versuchte
den Ball mit dem Oberkörper zur Ecke zu klären. Dummerweise
fälschte er ihn aber unhaltbar ins eigene Tor ab, so daß Torpedo
Eisen wieder einmal mit 0:2 hinten lag.
Von Aufbäumen war bei Torpedo Eisen nach dem Schock der beiden Gegentore
zunächst merkwürdiger Weise nichts zu sehen. Sprit Connection war
weiterhin die spielbestimmende Mannschaft und bereitete mit ihren quirligen
Offensivspielern der Torpedo-Abwehr immer wieder Probleme. In der 24. Minute
schien Torpedo Eisen die Situation jedoch im Griff zu haben und so wagte
ein Spieler von Sprit Connection aus aussichtslosen 25 Metern Torentfernung
einen Volleyschuß auf das Torpedo-Tor. Torhüter Markus sah den
Ball schon weit über das Tor gehen und konnte daher nicht mehr reagieren,
als sich der Ball Richtung Torwinkel senkte und zur Überraschung aller
zum 0:3 einschlug.
Obwohl nun ein Desaster drohte, ging Torpedo Eisen weiterhin mit viel zu
wenig Biß zu Werke. Letzter Hoffnungsträger war jetzt der
frühere Torpedo-Torwart Henning, der eigentlich nur zum Zuschauen gekommen
war, aber nach ungefähr einer halben Stunde als Feldspieler eingewechselt
wurde. Dies konnte zunächst aber auch nicht viel ändern und so
hätte in der ersten Halbzeit durchaus auch noch ein weiteres Gegentor
fallen können. Zumindest das blieb Torpedo Eisen aber erspart. In der
Halbzeitpause wurden dann die Erinnerungen an die Vorwoche hervorgekramt,
als man ein schon verloren geglaubtes Spiel noch umbiegen konnte.
Und tatsächlich fing Torpedo Eisen in der zweiten Halbzeit endlich an
zu kämpfen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem auch
Torpedo Eisen zu ersten Chancen kam. In der 63. Minute wurden die
Bemühungen schließlich belohnt. Eine lange Flanke von rechts landete
bei Christian, der ungedeckt im Strafraum der Sprit Connection stand, den
Ball sicher stoppte und ohne zu fackeln zum 1:3 in den linken Torwinkel
hämmerte.
Doch die Hoffnung auf eine Wende währte nicht sehr lange. In der 71.
Minute war ein Stürmer der Sprit Connection bei einem Steilpaß
in den Torpedostrafraum den entscheidenden Tick schneller als der aus seinem
Tor herausstürzende Markus und ein in der nähe postierter
Torpedo-Abwehrspieler und konnte den Ball zum 1:4 ins Tor spitzeln. Torpedo
Eisen versuchte jetzt trotz des aussichtlosen Spielstandes noch einmal alles.
Und in der 80. Minute gelang tatsächlich noch eine Ergebniskorrektur.
Henning nahm an der Strafraumgrenze einen Flachpaß von der rechten
Seite direkt an und verwandelte zum 2:4. Am Ende nützte das ganze
Aufbäumen aber nichts und es blieb beim 2:4.
Nach zwei Finalteilnahmen in Folge war dieses Jahr also im Halbfinale Endstation
für Torpedo Eisen. Nach den Leistungen der Vorrunde konnte man aber
kaum damit rechnen, daß Torpedo Eisen so weit kommen würde. Trotzdem
war die Art und Weise des Ausscheidens doch sehr enttäuschend. In der
völlig verschlafenen ersten Halbzeit hatte Torpedo Eisen dem druckvollen
Spiel der Sprit Connection nichts entgegenzusetzen und ging daher völlig
verdient als Verlierer vom Platz.
Tore: 0:1 (1.), 0:2 (9.), 0:3 (24.), 1:3 Christian (63.), 1:4 (71.), 2:4
Henning (80.)
Gespielt haben: Markus, Marc, Guido, Kai, Sinisa, Philip, Markus G., Christoph
H., Lutz, Gregor, Thomas, David, Christian, Henning
Spiel um Platz 3
Torpedo Eisen - Otze mach et
2:6
Samstag, 13. Juli, um 13 Uhr auf
den Stadionvorwiesen
Nach den beiden Finalteilnahmen
der Vorjahre stand Torpedo Eisen dieses Jahr erstmals im Spiel um Platz 3.
Und da ein dritter Platz besser als ein vierter Platz ist, nahm man sich
zum wiederholten Mal vor, diesmal aber wirklich kein frühes Gegentor
zu kassieren. Doch gleich in den ersten Minuten wurde die Torpedo Abwehr
von den flinken Otze-Spielern ein ums andere Mal schwindelig gespielt. Kein
Wunder also, daß in der dritten Minute ein Stürmer von Otze mach
et an der Strafraumgrenze zum Schuß kam und unhaltbar zur 1:0-Führung
für Otze verwandeln konnte. Und da war er wieder: Der frühe
Rückstand von Torpedo Eisen.
Zum Glück ging es jetzt aber erst einmal nicht so weiter wie in der
Vorwoche beim Halbfinale, als Torpedo Eisen schon nach 24 Minuten 0:3 hinten
lag. Erste Angriffe deuteten daraufhin, daß auch Torpedo Eisen Tore
schießen wollte. Marc hatte Pech bei einem Kopfball, der nur an der
Latte landete. In der 19. Minute wurde dann Boris, der zum ersten Mal für
Torpedo Eisen auf dem Platz stand, auf der linken Seite in der Nähe
des Strafraums gefoult. Den resultierenden Freistoß zirkelte Thomas
genau auf den nach vorne aufgerückten Libero Guido, der den Ball mit
dem Kopf zum Ausgleich verwandelte.
Nach wie vor hatte die Torpedo-Abwehr aber größte Schwierigkeiten
mit den Offensivspielern von Otze, so daß es immer wieder zu
gefährlichen Szenen vor dem Torpedo-Tor kam. So auch in der 32. Minute,
als ein Otze-Stürmer aus 20 Metern einen Flachschuß auf das in
der ersten Halbzeit von Henning gehütete Torpedo-Tor abfeuerte. Guido
wollte Henning die Arbeit abnehmen und hielt seinen Fuß dazwischen.
Damit beförderte er den Ball leider genau vor die Füße eines
weiteren Otze-Spielers, der nun keine Mühe mehr hatte zum 2:1 zu verwandeln.
In der Halbzeitpause waren aber alle trotz des Rückstandes und der bis
dahin gebotenen äußerst dürftigen Leistung hoffnungsfroh,
das Spiel noch umdrehen zu können. In der Zwischenzeit war auch Christian
eingetroffen, der in der zweite Halbzeit den Torpedo-Sturm bereichern sollte,
und Markus C., der in der ersten Halbzeit ausnahmsweise als Feldspieler
eingesetzt wurde, besetzte in der zweiten Halbzeit wieder seine angestammte
Torwartposition.
Und es ging gleich ganz gut los in der zweiten Hälfte. Sinisa stand
dem bis dahin gefährlichsten Offensivspieler von Otze ständig auf
dem Fuß, so daß dieser spürbar die Lust am Fuballspielen
verlor. Auch in der 49. Minute konnte Sinisa einen Ball erobern. Weil sein
Gegenspieler lieber reklamierte als nachzusetzen, konnte Torpedo Eisen über
rechts gefährlich nach vorne spielen. Schließlich setzte sich
David auf der rechten Seite durch und flankte flach in die Mitte, wo Marc
schon auf den Ball wartete und zum 2:2 verwandelte.
Sah es gerade so aus, als könnte Torpedo Eisen das Spiel vielleicht
kippen, so begann nun stattdessen eines der düstersten Kapitel in der
Geschichte von Torpedo Eisen. Die Abwehrspieler wurden immer hilfloser gegen
die quirligen Otze-Stürmer, denen sie in zunehmendem Maße nur
noch als Slalomstangen dienten, und das Mittelfeld tat auch nicht viel, um
gegnerische Angriffe früh zu unterbinden. In der 57. Minuten segelte
dann eine weite Flanke in den Strafraum von Torpedo Eisen, in dem neben mehreren
Torpedo-Spielern nur noch der mit Abstand kleinste Spieler von Otze mach
et stand. Da sich niemand für ihn zuständig fühlte, konnte
er völlig unbedrängt per Kopf das 3:2 für Otze erzielen. Kurze
Zeit später, in der 62. Minute, ließ ein Otze-Spieler an der rechten
Außenlinie zunächst Marc alt aussehen und hatte danach auch keine
Problem, Guido zu umkurven. Jetzt hatte er nur noch Markus vor sich und
ließ ihm mit einem strammen Schuß keine Chance.
Völlig frustriert ließ sich nun innerhalb weniger Minuten die
gesamte Torpedo-Abwehr auswechseln. An der drückenden Überlegenheit
von Otze mach et änderte sich dadurch aber nichts. Und so kam Otze mach
et in der 75. und der 82. Minute noch zu zwei weiteren Treffern gegen eine
dilletierende Torpedo-Mannschaft.
Damit hat Torpedo Eisen die Saison auf einem eigentlich sehr guten vierten
Platz beendet. Schade nur, daß im letzten Saisonspiel so eine peinliche
Leistung gezeigt wurde. Otze mach et hat hingegen einen sehr starken Eindruck
hinterlassen und ist in dieser Verfassung sicher zu den Favoriten für
die nächste Saison zu zählen.
Tore: 0:1 (3.), 1:1 Guido (19.), 1:2 (32.), 2:2 Marc (49.), 2:3 (57.), 2:4
(62.), 2:5 (75.), 2:6 (82.)
Markus C., Henning, Guido, Kai, Marc, Thomas, Boris, Philip, Markus G., Christoph
H., Sinisa, Lutz, Christian, David
Championsleague
(K.O.-Runde,
Vorrunde)
Torpedo
Eisen - Schönheit und Ausdauer 1:2
Sonntag, 14. April, um 15 Uhr
auf der Jahnwiese
Nach langer Pause konnte Torpedo
Eisen zunächst an die Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen.
Schönheit und Ausdauer war zwar der erwartet starke Gegner, aber das
Spiel wurde von Torpedo Eisen kontrolliert. Schon nach drei Minuten vergab
Markus frei vor dem gegnerischen Torwart die erste 100%-ige Chance. Sein
Schlentzer war einfach zu lässig. Diese generelle Grundhaltung bei Torpedo
Eisen sollte sich am Ende noch rächen. Doch zunächst ging es weiter
mit Chancen für Torpedo Eisen. Geschickt wurde der Gegner aus der Abwehr
gelockt und mit schnellen Gegenstößen Torchancen erspielt.
Zunächst vergab noch Philip, aber nach einer guten halben Stunde sollte
die Geduld belohnt werden. In unnachahmlicher Art nahm Christian einen langen
Ball aus der Abwehr auf, sprintete über 40 Meter und ließ dem
gegnerischen Torhüter keine Chance, 1:0!
Nach dem Führungstreffer änderte sich wenig. Schönheit und
Ausdauer hatte keine Aussichten, gefährlich vor das Torpedo Tor zu kommen.
Torpedo Eisen erspielte sich noch ein, zwei gute Torchancen, die aber nicht
verwertet werden konnten. Zur Halbzeit war die Führung somit hoch verdient.
Nach der Pause änderte sich zunächst wenig, aber Torpedo Eisen
versäumte es, die durchaus vorhandenen Chancen zum Ausbau der Führung
zu nutzen. Nach gut einer Stunde schlich sich dann der Schlendrian ins Spiel.
Niemand bei Torpedo Eisen schien mehr daran zu glauben, daß Schönheit
und Ausdauer noch ein Tor erzielen könnte. Doch erste, noch harmlose
Fernschüsse deuteten an, daß sich Schönheit noch keineswegs
aufgegeben hatte.
10 Minuten vor dem Ende der Partie geschah es dann. Aus einer an für
sich völlig harmlosen Szene legte ein Torpedo Eisen Abwehrspieler den
Ball einem Gegenspieler vor die Füße. Dieser war zwar
überrascht, den Ball zu erhalten, bedankte sich aber unmittelbar mit
einem satten Schuß zum 1:1. Torpedo Eisen wurde dadurch zwar
wachgerüttelt, aber spielte den Ball in den Folgeminuten meist recht
hektisch nach vorne. Trotzdem hätte noch einmal die Führung für
Torpedo Eisen fallen können. Doch Philip und ein, zwei andere vergaben
die sich bietenden Chancen. Kurz vor Schluß löste dann Torpedo
Eisen die Abwehr auf. 3 Punkte oder keiner war nun das Motto. Leider sollte
es keiner werden. In der 87. nutzte Schönheit und Ausdauer geschickt
einen Konter und spielte den einzig verbliebenen Abwehrspieler aus und
erhöhte zum 1:2 Endstand, angesichts des Spielverlaufs noch nichtmal
ganz unverdient. Torpedo Eisen fehlte einfach der letzte Einsatz und der
unbedingte Siegeswille.
Torpedo Eisen steht jetzt schon mit dem Rücken zur Wand. Will man noch
das Achtelfinale erreichen, müssen jetzt die nächsten Spiele gewonnen
werden. Andererseits ist die Gruppe auch so stark besetzt, daß sich
vielleicht auch noch andere Teams gegenseitig die Punkte wegnehmen. In zwei
Wochen wird sich zeigen, wie gut Torpedo Eisen auch mit Niederlagen umgehen
kann.
Tore: 1:0 Christian (27.), 1:1 (80.), 1:2 (87.)
Beton
Union - Torpedo Eisen 2:4
Sonntag, 28. April, um 12 Uhr
auf der Jahnwiese
Zu ungewohnter Zeit und bei
strömenden Regen ging es für Torpedo Eisen nach der Niederlage
gegen Schönheit und Ausdauer gegen die Beton Union schon um alles. Da
Sascha nicht anwesend war, spielte erstmals Guido auf der Liberoposition
und sollte seine Sache ausgezeichnet machen. Torpedo Eisen legte los wie
die Feuerwehr und wurde schon beim ersten Angriff belohnt. Nach einer schnellen
Überbrückung des Mittlfeldes ließ Christian auf der rechten
Außenbahn den Gegnern keine Chance, flankte präzise auf den Kopf
von David, der nur noch zum 1:0 einnicken mußte.
Angesichts der Führung wollte Torpedo Eisen nicht den Fehler der Begegnung
gegen Schönheit und Ausdauer wiederholen, als man sich nach langer
Führung einlullen ließ und der Gegner schließlich das Spiel
gewann. Doch Absichten sind das eine, die Umsetzung das andere. Die Beton
Union hielt gegen und erkämpfte sich mit Fernschüssen eigene
Torchancen. Spätestens nach einer knappen halben Stunde zeigte sich,
daß diese Taktik nicht verkehrt war. Auf dem nassen und schlüpfrigen
Boden geraten auch ansonsten harmlose Bälle zu gefährlichen
Torschüssen. So auch in der 28. Minute als ein Stürmer der Beton
Union aus 18 Metern unbedrängt abziehen konnte und der Ball sich unhaltbar
zum nicht unverdienten Ausgleich in Netz senkte.
Torpedo Eisen war zum Glück nicht gschockt und spielte weiter nach vorne,
wo München Import Christoph seine ganz starke Viertelstunde haben sollte.
Sein erster Distanzschuß senkte sich zwar über den Torwart, allerdings
auch knapp über das Tor. Wie es besser geht, zeigte er zwei Minuten
später. Von der 16-Meterlinie lupfte er den Ball über den zu weit
vorne stehenden Keeper zur erneuten Führung ins Tor. Und wiederum zwei
Minuten später hätte er fast zum 3:1 erhöht, traf allerdings
nur den Pfosten.
Das 3:1 sollte erst nach der Halbzeit fallen. Christian rutschte vor dem
gegnerischen Torwart in einen langen Paß von Philip und berührte
den Ball leicht. Der nebenstehende Abwehrspieler brachte seinen Fuß
an den Ball und schoß ihn ins eigene Netz. Leider dachte Torpedo Eisen
nun schon wieder, das Spiel sei gelaufen. Dem war natürlich nicht so.
Optisch blieb Torpedo zwar die spielbestimmende Mannschaft und David hätte
nach einem schönen Solo wirklich alles klar machen können, doch
Beton Union konterte clever und gefährlich. Nach gut 70. Minuten stimmte
die Zuordnung in Torpedos Abwehr nicht und schon standen zwei Beton Spieler
im Torpedo Strafraum sträflich frei. Zu allem Übel wurden sie auch
noch angespielt und einer von beiden konnte zum erneuten Anschlußtreffer
einschieben.
Torpedo Eisen brauchte drei Punkte und wollte drei Punkte, so daß nun
ein Sturmlauf auf das Beton Union Tor einsetzte. Nach toller Vorarbeit von
Thomas und Kai wurde Philip angespielt, der daraufhin frei auf den Beton
Torwart zulaufen konnte und zum 4:2 einschob. David und Markus, der
zwischenzeitlich zusammen mit einem Beton Union Spieler eine 10-Minutenstrafe
verbüßen durfte, hätten danach das Ergebnis noch erhöhen
können. Doch dies wäre dem Guten sicherlich zuviel gewesen. Im
nächsten Spiel gegen die Meßdiener muß Torpedo Eisen ebenfalls
gewinnen, will man die minimal verblieben Chacen auf den Einzug in das
Viertelfinale noch wahren.
Tore: 1:0 David (5.), 1:1 (28.), 2:1 Christoph M. (37.), 3:1 Eigentor (55.),
3:2 (70.), 4:2 Philip (76.)
Gespielt haben: Markus C., Marc, Guido, Kai, Elmar, Lutz, Thomas, Jörg,
Markus G., Christoph H., David, Philip, Christoph M., Christian
Torpedo Eisen - Messdiener 2:1
Sonntag, 12. Mai, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Kann die Taktik ein Spiel entscheiden?
Mit einem Quentchen Glück ja. Kommt noch eine starke kämpferische
und spielerische Leistung hinzu, dann können auch vermeidlich
übermächtige Gegner bezwungen werden. Alle diese Zutaten waren
an diesem Sonntag bei Torpedo Eisen nach langer, langer Zeit mal wieder
angerührt. Torpedo mußte unbedingt gewinnen, um noch Aussichten
auf den Einzug ins Viertelfinale zu haben. Die Meßdiener wollten allerdings
auch gewinnen, so daß sich über 90 Minuten eine sehr sehenswerte
Partie entwickeln sollte
Den besseren Start erwischte eindeutig Torpedo Eisen. Agressiv wurde der
Gegner attackiert und die meisten Zweikämpfe für Torpedo Eisen
entschieden. In der von Guido glänzend dirigierten Abwehr ließen
Marc und Kai nichts anbrennen. Auch das Mittelfeld um Christoph H., Markus,
Sinisa, Jörg und Elmar arbeitete mit einem enormen Laufpensum sowohl
nach hinten als auch nach vorne. Die Offensivabteilung um Spielmacher Philip
sowie die Spitzen Christian und David wurde so ein ums andere mal gut in
Szene gesetzt. Erste Schüsse von David und Christian waren jedoch noch
zu harmlos oder strichen am Tor vorbei. Auf der Gegenseite schienen die
Meßdiener in der ersten halben Stunde wenig entgegenzusetzen zu haben,
kamen sie doch zu keiner einzigen Torchance, auch keinem Weitschuß.
Für den außenstehenden Beobachter erschien es nur eine Frage der
Zeit, bis Torpedo Eisen in Führung gehen sollte.
Doch nach genau einer halben Stunde zeigten die Meßdiener
urplötzlich, warum sie in der Vorrunde ihre Gruppe dominiert hatten
und nun ein ganz heißer Anwärter auf das Viertelfinale sind. Im
Mittelfeld lief nun der Ball und die schnellen, ständig kreuzenden
Stürmer spielten die Torpedo Abwehr ein umss andere mal fast schwindelig.
Mit diesem Elan kamen dann auch die Torchancen. Insbesondere Schüsse
von der 16-Meterlinie waren brandgefährlich. Doch nun konnte Markus
zeigen, warum er die unangefochtene Nummer 1 im Tor von Torpedo Eisen ist.
Auf dem tückischen Boden konnte er auch quasi unberechenbare Aufsetzer
sicher fangen und fischte alles andere gekonnt aus der Luft. In der 40. Minute
war allerdings auch Markus schon geschlagen. Ein wunderschöner
Volleyschuß aus fast 20 Metern prallte zum Glück für Torpedo
Eisen allerdings auf die Latte.
In der Halbzeit fing sich Torpedo Eisen wieder und konnte das Zepter nach
dem Wiederanpfiff zurückgewinnen. Mit enormen läuferischen Aufwand
wurden die Bälle schnell erkämpft und auch das Spiel nach vorne
wurde immer besser. Ein Tor lag nun in der Luft. Hatte David schon zwei gute
Chancen vergeben, so machte er es beim dritten Mal hundertprozentig richtig.
Nach einem Einwurf ließ er zwei, drei Gegner wie Fahnenstangen stehen,
legte sich den Ball auf den starken rechten Fuß und zog aus 18 Metern
für den Torhüter der Meßdiener unhaltbar ins linke Eck ab,
1:0 nach einer Stunde! Zu diesem Zeitpunkt war Torpedo Eisen wieder zurück
im Rennen um den Einzug in das Viertelfinale. Torpedo ließ nun nicht
wie so oft in der Vergangenheit nach, sondern wollte den zweiten Treffer.
Jörg kämpfte im Mittelfeld als ob er gerade erst 20 geworden wäre
und Guido pflückte ausnahmelos alle hohen und weiten Bälle der
Meßdiener sicher aus der Luft. Über Philip und Christian liefen
immer wieder gefährliche Konter, die die nun viel zu weit aufgerückten
Meßdiener immer wieder ermöglichten. Doch ein zweites Tor wollte
Torpedo Eisen nicht gelingen.
Die Meßdiener ließen ebenfalls nicht locker und drängten
auf den Ausgleich. Doch wie schon in der ersten Halbzeit machte Markus in
seinem bisher besten Spiel für Torpedo Eisen alle Chancen zunichte.
Doch in der 72. Minute sollte das Spiel noch spannender werden. Guido konnte
einen Angriff der Meßdiener auf der linken Abwehrseite abfangen. Anstatt
den Ball wegzuschlagen, spielte er den Ball auf Marc, der den Ball wegschlagen
oder auf den freistehenden Elmar weiterleiten konnte. Marc entschied sich
fürs wegschlagen, erwischte den Ball aber nicht voll, so daß ein
gegnerischer Spieler ihn in gefährlicher Position am 16 Meterraum aufnehmen
konte. Dieser fackelte nicht lange und zog hart ab. Guido schmieß sich
mit letzter Kraft in den Ball und konnte ihn tatsächlich noch stoppen,
allerding mit der Hand. Schiedsrichter Rudolf entschied sofort und korrekt
auf Elfmeter für die Meßdiener. Die Meßdiener hatten noch
die Nerven und verwandelten sicher zum nicht unverdienten Ausgleich. Torpedo
Eisen war nun so gut wie wieder draußen aus dem Viertelfinale.
Diesmal sollte Torpedo Eisen jedoch nicht das Schicksal des Spieles gegen
Schönheit und Ausdauer ereilen. Alle Beteiligten liefen nun auf dem
Zahnfleisch und trieben den Ball Richtung Meßdienertor. Allen voran
David. Nach 80 Minuten erkämpfte er sich zum wiederholten Male den Ball
im Mittelfeld und setzte sich auf der linken Seite durch. Dort hatte er dann
im Strafraum noch den Überblick, auf den völlig frei stehenden
Markus zu passen. Markus brachte dann jedoch das Kunststück fertig,
den Ball aus wenigen Metern nicht über die Linie zu schieben. Normalerweise
rächt es sich in einem Spiel, 100%-ige Chancen auszulassen. Doch nicht
diesmal. Nach einem direkten Freistoß der Meßdiener konnte Markus
seinen Faupax wieder wettmachen und per Kopf auf der Linie für den schon
geschlagenen Torhüter klären.
Geduld und Beharrlichkeit zahlen sich im Leben häufig aus. So sollte
es auch diesmal sein. Torpedo glaubte an sich und hatte am Schluß noch
mal etwas zuzusetzen. Kurz vor Schluß kam David an den Ball, spielte
in seiner unnachahmlichen Art gleich vier Gegner aus, paßte im Strafraum
quer auf Christian der hart und platziert zum 2:1 einschießen konnte.
Torpedo Eisen mußte nun "nur noch" das Ergebnis über die Zeit
bringen. Doch das sollte mit dieser Einstellung geradezu spielerisch gelingen.
Besonders hervorzuheben war diesmal die in allen Belangen geschlossene
Mannschaftsleistung und der große kämpferische Wille. Auch wenn
Tore die Spiele entscheiden, so wurde das Spiel diesmal sicherlich auch in
der bombenfesten Abwehr und einem fast bis zum Umfallen kämpfenden
Mittelfeld gewonnen.
Sollte Torpedo Eisen die heute gezeigte Leistung gegen Independiente wiederholen
können, steht die Tür zum Viertelfinale wieder ganz weit offen.
Torpedo Eisen kann es jetzt wieder aus eigener Kraft schaffen.
Tore: 1:0 David (60.), 1:1 Handelfmeter(72.), 2:1 Christian (86.)
Gespielt haben: Markus C., Marc, Guido, Kai, Elmar, Sinisa, Jörg, Markus
G., Christoph H., David, Philip, Christian
Torpedo Eisen - Independiente
2:1
Sonntag, 26. Mai, um 15 Uhr am
Salzburger Weg
Da auf der Jahnwiese eine
Großveranstaltung stattfand, mußte das Spiel auf der ungeliebten
Asche am Salzburger Weg ausgetragen werden. Auf dem steinharten Platz war
Independiente in der Anfangsphase die optisch überlegene Mannschaft.
Große Chancen konnte aber zunächst keines der beiden Teams
herausspielen.
In der 15. Minute war die Torpedo-Abwehr dann aber bei einem gegnerischen
Steilpaß etwas zu weit aufgerückt, so daß ein Stürmer
von Independiente sechzehn Meter vor dem Tor gefährlich zum Schuß
kam. Mit einer Glanzparade konnte Keeper Markus den Ball jedoch noch gegen
den Pfosten lenken.
Nach dieser Szene kam es dann aber auch zu den ersten zaghaften Angriffsversuchen
von Torpedo Eisen. In der 25. Minute war es dann soweit: David bekam kurz
vor dem Strafraum den Ball, legte ihn auf seinen linken Fuß und schoß
unhaltbar in die rechte Torecke. Einige Minuten später wäre dann
beinahe sogar das 2:0 gefallen, aber Thomas traf leider nur den Pfosten.
Unverständlicherweise schlichen sich jetzt wieder Unkonzentriertheiten
in das Spiel von Torpedo Eisen. Mehrfach nutzte Independiente Lücken
im linken Mittelfeld aus, um gefährlich vor das Torpedo-Tor zu kommen.
Zweimal konnte sich Torpedo Eisen bei den Spielern von Independiente dafür
bedanken, daß sie aus geringer Entfernung das Tor nicht trafen. Mit
einer etwas schmeichelhaften 1:0-Führung ging Torpedo Eisen dann in
die Halbzeit.
Nach der Pause stimmte die Zuordnung wieder und die Angriffe von Independiente
konnten frühzeitig unterbunden werden. Die Offensivabteilung sorgte
dann in der 65. Minute für Aufsehen. Nach einem Paß von David,
drehte sich Christian mit dem Ball um seinen Gegenspieler und hatte freie
Bahn auf das Tor, zumal der Torwart von Independiente unverständlicherweise
weit außerhalb seines Strafraums stand und Christian wohl nicht mehr
hätte aufhalten können. Dies tat stattdessen der ausgespielte
Abwehrspieler, indem er Christian am Trikot festhielt. Für diese klare
Notbremse gab es völlig zu Recht die rote Karte.
Für Torpedo Eisen wäre ein Tor besser gewesen als die rote Karte.
Nach dem Platzverweis änderte sich nämlich an den Spielanteilen
nicht viel und in der 79. Minute kam es dann sogar ganz schlimm. Nach einem
Freistoß von Independiente stimmte die Deckungsarbeit bei Torpedo Eisen
nicht und ein gegnerischer Stürmer kam am Fünfmeterraum unbehindert
zum Kopfball und versenkte den Ball zum 1:1-Ausgleich ins Netz.
Die Qualifikation für das Viertelfinale schien jetzt wieder in großer
Ferne zu sein. Doch Torpedo Eisen sollte diesmal das glücklichere Ende
für sich behalten. In der 86. Minute flankte David von der rechten Seite
in den Strafraum, wo Gregor den Ball stoppte und mit dem rechten Außenrist
am Torwart vorbei zum 2:1-Siegtreffer für Torpedo Eisen einschob.
Damit hat Torpedo Eisen zum ersten Mal gegen seinen Angstgegner Independiente
gewonnen und sich alle Chancen für den Einzug in das Viertelfinale gewahrt.
Tore: 1:0 David (25.), 1:1 (79.), 2:1 Gregor (86.)
Gespielt haben: Markus C., Marc, Guido, Kai, Lutz, Philip, Sinisa, Jörg,
Markus G., Gregor, Thomas, David, Christian
Torpedo Eisen - Graskloppers
3:3
Samstag, 8. Juni, um 11 Uhr auf
der Jahnwiese
Bei sonnigem Wetter fand das
letzte und entscheidende Spiel der Zwischenrunde zwischen Torpedo Eisen und
den Graskloppers statt, ein Spiel, das allmählich in der Reihe der
Bunte-Liga-Klassiker seinen Platz findet. Die Ausgangssituation für
Torpedo Eisen war klar: Mindestens ein Punkt musste her, um sicher das
Viertelfinale zu erreichen. Dank gebührt Ralf, der für Torpedo
Eisen im Tor stand, da unser Stammtorhüter leider nicht anwesend sein
konnte. Auch Björn, der gefürchtete Torpedo-Stürmer, der in
Brasilien seine Fußballkenntnisse vertieft hatte, war gekommen, um
das begehrte grünweiße Trikot zu tragen.
Nach den ersten Minuten, in denen beide Mannschaften sich abtasteten, ergaben
sich die ersten Torchancen. In der 11. Minute wurde Tommy von Kai angespielt,
setzte sich auf der rechten Seite gegen seinen Bewacher durch, ließ
mit seiner Schnelligkeit einen zweiten Verteidiger stehen und mit Übersicht
spielte er den Ball auf den freistehenden Sinisa, der aus fünf Metern
einen harmlosen Schuss in die Arme des gegnerischen Torwarts abgab. Man muss
Sinisa zugute halten, dass er trotz des parallel laufenden WM-Krimis zwischen
Italien und Kroatien für Torpedo Eisen auf dem Platz stand. Fünf
Minuten später ergab sich die nächste Gelegenheit für Torpedo
Eisen. Einen Ball, der von Phillip in den 16-Meter-Raum hineingezirkelt wurde,
beförderte David mit dem Hinterkopf gegen die Latte.
Der Spruch wenn man seine Chancen nicht nutzt, wird man bestraft
sollte sich kurzfristig bewahrheiten. In der 23. Minute holten die Graskloppers
einen Eckball heraus. Dieser wurde direkt auf Markus B., einem der beiden
Stürmer der Graskloppers, getreten, der den Ball mit der Picke erwischte,
und dieser wurde vom Torwart abgewehrt, prallte dann unglücklich von
einem Abwehrspieler vor die Füße des anderen Stürmers, Andreas
F., der keine Mühe hatte, aus 2 Metern ins leere Tor einzunetzen. Nach
dem Tor wurden die Graskloppers stärker. Sie gewannen mehr Zweikämpfe
und setzten ihre schnellen Flügelspieler ein. In der 29. Minute wurde
ein scharfer Pass in den Sechzener gespielt. Guido wollte verhindern, dass
der Pass sein Ziel erreicht, und traf den Ball mit dem linken Schienbein
unglücklich, so dass dieser unhaltbar für Ralf ins eigene Tor
abgefälscht wurde.
2:0 für die Graskloppers. Torpedo Eisen resignierte nicht, im Gegenteil:
Die Mannschaft spielte nun alles oder nichts. In der 33. Minute nahm der
rechte Flügelflitzer von Torpedo, Markus, einem Graskloppers-Spieler
den Ball ab und spielte den aufgerückten Thomas den Ball in den Lauf.
Dieser versuchte den berühmten Außenrist-Ball um den Torwart in
den Winkel, doch er erwischte den Ball nicht mit drei, sondern mit vier Zehen,
und die Kugel flog knapp am Tor vorbei. 35. Minute Eckball für
Torpedo Eisen. Philip flankte auf den zweiten Pfosten, David sprang zum Kopfball
hoch, doch der Ball prallte von seinem Rücken auf Jörg, der goldrichtig
stand und mit dem linken Fuß zum 2:1 mühelos einlochte. In der
42. Minute wurde ein schwacher Abschlag des Kloppers-Keepers von Thomas
antizipiert. Mit glänzender Übersicht und feiner Technik nahm er
den Ball mit dem linken Fuß Volley und spielte einen Zuckerpass in
den Lauf von Björn, der mit der Picke am herauseilenden Torwart aus
15 Metern zum psychologisch wichtigen 2:2 vor der Pause verwandelte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten beide Mannschaften, warum sie letztes
Jahr im Finale der Bunten Liga standen. Das Niveau der Partie steigerte sich.
Der Ball lief bei beiden Mannschaften im Mittelfeld besser, und die
Zweikämpfe wurden angenommen. Die beinharten Verteidiger von Torpedo
Eisen, Mark und Kai, waren für die Bewachung der gefürchteten und
torgefährlichen Graskloppers-Stürmer zuständig, eine Aufgabe,
die sie überzeugend meisterten, denn die Stürmer kamen zwar oft
an den Ball und kombinierten untereinander, glasklare Torchancen waren allerdings
Mangelware. In Standardsituationen zeigte sich allerdings die Stärke
des amtierenden Bunte Liga Meisters. In der 55. Minute traf ein
Mittelfeldspieler der Graskloppers nach einem Eckball mit einem Vollspannschuss
nur die Latte.
In der 60. Minute erkämpfte sich Christian den Ball. In seiner
unnachahmlichen Art ließ er zwei Gegenspieler stehen. Als der dritte
Verteidiger ihm stellte, schlug er einen Haken mit Rechts und schoss mit
dem linken Fuß genau in die Arme des Torwarts. Dann kam die 61. Minute.
Erneut gab es einen Eckball für die Graskloppers. Der Ball wurde scharf
in den Strafraum gespielt und konnte von der Torpedo-Abwehr nicht geklärt
werden, so dass ein Spieler der Graskloppers das Gewusel nutzte und aus 5
Metern zum 3:2 unhaltbar verwandelte.
Torpedo Eisen war von dieser erneuten Rücklage nicht geschockt und stemmte
sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. In der 68. Minute schickte
David Gregor mit einem Steilpass, und dieser schoss aus 13 Metern aufs Tor,
doch der Ball konnte vom Torwart pariert werden.
In der 72. Minute sollte die Mühe von Torpedo-Eisen belohnt werden.
Sinisa spielte auf Philip, der auf den linken Flügel gestartet war.
Er nahm den Ball an, hob im Stil eines Großen den Kopf und flankte
auf David, der aus sieben Metern den Ball aus der Luft mit Links pflückte
und nicht hart, aber platziert halbhoch auf den ersten Pfosten unhaltbar
zog. Eine schöne Kombination war belohnt worden.
In der Schlussphase hatten die Graskloppers wieder eine Chance aus einem
Eckball heraus, die aber vom gut haltenden Ralf zunichte gemacht wurde. In
der 88. Minute hätte Christian sogar den Sieg für Torpedo perfekt
machen können. Er startete von der Mittellinie, verlor den Ball,
erkämpfte ihn sich wieder und lief mit Ball schneller als seine beiden
Bewacher, doch leider legte er sich den Ball einen Tick zu weit vor, so dass
der Torwart vor ihm am Ball war und diese Chance vereitelte.
Es blieb beim 3:3. Angesichts des Chancenverhältnisses wäre heute
aber auch ein Sieg für Torpedo Eisen nicht unverdient gewesen. Mit diesem
Resultat haben sich beide Teams in der Todesgruppe B den Einzug ins Viertelfinale
gesichert.
Tore: 0:1 (23.), 0:2 Guido (Eigentor, 29.), 1:2 Jörg (35.), 2:2 Björn
(42.), 2:3 (61.), 3:3 David (72.)
Gespielt haben: Ralf, Marc, Guido, Kai, Sinisa, Philip, Jörg, Markus
G., Gregor, Thomas, David, Christian, Björn
Vorrunde
(K.O.-Runde,
Championsleague)
Torpedo
Eisen - Bertis Rache 2:0
Sonntag, 20.8.01, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Am heißesten Tag des Jahres
fand das erste Vorrundenspiel von Torpedo Eisen statt. Beide Mannschaften
litten von Anfang an merklich unter den hohen Temperaturen. Insgesamt kam
Torpedo Eisen aber besser mit den Bedingungen zurecht und erspielte sich
bald eine deutliche optische Überlegenheit, während sich Bertis
Rache in erster Linie auf die Verteidigung konzentrierte. Klare Chancen konnte
sich Torpedo Eisen gegen die kompakte Abwehr von Bertis Rache aber zunächst
nicht erspielen
In der 22. Minute setzte sich dann aber Björn auf der linken Seite gegen
mehrere Abwehrspieler durch, paßte in die Mitte auf Marc, der den Ball
wiederum auf Christian weiterleitete. Dieser vollendete dann mit einem
schönen Schuß aus der Drehung zum 1:0 für Torpedo Eisen.
In der Folgezeit tat sich Torpedo Eisen zwar weiterhin schwer gegen die massive
Abwehr von Bertis Rache, allerdings hatte man nie das Gefühl, daß
die Führung in Gefahr geraten könnte. So blieb es dann bis zur
Halbzeit auch beim 1:0.
In der zweiten Halbzeit ging es da weiter, wo die erste Halbzeit aufgehört
hatte. Torpedo Eisen war weiterhin die klar dominierende Mannschaft, blieb
jedoch immer wieder in der vielbeinigen Abwehr von Bertis Rache stecken,
so daß das erlösende 2:0 zunächst einfach nicht fallen wollte.
Bei zwei langen Pässen von Bertis Rache, wurde es dann auch vor dem
Tor von Torpedo Eisen etwas brenzlig. Aber Torhüter Ralf, der für
den abwesenden Markus eingesprungen war, lief jeweils rechtzeitig aus seinem
Tor heraus und war früher am Ball als die gegnerischen Stürmer.
In der 76. Minute war es dann endlich so weit. In einem der vielen Angriffe
von Torpedo Eisen, kam Christoph H. in aussichtsreicher Position zum Schuß
und nutzte die Chance zum 2:0. Das Spiel war jetzt entschieden. Angesichts
der großen Hitze tat sich bis zum Schlußpfiff nicht mehr sehr
viel auf dem Spielfeld und es blieb beim 2:0.
Tore: 1:0 Christian (22.), 2:0 Christoph H. (76.)
Torpedo
Eisen - Boca Feez Seniors 1:3
Sonntag, 16.9.01, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Letzte Saison gewann Torpedo
Eisen in der Championsleague gegen Boca Feez Seniors noch klar mit 5:1.
Angesichts dieser Tatsache rechnete ein Großteil der Spieler von Torpedo
Eisen anscheinend mit einem leichten Spiel und ließ in der Anfangsphase
jeden kämpferischen Einsatz vermissen. Zweikämpfe wurden immer
wieder verloren. Hatte man mal den Ball so wurde er planlos nach vorne geschlagen
oder bei mißlungenen Kurzpässen dem Gegner in den Fuß
gespielt.
So war es kein Wunder, daß Boca Feez Seniors immer wieder gefährlich
in die Nähe des Torpedo-Tores gelangte. Verfehlten die ersten Schüsse
und Kopfbälle von Boca Feez Seniors noch ihr Ziel, so gabe es in der
27. Minute dann die verdiente Quittung für die lasche Einstellung von
Torpedo Eisen. Nachdem die Torpedo-Abwehr einen Spieler von Boca Feez Senior
nur per Foul stoppen konnte, gab es 20 Meter vor dem Tor einen Freistoß.
Diesen platzierte der Schütze genau ins rechte Toreck und es stand 1:0
für Boca Feez Seniors.
Wer gedacht hatte, daß jetzt ein Ruck durch die Mannschaft von Torpedo
Eisen gehen würde, sah sich getäuscht. Bis auf einige Fernschüsse
kam auch im Rest der ersten Halbzeit nicht viel auf das Tor von Boca Feez
Seniors. Nach einem schweren Foul an David (trotz Schienbeinschonern, waren
deutliche Spuren an seinem Schienbein zu sehen) sah zwar ein Spieler von
Boca Feez Seniors die rote Karte, aber Torpedo Eisen kam nunächst trotzdem
nicht besser ins Spiel.
In der zweiten Halbzeit war dann endlich so etwas wie ein Aufbäumen
bei Torpedo Eisen zu sehen. Zusehends wurde die Abwehr von Boca Feez Seniors
unter Druck gesetzt. Allerdings wurden die Bälle weiterhin sehr oft
planlos hoch in den Strafraum geschlagen, und da das Kopfballspiel bekanntlich
nicht die Stärke von Torpedo Eisen ist, waren die meisten Bälle
leichte Beute für die Abwehr.
In der 59. Minute kam es dann noch schlimmer für Torpedo Eisen. Bei
einem an sich viel zu langen Paß von Boca Feez trat Torhüter Markus
über den Ball und ein Stürmer konnte mühelos zum 2:0 einschieben.
Torpedo Eisen warf jetzt alles nach vorne und erkämpfte sich jetzt auch
einige gute Chancen. Dazu kam eine riesige Anzahl an Fernschüssen, die
aber alle das Tor verfehlten oder vom Torwart leicht abgefangen werden konnten.
Der Anschlußtreffer lag nun aber in der Luft. Man hatte den Eindruck,
daß Boca Feez die Verteidigung mit nur zehn Spielern immer schwerer
fiel. Allerdings eröffnete das offensive Spiel von Torpedo Eisen dem
Gegner Konterchancen. Eine davon führte dann in der 74. Minute zum 3:0.
Dies war der endgültige Knock-Out für Torpedo Eisen. Zwar gelang
Christian in der 79. Minute noch das 1:3, aber insgesamt stellte sich Torpedo
Eisen zu ungeschickt an, um in den letzen Minuten dem Gegner noch
gefährlich werden zu können
In zwei Wochen wird sich zeigen, ob Torpedo Eisen in der Lage ist, diese
Niederlage zu verdauen. Um sich für die Championsleague zu qualifizieren,
ist jedenfalls eine erhebliche Leistungssteigerung nötig.
Tore: 0:1 (27.), 0:2 (59.), 0:3 (74.), 1:3 Christian (79.)
Torpedo Eisen - Juventus Urin
2:2
Sonntag, 30.9.01, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Torpedo Eisen ist nach der zweiten
Vizemeisterschaft in Folge automatisch Favorit in allen Spielen und trägt
weiterhin schwer an dieser Last. Zum einen sind die Gegner hoch motiviert,
zum anderen kämpfen sie bis zum Umfallen vor dem eigenen Tor. Mit dieser
Einstellung ging auch Juventus Urin ins Spiel. Dennoch erspielte sich Torpedo
Eisen diesmal von Anfang an eine klare Überlegenheit, konnte aber noch
keine wirklich zwingenden Torschüsse für sich verbuchen. Nach 12
Minuten kam dann das erstemal eine Art Angriff von Juventus Urin zustande.
Die Flanke von der linken Außenseite wäre allerdings ins Leere
gelaufen, wenn, ja wenn nicht der von seinem Fußbruch genesene Jörg,
der ansonsten eine starke Leistung erbrachte, unglücklich mit der Brust
dazwischengekommen wäre und den Ball in das eigene Netz gelenkt
hätte.
Nach dem Rückstand verblasste das Spiel von Torpedo Eisen ein wenig
und Juventus Urin gewann deutlich Spielanteile hinzu. Die klareren Chancen
hatte jedoch weiterhin Torpedo Eisen. Doch der gut aufgelegte Neuzugang Gregor,
Marc, Philip, Elmar und andere verfehlten aus aussichtsreichen Positionen
oder scheiterten am guten gegnerischen Torhüter. Wie es besser geht,
zeigte dann Juventus Urin. Zwei Abwehrspieler von Torpedo Eisen konnten sich
nicht einigen, wer den Ball nehmen sollte, was vom Juventus Stürmer
eiskalt ausgenutzt wurde. Er konnte so den eigentlich unerreichbaren Ball
erlaufen und frei zum Torschuß zum 0:2 kommen. Torpedo Eisen war zwar
geschockt, aber noch nicht K.O.
Nach der Halbzeit hatte sich Torpedo Eisen wieder gefangen und das Spiel
sollte jetzt auch deutlich besser werden. Juventus Urin wurde in der eigenen
Hälfte eingeschnürrt und es rollte Angriff um Angriff, doch Guido,
Marc, Lutz und andere scheiterten knapp. Fast sah es schon so aus als ob
Torpedo Eisen wieder als Verlierer vom Platz gehen sollte. Doch zuerst verlor
Jubentus Urin nach wiederholtem Foulsspiel seinen elften Mann und dann konnte
Axel das Trauerspiel nicht mehr mit ansehen. Aus 35 Metern zog er den Ball
ab, der über den in dieser Situation schlecht postierten Torhüter
zum lange verdienten Anschlußtreffer ins Netz segelte. Jetzt war Torpedo
Eisen gar nicht mehr zu halten. Plötzlich klappten auch Spielaufbau
und Kombinationsspiel wieder wie in alten Zeiten und der Ausgleich lag in
der Luft. Nach einer schönen Kombination über Christian und Philip
landete der Ball schließlich bei Lutz, der schon wie in so vielen Spielen
zuvor mit einem plaziertem Schuß von der 16-Meterlinie unhaltbar zum
2:2 vollendete.
Jubentus Urin hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen. Torpedo Eisen war drauf
und drann, das Spiel noch komplett zu drehen. Doch Schiedsrichter Rudolf
hatte ein Einsehen und pfiff pünktlich nach 90 Minuten ab. Obwohl Torpedo
Eisen wieder Punkte abgegeben hatte, gab es einige Lichtblicke, die für
die nächsten Spiele Mut machen. Neuzugang Gregor schlug voll ein und
in der zweiten Halbzeit schien Torpedo Eisen auch das Rezept gefunden zu
haben, wie man defensiv eingestellte und kämpferisch stark aggierende
Teams aushebeln kann. Wenn diese Einstellung auch in das nächste Spiel
gegen Inter Leckt mit hineingetragen werden kann, hat Torpedo Eisen noch
alle Chancen, sich auch wieder für die Championsleague zu qualifizieren.
Tore: 0:1 Jörg (Eigentor 12.), 0:2 (38.), 1:2 Axel (71.), 2:2 Lutz
(82.)
Torpedo
Eisen - Inter Leckt 3:1
Sonntag, 14.10.01, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
23 Grad und Sonnenschein bildeten
in Köln-Müngersdorf den perfekten Rahmen für ein schönes
Fußballspiel. Torpedo Eisen hatte vor dem Start noch einige spontane
Umbesetzungen vorzunehmen, da der für den verreisten Markus engagierte
Torhüter nicht erschien. Markus II opferte sich daraufhin und stand
erstmals in seinem Leben im Tor. Über 90 Minuten blieb er jedoch ohne
Fehl und Tadel und zeigte eine starke Leistung.
Eine starke Leistung zeigte zur Überraschung der heute zahlreich
erschienenen Zuschauer auch der Rest von Torpedo Eisen, und das von Anfang
an! Der Gegner wurde schnell und agressiv angegangen, Ballverluste provoziert
und das eigene Spiel schön ruhig und mit Übersicht aufgebaut. Sogar
das Flügelspiel klappte wieder hervorragend. So war es nicht verwunderlich,
daß Torpedo Eisen sich in der ersten Halbzeit ein Reihe von Chancen
erspielte. Obwohl zahlreich und schön über die Flügel vorgetragen,
waren sie allerdings noch nicht so zwingend, daß unbedingt ein Tor
hätte fallen müssen. Inter Leckt gelang es in der gesamten ersten
Halbzeit nur bei zwei Ecken, für Gefahr vor dem Torpedo-Tor zu sorgen.
An sonsten stand die Torpedo Abwehr um Sascha, Kai, Guido und Philip sicher
und ließ nichts anbrennen.
War die erste Halbzeit zwar noch arm an echten Höhenpunkten gewesen,
so zeigte sie den Torpedo Spielern doch eins, sie hatten das Fußballspielen
doch noch nicht verlernt und fingen nun wieder an, an sich zu glauben. In
der zweiten Halbzeit kam dann Torpedo Eisen immer häufiger
brandgefährlich vor das gegnerische Tor. Inter Leckt konnte sich aber
für das "goßzügige" Auslassen von einem halben Dutzend
todsicherer Chancen bedanken. Hätte es am Ende 6:1 oder 7:1 gestanden,
hätte dies den Spielverlauf auch noch korrekt widergegeben. Das Anrennen
von Torpedo Eisen wurde schließlich in der 58. Minute belohnt. Nach
einer scharfen Ecke von Elmar reagierte David am schnellsten und verwandelte
aus kurzer Distanz sicher zum hochverdienten 1:0. Nur wenig später gab
es eine schöne Kombination auf dem linken Flügel. Philip setzte
Elmar in Szene, der den Ball auf Höhe des 16 Meterraumes quer auf den
freigelaufenen Gregor spielte, der danach mit einem strammen Schuß
zum 2:0 verwandelte.
Danach sah es so aus, als ob bei Inter Leckt alle Dämme brechen sollten.
Sinisa, David, Christian, Philip, Jörg und andere erspielten sich immer
wieder hochkarätige Torchancen, doch der Ball wollte einfach nicht die
Linie überqueren. Wer nicht trifft, der wird bestraft. So auch in diesem
Spiel. Gut 20 Minuten vor Schluß sollte Inter Leckt zu seiner einzigen
Torchance in der zweiten Halbzeit kommen. Nach einem langen Paß nahm
der Inter Stürmer den Ball geschickt auf, konnte sich gegen zwei
Abwehrspieler durchsetzen und erzielte den Anschlußtreffer zum 1:2.
Doch auch nach diesem Tor dominierte Torpedo Eisen weiter das Spiel. Jörg
und Christian hätten schon kurz nach dem Gegentor alles klar machen
können, doch dies sollte dem wiedererstarkten David vorbehalten bleiben.
30 Meter vor dem Tor erkämpgte er sich einen zu kurzen Paß der
Inter-Abwehr, ließ zwei Gegenspieler aussteigen, verlud den Torwart
und stellte das 3:1 Endergebnis her. Kurz darauf hätte David noch fast
auf 4:1 erhöht, doch sein guter Schuß strich knapp einem Meter
am leeren Tor vorbei.
Am Ende gab es dann noch eine unschöne Szene. Ein Spieler von Inter
Leckt schmiß völlig gefrustet und unmotiviert den Ball Elmar mit
voller Wucht aus zwei Metern ins Gesicht. Dafür gab es dann völlig
verdient die rote Karte. Torpedo Eisen konnte heute erstmals nach dem
Meisterschaftshalbfinale wieder in allen Belangen überzeugen. Mannschaftlich
geschlossen, spielerisch und kämpferisch auf der Höhe kann so wieder
mit jedem Gegner mitgehalten werden. Schon nächste Woche im Pokal wird
sich zeigen, ob dies tatsächlich die Wende zu Besserem war.
Tore: 1:0 David (58.), 2:0 Gregor (64.), 2:1 (72.), 3:1 David (80.) - Rote
Karte: Inter Leckt (82.)
Torpedo
Eisen - Zapzarap 6:1
Sonntag, 4.11.01, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Um sicher in die Championsleague
zu kommen, mußte Torpedo Eisen heute punkten. Bei herrlichem Herbstwetter
hatte Torpedo Eisen erstmalig wieder 14 Spieler an Bord und konnte (fast)
aus dem Vollen schöpfen.
Torpedo Eisen begann von Anfang an mit druckvollem Offensivfußball.
Der Gegner wurde früh attackiert und der Ball mit sehenswertem
Kombinationsspiel nach vorne getragen. In der ersten Viertelstunde sollte
Torpedo Eisen aber lediglich erste Warnschüsse aus 16 bis Metern zustande
bringen. Zapzarap, die sich auch noch für die Championsleague qualifizieren
können, wollte allerdings auch punkten und lauerte auf Konterchancen.
Nach gut 15 Minuten wäre der erste Konter überhaupt fast mit Erfolg
gekrönt worden. Zapzarap war über die Rechte Seite schnell nach
vorne gestoßen. Der Paß in die Mitte wurde direkt aufgenommen
und lediglich Markus' überragendem Reflex ist es zu verdanken, daß
Torpedo Eisen in dieser Situation nicht in Rückstand geriet.
Wie man es besser macht, zeigte kurz darauf wiedermal Lutz. Am 16 Meter-Raum
legte er sich den Ball zurecht, zog ab und verwandelte unhaltbar zum 1:0.
Ein Tor, wie es Lutz seit einigen Spielen immer wieder gelingt. Torpedo Eisen
wollte aber mehr und machte weiterhin Druck. Nach hinten hatte die Abwehr
nun die gelegentlichen Angriffsversuche von Zapzarap gut im Griff. Insbesondere
Marc konnte den vermeidlich gefährlichsten Stürmer vollkommen
ausschalten. Vorne zeiget David, wie wichtig ein gutes Auge für die
Fehler des Gegners ist. Einen zu kurzen Abwurf des Torhüters erlief
David als erster und schob den Ball überlegt aus wenigen Metern ins
Tor, 2:0! Bis zur Halbzeit sollte dieser Spielstand dann Bestand haben.
Nach dem Wiederanpfiff erhöhte Torpedo Eisen das Tempo. Zapzarap glaubte
noch an seine letzte Chance und zog die Abwehr weiter nach vorne, was Torpedo
Eisen blitzschnelle Vorstöße erlaubte. Christoph und David setzten
jeweils einmal Sinisa in Szene, der allerdings aufgrund der unebenen
Platzverhältnisse beide Male aus wenigen Metern den Ball knapp neben
das Tor setzte. Schade, die Tore hätte er allemal verdient gehabt. Doch
diese Chancen waren der Auftakt für die letztendlich spielentscheidenden
fünf Minuten. Christoph setzte sich nach 57. Minuten auf der rechten
Seite durch und zirkelte den Ball gekonnt aufs Tor. Der gegnerische
Torhüter konnte den Ball allerdings gerade noch ablenken, doch David
hatte aufgepaßt und schob den Ball aus vier Metern über die Linie,
3:0. Beim nächsten Angriff machte Christoph es dann besser. Nach einer
schönen Ballstaffette an der Strafraumlinie über fünf Positionen
landete der Ball bei Christoph, der ihn unhaltbar ins Netz knallte. Weil
das 4:0 aber noch nicht genug war, setzte Torpedo Eisen nach. Philip schickte
unmittelbar nach dem Wiederanstoß Christian mit einem klugen Paß
in die Spitze, der mit dem 5:0 Zapzarap den endgültigen Todestoß
versetzte.
Torpedo Eisen schaltete nun einen Gang zurück, was dazu führte,
daß Zapzarap sich auch wieder einige Torchancen erspielen konnte. Und
diese waren gar nicht mal so schlecht. Doch Torwart Markus wuchs am heutigen
Tag über sich hinaus und machte die Chancen durch kluges Stellungsspiel
im Ansatz zunichte oder brachte immer wieder ein Körperteil zwischen
den Ball und das Tor. Torpedo Eisen versteckte sich aber auch nicht und kam
zu weiteren Chancen. Nach etwas mehr als 75 Minuten schickte Jörg David
mit einem geschickten Paß Richtung Zapzarap-Tor. Der herauseilende
Torhüter wurde von David aber mit einem fast schon lässigen Schlenzer
überspielt, der sich zum 6:0 ins Tor senkte.
Torpedo Eisen hätte nun noch weiter erhöhen können. Ein
Freistoß von Axel konnte noch so gerade im Nachfassen aus dem Winkel
gefischt werden und auch ein Kopfball von Axel nach Freistoß von Philip
strich nur knapp am Pfosten vorbei. Das letzte Tor sollte dann aber kurz
vor dem Abpfiff Zapzarap vorbehalten bleiben. Geschickt hatte Zapzarap einen
Überzahlstellung aufbauen können, in der der gegnerische Stürmer
Markus keine Abwehrchance ließ und zum verdienten Ehrentreffer einschob.
Torpedo Eisen sicherte sich mit diesem Sieg nun endgültig die Teilnahme
an der Championsleague im kommenden Frühjahr. Hoffen wir, daß
die am Schluß aufwärts zeigende Formkurve von Torpedo Eisen den
Winter übersteht und auch in der Championsleague wieder Akzente gesetzt
werden können.
Tore: 1:0 Lutz (18.), 2:0 David (33.), 3:0 David (57.), 4:0 Christoph (60.),
5:0 Christian (62.), 6:0 David (77.), 6:1 (86.)
Pokal
Torpedo Eisen - Bertis Rache
5:0
Der Herbst ist gekommen und die
Jahnwiese wurde pünktlich zum Pokalspiel gegen Bertis Rache gesperrt.
Glücklicherweise gab es am Salzburger Weg auf Asche Ersatz und das Spiel
konnte mit leichter Verspätung angepfiffen werden. Erstmals nach zwei
Spielen war Torhüter Markus wieder mit an Bord und auch unser Marathonmann
Lutz (ca. Platz 5400, 4:02 Stunden) war wieder mit dabei.
Torpedo Eisen wollte von Anfang an keine Zweifel aufkommen lassen, wer den
Platz als Sieger verlassen sollte. Bertis Rache wurde schnell in die eigene
Hälfte gedrängt und schon nach wenigen Minuten hätte es im
Tor von Bertis Rache klingeln müssen. Doch Christian scheiterte knapp
am gegnerischen Torwart. Dieser paßte wenig später allerdings
nicht auf und warf den Ball David vor die Füße. Dieser ließ
sich nicht zweimal bitten und schlenzte den Ball aus 20 Metern über
den Torwart zum 1:0 ins Tor. In der Folgezeit machte Torpedo Eisen weiter
Druck und kam zu tollen Torchancen. Allein Saisonneuzugang Markus scheiterte
zweimal aus aussichtsreicher Position. Doch auch Schüsse von Christoph,
Lutz, Philip und Jörg fanden den Ball nicht ins Tor. Wie man es besser
macht, zeigte dann Christian in alter Manier. An der Torauslinie, fast an
der Ecke, eroberte sich Christian den Ball, ließ drei Gegner aussteigen
und schob den Ball beherzt zum 2:0 über die Linie. Bertis Rache war
bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gefährlich vor das Torpedo Tor gekommen.
Zwar spielte die Mannschaft ganz gefällig und vor allem absolut fair.
Doch spätestens 20 Meter vor dem Torpedo Tor blieb der Ball in der gut
gestaffelten Torpedo-Abwehr hängen, in der Marc mit einer guten Leistung
den am Auge verletzten Guido vertrat.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde versuchte Bertis Rache einen seiner
seltenen Angriffe, der jedoch wiederum erfolglos blieb. Elmar spielte den
Ball steil an der linken Außenlinie auf den freigelaufenen Philip,
der nach einem kurzen Sprint in die Spitze auf David paßte, der ohne
Mühe am gegnerischen Torhüter vorbei zum 3:0 einschießen
konnte. Ein Konter wie aus dem Lehrbuch! Wer gedacht hatte, Torpedo Eisen
würde jetzt ein wenig zurückschalten, sah sich getäuscht.
Weiterhin wurde Druck gemacht. So auch in der 38. Minute. Christian stürmte
an der rechten Außenlinie an Freund und Feind vorbei, hatte noch die
Kraft, scharf aber platziert in die Mitte zu flanken, wo David den Ball aus
vollem Lauf zum 4:0 in die Machen hämmerte.
Nach der Halbzeit machte Torpedo Eisen dort weiter, wo die Mannschaft vor
der Pause stehengeblieben war. Die Abwehr um Sascha, Kai und Marc plante
den Spielaufbau sehr überlegt. Das Mittelfeld um Lutz, Philip, Jörg,
Elmar, Christoph und Markus attackierte zum einen geschickt den Gegner und
setzte immer wieder Christian und David gut in Szene. Dennoch sollte das
nächste Tor aus einer Standardsituation fallen. Nach einer Ecke von
Philip sprang David aus vollem Lauf in den Ball und köpfte zum 5:0 ein.
Torpedo Eisen ließ es danach etwas ruhiger angehen. Zwar erspielten
sich Philip, Markus und Christian noch eine Reihe an Chancen, aber es fehlte
der letzte Biß, zu deutlich war die Führung. Im Gegenzug kam dann
auch Bertis Rache zu einigen Chancen, so daß der Ehrentreffer durchaus
verdient gewesen wäre. Doch entweder machte Torhüter Markus die
Chancen mit großem Einsatz zu nichte oder der Pfosten rettete, wie
bei einem Schuß in der 80. Minute.
Torpedo Eisen brachte das Spiel ruhig über die Zeit. Anscheinend wurde
die Form aus der Vorsaison tatsächlich wiedergefunden, so daß
beim Meisterschaftsspiel in einer Woche die Chancen ganz gut stehen, gegen
Zap Zarap, die bisher eine ganz starke Saison spielen und auch in die
Championsleague einziehen können, zu punkten.
1:0 David (8.), 2:0 Christian (21.), 3:0 David (33.), 4:0 David (38.), 5:0
David (57.)
Torpedo
Eisen - Bum Bum Q-Hof
Sonntag, 17.2.02, um 15.00 Uhr
auf der Jahnwiese
Noch nie hatte Torpedo Eisen so
früh im Jahr ein Pflichtspiel bestritten. Jedoch bot das kalte, aber
sonnige Wetter einen fast idealen Rahmen. Beiden Mannschaften steckte zwar
die Winterpause noch sichtlich in den Knochen, aber Torpedo Eisen wollte
von Anfang an zeigen, daß man eine Runde weiterkommen wollte. So
entwickelte sich in der ersten Viertelstunde ein Spiel in der Hälfte
von Bum Bum Q-Hof. Wirklich zwingende Schüsse wurden in dieser Phase
aber noch nicht erarbeitet. Dies änderte sich in der 18. Minute. David
bekam den Ball von Philip auf den Fuß gelegt, und zog trocken auf der
Höhe des Strafraums ab. Der Ball schlug zum durchaus verdienten 1:0
ins Netz.
In der Folge entwickelte sich allerdings ein auf beiden Seiten recht
fehleranfälliges Spiel. Ballannahme, Kombinationsspiel und Schießen
funktionierte noch nicht so, wie in der wärmeren Jahreszeit. So kam
ein wenig überraschend auch Bum Bum Q-Hof zu einigen gut vorgetragenen
Angriffen. Hätte es zur Halbzeit 1:1 gestanden, hätte sich niemand
beschweren können. Wie bei Deutschland gegen Israel in der Vorwoche
sollte sich das in der zweiten Halbzeit jedoch drastisch ändern.
Ein von Elmar aus der Abwehr aus Verlegenheit nach vorne gedroschener Ball
wurde vom Gegner unbedrängt zu einem Eckball verlängert, der Folgen
haben sollte. Christian zirkelte die Ecke über den gegnerischen Torwart
auf den freigelaufenen Jörg, der den Ball sicher zum 2:0 in Tor nicken
konnte. Danach brachen beim Q-Hof dann trotz des zahlreichen und lautstarken
Anhangs alle Dämme. Allein der eingewechselte Jebbe hätte zwei
drei Tore erzielen können, scheiterte aber jeweils knapp im Abschluß.
Das nächste Tor war Markus vorbehalten. Auf der linken Seite erspielte
er sich den Ball, ließ in seiner unnachahmlichen Art einen etwas
unschlüssigen Verteidiger aussteigen und tunnelte dann den Torwart zum
hoch verdienten 3:0, ein Augenschmauß für die Außenstehenden.
Wenige Minuten später dann schon das 4:0, David wurde 18 Meter vor dem
Tor angespielt und zog den Ball ohne lange zu zögern trocken in das
linke untere Eck, keine Chance für den Torhüter.
Bum Bum Q-Hof konnte nun nur noch einen Angriff vortragen, der durchaus zum
Ehrentreffer hätte führen können. Doch die ansonsten
unterbeschäftigte Abwehr um Sascha, Kai, Guido, Sinisa und den wieder
genesenen Thomas gönnte dem Gegner das Tor nicht und spitzelte den Ball
rechtzeitig weg. In der Schlußphase war es dann Philip, der mit einem
Traumpaß auf David noch einmal eine Ergebniserhöhung vorbereiten
sollte. David nahm den Ball gekonnt auf, ließ Abwehrspieler und Torwart
aussteigen und schob zum 5:0 Endstand ein.
Alles in allem war dies ein klarer Erfolg für Torpedo Eisen, das nach
langer Zeit wieder 16 Spieler aufbieten konnte. Wenn nun noch alle Spieler
ihren Winterspeck abtrainieren, kann die Championsleague kommen.
Tore: 1:0 David (18.), 2:0 Jörg (56.), 3:0 Markus (72.), 4:0 David (78.),
5:0 David (89.)
Torpedo Eisen - Meßdiener 2:3 n. V.
Freitag, 17.5.02, um 18.15 Uhr
auf der Jahnwiese
Beim Meisterschaftsspiel beider
Mannschaften in der Vorwoche hatte Torpedo Eisen noch die Oberhand behalten.
Doch diesmal traten die Meßdiener auf mehreren Positionen deutlich
verstärkt an und nahmen David von Beginn an in Manndeckung. Torpedo
Eisen stand in der ersten Halbzeit jedoch gut, so daß es kaum Torchancen
auf beiden Seiten gab. Die beste Chance für Torpedo Eisen hatte Christian
nach schöner Vorarbeit von David.
In der zweiten Halbzeit wurden die Meßdiener zunächst stärker
und kam bald zu einem Lattenschuß. In der 57. Minute paßte das
Torpedo-Mittelfeld dann bei einem langen Einwurf nicht auf, so daß
sich ein Meßdiener-Stürmer alleine mit dem Ball Richtung Torpedo-Tor
aufmachen konnte. Libero Guido versuchte noch zu stören, doch der Spieler
der Meßdiener machte einen Haken und schoß unhaltbar ins rechte
Ecke. Nur wenig später, in der 61. Minute wurde die Torpedo-Abwehr auf
der rechten Seite ausgespielt. Nach einem genauen Paß in die Mitte
hatten die Meßdiener keine Mühe zum 2:0 zu verwandeln. Torpedo
Eisen war geschockt und die Partie schien jetzt entschieden zu sein.
Dann bekam jedoch ein Spieler der Meßdiener eine Zehnminutenstrafe
aufgebrummt. Torpedo Eisen nutzte dies, um besser ins Spiel zu kommen. Die
Meßdiener wußten sich jetzt einige Male nur noch durch Fouls
zu helfen. Einen der daraus resultierenden Freistöße spielte Philip
lang auf David, der aus spitzen Winkel und faßt mit dem Rücken
zum Tor stehend den Ball auf der Luft annahm und unhaltbar ins lange Eck
schoß.
Nach diesem Traumtor witterte Torpedo Eisen Morgenluft. Als acht Minuten
vor Schluß ein weiterer Spieler der Meßdiener für zehn Minuten
vom Platz flog, entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Philip setzte nach
einem Alleingang den Ball aus spitzem Winkel an den Pfosten und Mark hatte
nach Vorarbeit von Gregor eine große Kopfballchance. Nach einem
schönen Doppelpaß mit David und Philip schaffte schließlich
Markus G. in der 86. Minute mit einem tollen Distanzschuß noch den
Ausgleich.
In der Verlängerung gab es zunächst auf beiden Seiten keine
nennenswerten Chancen. Nach einer Ecke in der 112. Minute kam dann aber ein
Spieler der Meßdiener im Torpedo-Strafraum frei zum Kopfball und erzielte
das 3:2 für die Meßdiener. Torpedo Eisen warf jetzt nochmal alles
nach vorne. Ein als Flanke gedachter Freistoß von Philip wurde immer
länger und konnte vom Meßdiener-Torwart so gerade eben noch zur
Ecke geklärt werden. Eine letzte Chance von Mark bracht auch kein
zählbares Ergebnis mehr, so daß Torpedo Eisen am Ende knapp geschlagen
vom Platz ging.
Damit ist Torpedo Eisen zwar aus dem Pokal ausgeschieden. Allerdings hat
die Mannschaft gegen einen starken Gegner eine tolle kämpferische Leistung
gezeigt. Obwohl in der zweiten Halbzeit bei anstrengenden
Witterungsverhältnissen nur noch genau elf Spieler zur Verfügung
standen, gab die Mannschaft trotz 0:2-Rückstand nie auf und hat dem
Gegner über 120 Minuten alles abverlangt.
Tore: 1:0 (57.), 2:0 (61.), 2:1 David (75.), 2:2 Markus (86.), 3:2 (112.)
Mitgespielt haben: Markus C., Marc, Guido, Kai, Markus G., Sinisa, Gregor,
Philip, Christoph H., Lutz, David, Christian
Freundschaftsspiele
Bisher hat in der Saison 2001/2002
noch kein Freundschaftsspiel stattgefunden.
Diese Seite wurde letztmalig am
8. Juli 2002 geändert. Ersterstellung: 29. November 1997
|